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NACHRICHTEN, AKTUELLE NEWS &
INFORMATIONEN AUS UND RUND UM PERU
Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen und Informationen über
Peru, News rund um das Reisen und den Tourismus sowie aktuelle Entwicklungen
und Spannendes aus Peru.
MEHR PLATZ FÜR JUANITA
Das Anden-Heiligtümer-Museum, welches unter anderem die berühmte Mumie „Juanita“ beherbergt, wird weiter ausgebaut. Der Direktor präzisierte, dass drei neue Einrichtungen am kulturellen Komplex in Arequipa geplant sind, um den Besuchern zusätzlich bisher unveröffentlichte Stücke zu präsentieren, die in Inka-Gräbern und an Opferplätzen rund um Arequipa gefunden wurden. Derzeit verfügt das Museum über fünf Räume, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Mumie „Juanita“ wurde 1995 auf dem Gipfel des verschneiten Ampato entdeckt und ist dank der frostigen Temperaturen intakt und gut konserviert (natürliche Mumifizierung). Der Körper gehörte einem Inkamädchen von etwa 14 Jahren, welches vermutlich zwischen 1450 und 1530 den Göttern geopfert wurde.
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NEUER AUSSENHANDELS- UND TOURISMUSMINISTER IN PERU
Am vergangenen Wochenende legte der UN-Kongressabgeordnete Martín Pérez vor dem peruanischen Präsidenten Alan García Pérez den Eidschwur für sein neues Ministeramt ab. Der neue Außen- und Tourismusminister ist seit 15 Jahren erfolgreicher Geschäftsführer im Bereich Planung, Administration und Handel. Er studierte an der Pazifik-Universität in Lima Unternehmensführung mit Spezialisierung auf Marketing und Finanzen. Danach belegte er diverse internationale Management- sowie Geschäftsstrategiekurse und absolvierte danach das Programm für Unternehmensleitung an der Universität in Piura. Seine Vorgängerin Mercedes Aráoz wird sich fortan um das Ministeramt „Produktion“ kümmern. Beide Ministerien befinden sich im selben Gebäude und werden demnächst ihre neuen Arbeitsteams präsentieren.
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NEUER REISEFÜHRER ÜBER REGION LIMA ERSCHIENEN
Das Departamento Lima triumphiert: dass der Süden Perus das Hauptziel
tausender nationaler und internationaler Touristen ist, steht außer
Frage, doch nun rückt Designer und Profi-Fotograf César A. Vega
mit der Veröffentlichung seiner Reiselektüre "Del mar a los Andes,
Lima: Turismo, Rutas y Costumbres" (zu deutsch "Vom Meer bis zu
den Anden, Lima: Tourismus, Routen und Bräuche") die nicht weniger
attraktive Region Lima ins Licht. In seinem Buch dokumentiert er
in detaillierter Form die touristischen Reize der einzelnen Provinzen
Limas. Anschauliche Fotos und präzise Beschreibungen verschiedener
Trekking-Routen, kultureller Sehenswürdigkeiten und versteckter
Naturschauspielen laden jedermann ein, in den ländlichen Tourismus
der Region Lima einzutauchen. Das Buch enthält neben praktischen
Geheimtipps und maßstabsgetreuen Karten auch ein Kapitel über Abenteuertourismus,
sodass besonders Sportler auf ihre Kosten kommen. Die Herausgeber
und der Fotograph etablierten sich bereits durch frühere Reisepublikationen
über Perus natürliche und kulturelle Wunderwelten und begannen kürzlich
mit einem neuen Projekt: per Auto durch den aufregenden Süden Perus.
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AKTUELLE SITUATION IN PERU
Am vergangenen Freitag, dem internationalen Weltumwelttag, lieferten
sich in der Region Bagua im nordöstlichen Regenwald des peruanischen
Amazonasgebiets Polizeikräfte der Regierung und indigene Demonstranten
eine Auseinandersetzung, die mehr als 30 Tote, davon größtenteils
Polizisten, und über 150 Verletzte forderte. Schon seit April diesen
Jahres protestieren Einheimische gegen das von der Regierung beschlossene
Freihandelsabkommen mit den USA und die Ausbeutung der Erdölvorkommen
im Regenwald. Die Straßenblockade der Demonstranten, die den Weg
zu den Bohrstellen abschnitt, wurde gewaltsam von den Spezialeinheiten
der Polizei geräumt. Fast eine Woche nach dem Ereignis kehrt nun
in der sonst friedlichen Provinz der Alltag ins Leben zurück. Auch
die staatliche Tourismusbehörde PromPeru atmet auf: Touristen seien
bei dem Übergriff nicht betroffen gewesen, da die Region kaum erschlossen
und keine Verbindung zu touristischen Reisezielen vorweist. Auswirkungen
der Unruhen auf den Tourismus waren und sind darum nicht zu erwarten.
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CARAL BALD WELTKULTURERBE?
Die UNESCO ließ kürzlich verlauten, dass in einer Versammlung des Welterbekomitees vom 22. bis 30. Juni in Sevilla der Antrag der Stadt Caral zur Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes geprüft werden soll. Caral ist mit 5.000 Jahren eine der ältesten Ruinenstädte auf dem südamerikanischen Kontinent. Vertreter der UNESCO besichtigten bereits im September 2008 die 200 km nördlich von Lima gelegene Stadt und stellten erste Untersuchungen an. Die peruanische Regierung sieht in der potenziellen Ernennung Carals zum Weltkulturerbe vor allem eine gute Gelegenheit, diesen Teil Perus touristisch weiter voran zu treiben. In Sevilla wird das UNESCO-Kommitee insgesamt 30 Aufnahmeanträge von Kandidaten unterschiedlicher Kategorien evaluieren. Die Kulturstätte Caral wurde bereits 2005 für die Liste des Weltkulturerbes nominiert, doch wann eine definitive Entscheidung über die Zukunft Carals getroffen wird, steht noch aus.
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DER HERR VON SIPAN IN LIMA
Der peruanische Präsident Alan Garcia selbst öffnete am 25. April
die Türen des Regierungspalastes in Lima für Besucher der Ausstellung
Tumbas Reales de Sipan, die noch bis zum 9. Mai dort
zu sehen sein wird. Es ist bereits die zweite öffentlich zugängliche
Ausstellung, die dieses Jahr in den ehrenwerten Hallen residiert.
Nach Ausstellungsstücken aus Paracas im Februar/März werden in "Tumbas
Reales" diesmal ausgewählte Stücke des gleichnamigen Museums in
Chiclayo zur Schau gestellt. Neben der nachgebauten Grabstätte des
Herren von Sipan, dem Herrscher der Mochica-Kultur, sind aus Gold
und Keramik gefertigte Schmuck- und Kunstgegenstände zu bestaunen.
Als besondere Attraktion gibt sich der Señor de Sipan selbst
die Ehre und erstrahlt in goldener Rüstung, begleitet von seinem
Gefolge - eine Originalleihgabe des Museums. Die Ausstellung ist
Montag bis Freitag, von 9.00 - 20.00 Uhr geöffnet und der Eintritt
ist frei.
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ALBERTO FUJIMORI ZU 25 JAHREN HAFT VERURTEILT
Der ehemalige Präsident Perus Alberto Fujimori wurde am Dienstag,
dem 07. April 2009, wegen Menschenrechtsverletzung zu einer Haftstrafe
von 25 Jahren verurteilt. Damit setzte ein Sondergericht dem 14
Monate andauernden Strafprozess ein Ende. Die Urteilsverkündung
fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen rund um das Gerichtsgebäude
in Lima statt. Verhandlungsinhalt waren vor allem zwei Bluttaten
Anfang der 90er Jahre. Im Zuge der Bekämpfung der Terrororganisationen
„Leuchtender Pfad“ und „Tupac Amaru“ erschossen Fujimoris Truppen
1991 15 Menschen und ein Kind auf einer privaten Feier. Ein vergleichbares
Szenario spielte sich ab als neun Studenten und ein Hochschullehrer
entführt und durch Genickschüsse getötet wurden. Der 70-jährige
Angeklagte musste sich für die zwei Massaker mit insgesamt 25 Toten
und zwei Entführungsfälle verantworten. Bereits Ende 2007 wurde
der Ex-Präsident mit japanischen Wurzeln wegen Machtmissbrauchs
zu einer sechsjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Auf ihn warten
zwei weitere Prozesse wegen Korruption und Wahlbetrugs.
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PERULINE WÜNSCHT FROHE OSTERN
Während die Tage und das Wetter in Lima bereits herbstlich werden,
hat in Deutschland nach einem langen und harten Winter endlich der
Frühling Einzug erhalten. Gerade noch rechtzeitig zum Osterfest
sind erste Sonnenstrahlen zu erblicken und die Tage werden wieder
länger, heller und freundlicher. Wir von peruline wünschen
Ihnen und Ihren Lieben ein schönes Osterfest, mit ein paar ruhigen
Tagen zum Entspannen, Kraft und Sonne tanken. Nutzen Sie das schöne
Wetter für einen Frühlingsspaziergang; erschaffen Sie mit Freunden,
Kindern und Enkeln bunte Kunstwerke auf ausgeblasenen oder gekochten
Eiern und erfreuen Sie sich an neu erblühenden Tulpen, Krokussen
und Osterglocken! Während der Osterfeiertage ist unser Büro in Lima
vom 09. bis 12. April geschlossen, in diesem Zeitraum erreichen
Sie uns nur per E-Mail unter info@peruline.de.
Ab dem 13. April sind wir wieder persönlich für Sie erreichbar.
Unser Callcenter in Passau ist zwischen dem 09. und 13. April geschlossen
und ab Dienstag nach Ostern wieder für Sie da. Frohe Ostern oder
¡Felices Pascuas! wünscht Ihnen Ihr peruline-Team!
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GOLDENER BÄR WANDERT NACH PERU
Bei den 59. Internationalen Filmfestspielen in Berlin holte sich Peru den „Goldenen Bären“. Die peruanische Regisseurin Claudia Llosa schaffte es sich mit dem Film „La Teta Asustada“ (Milch des Leids) gegen 18 internationale Konkurrenten abzuheben. Die Geschichte des Films handelt von den Folgen des Terrorismus aus den Jahren 1980 bis 2000. Sendero Luminoso oder auf deutsch „Leuchtender Pfad“ war in diesen 20 Jahren der Schreckensbegriff in der peruanischen Bevölkerung. Dies war die erste Teilnahme Perus an der Berlinale und somit auch das erste Mal, dass der „Goldene Bär“ nach Peru wanderte. Einstimmig ernannte die internationale Jury den Film zum Favoriten des Abends. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!
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INKATRAIL GESCHLOSSEN
Es ist wieder so weit. Wie jedes Jahr ist der Inkatrail im Februar geschlossen und für Besucher nicht zugänglich. Die Begründung dieser Schließung liegt in der im Hochland vorherrschenden Regenzeit, die unter Anderem Erdrutsche verursacht und den Weg für Wanderer unpassierbar macht. In dieser 1-monatigen Schließungsperiode wird der Inkatrail gewartet und von eventuellen Gefahrenzonen befreit. Einem Besuch Machu Picchus steht trotzdem Nichts im Weg, denn die Züge aus Cusco und dem Heiligen Tal der Inka fahren auch weiterhin Aguas Calientes an. Ab dem 1. März ist der Inkatrail für Besucher wieder begehbar. Auf Grund der starken Nachfrage dieses klassischen Treks empfehlen wir Ihnen eine frühzeitige Buchung, damit auch Sie die „verlorene Stadt der Inka“ einmal durch das Sonnentor betreten können.
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