NEWS ARCHIV
Zurück zu unseren aktuellen News
¡FELIZ NAVIDAD Y PRÓSPERO AÑO NUEVO!
Ein fröhliches Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage wünscht Ihnen Ihr peruline-Team! Wir hoffen von ganzem Herzen, Sie verbringen eine friedliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben und wünschen große Freude beim Plätzchen backen, Glühwein trinken und Schneemann bauen! Unser Callcenter in Passau ist ab dem 19. Dezember 2008 auf Grund der Feiertage geschlossen und wieder ab dem 06. Januar 2009 für Sie besetzt. Ihre Reise- und Informationsanfragen können Sie jedoch weiterhin per E-Mail schicken. Wir beantworten Ihnen Ihre Nachrichten jederzeit gerne, schreiben Sie uns bitte an callcenter@peruline.de oder info@peruline.de. In diesem Sinne wünscht Ihnen peruline mit vielen Sonnenstrahlen ¡Felices Pascuas y un Venturoso Año Nuevo!, also Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
TOP
ÜBERRESTE EINER ALTEN ZITADELLE IM AMAZONAS-GEBIET ENTDECKT
Über eine erstaunliche Entdeckung in der Region Amazonas können die Teilnehmer einer Expedition, darunter Mitarbeiter einer örtlichen Touristenauskunft, berichten. Sie fanden kürzlich in Santiago de Lomas, im Regenwaldgebiet um Bagua, etwa 160 km von Chachapoyas entfernt, die Überreste einer alten Stadt, welche ihre Blütezeit vermutlich zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert hatte. Entdeckt wurden Mauern aus Lehm und Lehmziegeln, ein durch Kalksteine geschützter Wasserspeicher und zwei Türme - augenscheinlich zu einem Tempel zugehörig. Darüber hinaus wurden außerdem etwa 20 menschliche Skelette in der Siedlung gefunden - vermutlich Angehörige der damaligen Kultur. Die örtlichen Behörden fordern nun die Instandsetzung und touristische Erschließung der Zitadelle. So soll nun, nach der Entdeckung, die Zugangsstraße zu dem entlegenen Gebiet erneuert werden, um Reisenden von Bagua aus einen problemlosen Zugang zu dieser alten Stätte garantieren zu können.
TOP
ZUGSTRECKE CUSCO - AGUAS CALIENTES AB MORGEN WIEDER IN BETRIEB
Obwohl nach gestrigen Verhandlungen zwischen ansässigen Bauern und staatlichen Streitkräften der für heute angekündigte Streik ausgesetzt werden konnte, behielt PeruRail die Bestreikung des Schienenverkehrs von Cusco nach Aguas Calientes/Machu Picchu Pueblo aufrecht. Diese Zugstrecke ist die einzige Anfahrtsmöglichkeit nach Machu Picchu und somit für den Tourismus von immenser Bedeutung. In Folge dessen konnten heute mehr als 1.500 Touristen die Ruine der ehemaligen Inka-Festung nicht besuchen. Von Dienstag, dem 05. November 2008 bis Sonntag, dem 09. November 2008 wird der Schienenverkehr erneut aufgenommen. Das Unternehmen bedauert die Umstände, welche dadurch für nationale und ausländische Touristen geschaffen werden - genauso wie für die Bewohner der an die Zugstrecken angrenzenden Gemeinden. Für den 10. November 2008 haben die Bewohner von La Convención im Heiligen Tal der Inka, erneut Streik angekündigt, wodurch weitere Aussetzungen des Schienenverkehrs zu erwarten sind. Reiseplanänderungen durch Veranstalter und Reiseagenturen sind also möglich.
TOP
FRÜHLING IN LIMA MIT BLUMENMESSE EINGELÄUTET
Langsam ändert sich das Wetter in der peruanischen Hauptstadt
und der Winter neigt sich dem Frühling, welches viele Veranstalter
dazu veranlasst, die Menschen der Metropole mit Messen aller Art
aus ihren Häusern zu locken. Nachdem vom 16. bis 21. September
bereits die sehr erfolgreiche Gastronomiemesse "Peru, mucho
gusto" in Lima von statten ging, fand im Parque Central des
Stadtteiles Miraflores am ersten Oktoberwochenende zum zweiten Mal
die internationale Blumenmesse "Perúflora 2008"
statt, auf der die verschiedensten Pflanzen und Blumen des Landes
ausgestellt wurden. Von Kakteen bis Urwaldpflanzen war für
jeden etwas dabei und so manch einer erstand hier eine exotische
Kostbarkeit mit der es das heimische Wohnzimmer zu verschönern
galt. Vom 2. bis zum 5. Oktober machte dieser Stadtteil Limas seinem
Namen somit alle Ehre (das spanische Wort flores bedeutet
übersetzt Blumen).
TOP
COLCA CANYON - EINES DER NEUEN 7 NATURWELTWUNDER?
Nachdem im Juli 2007 Machu Picchu einen Platz unter den Neuen 7
Weltwundern belegte, tritt nun der Colca Canyon, einer der tiefsten
Canyons der Welt, die Wahl zum Naturweltwunder an. Zu diesem Zweck
beginnt am kommenden Sonntag die "Woche der Abstimmung für
den Colca Canyon" in Arequipa, im Rahmen derer die Stadt Werbung
für die Wahl des Colca Canyons als eines der Neuen 7 Naturweltwunder
macht. Im Rahmen der Kampagne werden Wahlkabinen und Informationsstände
aufgebaut, die die Leute dazu motivieren sollen, für die beeindruckende
Naturschönheit zu stimmen. Auf den Internetseiten der New7Wonders
Organisation kann ebenfalls jeder seine Stimme abgeben. Aus Peru
stehen unter Anderem außerdem noch der Cotahuasi Canyon, ebenfalls
bei Arequipa gelegen, Machu Picchu und der Titicacasee zur Wahl.
Machen auch Sie mit und stimmen Sie unter www.natural7wonders.com
für den Colca Canyon als neues Naturweltwunder ab.
TOP
TOURISMUS WICHTIGSTER WIRTSCHAFTSSEKTOR
Die Nationale Tourismuskammer von Peru (Cámara Nacional
del Turismo del Perú CANATUR) äußerte kürzlich
die Erkenntnis, der Tourismus sei der dynamischste und bedeutendste
Bereich der internationalen Wirtschaft. Er sei sogar noch wichtiger
als die Industrie, die Landwirtschaft und der Bergbau. Alejandro
Toledo, Ex-Präsident von Peru, hatte einst die Schaffung eines
eigenen Ministeriums ausschließlich für Tourismus angekündigt,
allerdings war diese Idee zu Gunsten der Gründung des Ministeriums
für Außenhandel und Tourismus (Ministerio de Comercio
Exterior y Turismo, Mincetur) wieder verworfen worden. In Peru gibt
es derzeit somit kein Ministerium, lediglich eine Tourismuskammer.
Seit Langem gibt es Diskussionen über die Bedeutung und den
Ausbau des Tourismussektors, der trotz großen Protests seitens
der Bevölkerung von der Regierung eher vernachlässigt
wirkt. Selbst der amtierende Präsident, Alan García,
ging bei seiner Ansprache am 28. Juli, dem Nationalfeiertag Perus,
wenig auf den Tourismus ein. CANATUR führte an, der Tourismus
sei der produktivste Sektor mit der größten und nachhaltigsten
Entwicklung. Seit 15 Jahren steige er nun schon unablässig
um mehr als 10 % jährlich an.
TOP
SPEKTAKULÄRER FUND BEI CHICLAYO
Vor Kurzem erfreute der unerwartete Fund eines 1.700 Jahre alten
Grabes, circa 40 Kilometer südlich von Chiclayo, den kanadischen
Projektleiter Steve Bourget und seinen Kollegen Bruno Alva Meneses.
Die Überreste des Mochica-Herrschers weisen verblüffende
Ähnlichkeiten mit den Ausgrabungen der Huaca Rajada durch den
berühmten Archäologen Walter Alva, Vater von Bruno Alva,
auf. Dieser hatte dort vor 20 Jahren die heiligen Gräber des
Herrn von Sipán enthüllt. Das neu entdeckte Grab im
archäologischen Komplex Úcupe beinhaltet einen Körper
und mehrere Opfer- und Grabbeigaben, wie goldene Ohrringe und Nasenklemmen,
verschiedene Keramiken sowie zwei außerordentlich schöne
Goldstücke, die zur Aufbereitung und Konservierung in das Museum
Tumbas Reales de Sipán bei Chiclayo überführt wurden.
Bisher gehen die Forscher davon aus, dass es sich dabei um das Hauptgrab
handelt und weitere Gräber von einem Priester oder Krieger
im Umkreis zu finden sind. Die Ausgrabungen begannen vor etwa einem
Monat und werden durch stetige Polizeipräsenz vor eventuellen
Plünderungen geschützt. Der Bau eines Museums zur Ausstellung
der Fundstücke ist bereits geplant und die touristische Erschließung
wird vorangetrieben.
TOP
PERUS BEVÖLKERUNG WÄCHST WEITER
Nach der Volkszählung vom 21. Oktober 2007 veröffentlichte
die Regierung nun die aktuelle Bevölkerungsstatistik. Demnach
leben derzeit 28.220.764 Menschen im Andenstaat, so dass die Zahl
im Vergleich zur letzten Registrierung im Jahr 1993 jährlich
um 1,6 % anwuchs und Peru somit zum viert bevölkertsten Land
Südamerikas macht. Insbesondere die Küsten- und Regenwaldregionen
melden einen enormen Anstieg, von denen die Hauptstadt Lima, gefolgt
von Piura, La Libertad, Cajamarca und Puno insgesamt 52,5 % der
Bevölkerung ausmachen. Tacna, Pasco, Tumbes, Moquegua und Madre
de Dios sind im Gegensatz dazu mit insgesamt 3,8 % am geringsten
besiedelt. Die pro Jahr um circa 400.000 Personen anwachsende Bevölkerung
ist relativ jung: 30 % sind jünger als 15 Jahre und die arbeitende
Altersgruppe (im Alter von 15 bis 64 Jahren) repräsentiert
63 %.
TOP
MACHU PICCHU WIRD VON JAHR ZU JAHR POPULÄRER
Nachdem Machu Picchu im Juni 2007 zu einem der 7 Neuen Weltwunder
erklärt wurde, erhöhte sich der Touristenstrom nach Cusco
bis zum jetzigen Zeitpunkt diesen Jahres bereits um 10 % zum gleichen
Zeitraum im Vorjahr. Die Anzahl von 900.000 Touristen, die diese
Sagen umwobene Ruinenstadt im gesamten vergangenen Jahr erkundeten,
soll nach Angaben von Experten in 2008 um weitere 20 % ansteigen.
Von den mehr als 200.000 Besuchern, die von Januar bis März
diesen Jahres nach Cusco reisten, sind nur 8 % Einheimische, währenddessen
92 % internationale Touristen - vor allem aus den USA, Frankreich,
Spanien, Deutschland und England - sind.
TOP
SPEKTAKULÄRE ENTDECKUNG BEI ICA
Zwischen dem 9. und 11. April 2008 entdeckten die Forschergruppe
"Ojos del Cóndor" (Augen des Kondor) und Redakteure
der Tageszeitung El Comercio einen neuen Geoglyphen in Ocucaje,
in der Region Ica. Der 137 Meter große und 87 Meter breite
Kondor ist nach Angaben des Forschungsleiters ein Werk der Kultur
der Paracas Cavernas, die dort von 600 bis 800 v. Chr. siedelten
und den König der Lüfte als ihre Gottheit verehrten. Ergänzt
wird das Bild durch drei weitere Zeichnungen, die ein Insekt, ein
Weichtier und einen anderen Vogel darstellen. Dieser Fund ist einer
der beeindruckendsten der letzten Jahre in dieser Region.
TOP
20 MILLIONEN US-DOLLAR FÜR PERU
Nach Angaben der Organisatoren des Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperationsrates
APEC werden in diesem Jahr auf Grund der APEC-Veranstaltungen 20
Millionen US-Dollar in den Ausbau der touristischen Infrastruktur
investiert. Insgesamt werden circa 10 Millionen Besucher aus der
ganzen Welt, zusammengesetzt aus Wirtschaftsoberhäuptern, Experten
und Journalisten, wegen der Versammlungen nach Peru reisen. Das
ausgezeichnete kulinarische Netzwerk in Lima wird noch in diesem
Jahr durch mehr als 40 Neueröffnungen von Restaurants erweitert,
so dass es den internationalen Gästen an nichts fehlen wird.
TOP
PERU - PRÄMIERTER STAND AUF DER ITB
Tourismusexperten kürten den Ausstellerstand von PromPeru
bereits zum 4. Mal in Folge zum Besten in der Kategorie Amerika/Karibik.
Der auffallend schöne und exotische Stand des Andenlandes setzte
sich in Kriterien wie Information, Service, Aktivitäten und
nachhaltigem Gesamteindruck gegen mehr als 11.000 Aussteller durch.
Der Publikumsmagnet bestach aber vor allem durch seine aufwendige
und innovative Gestaltung, die es verstand Wissenswertes, Spaß
und Unterhaltung geschickt zu einem Erlebnis zu verpacken. So fanden
sich viele Besucher in einer Dschungelecke wieder und bestaunten
den simuliertem Machu Picchu-Digitalfotobereich, der dazu animierte
nette Erinnerungsfotos zu machen. Mit einer einladenden Bar schuf
das Team von PromPeru eine herzliche Atmosphäre, in welcher
Preisrichter und Messegäste zugleich Kleinigkeiten der zum
Nationalgut erklärten Küche und das Nationalgetränk
Pisco Sour genossen.
TOP
2,5 MILLIONEN REISENDE WÄHREND DER OSTERTAGE
Nach Angaben der peruanischen Außenhandelskammer werden sich
während der Semana Santa (Heilige Woche) 2,5 Millionen Personen
auf Reisen durch Peru befinden. Für eine große Anzahl
von Einheimischen stellen die Tage die ideale Zeit für einen
Besuch entfernt lebender Familie dar oder sie möchten wie viele
ausländische Touristen den beeindruckenden Prozessionen beiwohnen.
Ayacucho, mit den spektakulärsten feierlichen Prozessionen
von ganz Lateinamerika, erwartet die höchsten Besucherzahlen
in ganz Peru, währenddessen sich auch viele andere Städte
für den Touristenansturm rüsten. So stellt beispielsweise
Cajamarca 4.000 Betten für die Besucher bereit. Über die
gesamten Feiertage müssen Reisende besonders in den größeren
Orten mit höheren Preisen für Unterkunft und Transport
rechnen.
TOP
FUND DES ÄLTESTEN PERUANISCHEN UND SÜDAMERIKANISCHEN
BAUWERKS
Nach Angaben deutscher und peruanischer Archäologen wurde
vor wenigen Wochen in der Anlage Sechín im Tal Casma, das
sich ungefähr 370 km nördlich von Lima befindet, eine
vor etwa 5.500 Jahren erbaute Zeremonienstätte gefunden. Es
handelt sich dabei nun um das bis dato älteste Bauwerk in Peru
sowie Südamerika überhaupt und öffnet damit ein ganz
neues Kapitel in der Geschichte Perus. Vor 16 Jahren kam die deutsche
Archäologiestudentin Renate Patzschke im Rahmen ihrer Abschlussarbeit
nach Casma und engagiert sich seitdem gemeinsam mit dem Direktor
des Projektes Peter R. Fuchs für die Ausgrabungen in Sechín
Bajo. An Hand der Kohlenstoffmethode konnte der Baubeginn der Stätte
auf 3.500 vor Christus bestimmt werden. Die Stätte wurde vorwiegend
aus behauenen Natursteinen gebaut, was auf erhebliches architektonisches
Wissen und Können der Erbauer hinweist. Zur Verwunderung der
Archäologen wurde auch ein Relief des bekannten Motivs des
Scharfrichters, dem "Degollador"; gefunden. Der "Katzenmensch";
hält in seiner rechten Hand ein Messer und in der linken Hand
eine Schlange. Bis jetzt wurde vermutet, dass diese Figur aus einer
späteren Zeit stamme.
TOP
STREIK IN CUSCO
In Cusco wird momentan wieder mit Streik gedroht. Grund dafür
ist das gerade modifizierte Gesetz Nr. 29164, das den Weg für
private Investitionen auf dem Boden der Kulturgüter Perus freimacht
und vor allem von der Bevölkerung in Cusco mit Empörung
aufgenommen wurde. Schon am 7. Februar 2008 wurde ein Streik vollzogen,
bei dem keine Busse oder Taxis im Stadtzentrum fuhren und auch der
Zug nach Machu Picchu nicht operierte. Bei diesem neuen Gesetz
geht es um das peruanische Kulturgut wie archäologische Stätten,
Museen oder Naturschutzgebiete, die durch private Investoren restauriert
und erhalten werden könnten. Die Einwohner von Cusco sehen
darin allerdings eine Bedrohung ihrer archäologischen Stätten
und wehren sich gegen den "Verkauf ihrer Heiligtümer".
Wie die Handelskammer in Lima mitteilte, würden Streiks in
Cusco Millionenverluste für die Tourismusbranche in Cusco,
aber auch im ganzen Land nach sich ziehen. Der Imageschaden wäre
enorm. Nun liegt es an den Autoritäten das Schlimmste zu verhindern.
TOP
TENNIS DAVIS CUP IN LIMA, PERU VS. SPANIEN
Für die nächsten drei Tage vom 8. bis zum 10. Februar
heißt es Daumen drücken für die Tennisspieler Luis
Horna und Ivan Miranda. Sie treten hier in Lima gegen gleich vier
Spanier im Davis Cup an - dem wichtigste Wettbewerb für Nationalmannschaften
im Herren-Tennis. Zwar sind die Stars des spanischen Teams Rafael
Nadal und Juan Carlos Ferrero nicht dabei, trotz alledem wird es
kein einfaches Weltgruppen-Auftaktspiel für die Peruaner. Die
Spieler der iberischen Halbinsel gelten als klare Favoriten. Die
Spiele werden am späten Nachmittag durchgeführt, damit
die Spieler weniger unter der Hitze leiden müssen. Der Cheftrainer
des peruanischen Teams ist glücklich, dass Peru erstmals im
Davis Cup unter den besten 16 Nationen vertreten ist und hofft,
auf gute Leistungen seiner Schützlinge.
TOP
PERULINE AUF DEN TOURISMUSMESSEN IN STUTTGART, 12. - 20.01.2008,
UND WIEN, 17. - 20.01.2008
Peruline ist wie jedes Jahr auf den wichtigsten Tourismusmessen
im deutschsprachigen Raum vertreten.
In Stuttgart auf der Urlaubsmesse CMT, die vom 12.
- 20.01.2008 in der Neuen Messe Stuttgart stattfindet, können
Sie uns am Stand der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika ARGE e.V.
finden. Dieser befindet sich in der Halle 6 und hat die Kennziffer:
Stand 6D11.
In Wien auf der Ferien Messe 2008, die vom 17. -
20.01.2008 stattfindet, sind wir täglich ab 10 Uhr am Stand
A0133 der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika ARGE e.V. in Halle
A präsent.
Wir würden uns freuen Sie auf einer der Messen begrüßen
zu dürfen und Ihnen das vielfältige Land Peru vorstellen
zu können. Wir unterstützen Sie auch gerne in Ihrer Reiseplanung
nach Peru. Seien Sie dabei und besuchen Sie uns in Stuttgart und
Wien!
TOP
PERULINE AUF DER CMT STUTTGART, 12.-20.01.2008
Vom 12.01.-20.01.2008 findet die jährliche Urlaubsmesse CMT in Stuttgart statt, dieses Mal auf dem neuen Messegelände am Flughafen mit noch mehr Ausstellungsfläche. Wir sind auch dieses Jahr wieder dabei und würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen. Sie finden uns am Stand der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika ARGE e.V. in der Halle 6 am Stand 6D11. Dort beantworten wir Ihnen sehr gerne alle Ihre Fragen rund um Peru und unterstützen Sie bei der Planung Ihrer nächsten Perureise. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!
TOP
BILATERALES ABKOMMEN MIT DEN VEREINIGTEN STAATEN
Nach monatelangen Verhandlungen unterzeichnete der US-amerikanische
Senat das TLC-Abkommen mit Peru. Dieses soll die existierenden Handelsschranken
zwischen den beiden Staaten aufheben. Der Freihandelsvertrag TLC
(Tratado de Libre Comercio) ist ein wichtiger Schritt Perus im internationalen
Wettbewerb stärker auftreten und agieren zu können. Das
Hauptziel dieses Abkommens ist es, den freien Handel zwischen Peru
und den Vereinigten Staaten zu fördern und den Anbau von Drogen
besser bekämpfen zu können. Peru möchte als gleichberechtigter
Partner unter anderem mehr ausländische Investoren ins Land
bringen, dadurch konkurrenzfähiger werden und als Folgereaktion
die Arbeitslosenzahlen verringern. Der Vertrag wurde von der peruanischen
Seite schon am 28.06.2006 unterzeichnet. Nach monatelangen Überprüfungen
unterschrieb nun auch der US-Senat am 4.12.2007 das Abkommen. Nur
der Präsident der Vereinigten Staaten George W. Bush muss dem
Gesetzesentwurf noch zu stimmen.
TOP
4000 JAHRE ALTER TEMPEL IM NORDEN PERUS ENTDECKT
Unter der Schirmherrschaft von Walter Alva haben Archäologen
eine sehr wichtige Entdeckung
gemacht - einen 4000 Jahre alten Tempel, der mit auffallenden Wandmalereien
verziert ist. Der Fund deutet darauf hin, dass die Zivilisationen
im Norden Perus fortgeschrittener und komplexer waren, als
es Experten vermutet hatten.
Die Einzigartigkeit des Fundes bezieht sich aber nicht nur auf
das bemerkenswerte Alter von 4000 Jahren, sondern auch auf die Baustruktur
und die Verwendung von leuchtenden Farben für die Wandverzierungen.
Der Archäologe Walter Ava verweist auf die einmalige Bauweise
des Tempels, die in dieser Art in der Gegend ungewöhnlich seien.
Die Bausubstanz besteht nicht aus Steinen oder aus dem typischen
Adobe, sondern aus reinem Lehm, der aus den Sedimenten des nahe
gelegenen Flusses gewonnen wurde. Außerdem wurde die Anordnung
der verschiedenen Gebäude mit hoher Präzision getätigt,
das heißt, dass der Tempel zum Beispiel genau nach Norden
ausgerichtet ist. Herausragend an dem Fund ist jedoch die bunte
Wandbemalung, auf der das Bild eines Rehs vor einem farbigen Hintergrund
zu erkennen ist - sie gilt nun als die älteste bekannte Wandmalerei
Südamerikas.
Der Tempel befindet sich in Ventarrón, ungefähr 20 Kilometer
von Chiclayo entfernt. Die Region ist bekannt für ihre zahlreichen,
archäologischen Funde. Eine der wichtigsten ist die Grabstätte
des Herren von Sipán, die 1987 von Walter Ava entdeckt
wurde.
TOP
NEUE INITIATIVE ZUM SCHUTZ DER NAZCA-LINIEN
Seit dem 15.10.2007 müssen alle Besucher, die einen Überflug
zu den Nazca-Linien gebucht haben, einen Extrabetrag von 11 Nuevos
Soles bezahlen. Diese Summe soll nicht nur die täglichen Instandsetzungen
finanzieren, sondern auch einen Beitrag zu Schutz, Bewahrung und
Pflege der einmaligen Scharrbilder in der Wüste von Peru leisten.
Das Kulturinstitut INC - Ica verweist auf die Bedeutung dieses Beitrages,
denn nun stünden zum ersten Mal finanzielle Mittel zur Verfügung,
die ein adäquates Arbeiten mit und an den Nazca-Linien ermöglichten.
Die Nazca-Linien, die 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt
wurden, bestehen aus zahlreichen in die Wüste eingeritzten
Linien und Dreiecken sowie vielen verschiedenen Figuren, wie zum
Beispiel Menschen, Affen, Fische und Vögel, die eine Größe
von zehn bis mehreren Hundert Metern umfassen.
TOP
PERULINE HAT GEBURTSTAG
Vor genau 6 Jahren, am 30. Oktober 2001, wurde eine touristische
Promotionsfirma namens peruline mit Sitz in Lima/Peru gegründet.
In den vergangenen Jahren wuchs das Unternehmen und kann heute -
nicht ohne Stolz - von sich behaupten, bereits 6 Jahre Bestand auf
dem Markt zu haben, einen kontinuierlichen Anstieg an Vertragspartnern
zu verzeichnen und präsenter denn je in deutscher und peruanischer
Presse zu sein. Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben
natürlich Sie, unsere Homepage-User, News- und Newsletter-Leser
und all diejenigen, die sich auf der Suche nach Rat per Mail an
uns wenden. Wir werden Sie auch in Zukunft mit aktuellen Informationen
versorgen und stets für Ihre Fragen ein offenes Ohr haben.
Feiern Sie mit uns: auf 6 Jahre touristischer Informationsdienst!
TOP
VOLKSZÄHLUNG IN PERU
Wie wir bereits in unserem Newsletter berichteten, erfolgte am
vergangenen Sonntag, dem 21. Oktober 2007, die offizielle Zählung
des peruanischen Volkes (und der im Land befindlichen Ausländer).
Wie nun verlautbart wurde, werden die ersten Ergebnisse Anfang 2008
und die komplette Statistik voraussichtlich im Juli 2008 veröffentlicht.
Die peruanische Regierung versucht zumindest alle 10 Jahre eine
statistische Erhebung der Einwohner durchzuführen. 100 % Erreichbarkeit
ist das Ziel - bis zu 5 % der Bevölkerung, die nicht gezählt
werden, sind vertretbar.
TOP
LATEINAMERIKA-TAG IN HAMBURG
Vom 11. auf den 12. Oktober 2007 steht Hamburg im Zeichen von
Lateinamerika. Das Museum für Völkerkunde in Hamburg hat
das "Lateinamerika-Festival" organisiert. Themen sind
unter Anderem der zehnte Jahrestag des "Lateinamerika-Festivals"
und der 40. Todestag von Ernesto Che Guevara. Am 11.10. eröffnet
das Gastland Peru den "Lateinamerika-Tag", veranstaltet
vom Lateinamerika-Verein, mit dem Thema "Wirtschaftstag Peru"
in der Handelskammer in Hamburg. Wichtige Vertreter aus Politik
und Wirtschaft werden an diesem Treffen teilnehmen, um die interkulturellen
Beziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika zu besprechen,
aber auch zu festigen. Es werden Minister aus Brasilien, Chile,
El Salvador, Deutschland, Panama und Peru erwartet.
TOP
WELTTOURISMUSTAG 2007
Die WTO, World Tourism Organization, wendet sich am heutigen Welttourismustag
den Frauen und deren Rolle im Tourismus zu. Das Motto 2007 ist:
"Tourismus öffnet Türen für Frauen". Es
werden die Errungenschaften der Frauen in der Tourismusindustrie
anerkannt. Ziel für die Zukunft ist, dass die Gleichberechtigung
zwischen den Geschlechtern weiter vorangetrieben wird und Missstände
verringert werden. Der jährliche Welttourismustag am 27. September
befasst sich mit Themen, die auf Empfehlung des Exekutivrates der
WTO Versammlung ausgewählt werden. Die Feierlichkeiten finden
dieses Jahr in Bentota, Sri Lanka statt und werden von Diskussionsrunden
begleitet.
TOP
EX-PRÄSIDENT FUJIMORI AUSGELIEFERT
Nach Monaten des Hausarrestes in Chile wurde der peruanische Ex-Präsident
Alberto Fujimori am späten Samstagnachmittag, dem 22.09.2007,
an Peru ausgeliefert. Der oberste Gerichtshof in Chile hat entschieden,
dass Fujimori sich der peruanischen Justiz stellen muss. Dem ehemaligen
peruanischen Staatsoberhaupt, der das Land von 1990 bis 2000 regierte,
werden unter anderem Menschenrechtsverletzungen und Korruption vorgeworfen,
für die er sich nun verantworten muss. Die Höchststrafe
für seine Vergehen beträgt 35 Jahre Haft. Die Menschen
in Peru begrüßten die Entscheidung des chilenischen Gerichtshofes
und hoffen nun auf ein gerechtes Urteil. Fujimori war 2000 nach
der Aufdeckung eines riesigen Korruptionsskandals nach Japan geflohen
und hatte per Fax das Präsidentenamt niedergelegt.
TOP
METEORIT BEI PUNO
Der Meteorit, der am Samstag, dem 15.09.2007 in der Nähe
der Stadt Carancas (bei Puno) eingeschlagen ist, gibt weiter Rätsel
auf. Einheimische waren Zeugen des Naturschauspiels und schilderten,
dass sie einen großen Feuerball am Himmel gesehen hätten.
Wenig später wurde der sechs Meter tiefe und etwa dreißig
Meter durchmessende Krater gefunden. Wie Wissenschaftler vor Ort
mitteilten, gehe keine radioaktive Strahlung vom Einschlagsort aus.
In Peru sind Meteoriteneinschläge nichts Ungewöhnliches.
Erst im Juni 2006 wurde in der Region Arequipa ein Meteoritentreffer
vermeldet. Sach- und Personenschäden wurden damals und auch
diesmal nicht vermeldet.
TOP
MEHR TOURISTEN TROTZ ERDBEBEN
Die neueste Statistik des Institutes MINCETUR nennt die Zahlen
der Ankünfte auf dem Internationalen Flughafen Jorge Chávez
in Lima, welche von einem Anstieg von 17,9 % im Vergleich zum Vorjahr
sprechen. Trotz des Erdbebens vom 15. August 2007 kamen demnach
mehr Touristen ins Land und die Halbjahresbilanz spricht sogar schon
von einem Anstieg um 13,7 %. PromPerú bestätigte dies
und betonte, dass dies auch der intensiven Tourismuskampagnen auf
nationaler und internationaler Ebene zu verdanken sei.
TOP
BUSSE VERKEHREN NORMAL ZWISCHEN LIMA, PARACAS UND ICA
Die Strecke Lima-Paracas-Ica-Nazca, die wegen des Erdbebens vorübergehend
ausgesetzt wurde, wird seit vergangenem Freitag wieder von der wichtigsten
Buslinie des Landes, Cruz del Sur, operiert. Auch wurden die beliebten
Bootsausflüge zu den Ballestas-Inseln im Paracas Reservat wieder
aufgenommen. Die meisten der Hotels in Paracas funktionieren normal,
wie die lokale Presse berichtet. Zum Wiederaufbau der vom Erdbeben
am 15. August betroffenen Gebiete hat die Regierung eine Sonderkommission
gegründet (FORSUR).
TOP
TOURISTISCHE AKTIVITÄTEN WIEDER MÖGLICH IN PARACAS
Nach dem Erdbeben vom 15. August sind die Wiederaufbauarbeiten
in dem betroffenen Gebiet in vollem Gange. Fachleute des nationalen
Instituts für natürliche Ressourcen INRENA bestätigten
nun, dass die Ballestas-Inseln, eine der Hauptattraktionen in der
Region, keinen Schaden durch das Erdbeben erlitten hätten.
Weiterhin wurde die Bucht von Paracas, wo die Touren zu den Ballestas-Inseln
starten, inzwischen teilweise wieder hergerichtet, so dass touristische
Ausflüge wieder möglich sind. Zwei große Hotelketten,
die für das nächste Jahr Hotelanlagen in der Bucht von
Paracas planen, bestätigten dass das Erdbeben nichts an ihren
Investitionsplänen ändere. Für die vom Erdbeben betroffene
Region ist ein rasche Wiederaufnahme der touristischen Aktivitäten
von großer Bedeutung.
TOP
HILFSAKTIONEN NACH ERDBEBEN IN VOLLEM GANGE
Die traurige Bilanz nach dem Erdbeben: mehr als 500 Todesopfer
und Zehntausende Obdachlose. Die Suche nach Toten und Verletzten
wurde mittlerweile größtenteils aufgegeben. Entgegen
anderslautender Nachrichten besteht laut offiziellen Angaben in
Peru keine Gefahr für Seuchen oder Epidemien, weder in den
betroffenen Gebieten noch im Rest des Landes.
Die Aufräumaktionen begannen bereits kurz nach dem Erdbeben
vom Mittwoch Abend und gehen auch in Zukunft weiter. Im ganzen Land
und in den Nachbarstaaten sind Spendenaktionen in Gang, an denen
sich die Einwohner beteiligen. Es werden Wasser, Decken, Medikamente
und Lebensmittel gesammelt. Nationale und internationale Hilfsorganisationen
und Autoritäten koordinieren die Lieferung der dringend benötigten
Waren in das vom Erdbeben fast vollständig zerstörte Gebiet
um die Stadt Pisco. Bisher kamen 670 Tonnen Hilfsgüter im betroffenen
Gebiet an. Die nächste große Aufgabe nach der humanitären
Hilfe ist nun der Wiederaufbau der zerstörten Städte und
Dörfer.
Wenn auch Sie sich mit einer Spende beteiligen möchten, so
wenden Sie sich bitte an eine der bekannten internationalen Organisationen
wie das Deutsche Rote Kreuz, Misereor und Caritas International,
die alle ihre Vertretungen und Partnerorganisationen vor Ort haben
und die Verteilung der Hilfe koordinieren.
Eine Übersicht
zu weiteren Spendenaufrufen für die Opfer des Erdbebens
finden Sie hier.
Auch die Deutsch-Peruanische
Industrie- und Handelskammer hat ein Projekt zum Wiederaufbau
der betroffenen Region ins Leben gerufen, das Sie
hier finanziell unterstützen können.
TOP
AUßMASS DER ZERSTÖRUNG NACH DEM ERDBEBEN
Im Verlauf der Nacht ist die Zahl der Todesopfer nach dem heftigen
Erdbeben vom Mittwoch Abend auf mittlerweile über 500 gestiegen
und Hilfskräfte suchen weiter nach Überlebenden in den
Trümmern.
Im Anschluss an das Beben erschütterten noch zahlreiche, meist
leichte Nachbeben die Region - auch in Lima sind einige dieser "Replicas"
(Wiederholungen) spürbar. Aus Angst, in ihre Häuser zurückzukehren,
verbringen zahlreiche Menschen in den betroffenen Gebieten Tag und
Nacht auf der Straße. Was sie nun am meisten benötigen
sind neben frischem Trinkwasser und Konserven vor allem Decken und
warme Kleidung. Nationale Behörden, Kirchen, private Unternehmen
und viele Freiwillige koordinieren vor Ort die Hilfsleistungen,
weiterhin wird die Bevölkerung und die internationale Gemeinschaft
zu Spenden aufgerufen.
In den Ortschaften Pisco, Cañete und Ica sind die meisten
der Gebäude eingestürzt. Auch die touristische Infrastruktur
wurde in Mitleidenschaft gezogen, wie beispielsweise das Hotel Paracas,
das beste Hotel in der Bucht von Paracas und Ausgangspunkt für
den bei Touristen beliebten Ausflug auf die Ballestas-Inseln. Alle
Gäste und Angestellten des Hotels konnten jedoch rechtzeitig
evakuiert werden. Laut Aussagen des Nationalen Kulturinstitutes
haben zahlreiche archäologische Ausstellungsstücke und
Mumien in den Museen von Ica und Paracas teilweise irreparable Schäden
erlitten. Im Nationalreservat Paracas sind die bekannte Felsformationen
"La Catedral" und "El Fraile" praktisch komplett
verschwunden. Die Panamericana ist an verschiedenen Stellen zwischen
Chincha und Pisco beschädigt, Reparaturarbeiten sind aber bereits
im Gange.
Im Gegensatz dazu haben die Nazca-Linien, Hauptattraktion der Stadt
Nazca südlich von Ica, nach offiziellen Angaben keinerlei Schäden
erlitten. Hier gehen die touristischen Aktivitäten, genauso
wie im Rest des Landes, normal weiter.
TOP
ERDEBEN IN PERU
Am Mittwoch, den 15.08.07, um 18.40 Uhr Ortszeit, wurde Peru von
einem schweren Erdbeben erschüttert, das ein Stärke von
7.5 auf der Richterskala aufwies. Das Epizentrum lag im Meer vor
der Küste von Pisco, 150 km südlich von Lima. Die am meisten
betroffene Region ist Ica mit den Städten Chincha, Cañete,
Pisco und Ica, hier wurde ein Großteil der Häuser zerstört.
Laut Angaben der Gesundheitsbehörden kamen über 300 Menschen
ums Leben, mehrere Hunderte wurden verletzt. In der Hauptstadt Lima
kamen die Menschen mit einem Schrecken davon, es wurden nur geringe
Schäden gemeldet. Auch in den anderen Regionen des Landes spürten
die Menschen das Beben, es gab aber nur wenige Verletzte oder Sachschäden.
Perureisenden empfehlen wir, die Region Ica momentan zu meiden,
bis die Aufräumarbeiten beendet sind. Wir werden Sie weiterhin
auf dem Laufenden halten. Bei Fragen können Sie sich gerne
an unser Büro in Lima unter info@peruline.de wenden.
TOP
MEHR TOURISTEN IN PERU
Aktuelle Meldungen bestätigen, dass die Zahl der Ankünfte
internationaler Reisegäste im Monat Juli 114.300 beträgt
und diese Zahl einen Anstieg um 18,7 % zu den Ergebnissen des Vorjahres
darstellt. Gezählt wurden die Ankünfte auf dem Internationalen
Flughafen Jorge Chávez in Lima. Darüber hinaus wurden
erste Statistiken veröffentlicht, in denen deutlich wird, dass
die absolute Zahl der Einreisenden (per Flug und auf dem Landweg)
im Gegensatz zu 2006 um 13,1 % anstiegen. Gegen Ende des Jahres
wird erwartet, dass die Zahl der Touristen die Vorjahresmarke von
1,8 Millionen überschreiten wird.
TOP
PLÖTZLICHE KLIMAVERÄNDERUNG IN PUERTO MALDONADO
Am Nachmittag des 25. Juli war die Überraschung der Einwohner
in Puerto Maldonado groß, als plötzlich die Temperatur
sank, orkanartige Winde an den Bäumen rüttelten und starker
Regen die Straßen dieser Region unter Wasser stellte. Als
Sicherheitsmaßnahme wurde die Stromzufuhr während des
Unwetters unterbrochen, um noch größeren Schaden zu vermeiden.
Zur Zeit hat sich die Lage in der Region wieder normalisiert, aber
der Senamhi (der Nationale Dienst für Wetterkunde) ließ
bereits verlautbaren, dass die Überwachungsthermometer im Regenwald
- vor allem im Süden - niedrige Temperaturen anzeigen. Als
mögliche Ursache kommt auch hier die globale Klimaveränderung
in Betracht.
TOP
STREIKS BEENDET
Der Streik der Lehrergewerkschaft SUTEP gegen die Einführung
des Lehrerevaluierungsgesetzes wurde gestern offiziell beendet.
Das Führungsgremium des SUTEP erklärte, der Streik werde
beendet, da die Regierung ihre Bereitschaft zu Verhandlungen bekundet
hätte. Mit dem Beginn der Verhandlungen zwischen beiden Autoritäten
werde in den öffentlichen Schulen wieder normal unterrichtet,
so der Generalsekretär des SUTEP Luis Muñoz. Neben Premierminister
Jorge del Castillo nahm auch Erziehungsminister José Chang
an den ersten Verhandlungen am gestrigen Nachmittag teil. Auf diese
Weise endet nach 14 Tagen ein landesweiter Streik, der von zahlreichen
Konfrontationen zwischen Streikenden und der Polizei gekennzeichnet
war, die touristischen Aktivitäten teilweise stark behindert
und vor allem die peruanischen Schüler zwei Wochen lang um
ihren Unterricht gebracht hatte.
TOP
ZÜGE NACH MACHU PICCHU WIEDER IN BETRIEB
Weiterhin gehen viele Anhänger der Lehrergewerkschaft SUTEP
und anderer Gewerkschaften auf die Straße, um gegen diverse
Maßnahmen der Regierung zu protestieren. Vielerorts wurden
Blockaden aber inzwischen von der Polizei aufgehoben. In Cusco und
Machu Picchu, wo zahlreiche Touristen auf Grund der Streiks festsaßen,
wurde der Zugverkehr nach Machu Picchu heute wieder aufgenommen
und die Lage normalisiert sich etwas. In Puno am Titicacasee ist
die Lage weiterhin ungewiss, momentan sind die Flüge dorthin
ausgesetzt.
TOP
StREIKS IN CUSCO UND PUNO
Die peruanische Lehrergewerkschaft SUTEP ist am letzten Donnerstag
in ganz Peru in Streik getreten, um gegen das neue Lehrerevaluierungsgesetz
(ley de la carrera magistral) zu protestieren. Landesweit kommt
es daher zu Blockaden von Straßen und Zufahrtswegen. Besonders
in Cusco und Umgebung wurden wichtige Straßen mit Steinen
blockiert. Die Züge von Cusco nach Machu Picchu wurden heute
vorsorglich ausgesetzt, um die Sicherheit der Touristen zu gewährleisten.
In Puno am Titicacasee wurde der Flughafen von Juliaca heute von
den Streikenden besetzt. In beiden Regionen muss mit Behinderungen
der touristischen Aktivitäten gerechnet werden. Polizei und
lokale Autoritäten stehen mit den Streikenden in Verhandlungen.
TOP
MACHU PICCHU HAT ES GESCHAFFT!
Für den Tourismussektor wesentlich wichtiger als die Qualifikationsspiele
zum Fußball-Cup Südamerika in Venezuela, war der vergangene
Samstag. Es war der Tag, auf den in Peru alle bereits wochenlang
hinfieberten: schafft es DAS Nationalheiligtum des Landes auf die
Liste der "Neuen Sieben Weltwunder"? Und es wäre
ja fast ein widernatürliches Wunder gewesen, wenn nicht! Ja,
Machu Picchu schaffte es auf die Liste der "Neuen Sieben Weltwunder"
und absolvierte einen souveränen vierten Platz hinter Chichén
Itzá, der Erlöserstatue von Rio de Janeiro und der Chinesichen
Mauer. Wir gratulieren und bedanken uns auch recht herzlich bei
all unseren Lesern, die Machu Picchu wählten!
TOP
BESCHRÄNKUNG DES LUFTVERKEHRS AM FLUGHAFEN IQUITOS AUFGEHOBEN
Genau vor zwei Jahren wurde die Landung der Flugzeuge tagsüber
am Flughafen Francisco Secada Vigneta in Iquitos eingeschränkt.
Grund dafür war die Präsenz von tausenden Truthahngeiern,
die die Landung der Flugzeuge zu verhindern drohten, da sich in
der Nähe des Flughafens eine Müllkippe befand. Am Donnerstag,
dem 5. Juli teilten die zuständigen nationalen Autoritäten
den lokalen Autoritäten Iquitos die getroffene Entscheidung
mit, die Luftverkehrssperrung aufzuheben. Ein paar Stunden später
ließ sich die Freude alle Bewohner in Iquitos bereits deutlich
spüren. Ab jetzt können die Flugzeuge nicht mehr nur am
frühen Morgen und ab dem spätem Nachmittag sondern den
ganzen Tag über landen und starten.
TOP
LUFTVERKEHRSSPERRUNG IN PUCALLPA WURDE AUFGEHOBEN
Die beteiligten Institutionen, Autoritäten und Streikvertreter
haben sich darauf geeinigt, den Streik in der Provinz von Ucayali
zu beenden. Seit dem Wochenende verkehren wieder Linienflüge
von und nach Pucallpa.
TOP
LINIENFLÜGE NACH PUCALLPA FALLEN AUF GRUND VON STREIK
AUS
Alle Flüge, die nach und ab dem Flughafen Pucallpa "Capitan
Abenzur" verkehren, sind seit einer Woche unterbrochen worden.
Grund dafür ist der Protest von Hunderten von Demonstranten,
die eine Arbeitsniederlegung befolgen. Leonie Roca, die Geschäftsführerin
aller Flughäfen in Peru, erklärte, dass alle Fluggesellschaften
des Flughafens vor die Androhung der Demonstranten gestellt wurden,
dass - falls die Linienflüge weiter verkehren - das Flughafengebäude
erstürmt werde - und sich bis dato für die Unterbrechung
der Flüge entschieden haben. Dazu bekundete Sie auch, dass
am vergangenen Donnerstag ein einziges Linienflugzeug von Star Peru
operierte, während die Landespolizei vermeiden musste, dass
die Demonstranten den Terminal betraten. Sicherheitshalber werden
alle Linienflüge auf dem Flughafen in Pucallpa gesperrt sein
- bis die Autoritäten der Landesregierung in Ucayali und der
Verteidigungsfront Ucayali (Fredeu) einen Dialog führen, um
dieser Stillstand zu beenden.
TOP
Kalte Temperaturen im peruanischen Urwald
Die Folgen des kalten Wetters machen sich auf peruanischem Boden
bemerkbar. Die Temperaturen im peruanischen Urwald könnten
die 12° C erreichen, erklären die Meteorologen der Senamhi
(dem Nationalen Dienst für Wetterkunde). Der Direktor der Meteorologischen
Abteilung des Senamhi Julio Villafuerte erklärte außerdem,
dass die Departments Madre de Dios und Ucayali am stärksten
von den niedrigen Temperaturen betroffen seien. Es wird vermutet,
dass ab dem 22. Juni - der Tag, an dem der Winter in Peru anfängt
- die Temperaturen in diesen peruanischen Gebieten drastisch sinken
werden. Zur Zeit sind es schon acht Bezirke - unter anderem Cusco,
Puno, Junín, Huanuco - die den Notstand ausgerufen haben.
Daher wird allen Touristen, die als Reiseziel die Gebiete des peruanischen
Dschungels haben, empfohlen, warme Kleidung bei sich zu haben.
TOP
Mehr als 200.000 Touristen kommen zum Inti Raymi dieses Jahr!
Etwa 200.000 nationale und internationale Touristen kommen dieses
Jahr nach Cusco mit dem Ziel, Zeugen der spektakulären Ereignisse
in Cusco zu werden, der Inti Raymi. Diese uralte Gedächtnisfeier
findet dieses Jahr am 24. Juni statt. Wie seit 40 Jahren wird mit
Hilfe vieler nationaler Schauspieler in der Festung Sacsayhuaman
gefeiert. In Cusco wurden bereits Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen,
erklärte die Bürgermeisterin Marina Sequerios. So wurde
eine exklusive Absprache mit der Landespolizei und der lokalen Bürgerwehr
(Defensa Civil) organisiert. Marina Sequerios bestätigte außerdem,
dass 500 Sicherheitskräfte, von denen viele zweisprachig sind,
extra angestellt wurden, damit sie die internationalen Touristen
betreuen. Diese Sicherheitskräfte werden auch helfen das historische
Erbgut zu schützen - nämlich genau da, wo der uralte Festakt
stattfinden wird.
TOP
SIT 2007 vom 24. - 26.05.07
Heute den 24. Mai beginn die neunte International Messe für
Tourismus ("Salón Internacional de Turismo" - SIT
2007) im Hotel Maria Angola, in Lima. Für diese Ausstellung
- die dieses Jahr das Motto " Einmal um die Welt in 3 Tagen"
hat - werden mehr als 324 Ausstellern erwartet. Wie jedes Jahr,
werden verschiedene Reisepakete, Reiseprogramme, uvm. für das
Publikum angeboten, die auf Grund der Messe bis 60 % mehr Rabatt
erhalten als normalerweise. Da in diese Messe ein große Kapitalmenge
investiert wurde, erwarten die Veranstalter, dass das Handelsgeschäft
20 % mehr als das vom letzten Jahr steigt. Der erste Tag der Messe
ist für die Unternehmen, der zweite für Reiseagenturen
gedacht und am dritten Tag wird die Exposition dem Publikum geöffnet.
TOP
10 Millionen Soles für die Verbesserung der "Nazca-Linien"
Ab nächstem Jahr soll der Zustand der Nazca-Linien verbessert
werden, verkündete der Direktor des Kulturinstituts ICA Oscar
González. Die Landesregierung wird in Zusammenarbeit mit
dem Kulturinstitut ICA das neue Projekt - das im Juli 2008 beginnen
soll - mit 10 Millionen Soles finanzieren. Diese finanzielle Unterstützung
soll auch dazu dienen, die Sicherheit an diesem touristisch gesehen
so wichtigen Ort zu verbessern, sowie die bislang durch die geometrischen
Linien verlaufende Autobahn zu verlegen. Der Direktor versichert
aber auch, dass die Überwachung dieses faszinierenden Erbguts
unter der Verantwortung des Kulturinstituts ICA bleiben wird.
TOP
Eröffnung des Peru Travel Markt 2007
Am 19. April fand die Einweihungsfeier des Peru Travel Markt 2007
- der wichtigsten Veranstaltung des peruanischen Tourismussektors
- im Goldenen Saal des Regierungspalasts statt. Die Eröffnungsrede
hielt der Präsident Alan García. Nach der Zeremonie
gab es für die Gäste das Spektakel "Estampas Peruanas".
Der PTM 2007 findet bis zum 25. April in den Städten Pisco,
Nazca, Arequipa und im Colca Tal statt. Die internationalen Teilnehmer
nahmen am Samstag an einer Stadtbesichtigung teil, die in der Kathedrale
Limas anfing und im Rafael Larco Herrera Museums endete, wo eine
Vereinbarung zwischen dem PTM und dem BITE von Ecuador unterschrieben
wurde. Am Sonntag ging das Programm der Teilnehmer in Paracas weiter,
wo Sie die Ballestas Inseln, den Candelabro und das Paracas Reservat
besichtigten. Es wird erwartet, dass der Besuch der internationalen
Teilnehmer konkrete Pläne sowie neue Projekte für den
peruanischen Tourismusmarkt bringen wird.
TOP
Stetiges Tourismuswachstum in Peru
Laut Aussagen des peruanischen Tourismusvizeministers Eduardo Arrarte
wächst der Tourismus in Peru doppelt so schnell wie der weltweite
Tourismus, der momentan eine Wachstumsrate von 5 % aufweist. Arrarte
erklärte, die Entwicklung des Tourismussektors in Peru weiter
voranzutreiben, um die hochgesteckten Ziele für 2007 und 2008
zu erreichen. Dieses Jahr werden insgesamt 1,8 Millionen Touristen
erwartet, im Jahr 2008 sollen es dann ungefähr 2 Millionen
sein. Zum Vergleich: 2006 besuchten 1.624.573 Touristen Peru. Der
Vorsitzende der peruanische Tourismuskammer CANATUR Daniel Ratti
sieht die Zukunft Perus in den Händen des Tourismus, da dieser
Sektor viele Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen für
die Peruaner schaffen und die Wirtschaftslage des Landes verbessern
kann.
TOP.
Machu Picchu momentan auf viertem Platz der Neuen 7 Weltwunder
Machu Picchu belegt momentan den vierten Platz auf der Liste der
neuen 7 Weltwunder. Augenscheinlich ist der Erfolg der Zusammenarbeit
der Regierung, der privaten Unternehmer und der Medien in Peru,
die gemeinsam seit mehreren Wochen die Bevölkerung zur Stimmabgabe
für Machu Picchu auf den Internetseiten der New7Wonders Organisation
aufrufen. Das Bildungsministerium erklärte nun sogar die Tage
zwischen dem 16. und 22. April als "offizielle Wahltage"
für Machu Picchu als Neues Weltwunder. Die Abstimmung läuft
weltweit noch bis zum 07.07.2007. Zurzeit belegen die ersten sechs
Plätze: Die Pyramide von Chichén Itzá, das Römische
Kolosseum, die Chinesische Mauer, Machu Picchu, Petra und die Pyramiden
von Gizeh.
Machen auch Sie mit, stimmen Sie für Machu Picchu als Neues
Weltwunder unter: http://www.new7wonders.com
TOP
KLM fliegt seit Sonntag direkt nach Peru
Seit dem vergangenen Sonntag verkehrt die holländische Fluggesellschaft
KLM auf der Strecke Peru - Europa auch direkt. Von Lima geht es
ohne Zwischenstopp nach Amsterdam und zurück. Bisher gab es
Flüge mit zweistündigem Zwischentop in Bonnaire. Das Unternehmen
wies darauf hin, dass Direktflüge von und nach Europa auch
einen großen Vorteil für den peruanischen Flugmarkt darstellen
und so ein positives Signal für diesen Wirtschaftssektor gegeben
werde. Die neuen Verbindungen mit der Boeing 777 bedeuten für
Peru eine wichtige Anknüpfung an den Rest der Welt.
TOP
1,6 Millionen Touristen kamen 2006 nach Peru
Laut offiziellen Zahlen des peruanischen Ministeriums für
Tourismus und Außenhandel kamen im vergangenen Jahr insgesamt
1.634.573 ausländische Touristen nach Peru und sorgen damit
für einen Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch die Zahl deutscher Besucher ist erneut gewachsen. Aus der Bundesrepublik
wurden 2006 43.186 Touristen registriert - knapp 1000 mehr als im
Jahr 2005. Auf der anderen Seite reisten 1.857.085 peruanische Touristen
ins Ausland, was lediglich einen Anstieg von einem Prozent bedeutet.
TOP
ITB - peruline wieder dabei!
Die größte Tourismusmesse der Welt öffnet am kommenden
Mittwoch, den 7. März, in Berlin wieder ihre Türen und
peruline ist dabei! Wie in jedem Jahr präsentieren wir uns
fünf Tage lang, bis zum Sonntag, interessierten Reisefreunden
und würden uns freuen auch Sie zu begrüßen. Nach
der erfolgreichen Teilnahme an der CMT in Stuttgart im Januar sind
wir auch auf der ITB wieder am Stand der ARGE Lateinamerika e.V.
zu finden. Besuchen Sie uns in Halle 1.1, Stand 103 und lassen Sie
sich neben Informationsmaterial, Fotos und Karten vor Ort auch persönlich
von uns beraten. Unser Personal in Peru kennt das Land und den Tourismus
genau, weshalb wir Sie rund ums Reisen in diesem Land fachlich professionell
beraten können. Wir freuen uns auf Sie!
TOP
Inka-Trail ab 1. Februar einen Monat lang geschlossen
Ein erfahrungsgemäß geringerer Touristenandrang während
der Regenzeit begünstigt den Entschluss ab dem 1. Februar 2007
den Inka-Trail komplett zu schließen. Einen Monat lang werden
stattdessen Aufräum- und Wartungsarbeiten durchgeführt.
Dies gab der Chef des Parque Arqueológico de Machu Picchu,
Antropologe Fernando Astete, in der Tageszeitung La República,
bekannt und sagte: "15.000 Touristen werden den Weg in dieser
Zeit nicht nutzen können." Dafür werde man die Aufforstung
und die Verbesserung der Infrastruktur zum Campen vorantreiben.
TOP
Besucherrekord im Colca Canyon: 143.000 ausländische Touristen
im Jahr 2006
143.000 ausländische Touristen besuchten im vergangenen Jahr
den Colca Canyon im Süden Perus. Im Vergleich zum Vorjahr,
als es insgesamt noch 118.000 Besucher waren, bedeutet dies einen
satten Anstieg um 14 %. Der Generalsekretär der "Autoridad
Autónoma del Colca (Autocolca)" José Luis Talavera
Suárez sagte, dass man mehr als eine Million US-Dollar eingenommen
habe. Die Mehrheit aller Besucher komme aus Europa. In Zahlen: 11
% Frankreich, 10 % England, 8 % Deutschland, 7 % Spanien, 6 % Italien.
TOP
Peru Partnerland auf der CMT Stuttgart
Gute Nachrichten: Peru ist auf der diesjährigen Urlaubs-Messe
CMT in Stuttgart vom 13.-21.1.2007 offizielles Partnerland! Natürlich
ein Grund mehr auch für peruline wieder vor Ort vertreten zu
sein. Wir freuen uns jederzeit über neue Besucher und alte
Bekannte an unserem Stand mit der Nummer 418 in Halle 4.0. Schauen
Sie vorbei!
TOP
Zahltag bei Air Madrid
In einem Schreiben gab die Ende Dezember aus dem Wettbewerb ausgeschiedene
Billigfluglinie Air Madrid bekannt, dass ab dem morgigen Freitag
damit begonnen werde, die Arbeiter mit Niedriglohn auszuzahlen.
Trotz dieser Ankündigung räumte die Arbeitergewerkschaft
ATAM ein, dass bis spätestens Montag, den 8. Januar, alle Arbeiter
ihren Lohn erhalten sollen. Präsident der ATAM, Carlos Paino,
sagte, dass das Unternehmen im Schreiben versichert habe, dass es
im aktuellen Monat zahlen werde, aber "niemand erklärt
uns, warum einige zuerst bezahlt werden und andere nicht. Schließlich
sind es alle Arbeiter von Air Madrid." so Paino. Falls die
Zahlungen nicht vollständig bis zum kommenden Montag vorgenommen
würden, werde man vor das Arbeitsgericht ziehen.
TOP
Air Madrid gibt auf
Die spanische Billigfluglinie Air Madrid hat am vergangenen Freitag
mit sofortiger Wirkung den Betrieb eingestellt. In einer Erklärung
auf ihrer Internetseite macht das Unternehmen das Verkehrsministerium
verantwortlich, da es Air Madrid auf Grund wiederholt auftretender,
massiver Unpünktlichkeit in dieser Woche ultimativ mit dem
Entzug der Fluglizenz gedroht hatte. Dieser Frist zum Trotz hat
das Unternehmen in den vergangenen Tagen noch fast 30.000 Tickets
verkauft.
Mit ihrer Aufgabe stürzte Air Madrid rund 130.000 Fluggäste
- 120.000 davon in Lateinamerika (Ecuador, Kolumbien, Argentinien,
Chile, Panama, Costa Rica, Brasilien, Mexiko und Peru) - ins Ungewisse.
Ihnen soll bis mindestens zum 21. Dezember ein Krisenmanagement
der zivilen spanischen Luftfahrtbehörde helfen, das umgehend
Charterflugzeuge für die Rückflugaktion der betroffenen
Passagiere orderte. Der erste Ersatzflieger verließ am Samstagmorgen
Gran Canarias in Richtung Buenos Aires mit Station in Barcelona
und Madrid.
Die Fluggesellschaft wurde vor drei Jahren gegründet. Sie
gehört dem mallorquinischen Hotelier José Luis Carrillo
und verzeichnete ein rasantes Wachstum. Mit ihren neun Airbus-Maschinen
transportierte sie 2,6 Millionen Passagiere im Jahr.
TOP
Die peruanische Fluggesellschaft Wayraperú schließt
ihre Pforten
Wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Hauptanteilseignern und
weiteren Mitgliedern des Direktoriums wurden Ende November alle
Flüge der Anfang 2006 gegründeten Fluggesellschaft Wayraperú
abgesagt. Der Präsident der Vereinigung peruanischer Fluggesellschaften
(APEA), Carlos Palacín Fernández, kündigte an,
dass die Airline seine Serviceleistungen in nächster Zeit nicht
mehr anbieten werde. Mit durchschnittlich täglich 7.000 Fluggästen
sei der peruanische Markt nicht für vier nationale Fluggesellschaften
(AeroCondor, LANPERU, Starperu und Wayra) rentabel, so Palacín.
Aus diesem Grund sah sich das Unternehmen Wayra dazu gezwungen seine
Aktivitäten zu beenden. Bereits verkaufte Flugtickets wurden
den Fluggästen zurückerstattet oder auf andere Fluggesellschaften
umgebucht.
TOP
peruline organisiert Pressereise für deutsche Journalisten
Zu unserer Arbeit als touristischer Informationsdienst zählt
es unter Anderem das Land Peru als Tourismusdestination auf dem
deutschsprachigen Markt bekannter zu machen. Mit der Unterstützung
unserer peruanischen Geschäftspartner und zahlreichen anderen
Institutionen ist es uns gelungen eine 10-tägige Pressereise
für sieben renommierte deutsche Journalisten in Peru unter
dem Motto "Archäologische Wunder und Nachhaltiger Tourismus"
zu organisieren. Seit vergangener Woche ist die Gruppe unterwegs
und besichtigt nicht nur die klassischen Reiseziele Perus, wie Cusco
und Machu Picchu, sondern auch die touristisch bisher weniger bekannten
Destinationen wie Cajamarca und Chiclayo. Unser Ziel ist es, den
Journalisten neue Aspekte und unterschiedliche Formen des Tourismus,
wie Öko- und Erlebnistourismus, in Peru näher zu bringen
und somit die Kontraste, die von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit
Perus zeugen, aufzuzeigen.
TOP
Regional- und Lokalwahlen in Peru
Die Wahlergebnisse der am vergangenen Sonntag stattfindenden
Wahlen auf Regional-, Provinz- und Distriktebene in Peru führen
zu regelrechten Überraschungen: Die Partei des aktuellen Präsidenten,
Alan García, APRA (Alianza Popular Revolucionaria Americana),
die Partei PNP (Partido Nacionalista Peruano) des umstrittenen Gegenkandidaten
der vergangenen Präsidentschaftswahlen, Ollanta Humala, und
die restlichen traditionellen politischen Parteien gehen als Verlierer
der Wahlen hervor. Dass die Partei von Alan García so schlecht
abschneidet wird auf die häufigen parteiinternen Streitigkeiten
zurückgeführt. Humalas Wahlniederlage ist der nicht gerade
vertrauenschaffenden Spaltung seiner Partei in zwei Blöcke,
die humalatreuen Nationalisten und die UPP, zuzuschreiben. Die Nichtberücksichtigung
der Partei von Humala während den Wahlen zeigt die Unberechenbarkeit
der peruanischen Wähler, die mit der Wahl Humalas als Präsidentschaftskandidaten
Anfang des Jahres wohl nur auf ihre prekäre Lage aufmerksam
machen wollten und somit gezwungenermaßen für seine Person
stimmten. Bessere Ergebnisse liefert die Partei Unidad Nacional,
die sich in Lima mit ihrem Kandidaten und bisherigen Bürgermeister
Luis Castañeda Lossio als Gewinner herausstellt. Er vereinigt
bei der Bürgermeisterwahl über die Hälfte der Stimmen
der Einwohner Limas auf sich und lässt seinen Gegenkandidaten
somit keine Chance. Die UN hat vermutlich 26 der 42 Distrikte gewonnen
und kann somit im Vergleich zu den letzten Wahlen ein großes
Plus verzeichnen. Diese Partei hat zwar somit eine starke Stellung
in Lima erreicht, blieb in den ländlichen Regionen aber relativ
schwach. Als weiterer Gewinner geht dieses Mal die aktuelle populäre
Bewegung der unabhängigen lokalen Parteien hervor. Diese untereinander
nicht verbundenen Parteien profitieren von der Handlungsunfähigkeit
der traditionellen Parteien.
TOP
Inkaschätze auf Ausstellung im Völkermuseum in Hamburg
Am kommenden Sonntag, den 19.11.2006, wird im Hamburger Völkermuseum
die "Schatzkammer der Anden" festlich eröffnet.
Viele wertvolle Kunstwerke, darunter Schmuck- und Kultgegenstände,
aus Panama, Peru, Ecuador, Costa Rica und Kolumbien werden ab diesem
Tag dem öffentlichen Publikum zugänglich gemacht. Aus
Peru werden dort vor allem Objekte aus der Sammlung des deutschen
Archäologen H. Brüning (1848-1928) zu sehen sein. Hier
können die Besucher Goldschmuck, Silbergeräte, Bronzeminiaturen
und kleine steinerne Skulpturen aus Nordperu bestaunen. Die Ausstellung
stellt die Versiertheit der andinen Bevölkerung als Goldschmiede
und Kunsthandwerker heraus. Für die Andenvölker war das
Gold von symbolischer Bedeutung, Gold symbolisierte "Inti",
den Sonnengott und Silber die Mondgöttin "Mama Quilla".
Für die Konquistadoren hingegen, die im Jahre 1532 Südamerika
eroberten, zählte nur der materielle Wert. Aus diesem Grund
gingen bereits während der "Conquista" viele Kunstgegenstände
durch das Einschmelzen der wertvollen Schätze verloren. Die
auf der Ausstellung präsentierten Fundstücke sind hauptsächlich
wiedergefundene Grabbeigaben aus Raubgrabungen.
Die Eröffnung der Ausstellung der andinen Schätze findet
am Sonntag, den 19.11.2006, in Anwesenheit von Maria Teresa Merino
de Hart, der Generalkonsulin von Peru, statt. Ab dem 21. Januar
2007 wird die Inka-Galerie in der Altamerika-Dauerausstellung des
Hamburger Völkermuseums der Öffentlichkeit präsentiert.
TOP
Peru unter den weltweiten Top Ländermarken
In einer kürzlich veröffentlichten Studie über den
Globalen Ländermarken Index (Country Brand Index, CBI), der
Beratungsfirma FutureBrand und der PR Firma Weber Shandwick durchgeführt,
nimmt Peru als beste Ländermarke in der Klassifikation "Beste
Ländermarke für Abstand vom Touristenrummel und Exotik
den 1. Platz ein. Der CBI behandelt Länder als "Marken"
und bewertet neue globale Reisetrends im Wirtschaftsbereich mit
dem weltweit schnellsten Wachstum: Reisen und Tourismus. Die Studie
wurde auf dem World Travel Market (Weltreise Markt) 2006 in London
präsentiert, der führenden jährlichen Messe der globalen
Reiseveranstalter. Australien hat die Nase als Ländermarke
vorn, gefolgt von den Vereinigten Staaten und Italien. Als beste
Ländermarke für Authentizität wurde Indien auserkoren,
die USA als beste Destination für Familien- und Geschäftsreisen.
Die Bahamas beherbergen die schönsten Strände weltweit
(beste Ländermarke für Strände) und Neuseeland besticht
mit seiner atemberaubenden Natur als beste Ländermarke für
schöne Natur. Beste Ländermarke für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
ist Thailand und für Sicherheit Kanada. Außerdem hebt
der Ländermarken Index China, Kroatien und die Vereinigten
Arabischen Emirate als die drei aufstrebenden Sterne am weltweiten
Reisemarkt in den kommenden fünf Jahren hervor.
TOP
PromPeru veranstaltet Seminar und Kochkurs in Deutschland
Ein Event welches das Interesse von Presse, Reisebüros, Tourveranstaltern
und den deutschen Küchenchefs hervorrief: Unter dem Motto "Peru
- ein Land in Bewegung" veranstaltete PromPeru in Frankfurt
am Main kürzlich ein Seminar für Reisebüros. Das
Ziel dieser Veranstaltung war die touristische Vielfalt Perus vorzustellen
und das Interesse des deutschen Marktes zu wecken.
Im Rahmen der Seminare bereiteten James Berckemeyer und Pablo Anastasio,
beide peruanische Starköche im Hotel El Olivar Sonesta Posada
del Inca Lima, in drei Kochkursen mit deutschen Gourmetliebhabern
peruanische Spezialitäten zu. Es gab sowohl einen interaktiven
und unterhaltsamen Kurs für deutsche Reisebüros, als auch
für Journalisten und die allgemeine Bevölkerung. Auf diese
Weise hatten die deutschen Bürger die Möglichkeit, Peru
auch als eines der besten gastronomischen Reiseziele kennen zu lernen.
Als kleines Souvenir erhielt jeder Teilnehmer eine Tasche mit touristischen
Informationen über Peru.
Der deutsche Markt hat sich mittlerweile zu einer wichtigen touristischen
Einnahmequelle für Peru entwickelt: Im Jahre 2005 waren mehr
als 42.000 deutsche Touristen in Peru zu Besuch.
TOP
5. Oktoberfest in Lima
Das erstmals 1810 in München auf der Theresienwiese veranstaltete
Oktoberfest ist mittlerweile zum größten Volksfest der
Welt geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch in
über 200 weiteren Städten weltweit Gemeinschaften deutscher
"Wiesn"-Anhänger gefunden haben. Gemäß
Münchner Tradition findet auch in Lima dieses Jahr das 5. Oktoberfest
vom 20. - 22. Oktober im Hofe des "Museo de la Nación",
im Stadtteil San Borja, statt. Die Gäste erwartet typisch deutsches
Ambiente: Tisch- und Stuhlgarnituren aus Deutschland, zünftige
süddeutsche Mahlzeiten und jede Menge Bier - die Brauerei Cusqueña
stellt eigens für diese Veranstaltung Bier nach deutschem Reinheitsgebot
her. Neben Spielen und Wettbewerben wird die bayrische Musikgruppe
"Zugspitzmusik" auf der Veranstaltung für Unterhaltung
sorgen. Eröffnet wird das Spektakel mit einem lautstarken "Ozapft
is!" am 20. Oktober um 20 Uhr. Für bierdurstige Interessenten
gibt es weitere Informationen und Öffnungszeiten unter www.oktoberfest-peru.com.
TOP
PromPeru fördert neues Touristenziel im Ica-Department
Diese Woche gab PromPeru, das staatliche Tourismusförderungsinstitut,
bekannt, dass das archäologische Gebiet Cahuachi, 22 km von
der Stadt Nasca entfernt, zukünftig als neues Touristenziel
im Department Nasca vermarktet werden soll. Cahuachi, angeblich
das größte Zeremonialzentrum aus Adobesteinen der Welt,
war einst Wohnort und rituelles Zentrum der Nasca-Kultur (200-600
n. Chr.). Das Gebiet, aus 34 pyramidenähnlichen Tempeln, ist
mit 24 km Ausbreitung noch größer als die archäologische
Stätte Chan Chan der Chimú-Kultur bei Trujillo, im Norden
Perus. In dieser Künstlerstadt liegen wohl auch die Ursprünge
der Entstehung der berühmten Nasca-Linien. Seit etwa 23 Jahren
wird das in den Pampas von Nasca befindliche Gebiet von Archäologen
unter Anführung des italienischen Archäologen Guiseppe
Orefici freigelegt. Touristen ist es bereits erlaubt die Stätte
zu besichtigen. Bis 2011 soll das architektonisch sehenswerte Monument
die für den Tourismus notwendige Infrastruktur aufweisen und
für die Öffentlichkeit möglichst einfach zugänglich
gemacht werden.
TOP
Deutsch-peruanische Kunstausstellung in Lima vom 26.09 - 13.10.2006
Ab dem 26. September 2006 werden Bilder, Skulpturen und Fotografien
einer elfköpfigen Gruppe peruanischer und deutscher Künstler
im Centro Cultural de Bellas Artes, in Lima, ausgestellt.
Sowohl die plastischen Werke der professionellen peruanischen Künstler,
als auch die Ausstellungsstücke der in Peru lebenden Deutschen
sollen die individuellen Eindrücke des kontrastreichen hektischen
Alltagslebens in Lima vermitteln. Die gemeinsame Ausstellung der
Künstler aus verschiedenen Schaffenskreisen soll als Vorbild
dienen: durch die Vereinigung unterschiedlicher Kunstrichtungen,
die die Leidenschaft und Kreativität der einzelnen Gruppenmitglieder
auszeichnet, wollen die Künstler die kulturelle deutsch-peruanische
Gemeinschaft zusammenführen und dauerhaft stärken.
Die Ausstellung wird am Dienstag, den 26. September um 19.30 Uhr,
vom Direktor der Escuela Nacional Superior Autónoma de
Bellas Artes del Perú und dem deutschen Botschafter im
Centro Cultural de Bellas Artes eröffnet. Die Kunstwerke
werden dort bis zum 13. Oktober 2006 zu sehen sein.
TOP
Mochica-Krone kehrt bald in die Heimat zurück
Die britische Polizei machte vorige Woche eine sensationelle Entdeckung:
In einer englischen Galerie fanden sie eine einzigartige Goldkrone
aus der Mochica-Kultur (ca. 200-800. v. Chr.). Dieses wertvolle
Fundstück wurde Ende der 80er Jahre bei einem spektakulären
Raubüberfall der archäologischen Ausgrabungsstätte
"Cerro la Mina", im Tal des Jequetepeque im Department
La Libertad, zwischen Trujillo und Chiclayo, entwendet. Es handelt
sich um eines der schönsten Schmuckobjekte aus der frühen
Mochica-Zeit. Die Krone zeigt in der Mitte eine menschenähnliche
Göttlichkeit, von der acht Tintenfischarme, die in Köpfen
von Katzenfischen enden, ausgehen. Dieser Fisch wird in Verbindung
mit Fruchtbarkeitsritualen gebracht, so dass das Schmuckstück
die Elemente des Flusses, des Meeres und der Erde vereint. Nach
der Übergabe an die peruanische Regierung wird die Krone im
Museum "Tumbas Reales" in Lambayeque zu sehen sein. Um
die Suche nach weiteren während des Raubes entwendeten Fundstücken
voranzutreiben, ist die britische Polizei nun auch auf das Interesse
und die Unterstützung der peruanischen Regierung angewiesen.
TOP
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen Lima
Die in Großbritannien gerade noch vereitelten Anschläge
auf Passagierflugzeuge führen auch zu erhöhten Sicherheits-kontrollen
am Flughafen in Lima. Aus diesem Grund kommt es zu zahlreichen Verspätungen
und Flugausfällen. Die neuen Regelungen untersagen auf jeglichen
Flügen in oder über die Vereinigten Staaten die Mitnahme
von Flüssigkeiten im Handgepäck. Davon ausgenommen sind
Babynahrung und wichtige, ärztlich verordnete Medikamente.
Die Durchführung von sorgfältigen Sicherheitskontrollen
mit Spürhunden am Flughafen in Lima, verzögert die Abreise
zahlreicher Touristen. Wie lange dieser Ausnahmezustand anhalten
wird, ist bisher unbekannt.
TOP
Neues Kabinett mit Überraschungen
Nach dem Machtwechsel an der Spitze Perus (wir berichteten in vergangenen
News), fand jetzt auch die Ernennung der neuen Ministerinnen und
Minister durch den neuen Präsidenten Alan García statt.
Es gab einige Überraschungen: Unter den 15 Ministern befinden
sich erstmals sechs Frauen. Außergewöhnlich ist auch,
dass Pilar Mazzetti zur Innenministerin ernannt wurde und somit
der peruanischen Polizei erstmals eine Frau vorsteht. Die neue Ministerin
für Außenhandel und Tourismus, Mercedes Araoz, will sich
verstärkt dem Kundenservice im Tourismussektor widmen, um Peru
als Reiseland weltweit attraktiver zu machen. Sie kündigte
an, sich für die Erstellung eines Angebotes exportierbarer
Güter und Leistungen einzusetzen und das Freihandelsabkommen
mit den USA zunächst in den Hintergrund zu stellen.
TOP
Zu Fiestas Patrias spielt ganz Peru verrückt
Schon seit Wochen bereitet sich ganz Peru auf den wichtigsten Feiertag
des Landes vor: Am 28. und 29. Juli wird Fiestas Patrias, Perus
Unabhängigkeitstag, gefeiert. Am 28. Juli 1821 erlangte Peru
dank Don José de San Martín seine Unabhängigkeit.
Die Festlichkeiten beginnen schon Anfang Juli, unter anderem schmücken
die Peruaner ihre Häuser mit Fahnen und Flaggen. Richtig "ernst"
wird es ab dem 25., dem St. James Tag. An den folgendenden Tagen
bis zum 29. ist ganz Peru auf den Beinen und feiert mit Gottesdiensten
und Paraden; "La Gran Parada Militar", die größte
Parade, findet am 29. in Lima statt. Dieses Jahr ist der wichtigste
Nationalfeiertag aber etwas besonderes: Der neu gewählte Staatspräsident
Alan García tritt sein Amt an. Berühmte Persönlichkeiten,
unter anderem der Prinz von Asturien, Felipe de Borbón, werden
zu den Feierlichkeiten erwartet.
TOP
Aufatmen: Machu Picchu wird nicht auf die Liste der gefährdeten
Weltkulturerbestätten gestellt
Wie in unseren News vom Freitag (07.07.2006) erwähnt, drohte
die UNESCO den Archäologischen Park Machu Picchu auf die Liste
der gefährdeten Weltkulturerbestätten zu stellen, da innerhalb
der Schutzzone eine Brücke gebaut werden soll. Doch heute das
Aufatmen: Die UNESCO beschloss, dass Machu Picchu zunächst
nicht auf diese Liste gestellt wird. Allerdings wird die zuständige
Kommission die Aktionen der peruanischen Regierung zum Schutz dieses
wertvollen Monuments der Inka aufmerksam verfolgen. Das letzte Wort
ist aber noch nicht gesprochen: der Bürgermeister des kleinen
Örtchens Santa Teresa und die Bürgermeister der Provinz
bauen fleißig an der Brücke weiter - trotz eines bestehenden
gesetzlichen Erlasses, der den Bau untersagt . Es ist aber auch
klar, dass sowohl die nationale Gesetzgebung der Schutzgebiete als
auch die Regeln der Weltkulturerbestätten eine Vollendung dieser
Konstruktion deutlich verbieten.
TOP
Brückenbau gefährdet Weltkulturerbestatus von Machu
Picchu
Der Archäologische Park Machu Picchu könnte von der UNESCO
auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gestellt
werden, da innerhalb der Schutzzone eine Brücke gebaut werden
soll. Die Repräsentanten der internationalen Organisation treffen
sich dieser Tage in Litauen, um unter Anderem über das Risiko
für Machu Picchu zu sprechen. Die Brücke würde über
den Fluss Urubamba zum kleinen Dorf Santa Teresa, am Fuße
von Machu Picchu gelegen und in der Schutzzone des Archäologischen
Parks, führen und den Verkehr und Transport von landwirtschaftlichen
Produkten für die Einwohner vereinfachen. Neben der Tatsache,
dass der Zustrom von Touristen zu Machu Picchu unregel- und unkontrollierbar
würde, wird ein Bevölkerungswachstum und ein chaotischer
Handel, wie es zur Zeit in Aguas Calientes ebenfalls am Fuße
von Machu Picchu passiert, befürchtet. Der Bau der Brücke
soll in einer unantastbaren Zone durchgeführt werden und ist
laut peruanischem Gesetz und Vorgaben der UNESCO verboten. Bei Errichtung
derselben läuft Machu Picchu Gefahr, auf die Liste der gefährdeten
Weltkulturerbestätten gestellt zu werden. Außerdem hat
der Bürgermeister von Santa Teresa nie die entsprechenden bautechnischen
Ansuchen gestellt, wird aber vom regionalen Präsidenten und
einigen regionalen Autoritäten von Cusco unterstützt,
die einen undefinierten Streik angedroht haben. Gestern, Donnerstag,
gab es erste Kundgebungen von Einwohnern der betroffenen Gemeinden
in Cusco.
TOP
Straßenblockaden in den Provinzen: Touristen mussten zu
Fuß gehen
Seit Anfang dieser Woche gibt es jeden Tag neue Meldungen über
vereinzelte Streiks in Peru: In der Provinz El Collao-Ilave, nahe
der lokalen Grenze zu Yunguyo saßen hunderte von Touristen
zwei Tage lang fest. Die Touristen kamen in der Zone Kazani, Bolivien,
mit dem öffentlichen Bus an, um nach Puno, Peru, weiterzureisen.
Jedoch war ihre Reise hier für 48 Stunden zu Ende. Die nationalen
Streiks richten sich gegen das Andean Free Trade Agreement (freies
Handelsabkommen) zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Kolumbien,
Ecuador, Peru und Bolivien. Vor allem Bauern fürchten, dass
die Billigimporte der hochsubventionierten US-Agrarindustrie die
lokale Landwirtschaft schwer treffen würden. Daher machten
einige Bauern, die gegen die Ratifizierung im Kongress protestieren,
einige der zentralen Routen der Haupttourismusgebiete wie Puno und
Cusco für kurze Zeit nur bedingt passierbar, erlaubten aber
trotzdem einen geregelten Ablauf. Keiner dieser Streiks dauerte
jedoch so lange wie der in Yunguyo.
Heute, Freitag, wieder Neuigkeiten: Auf dem Weg von Cusco nach Juliaca
wurde die Strasse fünf Kilometer lang mit Steinen, Felgen und
Stöcken von lokalen Bauern kurzfristig nur schwer zugänglich
gemacht. Die Insassen und Touristen der interprovinziellen Busse
musste daher aussteigen und zu Fuß diese Zone verlassen, um
danach ihre Reise wie geplant fortzusetzen.
TOP
Heiliges Tal der Inka wird Nationales Kulturerbe
Nun steht es fest: das Heilige Tal der Inka wird zum Kulturerbe
der Nation ernannt! Ein Team aus Anthropologen, Geschichtsexperten,
Archäologen, Architekten und Spezialisten arbeitete in der
Vergangenheit eng mit der Gemeinde Valle Sagrado zusammen, um den
dafür notwendigen Plan zu entwickeln. Zum einen wird die Ernennung
zum Nationalen Kulturerbe auch als Grundlage für die Bewerbung
als Anwärter für das Weltkulturerbe der UNESCO dienen.
Zum anderen erlaubt sie die verstärkte Arbeit zum Schutz und
Erhaltung dieses historischen Ortes, der sich über die Provinzen
Urubamba und Calca erstreckt und zu einem der meistbesuchten Touristenziele
Perus zählt.
TOP
Peru hat einen neuen Präsidenten
Am Sonntag, den 04. Juni 2006 waren die Peruaner nach dem ersten
Wahlgang im April erneut zu den Urnen gerufen worden, um in der
Stichwahl zu entscheiden, wer der nächste Präsident von
Peru für die Amtszeit 2006-2011 werden wird. Die ersten offiziellen
Ergebnisse bestätigen, was schon Umfragen vorausgesagt hatten:
Alan García, der Kandidat der linksdemokratischen Partei
APRA, triumphiert über seinen Gegner Ollanta Humala, Ex-Militär
und Vertreter der nationalistischen Partei UPP, und wird somit der
Nachfolger des aktuellen peruanischen Staatspräsidenten Alejandro
Toledo. García war bereits von 1985 bis 1990 Präsident
in Peru, seine damalige Regierung war geprägt von hohen Inflationsraten
und der Verbreitung der Terrororganisation Sendero Luminoso. Alan
García, wird am 28. Juli sein Amt antreten und die schwierige
Aufgabe haben, die sozialen, regionalen und wirtschaftlichen Probleme
des Landes zu bewältigen.
TOP
Spektakulärer Mumienfund:
Frau von Cao gibt Wissenschaftlern Rätseln auf
Forscher haben im archäologischen Komplex El Brujo bei Trujillo
im Norden Perus ein spektakuläres Grab gefunden. 1700 Jahre
lag bei der Pyramide Cao die Mumie einer Frau begraben, in meterweise
Baumwolle gehüllt, reich geschmückt mit Gold und Halbedelsteinen,
und an Armen und Beinen großflächig mit geheimnisvollen
Zeichen tätowiert. Daneben liegend fand man eine weitere Mumie
- ein geopfertes junges Mädchen.
Nach ersten Erkenntnissen geht die Geschichte der Frau zurück
ins Jahr 250 nach Christus - in die Zeit, als in der Gegend um Trujillo
und Chiclayo die Mochica-Kultur herrschte. Entdecker Régulo
Franco ist überzeugt, dass die Frau, die etwa als 25-Jährige
zu Tode kam, eine besondere Stellung in ihrer Gesellschaft eingenommen
haben muss. "Wir haben in dem Grab unter anderem 18 kunstvolle
Halsketten gefunden. In der Vielfalt ihrer Embleme und Ornamente
stimmen sie mit denen überein, die die Mochica für bestimmte
Rituale und Tempelzeremonien verwendeten. Der wertvolle Halsschmuck
aus Gold und Silber zeugt von den magisch-religiösen Fähigkeiten
der jungen Frau, von ihrer Verbindung zu Tag und Nacht und von ihrer
machthabenden Position im theokratischen Staat. Vielleicht wurde
sie sogar als Halbgöttin verehrt", so der Archäologe.
Die Mumie ist über mehr als eineinhalb Jahrtausende bemerkenswert
gut erhalten geblieben. Franco und seine Kollegen führen den
guten Zustand einerseits auf die mittlere Tiefe des Grabes zurück.
Man fand die Mumie in der Pyramide Cao, nämlich gleichzeitig
tief genug unter der Oberfläche, um von Sonne und starken Regenfällen
wie El Niño geschützt zu sein, und trotzdem weit genug
über der Pyramidenbasis, um Überschwemmungen zu entgehen.
Andererseits könnte auch die Verwendung des Minerals Cinabrio
zum Erhalt des Körpers beigetragen haben. Dieses Sulfat verhindert
die Ansiedlung von Bakterien; Spuren wurden auf verschiedenen Metallteilen
im Grab gefunden.
Unter anderem mit Hilfe der Radiocarbon-Methode konnten die Wissenschaftler
zwar schon viele wichtige Daten sammeln, doch die Frau von Cao bleibt
weiterhin ein Mysterium: Ungewöhnlich zum Beispiel die vielen
Tätowierungen an Armen, Händen und Füßen. Schlangen
und Spinnen bilden das Hauptmotiv. "In der andinen Mythologie
stehen diese Tiere für die Fruchtbarkeit der Erde", so
Franco. Für ihn zumindest beweisen die Tätowierungen auf
der Haut der Frau ihre Funktion als Schamanin oder Priesterin. Aber
auch warum der Mumie Speerschleudern beigelegt wurden, ist bisher
ungeklärt. Es ist das erste Mal, dass Waffen im Grab einer
Frau gefunden wurden, und man stochert hier ebenfalls im Dunkeln.
Und schließlich: Warum musste die Frau in ihrem besten Alter
sterben? Vielleicht, weil sie ein Kind in sich trug? Vielleicht
in den Folgen einer Krise der Mochica-Kultur? War es Selbstmord?
Oder war sie ein Opfer, das entzürnte Götter besänftigen
sollte? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass sie in ihrer Zeit
eine wichtige Persönlichkeit dargestellt haben muss.
TOP
Internationaler Tag der Museen
Am 18. Mai findet der Internationale Tag der Museen statt! Auch
in Lima haben Kulturinteressierte an diesem Tag die Gelegenheit,
nach Lust und Laune - und das noch dazu kostenlos - sich die peruanische
Kultur und Geschichte zu Gemüte zu führen. Zu diesem Anlass
haben die wichtigsten und interessanten Museen von 9 bis 21 Uhr
ihre Pforten geöffnet. Neben den zwei wohl bekanntesten Museen
im Herzen Limas, dem Museo Nacional de Arqueología, Antropología
e Historia del Perú und dem Nationalmuseum, können an
diesem Tag zahlreiche archäologische Stätten besichtigt
werden. Eine besondere Gelegenheit, Peru und seine Schätze
kennenzulernen!
TOP
Gletscher Pastoruri hat ausgedient
Der Gletscher Pastoruri - Aushängeschild für Abenteuerurlaub
und Andinismus in Áncash - hat als Touristenattraktion der
Region ausgedient: aufgrund des starken Gletscherschmelzens in den
vergangenen Jahren wird er in Zukunft keine Besucher mehr empfangen
können, die bisher zum Eisklettern, Wandern, Schneebiken oder
Skifahren kamen. An die Stelle des 5300 m hohen, schneebedeckten
Berges wird ein alternativer Gletscher treten, um auch künftig
die Ausübung von Winter- und Abenteuersportarten gewährleisten
zu können. Der Pastoruri soll durch einen Gletscher abgelöst
werden, der sowohl über bessere Sicherheits- als auch Zugangsbedingungen
verfügt. Bei Untersuchungen des Pastoruri wurden Spalten entdeckt,
die Unfälle hervorrufen und so die Sicherheit der Besucher
gefährden könnten. Allerdings bedeutet die Ernennung des
neuen touristischen Gletschers nicht die gänzliche Schließung
des Pastoruris, jedoch aber künftige Besuchsbeschränkungen.
TOP
90 % weniger Fische im Titicacasee
Seit 1985 soll sich der Fischreichtum im Titicacasee um 90 % vermindert
haben. Das vermuten Wissenschaftler, die derzeit mit einem Forschungsboot
Messungen auf dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt
durchführen. Grund für diesen drastischen Rückgang
der Biomasse sei die ungehinderte Abfischung durch die Berufsfischer.
Die Gruppe der Wissenschaftler, bestehend aus peruanischen und bolivianischen
Biologen und Ingenieuren ist nun dabei, auf den 8400 m² Seefläche
mit Mitteln der Elektroakustik die Verteilung der wichtigsten Fischarten
und die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Sees zu
messen. Mit Hilfe der Forschungsergebnisse will man eine dringend
notwendige Fischereiordnung aufstellen und Korrekturmaßnahmen
festlegen, bevor der See durch die etwa 7000 peruanischen und bolivianischen
Fischer völlig abgefischt wird. Im Jahr 1985 hatte man 91.000
Tonnen Fisch gemessen, bei der letzten Untersuchung im Jahr 2001
waren es nur noch 51.000 Tonnen.
TOP
Drohender Vulkanausbruch:
Bewohner werden evakuiert, Wissenschaftler und Touristen kommen
Der Vulkan Ubinas, ca. 270 km von Arequipa entfernt, zeigt seit
Ende März erhöhte Aktivität. Ein Teil der Bewohner
der Region Moquegua musste bereits vor den sporadischen Explosionen
und dem schwefelhaltigen Rauch des Vulkans flüchten und aus
der Gefahrenzone evakuiert werden. In der Region herrscht große
Besorgnis: Entweder der Vulkan beruhigt sich wieder, oder er bricht
aus - was passiert, weiß niemand. Die Regierung schickte bereits
Lebensmittel, Zelte, Decken und Medikamente in das Notstandsgebiet.
Weitere Evakuierungen könnten notwendig werden. Das Interesse
von Touristen an dieser Region ist indessen ruckartig gestiegen.
Der drohende Vulkanausbruch des Ubinas lockt als einmaliges Naturschauspiel
mehr Touristen und Wissenschaftler als je zuvor in diese Gegend,
die ausländische Presse ist ebenfalls vor Ort. Die Tourismuschefs
wollen die neue Nachfrage positiv nutzen und gleichzeitig Fuß
im Sektor des wissenschaftlichen Tourismus fassen. So plant man
beispielsweise, geführte Touren zum Zentrum des Forscherinteresses
anzubieten und Expertengespräche für Geologen und Vulkanologen
vorzubereiten.
TOP
Eine Boing namens Machu Picchu
Die niederländische Fluggesellschaft KLM macht
auf den Flughäfen der ganzen Welt Werbung für das Reiseland
Peru. Sie taufte ihre neue Boing 777ER auf den Namen Machu Picchu.
Am 12. April kam die neue Maschine erstmals zum Einsatz, und zwar
auf der Stecke zwischen Seattle (USA), Sitz von Boing, und Schiphol,
Amsterdam. Gleichzeitig erhielten auch andere Boings die Namen von
verschiedenen UNESCO-Weltkulturerbestätten. Bisher hat KLM
zwölf Flugzeuge der Marke Boing 777-200ER im Einsatz, doch
bis Juni 2009 sollen sechs weitere hinzukommen.
TOP
Präsidentschaftswahlen: Nationalist Humala geht in die
Stichwahl, doch gegen wen?
Nach den Präsidentschaftswahlen in Peru am 9. April haben
sich noch am selben Tag die Ergebnisse der letzten Umfragen bestätigt:
Der radikale Nationalist und Ex-Militär Ollanta Humala (UPP)
schaffte es als erster in die Stichwahl. Gegen wen er antreten wird,
ist aber bisher noch unklar. Die konservative Kandidatin der Unidad
Nacional Lourdes Flores und der sozialistische Ex-Präsident
Alan García (APRA) liefern sich in der noch andauernden Stimmenauszählung
ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei García Flores im Laufe
des Montags zu überholen begann. Nach neuesten Informationen
hat Humala 30,96 %, García 24,44 % und Flores 23,37 % der
gültigen Wählerstimmen. 87,66 % der Stimmen sind bereits
ausgezählt. Flores, die sich immer weiter abgeschlagen sieht,
hofft mit ihren Anhängern, dass die 87.000 ausstehenden Stimmen
aus dem Ausland das Blatt noch wenden können.
TOP
Vulkan Ubinas droht auszubrechen
Der Vulkan Ubinas - im gleichnamigen Bezirk in der Provinz Moquegua
in Sánchez de Cerro gelegen - weist seit einigen Tagen verstärkt
seismische Aktivität auf: der austretende Wasserdampf hat sich
in Asche umgewandelt, was als sicheres Zeichen für einen baldigen
Ausbruch gedeutet werden kann. Der Vulkan Ubinas liegt 70 km von
Arequipa entfernt, dessen Ausbruch jedoch laut Experten keine negativen
Auswirkung auf den Vulkan Misti haben wird.
TOP
Piscoroute in Moquegua wieder befahrbar
Was aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse in
der Vergangenheit nicht möglich war, ist nun durch die erst
kürzlich abgeschlossene Asphaltierung dieser Straße gelungen:
nach fünf Jahren Wartezeit haben Touristen jetzt endlich die
Gelegenheit, auf den 32 km der auch als "Ruta del Pisco"
bekannten Straße die 15 Weinschänken und Piscobrennereien
zu besuchen. Durch diese Verbesserungen soll diese Region zu einem
Touristenmagneten werden - eine Region, die neben ihrer großen
Vielfalt an Kultur und Bräuchen für die Herstellung des
traditionellen Nationalschnapses berühmt ist.
TOP
Erstes Hotel am Flughafen Lima: Hotelkette Costa del Sol erhält
den Zuschlag
Als einer von vier Bewerbern im Ausschreibungsverfahren hat sich
nun die Hotelkette Costa del Sol durchgesetzt: Sie wird bald das
erste Hotel am internationalen Flughafen Lima Jorge Chávez
betreiben, die Konzession läuft bis zum Jahr 2031. Baubeginn
ist August diesen Jahres, und im Juni 2007 soll das neue Costa del
Sol Hotel dann fertig sein. Es wird 3 Stockwerke und 3385 m²
haben, dazu noch 1600 m² für Büroräume und 300
m² für Versammlungsräume. Für die im Norden
Perus führende Hotelkette ist dieses Projekt zweifellos ein
wichtiger Schritt für die Erfolgsgeschichte. Wir gratulieren
unserem Partner!
TOP
Besser als die Konkurrenz mit Pisco Sour und farbenfrohen
Tänzen - Peru gewinnt Preis für den besten Aussteller
Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (8. bis 12.
März) hat Peru zum zweiten Mal den Preis für den besten
Stand in der Kategorie Lateinamerika und Karibik gewonnen. Obwohl
die brasilianische Konkurrenz mit einem wesentlich größeren
Pavillon aufwartete, gewann doch Peru den Preis: "Die Peruaner
überzeugten mit einer besseren Infrastruktur, besserem Service,
besserer Bedienung und nicht zuletzt mit der Vielfalt der kulinarischen
Häppchen, mit denen die Besucher verwöhnt wurden",
sagte Elizabeth Barthelmess, Leiterin des staatlichen Instituts
für Tourismusförderung PromPerú. So konnte die
Besucher etliche peruanische Leckereien wie zum Beispiel Pisco Sour
(Cocktail mit peruanischem Traubenschnaps Pisco), und Ceviche (roher
Fisch in Limonensaft) probieren. Außerdem waren mitreißende
Tänze aus den verschiedenen Regionen geboten, in farbenfrohen
Gewändern und mit authentischer traditioneller Musik. In dem
540 m² großen Peru-Bereich waren 44 Aussteller vertreten,
darunter Reiseunternehmen und nationale und regionale Organisationen.
Die ITB ist mit über 10.000 Ausstellern aus etwa 180 Ländern
die weltweit wichtigste Tourismusmesse.
TOP
Jurassic Park im Departamento de Arequipa
Am 21. März soll es soweit sein: in Arequipa
wird ein Dinosaurierpark eröffnet! Alles begann, als vor vier
Jahren drei junge Männer nichtsahnend einige Tierspuren fanden,
die sich später als 150 Millionen Jahre alte Dinosaurier herausstellten.
An dieser Stelle, in Querullpa, Provinz Castilla, ungefähr
200 km von Arequipa entfernt, sind gerade die letzten Vorbereitungen
zur Eröffnung des Jurassic Parks im Gange. Ab Ende März
können hier nicht nur über 68 Spuren mit einer Größe
von 50 bis 90 cm der bis zu 10 Tonnen schweren Urerdbewohner besichtigt
werden: zusätzlich können die in Lebensgröße
nachgebauten Dinosaurier bestaunt werden!
TOP
Wieder möglich: Mit dem Zug von Arequipa nach Puno
PeruRail nimmt die Zugstrecke Arequipa-Puno wieder in ihren Fahrplan
auf. Um zu testen, ob es sich lohnt, die Strecke wieder zu befahren,
sollen vorerst vier Fahrten (jeweils hin und zurück) angeboten
werden. Die Eisenbahngesellschaft setzt große Erwartungen
in diese Bahnlinie und hofft, dass das politische und gesellschaftliche
Umfeld in Arequipa die erneute Verbindung begrüßen. Damit
könnte man die Strecken von Arequipa nach Puno, von dort nach
Cusco, und von Cusco wiederum nach Machu Picchu allesamt auf Schienen
bereisen.
TOP
Krieger aus Holz - Neue Funde in Chan Chan
Forscher des Nationalen Kulturinstitutes (INC, La
Libertad) haben vor einigen Wochen einen weiteren wichtigen Fund
in der Zitadelle von Chan Chan im Norden Perus gemacht: Sie entdeckten
18 aus Holz geschnitzte Krieger, jeder 80 cm groß und 26 cm
breit. Alle Skulpturen haben das Gesicht von einer roten Maske bedeckt
und verschränken die Hände vor der Brust. Speere kennzeichnen
Sie als Krieger. Die Wissenschaftler waren während Restaurierungs-
und Erhaltungsarbeiten am zeremoniellen Zentrum der Lehmziegelstadt
auf die Figuren gestoßen. Chan Chan, sechs Kilometer außerhalb
von Trujillo, war Zentrum der Chimú-Kultur (1000-1450 n.Chr.)
und seinerzeit mit ca. 60.000 Einwohnern die größte Lehmziegelstadt
der Welt. Heute ist sie Weltkulturerbe der Menschheit.
TOP
Heute wird der Inkatrail wieder freigegeben
Das Nationale Kulturinstitut hatte den Camino Inca wie jedes Jahr
im Februar gesperrt, um die natürliche Erholung der Vegetation
sicherzustellen und den Einfluss zu bewerten, den die Touristen
auf die Route ausüben. Des Weiteren wurden am steinernen Bodenbelag,
an den Geländern und an den archäologischen Stätten
entlang des Wanderweges verschiedene Erhaltungsarbeiten durchgeführt.
Die Sperrung betraf die Strecke ab Kilometer 77, von wo aus die
meisten Touristen den viertägigen Trek nach Machu Picchu beginnen.
Im Jahr 2005 gingen etwa 54.000 Touristen, Peruaner und Ausländer,
den Inkapfad.
TOP
Cusco kündigt weitere Streiks an
Rund 2000 Menschen haben am Mittwoch 24 Stunden lang ihre Arbeit
nieder gelegt. Zum Streit gegen das Freihandelsabkommen aufgerufen
hatten der Bezirkszusammenschluss der Arbeiter und die regionale
Vollversammlung Cusco. Durch den Streik wurden touristische Aktivitäten
in Cusco praktisch für einen Tag lahm gelegt. Mittlerweile
ist die Blockade aufgehoben und alles geht wieder seinen gewohnten
Lauf. Carlos Cuaresma, der Präsident der Region Cusco, kündigte
aber weitere Streiks an, falls die Regierung den Forderungen nicht
Folge leiste. Carlos Canales, der Präsident der Nationalen
Tourismuskammer (CANATUR) verurteilte ihn aufs Schärfste.
TOP
Streik gegen Freihandelsvertrag mit USA
Im Süden des Landes wird heute großräumig gestreikt.
Um die Integrität der Touristen zu schützen, fährt
auch der Zug nach Machu Picchu heute nicht. Grund für den Streik
ist der Tratado de libre comercio, das Freihandelsabkommen, das
Präsident Toledo mit den USA abgeschlossen hat. Von diesem
Abkommen betroffen ist vor allem die andine Bevölkerung, die
befürchtet, dass die Konkurrenz durch US-Produkte ihren traditionellen
Landbau unrentabel macht. Die Arbeitsniederlegung dauert 24 Stunden.
Der Flughafen und die Straßen von Cusco waren heute morgen
menschenleer. Die Behörden in Cusco und Arequipa haben jedoch
zugesichert, zum Schutz der Touristen zusätzliche Einheiten
zur Verfügung zu stellen.
TOP
Flughafen Iquitos: Luftfahrtbehörde erwägt weitere
Restriktionen der Betriebszeiten
Die peruanische Luftfahrtsbehörde zieht in Betracht, die Zeiten
für An- und Abflüge in der Urwaldstadt Iquitos noch weiter
einzuschränken. Ursache dafür sind große geierartige
Raubvögel: Diese haben sich in der Nähe des Flughafens
bei einer Müllhalde angesiedelt und gefährden in der Luft
die Lande- und Abflugmanöver der Flugzeuge. Der Präsident
des Verbands der Peruanischen Fluglinien (APEA), Carlos Palacín,
schließt nicht aus, Flüge von und nach Iquitos nur während
der Nacht zu erlauben. Von der wahrscheinlichen Neuregelung betroffen
sind Fluglinien, die in dieser Zone des Landes operieren. Sie werden
ihre Flüge an die neuen Betriebszeiten des Flughafens anpassen
müssen. Doch auch Reiseveranstalter und Touristen könnten
dazu veranlasst sein, ihre Reisepläne zu ändern. Gegenwärtig
gilt in Iquitos noch Flugverbot zwischen 9 und 16 Uhr. "Die
einzige Alternative zu dieser radikalen Restriktion wäre, die
Raubvögel auszurotten. Doch dafür bräuchten wir die
Genehmigung vom nationalen Institut natürlicher Rohstoffe (INRENA)",
sagte Palacín vergangene Woche.
TOP
2005: Weniger Touristen auf dem Inka Trail
Im vergangenen Jahr kamen 53.000 Touristen auf dem
Inka Trail nach Machu Picchu, damit waren es 6000 weniger als im
Jahr 2004. Darüber informierte vergangene Woche der regionale
Tourismuschef Javier Elorrieta. An 310 geöffneten Tagen wurde
der berühmte 38 km lange Weg täglich von 170 Touristen
begangen. Elorrieta zufolge sind die meisten Trekker, die den Inka
Trail gehen, Europäer oder US-Amerikaner. Die Begehung des
Inka Trails kann man nur über Reiseveranstalter buchen. Von
insgesamt 340 Veranstaltern, die auf dem Markt operieren, haben
nur 170 die Lizenz, den Inka Trail nach Machu Picchu anzubieten.
Der Trek dauert durchschnittlich drei Tage. Je nach Agentur müssen
Trekker mit Paket-Preisen zwischen 200 und 500 Dollar rechnen. Wegen
Wartungsarbeiten ist der Inka Trail noch bis 1. März geschlossen.
TOP
Naturreservat Pacaya Samiria bald Kultur- und Naturerbe der
Menschheit
Wegen seiner strategischen Bedeutung und seiner extraordinären
Biodiversität könnte das Naturreservat Pacaya Samiria
von der UNESCO zum Kulturerbe und Naturerbe der Menschheit erklärt
werden. Zu diesem Zweck formte das Nationale Kulturinstitut Loreto
(INC Loreto) ein mulsitsektorales Komitee, welches den Dialog mit
den Verantwortlichen der UNESCO vorantreibt. Eine Ernennung zum
Erbe der Menschheit würde für das Pacaya Samiria Reservat
nicht nur eine Werthonorierung bedeuten, sondern auch, dass zukünftig
intensiver für den Erhalt der Biodiversität gesorgt werden
könnte und touristische Routen verbessert werden könnten.
Ansässige Institutionen sowie umliegende Gemeinden unterstützen
zudem das Projekt.
TOP
TANS und FERSIMAC erhalten Betriebserlaubnis zurück
Die DGAC hebt die Anfang des Jahres gegen die Fluggesellschaft
TANS ausgesprochene Suspensión wegen Nichteinhaltung der
Sicherheitsstandards wieder auf. Alles deutet daraufhin, dass die
Airline ihren Flugbetrieb noch vor Mitte Februar wieder auf den
gewohnten Strecken aufnehmen wird.
Auch die Zugbetreibergesellschaft FERSIMAC (Ferrocarril Santuario
Inca de Machu Picchu SAC) erhielt nun die zunächst nicht verlängerte,
weil nie in Anspruch genommene Lizenz für den Schienentrasport
zwischen Cusco und Machu Picchu wieder. Grund für die Revision
der Entscheidung sind unter anderem die Blockaden, zu welchen der
Direktor der FERSIMAC wiederholt aufgerufen hatte und die zu hohen
Einnahmeeinbußen im Tourismussektor geführt hatten.
TOP
Lima feiert Geburtstag
Anlässlich der 471. Jährung der Gründung Limas am
18.01.1535 durch den Spanier Francisco Pizarro wurden in der Stadt
der Könige an der Plaza de Armas Feierlichkeiten abgehalten,
die um Mitternacht begannen und am frühen Morgen um sieben
Uhr mit Salven der Nationalgarde abgeschlossen wurden. Wie jedes
Jahr öffneten auch im Jahr 2006 diverse Museen und öffentliche
Gebäude ihre Türen und gewährten freien Eintritt.
TOP
Neue Fluglinie über die Nazca-Linien
Kürzlich erhielt die Fluggesellschaft Nazca Airlines S.A.C.
die Operationserlaubnis. Die Flotte der Airline besteht aus sechs
Cessnas, einer neuen Beechcraft und einer Piper Chevenne, die einerseits
für Flüge über die Linien von Nazca und Palpa und
des Weiteren im Colca Canyon eingesetzt werden. Um endgültig
den Betrieb aufzunehmen fehlt jedoch noch die Betreiberlizenz.
TOP
Weiterer Ausbau des Flugstreckennetzes von Star Peru
Die Fluggesellschaft Star Peru ist im Wachstum begriffen. Ab heute
wird die Route Lima-Trujillo-Chiclayo zweimal täglich angeflogen
während ab morgen, 14. Januar, die Strecke Lima-Iquitos-Tarapoto
eröffnet wird. Pressemitteilungen zu Folge soll ab Mitte des
Monats Februar dann auch Arequipa und Juliaca angeflogen werden
und die Strecken Lima-Cusco sowie die morgen startende Linie Lima-Iquitos
frequentierter angeboten werden.
TOP
Aerocondor operiert ab heute regelmäßig nach Tumbes
Gemäß Pressemitteilungen bietet die Fluggesellschaft
Aerocondor ab heute Linienflüge von Lima über Chiclayo
und Piura nach Tumbes an. Jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag
wird um 17.30 Uhr eine Maschine von Lima aus starten und um 20.00
Uhr am Zielflughafen eintreffen. Mitteilungen, Aerocondor operiere
nur in die nördliche Stadt, um die Fluggesellschaft TANS zu
unterstützen und mit der Hoffnung auf deren Wiedereintritt
in den Markt werden dementiert.
TOP
TANS vom allgemeinen Flugbetrieb suspendiert
Die Verluste zweier Turbinen, einmal in Cusco am 15. Dezember und
an einer weiteren Maschine am 6. Januar am Flughafen von Tarapoto
erleichterte die Entscheidung der DGAC (Direccion General de Aeronautica
Civil, Generaldirektion für zivilen Luftverkehr), die Fluggesellschaft
TANS vom Flugverkehr zu suspendieren. Es werde auch keine Teilerlaubnis
für die Wiederaufnahme einiger Stecken geben, so der Direktor
der DGAC, da TANS nicht die entsprechenden Sicherheitsstandard vorweisen
kann. Es wird versucht, Flüge, die bereits bezahlt wurden aber
nicht wahrgenommen werden konnten zurückzuerstatten.
TOP
Neue Zitadelle der Paracas-Kultur im Pernil Alto entdeckt
Bei den Forschungsarbeiten an der Ausgrabungsstätte Pernil
Alto, 10 km nordwestlich der Stadt Palpa, fanden Archäologen
unter den Mauerresten der vor zwei Jahren entdeckten Ruinen eine
Backstein- und Ziegelkonstruktion, die die Zitadelle formen. Eingeordnet
wird das Bauwerk auf ca. 1200 bis 800 vor Christus und ist damit
eine der ältesten bisher ausgegrabenen Stätten an der
Küste Perus. Weitere Funde wie Textilien, Knochen und Muskelreste
lassen auf eine bereits weit entwickelte Kultur und Wirtschaftstätigkeit
schließen. Dass die Kultur im Tal von Palpa Teil der Paracas-Kultur
ist, belegen zahlreiche Keramiken mit dem typischen anthropomorphen
Design. Das vom Deutschen Kulturinstitut, der Kommission für
außereuropäische Kultur des Deutschen Archäologie-Instituts
und der Schweizerisch-liechtensteinischen Stiftung für archäologische
Untersuchungen im Ausland geförderte Projekt wird voraussichtlich
noch bis 2008 andauern.
TOP
Machu Picchu wurde als eines der sieben Weltwunder aufgestellt
Da von den antiken Sieben Weltwundern heute nur noch die Pyramiden
von Giseh existieren rief der Filmemacher und Autor Bernhard Weber
eine Kampagne zur Wahl der neuen sieben Weltwunder (n7w) ins Leben.
Seit fünf Jahren konnten Vorschläge eingereicht werden
und im Internet darüber abgestimmt werden. Eine Longlist mit
77 Bauwerken wurden dann einer Expertenjury vorgelegt, die schließlich
21 Endkandidaten aussuchte. Das im 15. Jahrhundert von den Inka
errichtete Machu Picchu ist nun einer der Kandidaten, der im Laufe
des Jahres 2006 zum neuen Weltwunder gewählt werden kann. Die
Abstimmung erfolgt über eine internationale Telefonnummer,
deren Gebührenerlös an eine eigens ins Leben gerufene
Stiftung geht, die sich für den Erhalt der Bauwerke einsetzt.
Mehr über Machu Picchu erfahren Sie auf unserer Internetseite
www.peruline.de.
TOP
Toledo setzt sich für Streckenausbau
in Ollantaytambo ein
Medienberichten zufolge soll sich Toledo für den Ausbau einer
42 km langen Straße von Ollantaytambo nach Abra Málaga
(Heiliges Tal bei Cusco) engagieren. Insgesamt sollen 98 Millionen
Soles investiert werden, um die Verkehrsverbindungen zu erweitern
und die Verbindung zu sichern. Damit soll zudem das Risiko von hohen
Verlusten durch Blockaden der Zugstrecke eingeschränkt werden.
Diese hatten im vergangen Monat erheblichen Schaden und finanzielle
Einbußen in Millionenhöhe verursacht.
Im Moment beginnen gerichtliche Untersuchungen gegen die Teilnehmer
der von FERSIMAC initiierten Blockaden Anfang und Mitte des Monats.
Ihnen wird die Gefährdung öffentlicher Verkehrsverbindungen,
Störung des allgemeinen Friedens und Beleidigung des peruanischen
Staates vorgeworfen.
TOP
Erhöhung der Flughafensteuer ab
2006
Nach Angaben der Lima Airport Partners, der Betreibergesellschaft
des Internationalen Flughafens Jorge Chávez in Lima, sollen
ab Januar 2006 die Flughafensteuern erhöht werden. Für
nationale Flüge fallen dann statt den bisherigen 5,00 US-Dollarn
in Zukunft 6,05 US-Dollarsn an, für internationale Flüge
zahlt der Gast 30,25 US-Dollar statt bisher 30,00 US-Dollar.
Die Peruanische Gesellschaft für Reisen und Tourismus (APAVIT)
behauptet hingegen, die Erhöhung sei ungerechtfertigt. Siebegründet
dies damit, dass die Inflation gering geblieben und auch der Dollarkurs
relativ stabil geblieben sei und somit keine Notwendigkeit bestünde,
die Touristen mit der Erhöhung zu belasten. Auch Fluggesellschaften
wollen eine Initiative gegen die Erhöhung gründen, da
davon hauptsächlich der Staat, nicht jedoch die Fluglinien
oder die Wirtschaft profitieren würden.
TOP
Strände des Nordens für Sylvester
voll ausgebucht
Medienberichten zufolge können die Hotels im Norden des Landes,
an den Stränden Tortugas (Áncash), Huanchaco (La Libertad),
Pimentel (Lambayeque), Máncora und Órganos (Piura),
Punta Sal und Zorritos (Tumbes) eine 100 % Belegung für den
Jahreswechsel verzeichnen. Dies sei laut dem Präsidenten von
CANATUR (Nationale Tourismuskammer Peru) ein Resultat der im vergangen
Jahr getätigten Erweiterungen und Verbesserung der Infrastruktur
sowie den Investitionen im Bereich des Bädertourismus zu verdanken
und es gibt jetzt schon einen Hinweis auf eine günstige Konjunkturphase
in diesen Gebieten für das Jahr 2006.
TOP
Erneute Streiks für die Zugstrecke
nach Machu Picchu angekündigt
Der Streit um die Konzession für die Zugstrecke nach Machu
Picchu dauert an und Angaben zufolge sollen in Cusco erneut Blockaden
stattfinden. Diese seien gemäß des Managers von FERSIMAC,
Dante Quispe, notwendig um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen.
Die Sicherheit der Touristen sowie die touristischen Aktivitäten
und Verbindungen sollen davon jedoch nicht beeinträchtigt werden.
Dagegen sprechen jedoch die Zahlen des vorangegangen Streiks bei
dem ein Ausfall von etwa 340.000 US-Dollars zu verzeichnen war.
Trotzdem gelten die Berichte, 50 % der gebuchten Touristenpakete
für das Gebiet Cusco/Machu Picchu würden storniert als
übertrieben und falsch.
TOP
Vorläufige Wiederaufnahme der Verbindung
nach Machu Picchu
Angaben zufolge wird Perurail den Betrieb der Zugstrecke nach der
24-stündigen Blockade durch die FERSIMSAC nun wieder aufnehmen.
Sie behalte sich jedoch jederzeit das Recht vor, den Verkehr wieder
einzuschränken sobald weitere Aktionen das Personal oder die
Touristen gefährden würden. Hunderte von Demonstranten
hatten versucht, die Zugstation San Pedro einzunehmen, wurden jedoch
von der Polizei zurückgehalten. Medienberichten zu Folge haben
in Cusco und Urubamba kleinere Demonstrationen stattgefunden, in
Aguas Calientes blieb die Situation jedoch unverändert. Die
Verhandlungen zwischen dem Tourismusministerium und dem Unternehmen
FERSIMSAC dauern weiter an.
TOP
Weitere Blockade der Züge auf unbestimmte
Zeit
Etwa 1700 Touristen pro Tag werden von der neuerlichen Blockade
der Zugstrecke zwischen Cusco und Aguas Calientes betroffen sein
und die täglichen Verluste werden auf bis zu 600.000 US-Dollar
täglich geschätzt, das Ausmaß des Schadens, den
Cuscos und Perus Ruf erleiden werden, ist noch nicht absehbar.
Initiiert wurde der Streik von Dante Quispe, Direktor von FERSIMSAC
(Ferrocarril Santuario Inca de Machu Picchu SAC), der tausende Bauern
im Heiligen Tal der Inka dazu aufrief, die Eisenbahnschienen - wie
schon letzte Woche - zu blockieren. FERSIMSAC ist ein weiterer peruanischer
Zugbetreiber der schon vor Jahren ebenfalls die Lizenz für
die einträgliche Strecke von Cusco nach Machu Picchu erworben
hat, jedoch nie den Betrieb aufnahm. Nun wurde diese Lizenz nicht
erneuert und Perurail ist und bleibt somit der einzige Anbieter.
Als Reaktion darauf, rief der Direktor von FERSIMSAC zur Blockade
auf unbestimmte Zeit. Die Drohung des Staates mit Strafen und Konsequenzen
für alle Beteiligten sowie die Entsendung von Polizeiverstärkung
aus Lima, Puno und Arequipa wird darauf vermutlich keinen Einfluss
haben.
TOP
Züge nach Machu Picchu operieren
wieder nach Plan
Nachdem bis zu 700 Touristen durch den für 48 Stunden angekündigten
Streik zunächst in Aguas Calientes eingeschlossen waren operieren
die Züge zwischen dem bei Machu Picchu gelegenen Dorf und Cusco
wieder im Normalbetrieb. Presseberichten zufolge werden weitere
Streiks auf dieser Strecke nicht ausgeschlossen.
TOP
48-stündiger Streik in Cusco betrifft
auch Züge nach Machu Picchu
Wie soeben bekannt wurde, werden auf Grund des derzeit stattfindenden
Streiks in Cusco für die nächsten 48 Stunden keine Züge
zwischen Cusco und Machu Picchu verkehren. Reiseagenturen und -veranstalter
sind nun darum bemüht, bereits gebuchte Touren zu verschieben
bzw. eine Lösung für jene 2500 Touristen zu finden, die
gerade zwischen Cusco und Aguas Calientes unterwegs sind. Ursprung
des Streiks war ein Konflikt über den Kauf von neuen Autobussen
für die Strecke zwischen Aguas Calientes und Machu Picchu durch
die Regionalregierung.
TOP
Strickwaren der Insel Taquile sind immaterielles
Erbe der Menschheit
Neben 42 weiteren immateriellen Weltkulturerben, wurde auch den
berühmten strickenden Männern der Insel Taquile mit ihren
Meisterwerken der Textilkunst dieser Status der UNESCO verliehen.
Es war erst das insgesamt dritte Mal, dass die UNESCO eine Liste
mit diesen immateriellen oder mündlichen Meisterwerken veröffentlichte
um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen und so
für den Fortbestand und die Aufrechterhaltung dieser Tänze,
Lieder, Traditionen, Kunsthandwerke, Rituale und Mythologien zu
sorgen. Oft sind es genau diese immateriellen Elemente, die die
Identität und Kultur eines Landes ausmachen. Die 43 neuen immateriellen
Erbgüter der Menschheit wurden von einer 18-köpfigen Jury
aus den 64 Kandidaten ausgewählt. Auf Grund der zwei vorherigen
Listen von 2001 und 2003 gibt es bereits 47 von der UNESCO ausgewählte
Meisterwerke. Mehr als die Hälfte davon hat von dem Sonderstatus
profitiert und konnte durch von der UNESCO-Auszeichung angelockte
Privatsponsoren finanziell unterstützt werden.
TOP
Aerocondor plant Wiederaufnahme von Flügen
über Colca-Canyon
Schon in den 1980ern wurden Flüge über den Colca-Canyon
angeboten und nun plant die peruanische Fluglinie Aerocondor die
Wiederaufnahme von touristischen Flügen über den Canyon
sowie über das Tal der Vulkane. Mit Flugzeugen des Typs Cessna
208 Grand Caravan können Touristen also bald von Arequipa aus
für etwa 100 US-Dollar eine spektakuläre Aussicht auf
diesen zweittiefsten Canyon der Welt sowie die nahe gelegenen Vulkane
Misti, Ampato und Coropuna genießen. Ein genauer Starttermin
wurde noch nicht bekanntgegeben.
TOP
Wanderausstellung des Goldmuseums in
deutschen Städten
All jene, die sich schon immer für die unglaublichen Goldschätze
der prä-kolumbianischen Kulturen Perus interessiert haben,
aber noch nicht die Möglichkeit hatten, das Goldmuseum in Lima
zu besuchen, haben nun die nächsten zwei Jahre über die
Gelegenheit dazu, den Reichtum zahlreicher peruanischer Kulturen
in Deutschland zu bewundern. Initiiert von der Universität
von Leipzig, der peruanischen Botschaft in Deutschland und der Inka
Gold Ausstellungs GmbH wird morgen, Freitag 18. November, im Romanushaus
in Leipzig eine Ausstellung mit 85 Stücken der Kulturen Moche,
Chimú, Nazca, Vicús, Lambayeque, Wari und Inca eröffnet.
Bis zum 28. Februar 2006 wird diese größte Sammlung von
peruanischen Edelmetallen, die jemals in Deutschland gezeigt wurde,
in Leipzig zu sehen sein. Dann übersiedelt die Ausstellung
in die Hauptstadt Berlin, wo sie zur Zeit der Fußballweltmeisterschaft
bewundert werden kann. Nächste Station wird dann Hamburg sein
und im darauffolgenden Jahr München. Die Verantwortlichen erwarten
nicht nur 300.000 Besucher in diesen vier Städten sondern sehen
auch eine einmalige Chance für die peruanische Tourismus-Werbung
in Deutschland.
TOP
Jaguar-Statue in der Ausgrabungsstätte
Huaca Partida entdeckt
Die unter dem japanischen Archäologen Koíchiro Shíbata
stehende Archäologengruppe gab kürzlich Auskunft über
die Fortschritte der Ausgrabungen in der historischen Stätte
Huaca Partida in der Nähe des Dorfes Nepeña an der nördlichen
Küste Perus. Die Archäologen entdeckten eine in Stein
gemeißelte, einen Meter breite Figur, deren Kopf einen Jaguar
symbolisieren soll und die in Symbolik und Aussehen den Steinfiguren
und Köpfen des bekannten Zeremonialzentrums von Chavín
de Huantar ähneln. Dieses in hervorragendem Konservierungszustand
befindliche Relief - laut Angaben in der Zeit zwischen 800 und 700
v.Chr. entstanden - gibt weitere Grundlagen für die Erforschung
der dort ansässigen Cupisnique-Kultur (1800 v.Chr. bis 500
n.Chr.) sowie deren Vergleich mit der Chavín-Kultur (800-400
v.Chr.). Seit Beginn der Ausgrabungsarbeiten vor zwei Jahren wurden
bisher etwa 10 % des in drei Etappen konstruierten zeremoniellen
Zentrums erschlossen.
TOP
Ex-Präsident Fujimori in Chile festgenommen
Der von der peruanischen Regierung wegen Korruption und Verletzung
der Menschenrechte gesuchte Expräsident Perus, Alberto Fujimori,
wurde am Morgen des 7. November in der chilenischen Hauptstadt festgenommen.
Zuvor hatte er fünf Jahre im japanischen Exil gelebt, sich
aber dennoch für die Präsidentschaftswahlen am 9.4.2006
als Kandidat aufstellen lassen. Die peruanischen Regierung hat nun
60 Tage Zeit, einen formellen Auslieferungsantrag zu stellen.
TOP
Nein zur Regionalisierung in Peru - Klares
Ergebnis des Referendums
Am Sonntag, den 30.10.05, waren die Bürger von 16 der insgesamt
25 Departments in Peru aufgerufen, per Referendum über die
Regionalisierung des Landes und die Formierung von Makroregionen
abzustimmen. Die Partizipation war groß - und das Ergebnis
sehr deutlich. In 15 Departments stimmten die Bürger mit „NEIN“,
allein im Department Arequipa waren mehr Bürger für die
Integration in eine Makroregion Arequipa – Puno – Tacna.
Die aber nun auch nicht entstehen wird, da die Bürger in Puno
und Tacna dagegen stimmten. Einer der Hauptgründe für
das Scheitern des Referendums ist nach Presseberichten die fehlende
Informationspolitik im Vorfeld des Referendums: viele der Bürger,
die mit „NEIN“ votierten, gaben an, wenig oder gar nicht
über die Vor- und Nachteile der Regionalisierung aufgeklärt
worden zu sein. In Peru ist das Wählen Pflicht, wer nicht zu
Wahl geht, muss umgerechnet rund 35 Euro Strafe zahlen.
TOP
Peru feiert den Tag der "música
criolla"
Am 31. Oktober wird in Peru traditionell der Tag der kreolischen
Musik gefeiert. Er geht zurück auf das Jahr 1944, als der damalige
Präsident Manuel Prado den 31. Oktober dazu bestimmte, der
reichen kreolischen Kultur zu huldigen, die so typisch für
die peruanische Küste ist. Zeitgenössische Beispiele sind
die Perkussionistin Carmen Dongo und ihre Band Mano Madera oder
aber die Sängerin Susana Baca, die 2002 mit ihrem Album "Lamento
negro" als erste Peruanerin den Grammy Latino gewann. Auch
wenn die Schaufenster der Läden in Peru zur Zeit mit allerlei
orange-schwarzer Dekoration eher dem unperuanischen Halloween huldigen,
verteidigen die Peruaner ihre Tradition auch gegen Stimmen, die
den Tag der kreolischen Musik schon dem Tode geweiht sehen. So wird
in vielen Clubs heute peruanische Musik gespielt, dazu werden traditionelle
Tänze wie Walzer und Marinera getanzt. Trotzdem stehen die
Festivitäten immer stärker in Konkurrenz zu dem kommerziell
lukrativeren Halloween.
TOP
Teure Flugtickets auf Grund steigender Rohölpreise
Steigende Rohölpreise und dadurch verursachte Teuerungen bei
Flugtickets sorgen dafür, dass die Nachfrage an Flugreisen
in Peru in den letzten Tagen um 30 % abgenommen hat. Die meisten
Fluglinien die in Peru operieren haben die Preise ihrer Tickets
für Inlandsflüge an den internationalen Trend angepasst
und um durchschnittlich 10 US-Dollar erhöht.
Laut der APEA, der Peruanischen Vereinigung der Fluglinien, betragen
die Kosten für Kerosin mittlerweile schon 60 % der Gesamtkosten
jeden Fluges. Die IATA, die Internationale Vereinigung der Fluglinien,
rechnete aus, dass mit jedem Dollar, um den der Rohölpreis
steigt, zusätzliche Kosten von 1 Milliarde US-Dollar für
die gesamte Flugindustrie entstehen.
TOP
Mumie in der Huaca Pucllana entdeckt
Neun Jahre ist es her, dass Wissenschaftler die Skelette von neun
Frauen in der Pyramide der Ausgrabungsstätte Pucllana in Miraflores,
Lima gefunden hatten. Archäologen entdeckten dort jetzt die
mumifizierten Reste einer der Wari-Kultur zugerechneten Person sowie
die Überreste dreier Kinderleichen von denen angenommen wird,
dass sie zu Opferzwecken dienten.
Die kopflose Leiche ist in diverse Schichten von sechs Tunikas
aus Baumwolle gewickelt und daher wird angenommen, dass es sich
um eine bedeutende Persönlichkeit gehandelt haben musste. Des
Weiteren waren dem Grab medizinische Kräuter, Mais, Samen und
Beutel beigegeben.
Die Wissenschaftler sind sich auch darüber einig, dass die
Mumie erst nachträglich enthauptet worden war. Anscheinend
hatten die Einwohner der Ichma-Kultur, Nachfahren der Kultur in
Lima, das Grab geöffnet und versucht, alle Spuren der Wari-Kultur
zu beseitigen.
TOP
Züge nach Aguas Calientes wieder uneingeschränkt in
Betrieb
Schon seit Sonntag Morgen verkehren die Züge auf der Eisenbahnstrecke
Cusco-Aguas Calientes, die durch einen Erdrutsch blockiert war,
wieder im Normalbetrieb.
Die Aufräumarbeiten gingen schneller als ursprünglich
angenommen voran und so fuhr bereits am Sonntag um 6.30 Uhr der
erste Zug über die geräumte Unglücksstelle. An den
Tagen direkt nach dem verheerenden Erdrutsch konnten die Besucher
nur mit Bussen bis Kilometer 82 der Strecke fahren und dort den
Zug besteigen.
TOP
Machu Picchu-Besucher nach Erdrutsch wieder in Sicherheit
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat ein Erdrutsch, verursacht
durch das Abtauen von Schnee und Eis am Berg Verónica, ein
etwa 400 m langes Teilstück der Eisenbahnstrecke zwischen Cusco
und Aguas Calientes sowie eine Brücke zerstört und den
Fluss Runtumayu über seine Ufer treten lassen. Das hatte zur
Folge, dass Aguas Calientes und andere Gemeinden um Machu Picchu
von der Außenwelt abgeschnitten waren.
Am Donnerstag saßen daher etwa 3000 Machu Picchu-Besucher
in Aguas Calientes fest. Doch schon tagsüber begannen erste
Evakuierungen von knapp 1500 Besuchern und auch derzeit laufen die
Evakuierungs- und Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Die Touristen
können mit dem Zug bis etwa Kilometer 82 der Strecke fahren,
müssen dann aussteigen und werden in Bussen weiter nach Cusco
gebracht.
Laut bisher unbestätigten Quellen, wird der Verkehr in die
andere Richtung, also von Cusco nach Machu Picchu spätestens
morgen wieder aufgenommen. Auch in diesem Fall können Touristen
mit Bussen bis Kilometer 82 fahren und dann in den Zug nach Aguas
Calientes steigen um Machu Picchu zu besuchen. Es dürfte allerdings
noch mindestens 5 Tag dauernd, bis die Zugstrecke wieder vollständig
befahrbar ist.
Hier
finden Sie einen Artikel (auf Spanisch) der Tageszeitung El
Comercio mit einer detaillierten Karte des betroffenen Gebietes.
TOP
Neues Inkadorf in Kusicancha öffnet seine Türen
Bald ist es so weit: Die "neu" entdeckte Inkastadt Kusicancha
wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Drei Jahre lang fanden nach der spektakulären Entdeckung der
Ruinen in der Nähe der Stadt Cusco Ausgrabungen statt. Einen
Meter tief mussten die Forscher graben um den archäologischen
Komplex freizulegen und nun eine weitere Grundlage für Forschungen
über die Inka-Kultur zu bergen. Kusicancha befindet sich im
Herzen des historischen Zentrums der Stadt, nicht weit von der Plaza
de Armas und umfasst ein Areal von 6110 m². Die sieben separaten
Plätze waren entweder große Häuser oder Festungen,
in welchen zwischen fünf und zwanzig Familien gewohnt haben
könnten. In Anlehnung an geschichtliche Aufzeichnungen gehörte
der Gebäudekomplex der Herrscherfamilie Pachacútec.
Die letzten organisatorischen Schritte sind nun getan und zufrieden
erwartet David Ugarte Vega Centeno, der Direktor des Instituto Nacional
de Cultura von Cusco, die für Mitte Oktober geplante Eröffnung.
TOP
Noch kein Frühling in den Anden
Nachdem es schon Anfang des Monats zu untypischen Schneefällen
und einem Kälteeinbruch in den südlichen peruanischen
Anden gekommen war, kehrt auch dieses Wochenende der Winter mit
Frost und Niederschlägen wieder zurück. Für diese
Jahreszeit ungewöhnliche, kalte und feuchte Luftmassen vom
Pazifik sorgen dafür, dass es an der Küste zu starkem
Wind und in den Anden-Departamentos Puno, Cusco, Moquegua, Arequipa
und Apurímac zu Schneefällen kommen kann. In diesem
Fall sinken nicht nur die täglichen Mindest- sondern auch die
Höchsttemperaturen. Laut SENAMHI, dem nationalen Wetter- und
Meteorologie-Institut besteht zusätzlich zu den Niederschlägen
die Gefahr von starken Windenböen und damit einhergehenden
Turbulenzen und Verspätungen im Flugverkehr.
TOP
Welttourismustag am 27. September - Peru veröffentlicht
Tourismus-Satellitenkonto
Rechtzeitig zum Welttourismustag am 27. September veröffentlicht
MINCETUR, das Ministerium für Außenwirtschaft und Tourismus
heute erstmals ein Tourismus-Satellitenkonto für Peru. So ein
Konto ermöglicht es, den Tourismus und seinen Stellenwert in
der Wirtschaft eines Landes genauer zu messen und mit anderen Wirtschaftszweigen
zu vergleichen.
Lesen Sie mehr zu den peruanischen Tourismusdaten in unserem Oktober-Newsletter,
der demnächst erscheint!
Einen schönen Welttourismustag wünscht
Ihnen Ihr peruline-Team!
¡ Feliz Día Mundial de Turismo!
TOP
Auf den Spuren von Maria Reiche -
starke Winde "entdecken" zwölf neue Paracas-Figuren
Es ist noch nicht lange her, dass die von Maria Reiche erforschten
Nazca-Linien von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Das Gebiet um Nazca umfasst etwa 450 km².
Aber damit nicht genug! Letzte Woche trugen ganz in der Nähe,
im Tal El Ingenio, Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h
zur Entdeckung weiterer präinka-zeitlicher Linien und Zeichnungen
bei. Eduardo Herrán Gómez, Direktor der Investigaciones
Aeroarqueológicas, hat sie als erster registriert und der
Paracas-Kultur zugeordnet. Neben weiteren menschlichen und zoologischen
Abbildungen befand sich unter den 12 Petroglyphen auch eine Schlange
großen Ausmaßes sowie eine Mumie mit Totenkopf. Die
am besten zu erkennende der 20 bis 45 m langen Figuren ist die Abbildung
eines Wesens, das den Anschein von siamesischen Zwillingen hat.
Die Funde belegen, dass sich die Paracas-Kultur weiter nach Süden
ausgebreitet hatte, als bisher angenommen.
Die Funde geben nicht nur die Möglichkeit weiterer Forschungen
sondern stellen laut dem Historiker Josué Lancho Rojas auch
eine große Herausforderung an den Erhalt dieses archäologischen
Erbes dar. Natürlich sollen die Linien auch in das touristische
Angebot Perus eingebunden werden.
Trotz aller Freude bleiben viele Fragen ungeklärt. Welche
Bedeutung hatten diese neu entdeckten Figuren? Fanden diese neue
Linien einst tatsächlich als gigantischer Kalender Verwendung?
In welcher Beziehung stehen sie zu den bereits bekannten Nazca-Linien.
Und gibt es vielleicht noch weitere verborgene Linien?
TOP
PromPerú investiert in Werbung auf dem deutschen
Markt
PromPerú, die staatliche Tourismusorganisation Perus, wird
320.000 US-Dollar in Tourismuswerbung in Deutschland investieren.
Mit 43.077 Besuchern im vergangenen Jahr ist Deutschland das drittwichtigste
Herkunftsland von europäischen Perutouristen. Im Durchschnitt
bleiben die Gäste aus dem Land des "Reiseweltmeisters"
20 Tage und geben dabei 892 US-Dollar in Peru selbst aus. Um Peru
als Reiseland nun noch bekannter zu machen und mit gängigen
Vorurteilen aufzuräumen wird in den wichtigsten Printmedien
wie z. B. FVW, Touristik Aktuelle, Frankfurter Allgemeine und Die
Welt geworben. Weiter wird PromPerú, wie auch peruline, bei
den wichtigsten deutschen Fachmessen vertreten sein.
Unter dem Slogan "Packen Sie Ihre 7 Sinne" soll Peru als
Destination positioniert werden, die weit mehr als nur eine aufregende
Geschichte und Jahrhunderte alte Kultur zu bieten hat. Vielmehr
wird auch die natürliche Vielfalt an Flora, Fauna und Landschaften
sowie die immer noch lebende Kultur und Tradition hervorgehoben.
TOP
Neues Parlament bekennt Farbe - politisches Programm der nächsten
11 Monate
Bereits vor einer Woche hat der peruanische Staatschef Alejandro
Toledo sein neues Kabinett vorgestellt. Neuer Ministerpräsident
ist Pedro Pablo Kuczynski, früherer Finanzminister und Investmentbanker.
Den Posten des Außenministers nimmt nun Oscar Maurtua ein.
Er ist damit Nachfolger von Fernando Olivera, dessen Ernennung die
kurzzeitige Krise der Regierung Perus provoziert hatte. Insgesamt
sechs neue Gesichter finden sich nun im peruanischen Kabinett. Dieses
muss auch gleich Farbe bekennen. Am 25. August wird die neue Regierung
ihr politisches Programm bis zu den Wahlen 2006 vorstellen. Das
neue Kabinett wird sowohl von Toledos Peru Posible als auch von
FIM unterstützt. Toledo bleiben noch 11 Monate, bis seine Amtszeit
endet und nach den Wirren der letzten Wochen sind seine Umfragewerte
wieder unter 10 % gesunken.
TOP
Flugzeugabsturz in Pucallpa
Am Dienstag, den 23. August stürzte in der Nähe der Stadt
Pucallpa ein Passagierflugzeug der peruanischen Fluggesellschaft
Tans ab. Von den insgesamt 98 Passagieren überlebten 58 das
tragische Unglück. Nach offiziellen Angaben befand sich das
Flugzeug bereits im Landeanflug auf Pucallpa, als es auf Grund von
Sturmböen außer Kontrolle geriet. Während derzeit
die ersten Überlebenden Lima erreichen, um dort medizinisch
betreut zu werden, geht indes im peruanischen Regenwald die Suche
nach den Opfern weiter. Noch sind nicht alle Leichen geborgen, Augenzeugen
allerdings berichten von schrecklichen Bildern aus dem unzugänglichen
Gelände in der Nähe der Urwaldstadt.
TOP
Staatspräsident Toledo entlässt Regierung in Peru!
Am Donnerstag, den 11.08. erklärte der peruanische Kabinettschef
Ferrero seinen Rücktritt als Folge der Unzufriedenheit über
die Ernennung von Fernando Olivera als Außenminister. Olivera
gilt generell als eher undiplomatisch und hat sich vor allem durch
die Unterstützung dreier Regionen, in denen Coca-Blätter
legal angebaut werden und auch für die Herstellung von Kokain
verwendet werden können, unbeliebt gemacht. Dem Rücktritt
Ferreros schloss sich auch der Minister des Bauwesens Bruce an.
Als Folge des Rücktrittes des Vorsitzenden des Kabinetts sieht
die peruanische Verfassung die Auflösung desselben vor, so
dass sich der peruanische Präsident nun gezwungen sah, seine
Regierung zu entlassen. "Schon in wenigen Tagen" allerdings,
so Toledo, soll das "völlig neue Kabinett" vorgestellt
werden. Unklar ist dabei noch, ob die Partei PP (Perú Posible)
des Präsidenten die Koalition mit Fernando Oliveras Partei
FIM (Frente Independiente Moralizador - Unabhängige Moralisten
Front) aufrecht erhalten wird.
TOP
Aerocóndor erweitert Flugplan um die Ziele Cusco und
Cajamarca
Auf einer Pressekonferenz gab die Fluggesellschaft Aerocóndor
nun bekannt, dass sie zukünftig neben Arequipa, Iquitos, Tacna,
Ayacucho und Andahuaylas auch die Städte Cusco und Cajamarca
anfliegen wird. Damit erweitert die Airline ihr Angebot von bisher
fünf auf nun sieben Zielflughäfen und hofft so, ihre bisher
8 % Marktanteil auf 15 % steigern zu können. Dabei setzt Aerocóndor
nicht auf die unmittelbarste Strategie: Die Flüge sollen zwar
preiswert sein, allerdings soll die Platzierung auf dem Markt nicht
durch überbillige Flugpreise erreicht werden, stattdessen wird
eine langfristige und stabile Positionierung angestrebt.
TOP
Erforschung der Höhlen unter Machu Picchu
Seit 2002 wird in Peru unter dem Namen "Ukhupacha" das
Höhlensystem unter Machu Picchu erforscht. Ukhupacha ist Quechua
und war in den mythischen Religionen der Andenbevölkerung der
Name für den Bereich oder die Welt unterhalb der Erdoberfläche
und bildete zusammen mit Kaipacha, der Ebene der Erdoberfläche
und Hanaqpacha, der Sphäre der Götter jenen dreigliedrigen
Sinnzusammenhang, der die gesamte religiöse Prägung der
andinen Bevölkerung durchzieht. Mit diesem traditionsreichen
Namen machte sich nun 2002 ein Team von Höhlenforschern daran,
die Funktion und Bauweise des unter Machu Picchu gelegenen Höhlen-
und Tunnelsystems zu erforschen. Erste Funde machten schnell klar,
dass auch die ausgeklügelten Wegsysteme, angefangen beim Inka
Trail bis zum Qhapaq Ñan in die durchstrukturierte Beherrschung
der Berggiganten eingebettet waren. Die meisterliche Beherrschung
der Bergwelt durch die Inka wurde durch das von einer spanischen
Universität geförderte Projekt einmal mehr unter Beweis
gestellt.
TOP
Cervantes " Don Quijote" nun endlich auch in Quechua
Ein Meisterwerk der Weltliteratur, prägend für Generationen
von Schriftstellern und von vielen als das wichtigste Werk des 17.Jahrhunderts
in Europa angesehen, wurde nun endlich auch in Quechua übersetzt.
Einer Initiative des spanischen Journalisten Miguel de la Quadra
ist es zu verdanken, dass durch Fördermittel der Mienengesellschaft
Castrovierreyna die Abenteuer von Don Quijote und Sancho Pansa nun
auch den ca. 5 Millionen Quechua-Sprechenden in Peru und insgesamt
20 Millionen Menschen im gesamten Andenraum in ihrer eigenen Sprache
zugänglich gemacht werden. Einige Ausdrücke ließen
sich denn aber aus übersetzungslogischen Gründen doch
nicht übertragen, so kennt das Quechua zum Beispiel kein Wort
für Windmühlen, die in der Übersetzung nun mit dem
spanischen Terminus "molinos de viento" wiedergegeben
werden. Die Edition des 1605 erschienenen ersten Teils des Meisterwerkes
soll nun auf der nächsten internationalen Buchmesse in Guadalajara
im November dieses Jahres vorgestellt werden.
TOP
Inkatrail ist bis September dieses Jahres bereits ausgebucht
Der Inkatrail, die beliebte Trekking Route nach Machu Picchu, ist
in diesem Jahr bereits bis Ende September ausgebucht. Erst seit
einiger Zeit wird die Begehung des alten Inkaweges staatlich reguliert.
Der Reisende hat dabei bis spätestens vier Wochen vor Reiseantritt
seine Buchung zu bestätigen. So ist nun schon absehbar, dass
bis Ende September dieses Jahres der traditionelle Inkatrail bereits
fast vollständig ausgebucht ist. Einzig einige Restplätze
stehen noch zur Verfügung. Wer dennoch durch die beeindruckende
Berglandschaft wandern möchte, der muss nicht verzweifeln.
Touranbieter haben längst eine Alternative bereit: In Cusco
beginnt dieser Trek, bei dem nach einer viertägigen Wanderung
durch das Lares Tal nach Ollantaytambo, Machu Picchu anschließend
mit dem Zug erklommen wird.
Mehr zum Alternativprogramm
Lares Tal Trek finden sie hier.
TOP
Peruaner feiern das Corpus Christi Fest im Mai
Ab dem 26. Mai, 60 Tage nach Ostersonntag, wird in
Peru sieben Tage lang das Fest Corpus Christi gefeiert. Am eindrucksvollsten
ist diese Feierlichkeit wohl in Cusco, dort werden die wichtigsten
religiösen Statuen der Kirchen Cuscos zum Hauptplatz getragen,
wo sie anschließend in der Kathedrale gesegnet werden, bevor
sie sieben Tage später wieder an ihre Herkunftsstelle zurück
kehren. Am Abend vor dem Haupttag werden zwölf typisch peruanische
Gerichte zubereitet, wie zum Beispiel Cuy Chiriuchu, Chichi (typisches
regionales Bier) und Pan (Brot). Die Prozession am Haupttag findet
gegen 11.00 Uhr statt. Während mehrere Statuen von fünfzehn
Heiligen und Jungfrauen auf mehrere Prozessionen verteilt, sternförmig
auf die Plaza de Armas zu marschieren, sammeln sich dort immer mehr
Menschen, um den heiligen Körper in Empfang zu nehmen. Begleitet
wird dieses Spektakel von dem Läuten der größten
Kirchenglocke Perus, der Maria Angola.
TOP
Peru schützt Regenwald, Auszeichnung für
Präsident Toledo
Für die Schaffung eines riesigen Naturschutzgebietes
am Oberlauf des Rio Purús im Süd-Osten des Amazonas-Tieflandes
bedachte der World Widlife Fund (WWF) Perus Präsidenten Alejandro
Toledo mit der Auszeichnung "Gift of the Earth".
Das neue Reservat "Alto Purús" wurde bereits am
24. November des letzten Jahres gesetzlich abgesichert, in der Öffentlichkeit
jedoch wurde dies kaum registriert.
Der neue Nationalpark entspricht beinahe der Fläche von Belgien
und gehört somit zu den größten Schutzgebieten der
Welt. Für Peru spielt das neue Reservat eine wichtige Rolle
in der Umweltpolitik, da durch seine Existenz das Vordringen der
Erdöl- und Erdgasindustrie verhindert werden kann, denn durch
die nahegelegenen Erdölfördergebiete wurde der Umwelt
in diesem Gebiet bereits großer Schaden zugefügt.
TOP
|