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NEWS ARCHIV

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AKTUELLE NEWS 19.12.2008

¡FELIZ NAVIDAD Y PRÓSPERO AÑO NUEVO!

Ein fröhliches Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage wünscht Ihnen Ihr peruline-Team! Wir hoffen von ganzem Herzen, Sie verbringen eine friedliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben und wünschen große Freude beim Plätzchen backen, Glühwein trinken und Schneemann bauen! Unser Callcenter in Passau ist ab dem 19. Dezember 2008 auf Grund der Feiertage geschlossen und wieder ab dem 06. Januar 2009 für Sie besetzt. Ihre Reise- und Informationsanfragen können Sie jedoch weiterhin per E-Mail schicken. Wir beantworten Ihnen Ihre Nachrichten jederzeit gerne, schreiben Sie uns bitte an callcenter@peruline.de oder info@peruline.de. In diesem Sinne wünscht Ihnen peruline mit vielen Sonnenstrahlen ¡Felices Pascuas y un Venturoso Año Nuevo!, also Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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AKTUELLE NEWS 13.11.2008

ÜBERRESTE EINER ALTEN ZITADELLE IM AMAZONAS-GEBIET ENTDECKT

Über eine erstaunliche Entdeckung in der Region Amazonas können die Teilnehmer einer Expedition, darunter Mitarbeiter einer örtlichen Touristenauskunft, berichten. Sie fanden kürzlich in Santiago de Lomas, im Regenwaldgebiet um Bagua, etwa 160 km von Chachapoyas entfernt, die Überreste einer alten Stadt, welche ihre Blütezeit vermutlich zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert hatte. Entdeckt wurden Mauern aus Lehm und Lehmziegeln, ein durch Kalksteine geschützter Wasserspeicher und zwei Türme - augenscheinlich zu einem Tempel zugehörig. Darüber hinaus wurden außerdem etwa 20 menschliche Skelette in der Siedlung gefunden - vermutlich Angehörige der damaligen Kultur. Die örtlichen Behörden fordern nun die Instandsetzung und touristische Erschließung der Zitadelle. So soll nun, nach der Entdeckung, die Zugangsstraße zu dem entlegenen Gebiet erneuert werden, um Reisenden von Bagua aus einen problemlosen Zugang zu dieser alten Stätte garantieren zu können.

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AKTUELLE NEWS 04.11.2008

ZUGSTRECKE CUSCO - AGUAS CALIENTES AB MORGEN WIEDER IN BETRIEB

Obwohl nach gestrigen Verhandlungen zwischen ansässigen Bauern und staatlichen Streitkräften der für heute angekündigte Streik ausgesetzt werden konnte, behielt PeruRail die Bestreikung des Schienenverkehrs von Cusco nach Aguas Calientes/Machu Picchu Pueblo aufrecht. Diese Zugstrecke ist die einzige Anfahrtsmöglichkeit nach Machu Picchu und somit für den Tourismus von immenser Bedeutung. In Folge dessen konnten heute mehr als 1.500 Touristen die Ruine der ehemaligen Inka-Festung nicht besuchen. Von Dienstag, dem 05. November 2008 bis Sonntag, dem 09. November 2008 wird der Schienenverkehr erneut aufgenommen. Das Unternehmen bedauert die Umstände, welche dadurch für nationale und ausländische Touristen geschaffen werden - genauso wie für die Bewohner der an die Zugstrecken angrenzenden Gemeinden. Für den 10. November 2008 haben die Bewohner von La Convención im Heiligen Tal der Inka, erneut Streik angekündigt, wodurch weitere Aussetzungen des Schienenverkehrs zu erwarten sind. Reiseplanänderungen durch Veranstalter und Reiseagenturen sind also möglich.

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AKTUELLE NEWS 06.10.2008

FRÜHLING IN LIMA MIT BLUMENMESSE EINGELÄUTET

Langsam ändert sich das Wetter in der peruanischen Hauptstadt und der Winter neigt sich dem Frühling, welches viele Veranstalter dazu veranlasst, die Menschen der Metropole mit Messen aller Art aus ihren Häusern zu locken. Nachdem vom 16. bis 21. September bereits die sehr erfolgreiche Gastronomiemesse "Peru, mucho gusto" in Lima von statten ging, fand im Parque Central des Stadtteiles Miraflores am ersten Oktoberwochenende zum zweiten Mal die internationale Blumenmesse "Perúflora 2008" statt, auf der die verschiedensten Pflanzen und Blumen des Landes ausgestellt wurden. Von Kakteen bis Urwaldpflanzen war für jeden etwas dabei und so manch einer erstand hier eine exotische Kostbarkeit mit der es das heimische Wohnzimmer zu verschönern galt. Vom 2. bis zum 5. Oktober machte dieser Stadtteil Limas seinem Namen somit alle Ehre (das spanische Wort flores bedeutet übersetzt Blumen).

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AKTUELLE NEWS 05.09.2008

COLCA CANYON - EINES DER NEUEN 7 NATURWELTWUNDER?

Nachdem im Juli 2007 Machu Picchu einen Platz unter den Neuen 7 Weltwundern belegte, tritt nun der Colca Canyon, einer der tiefsten Canyons der Welt, die Wahl zum Naturweltwunder an. Zu diesem Zweck beginnt am kommenden Sonntag die "Woche der Abstimmung für den Colca Canyon" in Arequipa, im Rahmen derer die Stadt Werbung für die Wahl des Colca Canyons als eines der Neuen 7 Naturweltwunder macht. Im Rahmen der Kampagne werden Wahlkabinen und Informationsstände aufgebaut, die die Leute dazu motivieren sollen, für die beeindruckende Naturschönheit zu stimmen. Auf den Internetseiten der New7Wonders Organisation kann ebenfalls jeder seine Stimme abgeben. Aus Peru stehen unter Anderem außerdem noch der Cotahuasi Canyon, ebenfalls bei Arequipa gelegen, Machu Picchu und der Titicacasee zur Wahl. Machen auch Sie mit und stimmen Sie unter www.natural7wonders.com für den Colca Canyon als neues Naturweltwunder ab.

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AKTUELLE NEWS 05.08.2008

TOURISMUS WICHTIGSTER WIRTSCHAFTSSEKTOR

Die Nationale Tourismuskammer von Peru (Cámara Nacional del Turismo del Perú CANATUR) äußerte kürzlich die Erkenntnis, der Tourismus sei der dynamischste und bedeutendste Bereich der internationalen Wirtschaft. Er sei sogar noch wichtiger als die Industrie, die Landwirtschaft und der Bergbau. Alejandro Toledo, Ex-Präsident von Peru, hatte einst die Schaffung eines eigenen Ministeriums ausschließlich für Tourismus angekündigt, allerdings war diese Idee zu Gunsten der Gründung des Ministeriums für Außenhandel und Tourismus (Ministerio de Comercio Exterior y Turismo, Mincetur) wieder verworfen worden. In Peru gibt es derzeit somit kein Ministerium, lediglich eine Tourismuskammer. Seit Langem gibt es Diskussionen über die Bedeutung und den Ausbau des Tourismussektors, der trotz großen Protests seitens der Bevölkerung von der Regierung eher vernachlässigt wirkt. Selbst der amtierende Präsident, Alan García, ging bei seiner Ansprache am 28. Juli, dem Nationalfeiertag Perus, wenig auf den Tourismus ein. CANATUR führte an, der Tourismus sei der produktivste Sektor mit der größten und nachhaltigsten Entwicklung. Seit 15 Jahren steige er nun schon unablässig um mehr als 10 % jährlich an.

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AKTUELLE NEWS 08.07.2008

SPEKTAKULÄRER FUND BEI CHICLAYO

Vor Kurzem erfreute der unerwartete Fund eines 1.700 Jahre alten Grabes, circa 40 Kilometer südlich von Chiclayo, den kanadischen Projektleiter Steve Bourget und seinen Kollegen Bruno Alva Meneses. Die Überreste des Mochica-Herrschers weisen verblüffende Ähnlichkeiten mit den Ausgrabungen der Huaca Rajada durch den berühmten Archäologen Walter Alva, Vater von Bruno Alva, auf. Dieser hatte dort vor 20 Jahren die heiligen Gräber des Herrn von Sipán enthüllt. Das neu entdeckte Grab im archäologischen Komplex Úcupe beinhaltet einen Körper und mehrere Opfer- und Grabbeigaben, wie goldene Ohrringe und Nasenklemmen, verschiedene Keramiken sowie zwei außerordentlich schöne Goldstücke, die zur Aufbereitung und Konservierung in das Museum Tumbas Reales de Sipán bei Chiclayo überführt wurden. Bisher gehen die Forscher davon aus, dass es sich dabei um das Hauptgrab handelt und weitere Gräber von einem Priester oder Krieger im Umkreis zu finden sind. Die Ausgrabungen begannen vor etwa einem Monat und werden durch stetige Polizeipräsenz vor eventuellen Plünderungen geschützt. Der Bau eines Museums zur Ausstellung der Fundstücke ist bereits geplant und die touristische Erschließung wird vorangetrieben.

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AKTUELLE NEWS 12.06.2008

PERUS BEVÖLKERUNG WÄCHST WEITER

Nach der Volkszählung vom 21. Oktober 2007 veröffentlichte die Regierung nun die aktuelle Bevölkerungsstatistik. Demnach leben derzeit 28.220.764 Menschen im Andenstaat, so dass die Zahl im Vergleich zur letzten Registrierung im Jahr 1993 jährlich um 1,6 % anwuchs und Peru somit zum viert bevölkertsten Land Südamerikas macht. Insbesondere die Küsten- und Regenwaldregionen melden einen enormen Anstieg, von denen die Hauptstadt Lima, gefolgt von Piura, La Libertad, Cajamarca und Puno insgesamt 52,5 % der Bevölkerung ausmachen. Tacna, Pasco, Tumbes, Moquegua und Madre de Dios sind im Gegensatz dazu mit insgesamt 3,8 % am geringsten besiedelt. Die pro Jahr um circa 400.000 Personen anwachsende Bevölkerung ist relativ jung: 30 % sind jünger als 15 Jahre und die arbeitende Altersgruppe (im Alter von 15 bis 64 Jahren) repräsentiert 63 %.

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AKTUELLE NEWS 09.05.2008

MACHU PICCHU WIRD VON JAHR ZU JAHR POPULÄRER

Nachdem Machu Picchu im Juni 2007 zu einem der 7 Neuen Weltwunder erklärt wurde, erhöhte sich der Touristenstrom nach Cusco bis zum jetzigen Zeitpunkt diesen Jahres bereits um 10 % zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Die Anzahl von 900.000 Touristen, die diese Sagen umwobene Ruinenstadt im gesamten vergangenen Jahr erkundeten, soll nach Angaben von Experten in 2008 um weitere 20 % ansteigen. Von den mehr als 200.000 Besuchern, die von Januar bis März diesen Jahres nach Cusco reisten, sind nur 8 % Einheimische, währenddessen 92 % internationale Touristen - vor allem aus den USA, Frankreich, Spanien, Deutschland und England - sind.

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AKTUELLE NEWS 22.04.2008

SPEKTAKULÄRE ENTDECKUNG BEI ICA

Zwischen dem 9. und 11. April 2008 entdeckten die Forschergruppe "Ojos del Cóndor" (Augen des Kondor) und Redakteure der Tageszeitung El Comercio einen neuen Geoglyphen in Ocucaje, in der Region Ica. Der 137 Meter große und 87 Meter breite Kondor ist nach Angaben des Forschungsleiters ein Werk der Kultur der Paracas Cavernas, die dort von 600 bis 800 v. Chr. siedelten und den König der Lüfte als ihre Gottheit verehrten. Ergänzt wird das Bild durch drei weitere Zeichnungen, die ein Insekt, ein Weichtier und einen anderen Vogel darstellen. Dieser Fund ist einer der beeindruckendsten der letzten Jahre in dieser Region.

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AKTUELLE NEWS 10.04.2008

20 MILLIONEN US-DOLLAR FÜR PERU

Nach Angaben der Organisatoren des Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperationsrates APEC werden in diesem Jahr auf Grund der APEC-Veranstaltungen 20 Millionen US-Dollar in den Ausbau der touristischen Infrastruktur investiert. Insgesamt werden circa 10 Millionen Besucher aus der ganzen Welt, zusammengesetzt aus Wirtschaftsoberhäuptern, Experten und Journalisten, wegen der Versammlungen nach Peru reisen. Das ausgezeichnete kulinarische Netzwerk in Lima wird noch in diesem Jahr durch mehr als 40 Neueröffnungen von Restaurants erweitert, so dass es den internationalen Gästen an nichts fehlen wird.

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AKTUELLE NEWS 19.03.2008

PERU - PRÄMIERTER STAND AUF DER ITB

Tourismusexperten kürten den Ausstellerstand von PromPeru bereits zum 4. Mal in Folge zum Besten in der Kategorie Amerika/Karibik. Der auffallend schöne und exotische Stand des Andenlandes setzte sich in Kriterien wie Information, Service, Aktivitäten und nachhaltigem Gesamteindruck gegen mehr als 11.000 Aussteller durch. Der Publikumsmagnet bestach aber vor allem durch seine aufwendige und innovative Gestaltung, die es verstand Wissenswertes, Spaß und Unterhaltung geschickt zu einem Erlebnis zu verpacken. So fanden sich viele Besucher in einer Dschungelecke wieder und bestaunten den simuliertem Machu Picchu-Digitalfotobereich, der dazu animierte nette Erinnerungsfotos zu machen. Mit einer einladenden Bar schuf das Team von PromPeru eine herzliche Atmosphäre, in welcher Preisrichter und Messegäste zugleich Kleinigkeiten der zum Nationalgut erklärten Küche und das Nationalgetränk Pisco Sour genossen.

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AKTUELLE NEWS 14.03.2008

2,5 MILLIONEN REISENDE WÄHREND DER OSTERTAGE

Nach Angaben der peruanischen Außenhandelskammer werden sich während der Semana Santa (Heilige Woche) 2,5 Millionen Personen auf Reisen durch Peru befinden. Für eine große Anzahl von Einheimischen stellen die Tage die ideale Zeit für einen Besuch entfernt lebender Familie dar oder sie möchten wie viele ausländische Touristen den beeindruckenden Prozessionen beiwohnen. Ayacucho, mit den spektakulärsten feierlichen Prozessionen von ganz Lateinamerika, erwartet die höchsten Besucherzahlen in ganz Peru, währenddessen sich auch viele andere Städte für den Touristenansturm rüsten. So stellt beispielsweise Cajamarca 4.000 Betten für die Besucher bereit. Über die gesamten Feiertage müssen Reisende besonders in den größeren Orten mit höheren Preisen für Unterkunft und Transport rechnen.

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AKTUELLE NEWS 27.02.2008

FUND DES ÄLTESTEN PERUANISCHEN UND SÜDAMERIKANISCHEN BAUWERKS

Nach Angaben deutscher und peruanischer Archäologen wurde vor wenigen Wochen in der Anlage Sechín im Tal Casma, das sich ungefähr 370 km nördlich von Lima befindet, eine vor etwa 5.500 Jahren erbaute Zeremonienstätte gefunden. Es handelt sich dabei nun um das bis dato älteste Bauwerk in Peru sowie Südamerika überhaupt und öffnet damit ein ganz neues Kapitel in der Geschichte Perus. Vor 16 Jahren kam die deutsche Archäologiestudentin Renate Patzschke im Rahmen ihrer Abschlussarbeit nach Casma und engagiert sich seitdem gemeinsam mit dem Direktor des Projektes Peter R. Fuchs für die Ausgrabungen in Sechín Bajo. An Hand der Kohlenstoffmethode konnte der Baubeginn der Stätte auf 3.500 vor Christus bestimmt werden. Die Stätte wurde vorwiegend aus behauenen Natursteinen gebaut, was auf erhebliches architektonisches Wissen und Können der Erbauer hinweist. Zur Verwunderung der Archäologen wurde auch ein Relief des bekannten Motivs des Scharfrichters, dem "Degollador"; gefunden. Der "Katzenmensch"; hält in seiner rechten Hand ein Messer und in der linken Hand eine Schlange. Bis jetzt wurde vermutet, dass diese Figur aus einer späteren Zeit stamme.

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AKTUELLE NEWS 18.02.2008

STREIK IN CUSCO

In Cusco wird momentan wieder mit Streik gedroht. Grund dafür ist das gerade modifizierte Gesetz Nr. 29164, das den Weg für private Investitionen auf dem Boden der Kulturgüter Perus freimacht und vor allem von der Bevölkerung in Cusco mit Empörung aufgenommen wurde. Schon am 7. Februar 2008 wurde ein Streik vollzogen, bei dem keine Busse oder Taxis im Stadtzentrum fuhren und auch der Zug nach Machu Picchu nicht operierte.  Bei diesem neuen Gesetz geht es um das peruanische Kulturgut wie archäologische Stätten, Museen oder Naturschutzgebiete, die durch private Investoren restauriert und erhalten werden könnten. Die Einwohner von Cusco sehen darin allerdings eine Bedrohung ihrer archäologischen Stätten und wehren sich gegen den "Verkauf ihrer Heiligtümer". Wie die Handelskammer in Lima mitteilte, würden Streiks in Cusco Millionenverluste für die Tourismusbranche in Cusco, aber auch im ganzen Land nach sich ziehen. Der Imageschaden wäre enorm. Nun liegt es an den Autoritäten das Schlimmste zu verhindern.

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AKTUELLE NEWS 08.02.2008

TENNIS DAVIS CUP IN LIMA, PERU VS. SPANIEN

Für die nächsten drei Tage vom 8. bis zum 10. Februar heißt es Daumen drücken für die Tennisspieler Luis Horna und Ivan Miranda. Sie treten hier in Lima gegen gleich vier Spanier im Davis Cup an - dem wichtigste Wettbewerb für Nationalmannschaften im Herren-Tennis. Zwar sind die Stars des spanischen Teams Rafael Nadal und Juan Carlos Ferrero nicht dabei, trotz alledem wird es kein einfaches Weltgruppen-Auftaktspiel für die Peruaner. Die Spieler der iberischen Halbinsel gelten als klare Favoriten. Die Spiele werden am späten Nachmittag durchgeführt, damit die Spieler weniger unter der Hitze leiden müssen. Der Cheftrainer des peruanischen Teams ist glücklich, dass Peru erstmals im Davis Cup unter den besten 16 Nationen vertreten ist und hofft, auf gute Leistungen seiner Schützlinge.

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AKTUELLE NEWS 03.01.2008

PERULINE AUF DEN TOURISMUSMESSEN IN STUTTGART, 12. - 20.01.2008, UND WIEN, 17. - 20.01.2008

Peruline ist wie jedes Jahr auf den wichtigsten Tourismusmessen im deutschsprachigen Raum vertreten.

In Stuttgart auf der Urlaubsmesse CMT, die vom 12. - 20.01.2008 in der Neuen Messe Stuttgart stattfindet, können Sie uns am Stand der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika ARGE e.V. finden. Dieser befindet sich in der Halle 6 und hat die Kennziffer: Stand 6D11.

In Wien auf der Ferien Messe 2008, die vom 17. - 20.01.2008 stattfindet, sind wir täglich ab 10 Uhr am Stand A0133 der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika ARGE e.V. in Halle A präsent.

Wir würden uns freuen Sie auf einer der Messen begrüßen zu dürfen und Ihnen das vielfältige Land Peru vorstellen zu können. Wir unterstützen Sie auch gerne in Ihrer Reiseplanung nach Peru. Seien Sie dabei und besuchen Sie uns in Stuttgart und Wien!

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AKTUELLE NEWS 26.12.2007

PERULINE AUF DER CMT STUTTGART, 12.-20.01.2008

Vom 12.01.-20.01.2008 findet die jährliche Urlaubsmesse CMT in Stuttgart statt, dieses Mal auf dem neuen Messegelände am Flughafen mit noch mehr Ausstellungsfläche. Wir sind auch dieses Jahr wieder dabei und würden uns sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen. Sie finden uns am Stand der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika ARGE e.V. in der Halle 6 am Stand 6D11. Dort beantworten wir Ihnen sehr gerne alle Ihre Fragen rund um Peru und unterstützen Sie bei der Planung Ihrer nächsten Perureise. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

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AKTUELLE NEWS 05.12.2007

BILATERALES ABKOMMEN MIT DEN VEREINIGTEN STAATEN

Nach monatelangen Verhandlungen unterzeichnete der US-amerikanische Senat das TLC-Abkommen mit Peru. Dieses soll die existierenden Handelsschranken zwischen den beiden Staaten aufheben. Der Freihandelsvertrag TLC (Tratado de Libre Comercio) ist ein wichtiger Schritt Perus im internationalen Wettbewerb stärker auftreten und agieren zu können. Das Hauptziel dieses Abkommens ist es, den freien Handel zwischen Peru und den Vereinigten Staaten zu fördern und den Anbau von Drogen besser bekämpfen zu können. Peru möchte als gleichberechtigter Partner unter anderem mehr ausländische Investoren ins Land bringen, dadurch konkurrenzfähiger werden und als Folgereaktion die Arbeitslosenzahlen verringern. Der Vertrag wurde von der peruanischen Seite schon am 28.06.2006 unterzeichnet. Nach monatelangen Überprüfungen unterschrieb nun auch der US-Senat am 4.12.2007 das Abkommen. Nur der Präsident der Vereinigten Staaten George W. Bush muss dem Gesetzesentwurf noch zu stimmen.

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AKTUELLE NEWS 14.11.2007

4000 JAHRE ALTER TEMPEL IM NORDEN PERUS ENTDECKT

Unter der Schirmherrschaft von Walter Alva haben Archäologen eine sehr wichtige Entdeckung gemacht - einen 4000 Jahre alten Tempel, der mit auffallenden Wandmalereien verziert ist. Der Fund deutet darauf hin, dass die Zivilisationen im Norden Perus fortgeschrittener und komplexer waren, als es Experten vermutet hatten.

Die Einzigartigkeit des Fundes bezieht sich aber nicht nur auf das bemerkenswerte Alter von 4000 Jahren, sondern auch auf die Baustruktur und die Verwendung von leuchtenden Farben für die Wandverzierungen. Der Archäologe Walter Ava verweist auf die einmalige Bauweise des Tempels, die in dieser Art in der Gegend ungewöhnlich seien. Die Bausubstanz besteht nicht aus Steinen oder aus dem typischen Adobe, sondern aus reinem Lehm, der aus den Sedimenten des nahe gelegenen Flusses gewonnen wurde. Außerdem wurde die Anordnung der verschiedenen Gebäude mit hoher Präzision getätigt, das heißt, dass der Tempel zum Beispiel genau nach Norden ausgerichtet ist. Herausragend an dem Fund ist jedoch die bunte Wandbemalung, auf der das Bild eines Rehs vor einem farbigen Hintergrund zu erkennen ist - sie gilt nun als die älteste bekannte Wandmalerei Südamerikas.

Der Tempel befindet sich in Ventarrón, ungefähr 20 Kilometer von Chiclayo entfernt. Die Region ist bekannt für ihre zahlreichen, archäologischen Funde. Eine der wichtigsten ist die Grabstätte des Herren von Sipán, die 1987 von Walter Ava entdeckt wurde.

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AKTUELLE NEWS 08.11.2007

NEUE INITIATIVE ZUM SCHUTZ DER NAZCA-LINIEN

Seit dem 15.10.2007 müssen alle Besucher, die einen Überflug zu den Nazca-Linien gebucht haben, einen Extrabetrag von 11 Nuevos Soles bezahlen. Diese Summe soll nicht nur die täglichen Instandsetzungen finanzieren, sondern auch einen Beitrag zu Schutz, Bewahrung und Pflege der einmaligen Scharrbilder in der Wüste von Peru leisten. Das Kulturinstitut INC - Ica verweist auf die Bedeutung dieses Beitrages, denn nun stünden zum ersten Mal finanzielle Mittel zur Verfügung, die ein adäquates Arbeiten mit und an den Nazca-Linien ermöglichten. Die Nazca-Linien, die 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden, bestehen aus zahlreichen in die Wüste eingeritzten Linien und Dreiecken sowie vielen verschiedenen Figuren, wie zum Beispiel Menschen, Affen, Fische und Vögel, die eine Größe von zehn bis mehreren Hundert Metern umfassen.

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AKTUELLE NEWS 30.10.2007

PERULINE HAT GEBURTSTAG

Vor genau 6 Jahren, am 30. Oktober 2001, wurde eine touristische Promotionsfirma namens peruline mit Sitz in Lima/Peru gegründet. In den vergangenen Jahren wuchs das Unternehmen und kann heute - nicht ohne Stolz - von sich behaupten, bereits 6 Jahre Bestand auf dem Markt zu haben, einen kontinuierlichen Anstieg an Vertragspartnern zu verzeichnen und präsenter denn je in deutscher und peruanischer Presse zu sein. Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben natürlich Sie, unsere Homepage-User, News- und Newsletter-Leser und all diejenigen, die sich auf der Suche nach Rat per Mail an uns wenden. Wir werden Sie auch in Zukunft mit aktuellen Informationen versorgen und stets für Ihre Fragen ein offenes Ohr haben. Feiern Sie mit uns: auf 6 Jahre touristischer Informationsdienst!

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AKTUELLE NEWS 24.10.2007

VOLKSZÄHLUNG IN PERU

Wie wir bereits in unserem Newsletter berichteten, erfolgte am vergangenen Sonntag, dem 21. Oktober 2007, die offizielle Zählung des peruanischen Volkes (und der im Land befindlichen Ausländer). Wie nun verlautbart wurde, werden die ersten Ergebnisse Anfang 2008 und die komplette Statistik voraussichtlich im Juli 2008 veröffentlicht. Die peruanische Regierung versucht zumindest alle 10 Jahre eine statistische Erhebung der Einwohner durchzuführen. 100 % Erreichbarkeit ist das Ziel - bis zu 5 % der Bevölkerung, die nicht gezählt werden, sind vertretbar.

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AKTUELLE NEWS 10.10.2007

LATEINAMERIKA-TAG IN HAMBURG

Vom 11. auf den 12. Oktober 2007 steht Hamburg im Zeichen von Lateinamerika. Das Museum für Völkerkunde in Hamburg hat das "Lateinamerika-Festival" organisiert. Themen sind unter Anderem der zehnte Jahrestag des "Lateinamerika-Festivals" und der 40. Todestag von Ernesto Che Guevara. Am 11.10. eröffnet das Gastland Peru den "Lateinamerika-Tag", veranstaltet vom Lateinamerika-Verein, mit dem Thema "Wirtschaftstag Peru" in der Handelskammer in Hamburg. Wichtige Vertreter aus Politik und Wirtschaft werden an diesem Treffen teilnehmen, um die interkulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika zu besprechen, aber auch zu festigen. Es werden Minister aus Brasilien, Chile, El Salvador, Deutschland, Panama und Peru erwartet.

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AKTUELLE NEWS 27.09.2007

WELTTOURISMUSTAG 2007

Die WTO, World Tourism Organization, wendet sich am heutigen Welttourismustag den Frauen und deren Rolle im Tourismus zu. Das Motto 2007 ist: "Tourismus öffnet Türen für Frauen". Es werden die Errungenschaften der Frauen in der Tourismusindustrie anerkannt. Ziel für die Zukunft ist, dass die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern weiter vorangetrieben wird und Missstände verringert werden. Der jährliche Welttourismustag am 27. September befasst sich mit Themen, die auf Empfehlung des Exekutivrates der WTO Versammlung ausgewählt werden. Die Feierlichkeiten finden dieses Jahr in Bentota, Sri Lanka statt und werden von Diskussionsrunden begleitet.

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AKTUELLE NEWS 25.09.2007

EX-PRÄSIDENT FUJIMORI AUSGELIEFERT

Nach Monaten des Hausarrestes in Chile wurde der peruanische Ex-Präsident Alberto Fujimori am späten Samstagnachmittag, dem 22.09.2007, an Peru ausgeliefert. Der oberste Gerichtshof in Chile hat entschieden, dass Fujimori sich der peruanischen Justiz stellen muss. Dem ehemaligen peruanischen Staatsoberhaupt, der das Land von 1990 bis 2000 regierte, werden unter anderem Menschenrechtsverletzungen und Korruption vorgeworfen, für die er sich nun verantworten muss. Die Höchststrafe für seine Vergehen beträgt 35 Jahre Haft. Die Menschen in Peru begrüßten die Entscheidung des chilenischen Gerichtshofes und hoffen nun auf ein gerechtes Urteil. Fujimori war 2000 nach der Aufdeckung eines riesigen Korruptionsskandals nach Japan geflohen und hatte per Fax das Präsidentenamt niedergelegt.

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AKTUELLE NEWS 19.09.2007

METEORIT BEI PUNO

Der Meteorit, der am Samstag, dem 15.09.2007 in der Nähe der Stadt Carancas (bei Puno) eingeschlagen ist, gibt weiter Rätsel auf. Einheimische waren Zeugen des Naturschauspiels und schilderten, dass sie einen großen Feuerball am Himmel gesehen hätten. Wenig später wurde der sechs Meter tiefe und etwa dreißig Meter durchmessende Krater gefunden. Wie Wissenschaftler vor Ort mitteilten, gehe keine radioaktive Strahlung vom Einschlagsort aus. In Peru sind Meteoriteneinschläge nichts Ungewöhnliches. Erst im Juni 2006 wurde in der Region Arequipa ein Meteoritentreffer vermeldet. Sach- und Personenschäden wurden damals und auch diesmal nicht vermeldet.

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AKTUELLE NEWS 14.09.2007

MEHR TOURISTEN TROTZ ERDBEBEN

Die neueste Statistik des Institutes MINCETUR nennt die Zahlen der Ankünfte auf dem Internationalen Flughafen Jorge Chávez in Lima, welche von einem Anstieg von 17,9 % im Vergleich zum Vorjahr sprechen. Trotz des Erdbebens vom 15. August 2007 kamen demnach mehr Touristen ins Land und die Halbjahresbilanz spricht sogar schon von einem Anstieg um 13,7 %. PromPerú bestätigte dies und betonte, dass dies auch der intensiven Tourismuskampagnen auf nationaler und internationaler Ebene zu verdanken sei.

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AKTUELLE NEWS 03.09.2007

BUSSE VERKEHREN NORMAL ZWISCHEN LIMA, PARACAS UND ICA

Die Strecke Lima-Paracas-Ica-Nazca, die wegen des Erdbebens vorübergehend ausgesetzt wurde, wird seit vergangenem Freitag wieder von der wichtigsten Buslinie des Landes, Cruz del Sur, operiert. Auch wurden die beliebten Bootsausflüge zu den Ballestas-Inseln im Paracas Reservat wieder aufgenommen. Die meisten der Hotels in Paracas funktionieren normal, wie die lokale Presse berichtet. Zum Wiederaufbau der vom Erdbeben am 15. August betroffenen Gebiete hat die Regierung eine Sonderkommission gegründet (FORSUR).

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AKTUELLE NEWS 29.08.2007

TOURISTISCHE AKTIVITÄTEN WIEDER MÖGLICH IN PARACAS

Nach dem Erdbeben vom 15. August sind die Wiederaufbauarbeiten in dem betroffenen Gebiet in vollem Gange. Fachleute des nationalen Instituts für natürliche Ressourcen INRENA bestätigten nun, dass die Ballestas-Inseln, eine der Hauptattraktionen in der Region, keinen Schaden durch das Erdbeben erlitten hätten. Weiterhin wurde die Bucht von Paracas, wo die Touren zu den Ballestas-Inseln starten, inzwischen teilweise wieder hergerichtet, so dass touristische Ausflüge wieder möglich sind. Zwei große Hotelketten, die für das nächste Jahr Hotelanlagen in der Bucht von Paracas planen, bestätigten dass das Erdbeben nichts an ihren Investitionsplänen ändere. Für die vom Erdbeben betroffene Region ist ein rasche Wiederaufnahme der touristischen Aktivitäten von großer Bedeutung.

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AKTUELLE NEWS 20.08.2007

HILFSAKTIONEN NACH ERDBEBEN IN VOLLEM GANGE

Die traurige Bilanz nach dem Erdbeben: mehr als 500 Todesopfer und Zehntausende Obdachlose. Die Suche nach Toten und Verletzten wurde mittlerweile größtenteils aufgegeben. Entgegen anderslautender Nachrichten besteht laut offiziellen Angaben in Peru keine Gefahr für Seuchen oder Epidemien, weder in den betroffenen Gebieten noch im Rest des Landes.

Die Aufräumaktionen begannen bereits kurz nach dem Erdbeben vom Mittwoch Abend und gehen auch in Zukunft weiter. Im ganzen Land und in den Nachbarstaaten sind Spendenaktionen in Gang, an denen sich die Einwohner beteiligen. Es werden Wasser, Decken, Medikamente und Lebensmittel gesammelt. Nationale und internationale Hilfsorganisationen und Autoritäten koordinieren die Lieferung der dringend benötigten Waren in das vom Erdbeben fast vollständig zerstörte Gebiet um die Stadt Pisco. Bisher kamen 670 Tonnen Hilfsgüter im betroffenen Gebiet an. Die nächste große Aufgabe nach der humanitären Hilfe ist nun der Wiederaufbau der zerstörten Städte und Dörfer.

Wenn auch Sie sich mit einer Spende beteiligen möchten, so wenden Sie sich bitte an eine der bekannten internationalen Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, Misereor und Caritas International, die alle ihre Vertretungen und Partnerorganisationen vor Ort haben und die Verteilung der Hilfe koordinieren.

Eine Übersicht zu weiteren Spendenaufrufen für die Opfer des Erdbebens finden Sie hier. Auch die Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer hat ein Projekt zum Wiederaufbau der betroffenen Region ins Leben gerufen, das Sie hier finanziell unterstützen können.

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AKTUELLE NEWS 17.08.2007

AUßMASS DER ZERSTÖRUNG NACH DEM ERDBEBEN

Im Verlauf der Nacht ist die Zahl der Todesopfer nach dem heftigen Erdbeben vom Mittwoch Abend auf mittlerweile über 500 gestiegen und Hilfskräfte suchen weiter nach Überlebenden in den Trümmern.

Im Anschluss an das Beben erschütterten noch zahlreiche, meist leichte Nachbeben die Region - auch in Lima sind einige dieser "Replicas" (Wiederholungen) spürbar. Aus Angst, in ihre Häuser zurückzukehren, verbringen zahlreiche Menschen in den betroffenen Gebieten Tag und Nacht auf der Straße. Was sie nun am meisten benötigen sind neben frischem Trinkwasser und Konserven vor allem Decken und warme Kleidung. Nationale Behörden, Kirchen, private Unternehmen und viele Freiwillige koordinieren vor Ort die Hilfsleistungen, weiterhin wird die Bevölkerung und die internationale Gemeinschaft zu Spenden aufgerufen.

In den Ortschaften Pisco, Cañete und Ica sind die meisten der Gebäude eingestürzt. Auch die touristische Infrastruktur wurde in Mitleidenschaft gezogen, wie beispielsweise das Hotel Paracas, das beste Hotel in der Bucht von Paracas und Ausgangspunkt für den bei Touristen beliebten Ausflug auf die Ballestas-Inseln. Alle Gäste und Angestellten des Hotels konnten jedoch rechtzeitig evakuiert werden. Laut Aussagen des Nationalen Kulturinstitutes haben zahlreiche archäologische Ausstellungsstücke und Mumien in den Museen von Ica und Paracas teilweise irreparable Schäden erlitten. Im Nationalreservat Paracas sind die bekannte Felsformationen "La Catedral" und "El Fraile" praktisch komplett verschwunden. Die Panamericana ist an verschiedenen Stellen zwischen Chincha und Pisco beschädigt, Reparaturarbeiten sind aber bereits im Gange.

Im Gegensatz dazu haben die Nazca-Linien, Hauptattraktion der Stadt Nazca südlich von Ica, nach offiziellen Angaben keinerlei Schäden erlitten. Hier gehen die touristischen Aktivitäten, genauso wie im Rest des Landes, normal weiter.

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AKTUELLE NEWS 15.08.2007

ERDEBEN IN PERU

Am Mittwoch, den 15.08.07, um 18.40 Uhr Ortszeit, wurde Peru von einem schweren Erdbeben erschüttert, das ein Stärke von 7.5 auf der Richterskala aufwies. Das Epizentrum lag im Meer vor der Küste von Pisco, 150 km südlich von Lima. Die am meisten betroffene Region ist Ica mit den Städten Chincha, Cañete, Pisco und Ica, hier wurde ein Großteil der Häuser zerstört. Laut Angaben der Gesundheitsbehörden kamen über 300 Menschen ums Leben, mehrere Hunderte wurden verletzt. In der Hauptstadt Lima kamen die Menschen mit einem Schrecken davon, es wurden nur geringe Schäden gemeldet. Auch in den anderen Regionen des Landes spürten die Menschen das Beben, es gab aber nur wenige Verletzte oder Sachschäden.

Perureisenden empfehlen wir, die Region Ica momentan zu meiden, bis die Aufräumarbeiten beendet sind. Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Bei Fragen können Sie sich gerne an unser Büro in Lima unter info@peruline.de wenden.

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AKTUELLE NEWS 08.08.2007

MEHR TOURISTEN IN PERU

Aktuelle Meldungen bestätigen, dass die Zahl der Ankünfte internationaler Reisegäste im Monat Juli 114.300 beträgt und diese Zahl einen Anstieg um 18,7 % zu den Ergebnissen des Vorjahres darstellt. Gezählt wurden die Ankünfte auf dem Internationalen Flughafen Jorge Chávez in Lima. Darüber hinaus wurden erste Statistiken veröffentlicht, in denen deutlich wird, dass die absolute Zahl der Einreisenden (per Flug und auf dem Landweg) im Gegensatz zu 2006 um 13,1 % anstiegen. Gegen Ende des Jahres wird erwartet, dass die Zahl der Touristen die Vorjahresmarke von 1,8 Millionen überschreiten wird.

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AKTUELLE NEWS 31.07.2007

PLÖTZLICHE KLIMAVERÄNDERUNG IN PUERTO MALDONADO

Am Nachmittag des 25. Juli war die Überraschung der Einwohner in Puerto Maldonado groß, als plötzlich die Temperatur sank, orkanartige Winde an den Bäumen rüttelten und starker Regen die Straßen dieser Region unter Wasser stellte. Als Sicherheitsmaßnahme wurde die Stromzufuhr während des Unwetters unterbrochen, um noch größeren Schaden zu vermeiden. Zur Zeit hat sich die Lage in der Region wieder normalisiert, aber der Senamhi (der Nationale Dienst für Wetterkunde) ließ bereits verlautbaren, dass die Überwachungsthermometer im Regenwald - vor allem im Süden - niedrige Temperaturen anzeigen. Als mögliche Ursache kommt auch hier die globale Klimaveränderung in Betracht.

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AKTUELLE NEWS 20.07.2007

STREIKS BEENDET

Der Streik der Lehrergewerkschaft SUTEP gegen die Einführung des Lehrerevaluierungsgesetzes wurde gestern offiziell beendet. Das Führungsgremium des SUTEP erklärte, der Streik werde beendet, da die Regierung ihre Bereitschaft zu Verhandlungen bekundet hätte. Mit dem Beginn der Verhandlungen zwischen beiden Autoritäten werde in den öffentlichen Schulen wieder normal unterrichtet, so der Generalsekretär des SUTEP Luis Muñoz. Neben Premierminister Jorge del Castillo nahm auch Erziehungsminister José Chang an den ersten Verhandlungen am gestrigen Nachmittag teil. Auf diese Weise endet nach 14 Tagen ein landesweiter Streik, der von zahlreichen Konfrontationen zwischen Streikenden und der Polizei gekennzeichnet war, die touristischen Aktivitäten teilweise stark behindert und vor allem die peruanischen Schüler zwei Wochen lang um ihren Unterricht gebracht hatte.

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AKTUELLE NEWS 13.07.2007

ZÜGE NACH MACHU PICCHU WIEDER IN BETRIEB

Weiterhin gehen viele Anhänger der Lehrergewerkschaft SUTEP und anderer Gewerkschaften auf die Straße, um gegen diverse Maßnahmen der Regierung zu protestieren. Vielerorts wurden Blockaden aber inzwischen von der Polizei aufgehoben. In Cusco und Machu Picchu, wo zahlreiche Touristen auf Grund der Streiks festsaßen, wurde der Zugverkehr nach Machu Picchu heute wieder aufgenommen und die Lage normalisiert sich etwas. In Puno am Titicacasee ist die Lage weiterhin ungewiss, momentan sind die Flüge dorthin ausgesetzt.

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AKTUELLE NEWS 11.07.2007

StREIKS IN CUSCO UND PUNO

Die peruanische Lehrergewerkschaft SUTEP ist am letzten Donnerstag in ganz Peru in Streik getreten, um gegen das neue Lehrerevaluierungsgesetz (ley de la carrera magistral) zu protestieren. Landesweit kommt es daher zu Blockaden von Straßen und Zufahrtswegen. Besonders in Cusco und Umgebung wurden wichtige Straßen mit Steinen blockiert. Die Züge von Cusco nach Machu Picchu wurden heute vorsorglich ausgesetzt, um die Sicherheit der Touristen zu gewährleisten. In Puno am Titicacasee wurde der Flughafen von Juliaca heute von den Streikenden besetzt. In beiden Regionen muss mit Behinderungen der touristischen Aktivitäten gerechnet werden. Polizei und lokale Autoritäten stehen mit den Streikenden in Verhandlungen.

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AKTUELLE NEWS 09.07.2007

MACHU PICCHU HAT ES GESCHAFFT!

Für den Tourismussektor wesentlich wichtiger als die Qualifikationsspiele zum Fußball-Cup Südamerika in Venezuela, war der vergangene Samstag. Es war der Tag, auf den in Peru alle bereits wochenlang hinfieberten: schafft es DAS Nationalheiligtum des Landes auf die Liste der "Neuen Sieben Weltwunder"? Und es wäre ja fast ein widernatürliches Wunder gewesen, wenn nicht! Ja, Machu Picchu schaffte es auf die Liste der "Neuen Sieben Weltwunder" und absolvierte einen souveränen vierten Platz hinter Chichén Itzá, der Erlöserstatue von Rio de Janeiro und der Chinesichen Mauer. Wir gratulieren und bedanken uns auch recht herzlich bei all unseren Lesern, die Machu Picchu wählten!

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AKTUELLE NEWS 06.07.2007

BESCHRÄNKUNG DES LUFTVERKEHRS AM FLUGHAFEN IQUITOS AUFGEHOBEN

Genau vor zwei Jahren wurde die Landung der Flugzeuge tagsüber am Flughafen Francisco Secada Vigneta in Iquitos eingeschränkt. Grund dafür war die Präsenz von tausenden Truthahngeiern, die die Landung der Flugzeuge zu verhindern drohten, da sich in der Nähe des Flughafens eine Müllkippe befand. Am Donnerstag, dem 5. Juli teilten die zuständigen nationalen Autoritäten den lokalen Autoritäten Iquitos die getroffene Entscheidung mit, die Luftverkehrssperrung aufzuheben. Ein paar Stunden später ließ sich die Freude alle Bewohner in Iquitos bereits deutlich spüren. Ab jetzt können die Flugzeuge nicht mehr nur am frühen Morgen und ab dem spätem Nachmittag sondern den ganzen Tag über landen und starten.

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AKTUELLE NEWS 06.07.2007

LUFTVERKEHRSSPERRUNG IN PUCALLPA WURDE AUFGEHOBEN

Die beteiligten Institutionen, Autoritäten und Streikvertreter haben sich darauf geeinigt, den Streik in der Provinz von Ucayali zu beenden. Seit dem Wochenende verkehren wieder Linienflüge von und nach Pucallpa.

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AKTUELLE NEWS 05.07.2007

LINIENFLÜGE NACH PUCALLPA FALLEN AUF GRUND VON STREIK AUS

Alle Flüge, die nach und ab dem Flughafen Pucallpa "Capitan Abenzur" verkehren, sind seit einer Woche unterbrochen worden. Grund dafür ist der Protest von Hunderten von Demonstranten, die eine Arbeitsniederlegung befolgen. Leonie Roca, die Geschäftsführerin aller Flughäfen in Peru, erklärte, dass alle Fluggesellschaften des Flughafens vor die Androhung der Demonstranten gestellt wurden, dass - falls die Linienflüge weiter verkehren - das Flughafengebäude erstürmt werde - und sich bis dato für die Unterbrechung der Flüge entschieden haben. Dazu bekundete Sie auch, dass am vergangenen Donnerstag ein einziges Linienflugzeug von Star Peru operierte, während die Landespolizei vermeiden musste, dass die Demonstranten den Terminal betraten. Sicherheitshalber werden alle Linienflüge auf dem Flughafen in Pucallpa gesperrt sein - bis die Autoritäten der Landesregierung in Ucayali und der Verteidigungsfront Ucayali (Fredeu) einen Dialog führen, um dieser Stillstand zu beenden.

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AKTUELLE NEWS 21.06.2007

Kalte Temperaturen im peruanischen Urwald

Die Folgen des kalten Wetters machen sich auf peruanischem Boden bemerkbar. Die Temperaturen im peruanischen Urwald könnten die 12° C erreichen, erklären die Meteorologen der Senamhi (dem Nationalen Dienst für Wetterkunde). Der Direktor der Meteorologischen Abteilung des Senamhi Julio Villafuerte erklärte außerdem, dass die Departments Madre de Dios und Ucayali am stärksten von den niedrigen Temperaturen betroffen seien. Es wird vermutet, dass ab dem 22. Juni - der Tag, an dem der Winter in Peru anfängt - die Temperaturen in diesen peruanischen Gebieten drastisch sinken werden. Zur Zeit sind es schon acht Bezirke - unter anderem Cusco, Puno, Junín, Huanuco - die den Notstand ausgerufen haben. Daher wird allen Touristen, die als Reiseziel die Gebiete des peruanischen Dschungels haben, empfohlen, warme Kleidung bei sich zu haben.

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AKTUELLE NEWS 31.05.2007

Mehr als 200.000 Touristen kommen zum Inti Raymi dieses Jahr!

Etwa 200.000 nationale und internationale Touristen kommen dieses Jahr nach Cusco mit dem Ziel, Zeugen der spektakulären Ereignisse in Cusco zu werden, der Inti Raymi. Diese uralte Gedächtnisfeier findet dieses Jahr am 24. Juni statt. Wie seit 40 Jahren wird mit Hilfe vieler nationaler Schauspieler in der Festung Sacsayhuaman gefeiert. In Cusco wurden bereits Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen, erklärte die Bürgermeisterin Marina Sequerios. So wurde eine exklusive Absprache mit der Landespolizei und der lokalen Bürgerwehr (Defensa Civil) organisiert. Marina Sequerios bestätigte außerdem, dass 500 Sicherheitskräfte, von denen viele zweisprachig sind, extra angestellt wurden, damit sie die internationalen Touristen betreuen. Diese Sicherheitskräfte werden auch helfen das historische Erbgut zu schützen - nämlich genau da, wo der uralte Festakt stattfinden wird.

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AKTUELLE NEWS 24.05.2007

SIT 2007 vom 24. - 26.05.07

Heute den 24. Mai beginn die neunte International Messe für Tourismus ("Salón Internacional de Turismo" - SIT 2007) im Hotel Maria Angola, in Lima. Für diese Ausstellung - die dieses Jahr das Motto " Einmal um die Welt in 3 Tagen" hat - werden mehr als 324 Ausstellern erwartet. Wie jedes Jahr, werden verschiedene Reisepakete, Reiseprogramme, uvm. für das Publikum angeboten, die auf Grund der Messe bis 60 % mehr Rabatt erhalten als normalerweise. Da in diese Messe ein große Kapitalmenge investiert wurde, erwarten die Veranstalter, dass das Handelsgeschäft 20 % mehr als das vom letzten Jahr steigt. Der erste Tag der Messe ist für die Unternehmen, der zweite für Reiseagenturen gedacht und am dritten Tag wird die Exposition dem Publikum geöffnet.

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AKTUELLE NEWS 14.05.2007

10 Millionen Soles für die Verbesserung der "Nazca-Linien"

Ab nächstem Jahr soll der Zustand der Nazca-Linien verbessert werden, verkündete der Direktor des Kulturinstituts ICA Oscar González. Die Landesregierung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturinstitut ICA das neue Projekt - das im Juli 2008 beginnen soll - mit 10 Millionen Soles finanzieren. Diese finanzielle Unterstützung soll auch dazu dienen, die Sicherheit an diesem touristisch gesehen so wichtigen Ort zu verbessern, sowie die bislang durch die geometrischen Linien verlaufende Autobahn zu verlegen. Der Direktor versichert aber auch, dass die Überwachung dieses faszinierenden Erbguts unter der Verantwortung des Kulturinstituts ICA bleiben wird.

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AKTUELLE NEWS 23.04.2007

Eröffnung des Peru Travel Markt 2007

Am 19. April fand die Einweihungsfeier des Peru Travel Markt 2007 - der wichtigsten Veranstaltung des peruanischen Tourismussektors - im Goldenen Saal des Regierungspalasts statt. Die Eröffnungsrede hielt der Präsident Alan García. Nach der Zeremonie gab es für die Gäste das Spektakel "Estampas Peruanas". Der PTM 2007 findet bis zum 25. April in den Städten Pisco, Nazca, Arequipa und im Colca Tal statt. Die internationalen Teilnehmer nahmen am Samstag an einer Stadtbesichtigung teil, die in der Kathedrale Limas anfing und im Rafael Larco Herrera Museums endete, wo eine Vereinbarung zwischen dem PTM und dem BITE von Ecuador unterschrieben wurde. Am Sonntag ging das Programm der Teilnehmer in Paracas weiter, wo Sie die Ballestas Inseln, den Candelabro und das Paracas Reservat besichtigten. Es wird erwartet, dass der Besuch der internationalen Teilnehmer konkrete Pläne sowie neue Projekte für den peruanischen Tourismusmarkt bringen wird.

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AKTUELLE NEWS 13.04.2007

Stetiges Tourismuswachstum in Peru

Laut Aussagen des peruanischen Tourismusvizeministers Eduardo Arrarte wächst der Tourismus in Peru doppelt so schnell wie der weltweite Tourismus, der momentan eine Wachstumsrate von 5 % aufweist. Arrarte erklärte, die Entwicklung des Tourismussektors in Peru weiter voranzutreiben, um die hochgesteckten Ziele für 2007 und 2008 zu erreichen. Dieses Jahr werden insgesamt 1,8 Millionen Touristen erwartet, im Jahr 2008 sollen es dann ungefähr 2 Millionen sein. Zum Vergleich: 2006 besuchten 1.624.573 Touristen Peru. Der Vorsitzende der peruanische Tourismuskammer CANATUR Daniel Ratti sieht die Zukunft Perus in den Händen des Tourismus, da dieser Sektor viele Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen für die Peruaner schaffen und die Wirtschaftslage des Landes verbessern kann.

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AKTUELLE NEWS 05.04.2007

Machu Picchu momentan auf viertem Platz der Neuen 7 Weltwunder

Machu Picchu belegt momentan den vierten Platz auf der Liste der neuen 7 Weltwunder. Augenscheinlich ist der Erfolg der Zusammenarbeit der Regierung, der privaten Unternehmer und der Medien in Peru, die gemeinsam seit mehreren Wochen die Bevölkerung zur Stimmabgabe für Machu Picchu auf den Internetseiten der New7Wonders Organisation aufrufen. Das Bildungsministerium erklärte nun sogar die Tage zwischen dem 16. und 22. April als "offizielle Wahltage" für Machu Picchu als Neues Weltwunder. Die Abstimmung läuft weltweit noch bis zum 07.07.2007. Zurzeit belegen die ersten sechs Plätze: Die Pyramide von Chichén Itzá, das Römische Kolosseum, die Chinesische Mauer, Machu Picchu, Petra und die Pyramiden von Gizeh.

Machen auch Sie mit, stimmen Sie für Machu Picchu als Neues Weltwunder unter: http://www.new7wonders.com

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AKTUELLE NEWS 27.03.2007

KLM fliegt seit Sonntag direkt nach Peru

Seit dem vergangenen Sonntag verkehrt die holländische Fluggesellschaft KLM auf der Strecke Peru - Europa auch direkt. Von Lima geht es ohne Zwischenstopp nach Amsterdam und zurück. Bisher gab es Flüge mit zweistündigem Zwischentop in Bonnaire. Das Unternehmen wies darauf hin, dass Direktflüge von und nach Europa auch einen großen Vorteil für den peruanischen Flugmarkt darstellen und so ein positives Signal für diesen Wirtschaftssektor gegeben werde. Die neuen Verbindungen mit der Boeing 777 bedeuten für Peru eine wichtige Anknüpfung an den Rest der Welt.

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AKTUELLE NEWS 20.03.2007

1,6 Millionen Touristen kamen 2006 nach Peru

Laut offiziellen Zahlen des peruanischen Ministeriums für Tourismus und Außenhandel kamen im vergangenen Jahr insgesamt 1.634.573 ausländische Touristen nach Peru und sorgen damit für einen Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl deutscher Besucher ist erneut gewachsen. Aus der Bundesrepublik wurden 2006 43.186 Touristen registriert - knapp 1000 mehr als im Jahr 2005. Auf der anderen Seite reisten 1.857.085 peruanische Touristen ins Ausland, was lediglich einen Anstieg von einem Prozent bedeutet.

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AKTUELLE NEWS 22.02.2007

ITB - peruline wieder dabei!

Die größte Tourismusmesse der Welt öffnet am kommenden Mittwoch, den 7. März, in Berlin wieder ihre Türen und peruline ist dabei! Wie in jedem Jahr präsentieren wir uns fünf Tage lang, bis zum Sonntag, interessierten Reisefreunden und würden uns freuen auch Sie zu begrüßen. Nach der erfolgreichen Teilnahme an der CMT in Stuttgart im Januar sind wir auch auf der ITB wieder am Stand der ARGE Lateinamerika e.V. zu finden. Besuchen Sie uns in Halle 1.1, Stand 103 und lassen Sie sich neben Informationsmaterial, Fotos und Karten vor Ort auch persönlich von uns beraten. Unser Personal in Peru kennt das Land und den Tourismus genau, weshalb wir Sie rund ums Reisen in diesem Land fachlich professionell beraten können. Wir freuen uns auf Sie!

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AKTUELLE NEWS 24.01.2007

Inka-Trail ab 1. Februar einen Monat lang geschlossen

Ein erfahrungsgemäß geringerer Touristenandrang während der Regenzeit begünstigt den Entschluss ab dem 1. Februar 2007 den Inka-Trail komplett zu schließen. Einen Monat lang werden stattdessen Aufräum- und Wartungsarbeiten durchgeführt. Dies gab der Chef des Parque Arqueológico de Machu Picchu, Antropologe Fernando Astete, in der Tageszeitung La República, bekannt und sagte: "15.000 Touristen werden den Weg in dieser Zeit nicht nutzen können." Dafür werde man die Aufforstung und die Verbesserung der Infrastruktur zum Campen vorantreiben.

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AKTUELLE NEWS 22.01.2007

Besucherrekord im Colca Canyon: 143.000 ausländische Touristen im Jahr 2006

143.000 ausländische Touristen besuchten im vergangenen Jahr den Colca Canyon im Süden Perus. Im Vergleich zum Vorjahr, als es insgesamt noch 118.000 Besucher waren, bedeutet dies einen satten Anstieg um 14 %. Der Generalsekretär der "Autoridad Autónoma del Colca (Autocolca)" José Luis Talavera Suárez sagte, dass man mehr als eine Million US-Dollar eingenommen habe. Die Mehrheit aller Besucher komme aus Europa. In Zahlen: 11 % Frankreich, 10 % England, 8 % Deutschland, 7 % Spanien, 6 % Italien.

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AKTUELLE NEWS 05.01.2007

Peru Partnerland auf der CMT Stuttgart

Gute Nachrichten: Peru ist auf der diesjährigen Urlaubs-Messe CMT in Stuttgart vom 13.-21.1.2007 offizielles Partnerland! Natürlich ein Grund mehr auch für peruline wieder vor Ort vertreten zu sein. Wir freuen uns jederzeit über neue Besucher und alte Bekannte an unserem Stand mit der Nummer 418 in Halle 4.0. Schauen Sie vorbei!

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AKTUELLE NEWS 04.01.2007

Zahltag bei Air Madrid

In einem Schreiben gab die Ende Dezember aus dem Wettbewerb ausgeschiedene Billigfluglinie Air Madrid bekannt, dass ab dem morgigen Freitag damit begonnen werde, die Arbeiter mit Niedriglohn auszuzahlen. Trotz dieser Ankündigung räumte die Arbeitergewerkschaft ATAM ein, dass bis spätestens Montag, den 8. Januar, alle Arbeiter ihren Lohn erhalten sollen. Präsident der ATAM, Carlos Paino, sagte, dass das Unternehmen im Schreiben versichert habe, dass es im aktuellen Monat zahlen werde, aber "niemand erklärt uns, warum einige zuerst bezahlt werden und andere nicht. Schließlich sind es alle Arbeiter von Air Madrid." so Paino. Falls die Zahlungen nicht vollständig bis zum kommenden Montag vorgenommen würden, werde man vor das Arbeitsgericht ziehen.

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AKTUELLE NEWS 19.12.2006

Air Madrid gibt auf

Die spanische Billigfluglinie Air Madrid hat am vergangenen Freitag mit sofortiger Wirkung den Betrieb eingestellt. In einer Erklärung auf ihrer Internetseite macht das Unternehmen das Verkehrsministerium verantwortlich, da es Air Madrid auf Grund wiederholt auftretender, massiver Unpünktlichkeit in dieser Woche ultimativ mit dem Entzug der Fluglizenz gedroht hatte. Dieser Frist zum Trotz hat das Unternehmen in den vergangenen Tagen noch fast 30.000 Tickets verkauft.

Mit ihrer Aufgabe stürzte Air Madrid rund 130.000 Fluggäste - 120.000 davon in Lateinamerika (Ecuador, Kolumbien, Argentinien, Chile, Panama, Costa Rica, Brasilien, Mexiko und Peru) - ins Ungewisse. Ihnen soll bis mindestens zum 21. Dezember ein Krisenmanagement der zivilen spanischen Luftfahrtbehörde helfen, das umgehend Charterflugzeuge für die Rückflugaktion der betroffenen Passagiere orderte. Der erste Ersatzflieger verließ am Samstagmorgen Gran Canarias in Richtung Buenos Aires mit Station in Barcelona und Madrid.

Die Fluggesellschaft wurde vor drei Jahren gegründet. Sie gehört dem mallorquinischen Hotelier José Luis Carrillo und verzeichnete ein rasantes Wachstum. Mit ihren neun Airbus-Maschinen transportierte sie 2,6 Millionen Passagiere im Jahr.

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AKTUELLE NEWS 07.12.2006

Die peruanische Fluggesellschaft Wayraperú schließt ihre Pforten

Wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Hauptanteilseignern und weiteren Mitgliedern des Direktoriums wurden Ende November alle Flüge der Anfang 2006 gegründeten Fluggesellschaft Wayraperú abgesagt. Der Präsident der Vereinigung peruanischer Fluggesellschaften (APEA), Carlos Palacín Fernández, kündigte an, dass die Airline seine Serviceleistungen in nächster Zeit nicht mehr anbieten werde. Mit durchschnittlich täglich 7.000 Fluggästen sei der peruanische Markt nicht für vier nationale Fluggesellschaften (AeroCondor, LANPERU, Starperu und Wayra) rentabel, so Palacín. Aus diesem Grund sah sich das Unternehmen Wayra dazu gezwungen seine Aktivitäten zu beenden. Bereits verkaufte Flugtickets wurden den Fluggästen zurückerstattet oder auf andere Fluggesellschaften umgebucht.

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AKTUELLE NEWS 30.11.2006

peruline organisiert Pressereise für deutsche Journalisten

Zu unserer Arbeit als touristischer Informationsdienst zählt es unter Anderem das Land Peru als Tourismusdestination auf dem deutschsprachigen Markt bekannter zu machen. Mit der Unterstützung unserer peruanischen Geschäftspartner und zahlreichen anderen Institutionen ist es uns gelungen eine 10-tägige Pressereise für sieben renommierte deutsche Journalisten in Peru unter dem Motto "Archäologische Wunder und Nachhaltiger Tourismus" zu organisieren. Seit vergangener Woche ist die Gruppe unterwegs und besichtigt nicht nur die klassischen Reiseziele Perus, wie Cusco und Machu Picchu, sondern auch die touristisch bisher weniger bekannten Destinationen wie Cajamarca und Chiclayo. Unser Ziel ist es, den Journalisten neue Aspekte und unterschiedliche Formen des Tourismus, wie Öko- und Erlebnistourismus, in Peru näher zu bringen und somit die Kontraste, die von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit Perus zeugen, aufzuzeigen.

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AKTUELLE NEWS 23.11.2006

Regional- und Lokalwahlen in Peru

Die Wahlergebnisse der am vergangenen Sonntag stattfindenden Wahlen auf Regional-, Provinz- und Distriktebene in Peru führen zu regelrechten Überraschungen: Die Partei des aktuellen Präsidenten, Alan García, APRA (Alianza Popular Revolucionaria Americana), die Partei PNP (Partido Nacionalista Peruano) des umstrittenen Gegenkandidaten der vergangenen Präsidentschaftswahlen, Ollanta Humala, und die restlichen traditionellen politischen Parteien gehen als Verlierer der Wahlen hervor. Dass die Partei von Alan García so schlecht abschneidet wird auf die häufigen parteiinternen Streitigkeiten zurückgeführt. Humalas Wahlniederlage ist der nicht gerade vertrauenschaffenden Spaltung seiner Partei in zwei Blöcke, die humalatreuen Nationalisten und die UPP, zuzuschreiben. Die Nichtberücksichtigung der Partei von Humala während den Wahlen zeigt die Unberechenbarkeit der peruanischen Wähler, die mit der Wahl Humalas als Präsidentschaftskandidaten Anfang des Jahres wohl nur auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen wollten und somit gezwungenermaßen für seine Person stimmten. Bessere Ergebnisse liefert die Partei Unidad Nacional, die sich in Lima mit ihrem Kandidaten und bisherigen Bürgermeister Luis Castañeda Lossio als Gewinner herausstellt. Er vereinigt bei der Bürgermeisterwahl über die Hälfte der Stimmen der Einwohner Limas auf sich und lässt seinen Gegenkandidaten somit keine Chance. Die UN hat vermutlich 26 der 42 Distrikte gewonnen und kann somit im Vergleich zu den letzten Wahlen ein großes Plus verzeichnen. Diese Partei hat zwar somit eine starke Stellung in Lima erreicht, blieb in den ländlichen Regionen aber relativ schwach. Als weiterer Gewinner geht dieses Mal die aktuelle populäre Bewegung der unabhängigen lokalen Parteien hervor. Diese untereinander nicht verbundenen Parteien profitieren von der Handlungsunfähigkeit der traditionellen Parteien.

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AKTUELLE NEWS 16.11.2006

Inkaschätze auf Ausstellung im Völkermuseum in Hamburg

Am kommenden Sonntag, den 19.11.2006, wird im Hamburger Völkermuseum die "Schatzkammer der Anden" festlich eröffnet.

Viele wertvolle Kunstwerke, darunter Schmuck- und Kultgegenstände, aus Panama, Peru, Ecuador, Costa Rica und Kolumbien werden ab diesem Tag dem öffentlichen Publikum zugänglich gemacht. Aus Peru werden dort vor allem Objekte aus der Sammlung des deutschen Archäologen H. Brüning (1848-1928) zu sehen sein. Hier können die Besucher Goldschmuck, Silbergeräte, Bronzeminiaturen und kleine steinerne Skulpturen aus Nordperu bestaunen. Die Ausstellung stellt die Versiertheit der andinen Bevölkerung als Goldschmiede und Kunsthandwerker heraus. Für die Andenvölker war das Gold von symbolischer Bedeutung, Gold symbolisierte "Inti", den Sonnengott und Silber die Mondgöttin "Mama Quilla". Für die Konquistadoren hingegen, die im Jahre 1532 Südamerika eroberten, zählte nur der materielle Wert. Aus diesem Grund gingen bereits während der "Conquista" viele Kunstgegenstände durch das Einschmelzen der wertvollen Schätze verloren. Die auf der Ausstellung präsentierten Fundstücke sind hauptsächlich wiedergefundene Grabbeigaben aus Raubgrabungen.

Die Eröffnung der Ausstellung der andinen Schätze findet am Sonntag, den 19.11.2006, in Anwesenheit von Maria Teresa Merino de Hart, der Generalkonsulin von Peru, statt. Ab dem 21. Januar 2007 wird die Inka-Galerie in der Altamerika-Dauerausstellung des Hamburger Völkermuseums der Öffentlichkeit präsentiert.

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AKTUELLE NEWS 09.11.2006

Peru unter den weltweiten Top Ländermarken

In einer kürzlich veröffentlichten Studie über den Globalen Ländermarken Index (Country Brand Index, CBI), der Beratungsfirma FutureBrand und der PR Firma Weber Shandwick durchgeführt, nimmt Peru als beste Ländermarke in der Klassifikation "Beste Ländermarke für Abstand vom Touristenrummel und Exotik“ den 1. Platz ein. Der CBI behandelt Länder als "Marken" und bewertet neue globale Reisetrends im Wirtschaftsbereich mit dem weltweit schnellsten Wachstum: Reisen und Tourismus. Die Studie wurde auf dem World Travel Market (Weltreise Markt) 2006 in London präsentiert, der führenden jährlichen Messe der globalen Reiseveranstalter. Australien hat die Nase als Ländermarke vorn, gefolgt von den Vereinigten Staaten und Italien. Als beste Ländermarke für Authentizität wurde Indien auserkoren, die USA als beste Destination für Familien- und Geschäftsreisen. Die Bahamas beherbergen die schönsten Strände weltweit (beste Ländermarke für Strände) und Neuseeland besticht mit seiner atemberaubenden Natur als beste Ländermarke für schöne Natur. Beste Ländermarke für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist Thailand und für Sicherheit Kanada. Außerdem hebt der Ländermarken Index China, Kroatien und die Vereinigten Arabischen Emirate als die drei aufstrebenden Sterne am weltweiten Reisemarkt in den kommenden fünf Jahren hervor.

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AKTUELLE NEWS 24.10.2006

PromPeru veranstaltet Seminar und Kochkurs in Deutschland

Ein Event welches das Interesse von Presse, Reisebüros, Tourveranstaltern und den deutschen Küchenchefs hervorrief: Unter dem Motto "Peru - ein Land in Bewegung" veranstaltete PromPeru in Frankfurt am Main kürzlich ein Seminar für Reisebüros. Das Ziel dieser Veranstaltung war die touristische Vielfalt Perus vorzustellen und das Interesse des deutschen Marktes zu wecken.

Im Rahmen der Seminare bereiteten James Berckemeyer und Pablo Anastasio, beide peruanische Starköche im Hotel El Olivar Sonesta Posada del Inca Lima, in drei Kochkursen mit deutschen Gourmetliebhabern peruanische Spezialitäten zu. Es gab sowohl einen interaktiven und unterhaltsamen Kurs für deutsche Reisebüros, als auch für Journalisten und die allgemeine Bevölkerung. Auf diese Weise hatten die deutschen Bürger die Möglichkeit, Peru auch als eines der besten gastronomischen Reiseziele kennen zu lernen. Als kleines Souvenir erhielt jeder Teilnehmer eine Tasche mit touristischen Informationen über Peru.

Der deutsche Markt hat sich mittlerweile zu einer wichtigen touristischen Einnahmequelle für Peru entwickelt: Im Jahre 2005 waren mehr als 42.000 deutsche Touristen in Peru zu Besuch.

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AKTUELLE NEWS 11.10.2006

5. Oktoberfest in Lima

Das erstmals 1810 in München auf der Theresienwiese veranstaltete Oktoberfest ist mittlerweile zum größten Volksfest der Welt geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch in über 200 weiteren Städten weltweit Gemeinschaften deutscher "Wiesn"-Anhänger gefunden haben. Gemäß Münchner Tradition findet auch in Lima dieses Jahr das 5. Oktoberfest vom 20. - 22. Oktober im Hofe des "Museo de la Nación", im Stadtteil San Borja, statt. Die Gäste erwartet typisch deutsches Ambiente: Tisch- und Stuhlgarnituren aus Deutschland, zünftige süddeutsche Mahlzeiten und jede Menge Bier - die Brauerei Cusqueña stellt eigens für diese Veranstaltung Bier nach deutschem Reinheitsgebot her. Neben Spielen und Wettbewerben wird die bayrische Musikgruppe "Zugspitzmusik" auf der Veranstaltung für Unterhaltung sorgen. Eröffnet wird das Spektakel mit einem lautstarken "Ozapft is!" am 20. Oktober um 20 Uhr. Für bierdurstige Interessenten gibt es weitere Informationen und Öffnungszeiten unter www.oktoberfest-peru.com.

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AKTUELLE NEWS 26.09.2006

PromPeru fördert neues Touristenziel im Ica-Department

Diese Woche gab PromPeru, das staatliche Tourismusförderungsinstitut, bekannt, dass das archäologische Gebiet Cahuachi, 22 km von der Stadt Nasca entfernt, zukünftig als neues Touristenziel im Department Nasca vermarktet werden soll. Cahuachi, angeblich das größte Zeremonialzentrum aus Adobesteinen der Welt, war einst Wohnort und rituelles Zentrum der Nasca-Kultur (200-600 n. Chr.). Das Gebiet, aus 34 pyramidenähnlichen Tempeln, ist mit 24 km Ausbreitung noch größer als die archäologische Stätte Chan Chan der Chimú-Kultur bei Trujillo, im Norden Perus. In dieser Künstlerstadt liegen wohl auch die Ursprünge der Entstehung der berühmten Nasca-Linien. Seit etwa 23 Jahren wird das in den Pampas von Nasca befindliche Gebiet von Archäologen unter Anführung des italienischen Archäologen Guiseppe Orefici freigelegt. Touristen ist es bereits erlaubt die Stätte zu besichtigen. Bis 2011 soll das architektonisch sehenswerte Monument die für den Tourismus notwendige Infrastruktur aufweisen und für die Öffentlichkeit möglichst einfach zugänglich gemacht werden.

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AKTUELLE NEWS 06.09.2006

Deutsch-peruanische Kunstausstellung in Lima vom 26.09 - 13.10.2006

Ab dem 26. September 2006 werden Bilder, Skulpturen und Fotografien einer elfköpfigen Gruppe peruanischer und deutscher Künstler im Centro Cultural de Bellas Artes, in Lima, ausgestellt. Sowohl die plastischen Werke der professionellen peruanischen Künstler, als auch die Ausstellungsstücke der in Peru lebenden Deutschen sollen die individuellen Eindrücke des kontrastreichen hektischen Alltagslebens in Lima vermitteln. Die gemeinsame Ausstellung der Künstler aus verschiedenen Schaffenskreisen soll als Vorbild dienen: durch die Vereinigung unterschiedlicher Kunstrichtungen, die die Leidenschaft und Kreativität der einzelnen Gruppenmitglieder auszeichnet, wollen die Künstler die kulturelle deutsch-peruanische Gemeinschaft zusammenführen und dauerhaft stärken.

Die Ausstellung wird am Dienstag, den 26. September um 19.30 Uhr, vom Direktor der Escuela Nacional Superior Autónoma de Bellas Artes del Perú und dem deutschen Botschafter im Centro Cultural de Bellas Artes eröffnet. Die Kunstwerke werden dort bis zum 13. Oktober 2006 zu sehen sein.

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AKTUELLE NEWS 18.08.2006

Mochica-Krone kehrt bald in die Heimat zurück

Die britische Polizei machte vorige Woche eine sensationelle Entdeckung: In einer englischen Galerie fanden sie eine einzigartige Goldkrone aus der Mochica-Kultur (ca. 200-800. v. Chr.). Dieses wertvolle Fundstück wurde Ende der 80er Jahre bei einem spektakulären Raubüberfall der archäologischen Ausgrabungsstätte "Cerro la Mina", im Tal des Jequetepeque im Department La Libertad, zwischen Trujillo und Chiclayo, entwendet. Es handelt sich um eines der schönsten Schmuckobjekte aus der frühen Mochica-Zeit. Die Krone zeigt in der Mitte eine menschenähnliche Göttlichkeit, von der acht Tintenfischarme, die in Köpfen von Katzenfischen enden, ausgehen. Dieser Fisch wird in Verbindung mit Fruchtbarkeitsritualen gebracht, so dass das Schmuckstück die Elemente des Flusses, des Meeres und der Erde vereint. Nach der Übergabe an die peruanische Regierung wird die Krone im Museum "Tumbas Reales" in Lambayeque zu sehen sein. Um die Suche nach weiteren während des Raubes entwendeten Fundstücken voranzutreiben, ist die britische Polizei nun auch auf das Interesse und die Unterstützung der peruanischen Regierung angewiesen.

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AKTUELLE NEWS 14.08.2006

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen Lima

Die in Großbritannien gerade noch vereitelten Anschläge auf Passagierflugzeuge führen auch zu erhöhten Sicherheits-kontrollen am Flughafen in Lima. Aus diesem Grund kommt es zu zahlreichen Verspätungen und Flugausfällen. Die neuen Regelungen untersagen auf jeglichen Flügen in oder über die Vereinigten Staaten die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck. Davon ausgenommen sind Babynahrung und wichtige, ärztlich verordnete Medikamente. Die Durchführung von sorgfältigen Sicherheitskontrollen mit Spürhunden am Flughafen in Lima, verzögert die Abreise zahlreicher Touristen. Wie lange dieser Ausnahmezustand anhalten wird, ist bisher unbekannt.

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AKTUELLE NEWS 04.08.2006

Neues Kabinett mit Überraschungen

Nach dem Machtwechsel an der Spitze Perus (wir berichteten in vergangenen News), fand jetzt auch die Ernennung der neuen Ministerinnen und Minister durch den neuen Präsidenten Alan García statt. Es gab einige Überraschungen: Unter den 15 Ministern befinden sich erstmals sechs Frauen. Außergewöhnlich ist auch, dass Pilar Mazzetti zur Innenministerin ernannt wurde und somit der peruanischen Polizei erstmals eine Frau vorsteht. Die neue Ministerin für Außenhandel und Tourismus, Mercedes Araoz, will sich verstärkt dem Kundenservice im Tourismussektor widmen, um Peru als Reiseland weltweit attraktiver zu machen. Sie kündigte an, sich für die Erstellung eines Angebotes exportierbarer Güter und Leistungen einzusetzen und das Freihandelsabkommen mit den USA zunächst in den Hintergrund zu stellen.

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AKTUELLE NEWS 26.07.2006

Zu Fiestas Patrias spielt ganz Peru verrückt

Schon seit Wochen bereitet sich ganz Peru auf den wichtigsten Feiertag des Landes vor: Am 28. und 29. Juli wird Fiestas Patrias, Perus Unabhängigkeitstag, gefeiert. Am 28. Juli 1821 erlangte Peru dank Don José de San Martín seine Unabhängigkeit. Die Festlichkeiten beginnen schon Anfang Juli, unter anderem schmücken die Peruaner ihre Häuser mit Fahnen und Flaggen. Richtig "ernst" wird es ab dem 25., dem St. James Tag. An den folgendenden Tagen bis zum 29. ist ganz Peru auf den Beinen und feiert mit Gottesdiensten und Paraden; "La Gran Parada Militar", die größte Parade, findet am 29. in Lima statt. Dieses Jahr ist der wichtigste Nationalfeiertag aber etwas besonderes: Der neu gewählte Staatspräsident Alan García tritt sein Amt an. Berühmte Persönlichkeiten, unter anderem der Prinz von Asturien, Felipe de Borbón, werden zu den Feierlichkeiten erwartet.

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AKTUELLE NEWS 14.07.2006

Aufatmen: Machu Picchu wird nicht auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gestellt

Wie in unseren News vom Freitag (07.07.2006) erwähnt, drohte die UNESCO den Archäologischen Park Machu Picchu auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten zu stellen, da innerhalb der Schutzzone eine Brücke gebaut werden soll. Doch heute das Aufatmen: Die UNESCO beschloss, dass Machu Picchu zunächst nicht auf diese Liste gestellt wird. Allerdings wird die zuständige Kommission die Aktionen der peruanischen Regierung zum Schutz dieses wertvollen Monuments der Inka aufmerksam verfolgen. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen: der Bürgermeister des kleinen Örtchens Santa Teresa und die Bürgermeister der Provinz bauen fleißig an der Brücke weiter - trotz eines bestehenden gesetzlichen Erlasses, der den Bau untersagt . Es ist aber auch klar, dass sowohl die nationale Gesetzgebung der Schutzgebiete als auch die Regeln der Weltkulturerbestätten eine Vollendung dieser Konstruktion deutlich verbieten.

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AKTUELLE NEWS 10.07.2006

Brückenbau gefährdet Weltkulturerbestatus von Machu Picchu

Der Archäologische Park Machu Picchu könnte von der UNESCO auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gestellt werden, da innerhalb der Schutzzone eine Brücke gebaut werden soll. Die Repräsentanten der internationalen Organisation treffen sich dieser Tage in Litauen, um unter Anderem über das Risiko für Machu Picchu zu sprechen. Die Brücke würde über den Fluss Urubamba zum kleinen Dorf Santa Teresa, am Fuße von Machu Picchu gelegen und in der Schutzzone des Archäologischen Parks, führen und den Verkehr und Transport von landwirtschaftlichen Produkten für die Einwohner vereinfachen. Neben der Tatsache, dass der Zustrom von Touristen zu Machu Picchu unregel- und unkontrollierbar würde, wird ein Bevölkerungswachstum und ein chaotischer Handel, wie es zur Zeit in Aguas Calientes ebenfalls am Fuße von Machu Picchu passiert, befürchtet. Der Bau der Brücke soll in einer unantastbaren Zone durchgeführt werden und ist laut peruanischem Gesetz und Vorgaben der UNESCO verboten. Bei Errichtung derselben läuft Machu Picchu Gefahr, auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gestellt zu werden. Außerdem hat der Bürgermeister von Santa Teresa nie die entsprechenden bautechnischen Ansuchen gestellt, wird aber vom regionalen Präsidenten und einigen regionalen Autoritäten von Cusco unterstützt, die einen undefinierten Streik angedroht haben. Gestern, Donnerstag, gab es erste Kundgebungen von Einwohnern der betroffenen Gemeinden in Cusco.

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AKTUELLE NEWS 07.07.2006

Straßenblockaden in den Provinzen: Touristen mussten zu Fuß gehen

Seit Anfang dieser Woche gibt es jeden Tag neue Meldungen über vereinzelte Streiks in Peru: In der Provinz El Collao-Ilave, nahe der lokalen Grenze zu Yunguyo saßen hunderte von Touristen zwei Tage lang fest. Die Touristen kamen in der Zone Kazani, Bolivien, mit dem öffentlichen Bus an, um nach Puno, Peru, weiterzureisen. Jedoch war ihre Reise hier für 48 Stunden zu Ende. Die nationalen Streiks richten sich gegen das Andean Free Trade Agreement (freies Handelsabkommen) zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Vor allem Bauern fürchten, dass die Billigimporte der hochsubventionierten US-Agrarindustrie die lokale Landwirtschaft schwer treffen würden. Daher machten einige Bauern, die gegen die Ratifizierung im Kongress protestieren, einige der zentralen Routen der Haupttourismusgebiete wie Puno und Cusco für kurze Zeit nur bedingt passierbar, erlaubten aber trotzdem einen geregelten Ablauf. Keiner dieser Streiks dauerte jedoch so lange wie der in Yunguyo.

Heute, Freitag, wieder Neuigkeiten: Auf dem Weg von Cusco nach Juliaca wurde die Strasse fünf Kilometer lang mit Steinen, Felgen und Stöcken von lokalen Bauern kurzfristig nur schwer zugänglich gemacht. Die Insassen und Touristen der interprovinziellen Busse musste daher aussteigen und zu Fuß diese Zone verlassen, um danach ihre Reise wie geplant fortzusetzen.

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AKTUELLE NEWS 23.06.2006

Heiliges Tal der Inka wird Nationales Kulturerbe

Nun steht es fest: das Heilige Tal der Inka wird zum Kulturerbe der Nation ernannt! Ein Team aus Anthropologen, Geschichtsexperten, Archäologen, Architekten und Spezialisten arbeitete in der Vergangenheit eng mit der Gemeinde Valle Sagrado zusammen, um den dafür notwendigen Plan zu entwickeln. Zum einen wird die Ernennung zum Nationalen Kulturerbe auch als Grundlage für die Bewerbung als Anwärter für das Weltkulturerbe der UNESCO dienen. Zum anderen erlaubt sie die verstärkte Arbeit zum Schutz und Erhaltung dieses historischen Ortes, der sich über die Provinzen Urubamba und Calca erstreckt und zu einem der meistbesuchten Touristenziele Perus zählt.

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AKTUELLE NEWS 06.06.2006

Peru hat einen neuen Präsidenten

Am Sonntag, den 04. Juni 2006 waren die Peruaner nach dem ersten Wahlgang im April erneut zu den Urnen gerufen worden, um in der Stichwahl zu entscheiden, wer der nächste Präsident von Peru für die Amtszeit 2006-2011 werden wird. Die ersten offiziellen Ergebnisse bestätigen, was schon Umfragen vorausgesagt hatten: Alan García, der Kandidat der linksdemokratischen Partei APRA, triumphiert über seinen Gegner Ollanta Humala, Ex-Militär und Vertreter der nationalistischen Partei UPP, und wird somit der Nachfolger des aktuellen peruanischen Staatspräsidenten Alejandro Toledo. García war bereits von 1985 bis 1990 Präsident in Peru, seine damalige Regierung war geprägt von hohen Inflationsraten und der Verbreitung der Terrororganisation Sendero Luminoso. Alan García, wird am 28. Juli sein Amt antreten und die schwierige Aufgabe haben, die sozialen, regionalen und wirtschaftlichen Probleme des Landes zu bewältigen.

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AKTUELLE NEWS 18.05.2006

Spektakulärer Mumienfund:
Frau von Cao gibt Wissenschaftlern Rätseln auf

Forscher haben im archäologischen Komplex El Brujo bei Trujillo im Norden Perus ein spektakuläres Grab gefunden. 1700 Jahre lag bei der Pyramide Cao die Mumie einer Frau begraben, in meterweise Baumwolle gehüllt, reich geschmückt mit Gold und Halbedelsteinen, und an Armen und Beinen großflächig mit geheimnisvollen Zeichen tätowiert. Daneben liegend fand man eine weitere Mumie - ein geopfertes junges Mädchen.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Geschichte der Frau zurück ins Jahr 250 nach Christus - in die Zeit, als in der Gegend um Trujillo und Chiclayo die Mochica-Kultur herrschte. Entdecker Régulo Franco ist überzeugt, dass die Frau, die etwa als 25-Jährige zu Tode kam, eine besondere Stellung in ihrer Gesellschaft eingenommen haben muss. "Wir haben in dem Grab unter anderem 18 kunstvolle Halsketten gefunden. In der Vielfalt ihrer Embleme und Ornamente stimmen sie mit denen überein, die die Mochica für bestimmte Rituale und Tempelzeremonien verwendeten. Der wertvolle Halsschmuck aus Gold und Silber zeugt von den magisch-religiösen Fähigkeiten der jungen Frau, von ihrer Verbindung zu Tag und Nacht und von ihrer machthabenden Position im theokratischen Staat. Vielleicht wurde sie sogar als Halbgöttin verehrt", so der Archäologe.

Die Mumie ist über mehr als eineinhalb Jahrtausende bemerkenswert gut erhalten geblieben. Franco und seine Kollegen führen den guten Zustand einerseits auf die mittlere Tiefe des Grabes zurück. Man fand die Mumie in der Pyramide Cao, nämlich gleichzeitig tief genug unter der Oberfläche, um von Sonne und starken Regenfällen wie El Niño geschützt zu sein, und trotzdem weit genug über der Pyramidenbasis, um Überschwemmungen zu entgehen. Andererseits könnte auch die Verwendung des Minerals Cinabrio zum Erhalt des Körpers beigetragen haben. Dieses Sulfat verhindert die Ansiedlung von Bakterien; Spuren wurden auf verschiedenen Metallteilen im Grab gefunden.

Unter anderem mit Hilfe der Radiocarbon-Methode konnten die Wissenschaftler zwar schon viele wichtige Daten sammeln, doch die Frau von Cao bleibt weiterhin ein Mysterium: Ungewöhnlich zum Beispiel die vielen Tätowierungen an Armen, Händen und Füßen. Schlangen und Spinnen bilden das Hauptmotiv. "In der andinen Mythologie stehen diese Tiere für die Fruchtbarkeit der Erde", so Franco. Für ihn zumindest beweisen die Tätowierungen auf der Haut der Frau ihre Funktion als Schamanin oder Priesterin. Aber auch warum der Mumie Speerschleudern beigelegt wurden, ist bisher ungeklärt. Es ist das erste Mal, dass Waffen im Grab einer Frau gefunden wurden, und man stochert hier ebenfalls im Dunkeln.

Und schließlich: Warum musste die Frau in ihrem besten Alter sterben? Vielleicht, weil sie ein Kind in sich trug? Vielleicht in den Folgen einer Krise der Mochica-Kultur? War es Selbstmord? Oder war sie ein Opfer, das entzürnte Götter besänftigen sollte? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass sie in ihrer Zeit eine wichtige Persönlichkeit dargestellt haben muss.

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AKTUELLE NEWS 16.05.2006

Internationaler Tag der Museen

Am 18. Mai findet der Internationale Tag der Museen statt! Auch in Lima haben Kulturinteressierte an diesem Tag die Gelegenheit, nach Lust und Laune - und das noch dazu kostenlos - sich die peruanische Kultur und Geschichte zu Gemüte zu führen. Zu diesem Anlass haben die wichtigsten und interessanten Museen von 9 bis 21 Uhr ihre Pforten geöffnet. Neben den zwei wohl bekanntesten Museen im Herzen Limas, dem Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú und dem Nationalmuseum, können an diesem Tag zahlreiche archäologische Stätten besichtigt werden. Eine besondere Gelegenheit, Peru und seine Schätze kennenzulernen!

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AKTUELLE NEWS 16.05.2006

Gletscher Pastoruri hat ausgedient

Der Gletscher Pastoruri - Aushängeschild für Abenteuerurlaub und Andinismus in Áncash - hat als Touristenattraktion der Region ausgedient: aufgrund des starken Gletscherschmelzens in den vergangenen Jahren wird er in Zukunft keine Besucher mehr empfangen können, die bisher zum Eisklettern, Wandern, Schneebiken oder Skifahren kamen. An die Stelle des 5300 m hohen, schneebedeckten Berges wird ein alternativer Gletscher treten, um auch künftig die Ausübung von Winter- und Abenteuersportarten gewährleisten zu können. Der Pastoruri soll durch einen Gletscher abgelöst werden, der sowohl über bessere Sicherheits- als auch Zugangsbedingungen verfügt. Bei Untersuchungen des Pastoruri wurden Spalten entdeckt, die Unfälle hervorrufen und so die Sicherheit der Besucher gefährden könnten. Allerdings bedeutet die Ernennung des neuen touristischen Gletschers nicht die gänzliche Schließung des Pastoruris, jedoch aber künftige Besuchsbeschränkungen.

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AKTUELLE NEWS 08.05.2006

90 % weniger Fische im Titicacasee

Seit 1985 soll sich der Fischreichtum im Titicacasee um 90 % vermindert haben. Das vermuten Wissenschaftler, die derzeit mit einem Forschungsboot Messungen auf dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt durchführen. Grund für diesen drastischen Rückgang der Biomasse sei die ungehinderte Abfischung durch die Berufsfischer. Die Gruppe der Wissenschaftler, bestehend aus peruanischen und bolivianischen Biologen und Ingenieuren ist nun dabei, auf den 8400 m² Seefläche mit Mitteln der Elektroakustik die Verteilung der wichtigsten Fischarten und die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Sees zu messen. Mit Hilfe der Forschungsergebnisse will man eine dringend notwendige Fischereiordnung aufstellen und Korrekturmaßnahmen festlegen, bevor der See durch die etwa 7000 peruanischen und bolivianischen Fischer völlig abgefischt wird. Im Jahr 1985 hatte man 91.000 Tonnen Fisch gemessen, bei der letzten Untersuchung im Jahr 2001 waren es nur noch 51.000 Tonnen.

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AKTUELLE NEWS 25.04.2006

Drohender Vulkanausbruch:
Bewohner werden evakuiert, Wissenschaftler und Touristen kommen

Der Vulkan Ubinas, ca. 270 km von Arequipa entfernt, zeigt seit Ende März erhöhte Aktivität. Ein Teil der Bewohner der Region Moquegua musste bereits vor den sporadischen Explosionen und dem schwefelhaltigen Rauch des Vulkans flüchten und aus der Gefahrenzone evakuiert werden. In der Region herrscht große Besorgnis: Entweder der Vulkan beruhigt sich wieder, oder er bricht aus - was passiert, weiß niemand. Die Regierung schickte bereits Lebensmittel, Zelte, Decken und Medikamente in das Notstandsgebiet. Weitere Evakuierungen könnten notwendig werden. Das Interesse von Touristen an dieser Region ist indessen ruckartig gestiegen. Der drohende Vulkanausbruch des Ubinas lockt als einmaliges Naturschauspiel mehr Touristen und Wissenschaftler als je zuvor in diese Gegend, die ausländische Presse ist ebenfalls vor Ort. Die Tourismuschefs wollen die neue Nachfrage positiv nutzen und gleichzeitig Fuß im Sektor des wissenschaftlichen Tourismus fassen. So plant man beispielsweise, geführte Touren zum Zentrum des Forscherinteresses anzubieten und Expertengespräche für Geologen und Vulkanologen vorzubereiten.

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AKTUELLE NEWS 18.04.2006

Eine Boing namens Machu Picchu

Die niederländische Fluggesellschaft KLM macht auf den Flughäfen der ganzen Welt Werbung für das Reiseland Peru. Sie taufte ihre neue Boing 777ER auf den Namen Machu Picchu. Am 12. April kam die neue Maschine erstmals zum Einsatz, und zwar auf der Stecke zwischen Seattle (USA), Sitz von Boing, und Schiphol, Amsterdam. Gleichzeitig erhielten auch andere Boings die Namen von verschiedenen UNESCO-Weltkulturerbestätten. Bisher hat KLM zwölf Flugzeuge der Marke Boing 777-200ER im Einsatz, doch bis Juni 2009 sollen sechs weitere hinzukommen.

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AKTUELLE NEWS 12.04.2006

Präsidentschaftswahlen: Nationalist Humala geht in die Stichwahl, doch gegen wen?

Nach den Präsidentschaftswahlen in Peru am 9. April haben sich noch am selben Tag die Ergebnisse der letzten Umfragen bestätigt: Der radikale Nationalist und Ex-Militär Ollanta Humala (UPP) schaffte es als erster in die Stichwahl. Gegen wen er antreten wird, ist aber bisher noch unklar. Die konservative Kandidatin der Unidad Nacional Lourdes Flores und der sozialistische Ex-Präsident Alan García (APRA) liefern sich in der noch andauernden Stimmenauszählung ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei García Flores im Laufe des Montags zu überholen begann. Nach neuesten Informationen hat Humala 30,96 %, García 24,44 % und Flores 23,37 % der gültigen Wählerstimmen. 87,66 % der Stimmen sind bereits ausgezählt. Flores, die sich immer weiter abgeschlagen sieht, hofft mit ihren Anhängern, dass die 87.000 ausstehenden Stimmen aus dem Ausland das Blatt noch wenden können.

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AKTUELLE NEWS 06.04.2006

Vulkan Ubinas droht auszubrechen

Der Vulkan Ubinas - im gleichnamigen Bezirk in der Provinz Moquegua in Sánchez de Cerro gelegen - weist seit einigen Tagen verstärkt seismische Aktivität auf: der austretende Wasserdampf hat sich in Asche umgewandelt, was als sicheres Zeichen für einen baldigen Ausbruch gedeutet werden kann. Der Vulkan Ubinas liegt 70 km von Arequipa entfernt, dessen Ausbruch jedoch laut Experten keine negativen Auswirkung auf den Vulkan Misti haben wird.

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AKTUELLE NEWS 30.03.2006

Piscoroute in Moquegua wieder befahrbar

Was aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse in der Vergangenheit nicht möglich war, ist nun durch die erst kürzlich abgeschlossene Asphaltierung dieser Straße gelungen: nach fünf Jahren Wartezeit haben Touristen jetzt endlich die Gelegenheit, auf den 32 km der auch als "Ruta del Pisco" bekannten Straße die 15 Weinschänken und Piscobrennereien zu besuchen. Durch diese Verbesserungen soll diese Region zu einem Touristenmagneten werden - eine Region, die neben ihrer großen Vielfalt an Kultur und Bräuchen für die Herstellung des traditionellen Nationalschnapses berühmt ist.

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AKTUELLE NEWS 24.03.2006

Erstes Hotel am Flughafen Lima: Hotelkette Costa del Sol erhält den Zuschlag

Als einer von vier Bewerbern im Ausschreibungsverfahren hat sich nun die Hotelkette Costa del Sol durchgesetzt: Sie wird bald das erste Hotel am internationalen Flughafen Lima Jorge Chávez betreiben, die Konzession läuft bis zum Jahr 2031. Baubeginn ist August diesen Jahres, und im Juni 2007 soll das neue Costa del Sol Hotel dann fertig sein. Es wird 3 Stockwerke und 3385 m² haben, dazu noch 1600 m² für Büroräume und 300 m² für Versammlungsräume. Für die im Norden Perus führende Hotelkette ist dieses Projekt zweifellos ein wichtiger Schritt für die Erfolgsgeschichte. Wir gratulieren unserem Partner!

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AKTUELLE NEWS 21.03.2006

Besser als die Konkurrenz mit Pisco Sour und farbenfrohen Tänzen - Peru gewinnt Preis für den besten Aussteller

Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (8. bis 12. März) hat Peru zum zweiten Mal den Preis für den besten Stand in der Kategorie Lateinamerika und Karibik gewonnen. Obwohl die brasilianische Konkurrenz mit einem wesentlich größeren Pavillon aufwartete, gewann doch Peru den Preis: "Die Peruaner überzeugten mit einer besseren Infrastruktur, besserem Service, besserer Bedienung und nicht zuletzt mit der Vielfalt der kulinarischen Häppchen, mit denen die Besucher verwöhnt wurden", sagte Elizabeth Barthelmess, Leiterin des staatlichen Instituts für Tourismusförderung PromPerú. So konnte die Besucher etliche peruanische Leckereien wie zum Beispiel Pisco Sour (Cocktail mit peruanischem Traubenschnaps Pisco), und Ceviche (roher Fisch in Limonensaft) probieren. Außerdem waren mitreißende Tänze aus den verschiedenen Regionen geboten, in farbenfrohen Gewändern und mit authentischer traditioneller Musik. In dem 540 m² großen Peru-Bereich waren 44 Aussteller vertreten, darunter Reiseunternehmen und nationale und regionale Organisationen. Die ITB ist mit über 10.000 Ausstellern aus etwa 180 Ländern die weltweit wichtigste Tourismusmesse.

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AKTUELLE NEWS 16.03.2006

Jurassic Park im Departamento de Arequipa

Am 21. März soll es soweit sein: in Arequipa wird ein Dinosaurierpark eröffnet! Alles begann, als vor vier Jahren drei junge Männer nichtsahnend einige Tierspuren fanden, die sich später als 150 Millionen Jahre alte Dinosaurier herausstellten. An dieser Stelle, in Querullpa, Provinz Castilla, ungefähr 200 km von Arequipa entfernt, sind gerade die letzten Vorbereitungen zur Eröffnung des Jurassic Parks im Gange. Ab Ende März können hier nicht nur über 68 Spuren mit einer Größe von 50 bis 90 cm der bis zu 10 Tonnen schweren Urerdbewohner besichtigt werden: zusätzlich können die in Lebensgröße nachgebauten Dinosaurier bestaunt werden!

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AKTUELLE NEWS 13.03.2006

Wieder möglich: Mit dem Zug von Arequipa nach Puno

PeruRail nimmt die Zugstrecke Arequipa-Puno wieder in ihren Fahrplan auf. Um zu testen, ob es sich lohnt, die Strecke wieder zu befahren, sollen vorerst vier Fahrten (jeweils hin und zurück) angeboten werden. Die Eisenbahngesellschaft setzt große Erwartungen in diese Bahnlinie und hofft, dass das politische und gesellschaftliche Umfeld in Arequipa die erneute Verbindung begrüßen. Damit könnte man die Strecken von Arequipa nach Puno, von dort nach Cusco, und von Cusco wiederum nach Machu Picchu allesamt auf Schienen bereisen.

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AKTUELLE NEWS 08.03.2006

Krieger aus Holz - Neue Funde in Chan Chan

Forscher des Nationalen Kulturinstitutes (INC, La Libertad) haben vor einigen Wochen einen weiteren wichtigen Fund in der Zitadelle von Chan Chan im Norden Perus gemacht: Sie entdeckten 18 aus Holz geschnitzte Krieger, jeder 80 cm groß und 26 cm breit. Alle Skulpturen haben das Gesicht von einer roten Maske bedeckt und verschränken die Hände vor der Brust. Speere kennzeichnen Sie als Krieger. Die Wissenschaftler waren während Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten am zeremoniellen Zentrum der Lehmziegelstadt auf die Figuren gestoßen. Chan Chan, sechs Kilometer außerhalb von Trujillo, war Zentrum der Chimú-Kultur (1000-1450 n.Chr.) und seinerzeit mit ca. 60.000 Einwohnern die größte Lehmziegelstadt der Welt. Heute ist sie Weltkulturerbe der Menschheit.

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AKTUELLE NEWS 01.03.2006

Heute wird der Inkatrail wieder freigegeben

Das Nationale Kulturinstitut hatte den Camino Inca wie jedes Jahr im Februar gesperrt, um die natürliche Erholung der Vegetation sicherzustellen und den Einfluss zu bewerten, den die Touristen auf die Route ausüben. Des Weiteren wurden am steinernen Bodenbelag, an den Geländern und an den archäologischen Stätten entlang des Wanderweges verschiedene Erhaltungsarbeiten durchgeführt. Die Sperrung betraf die Strecke ab Kilometer 77, von wo aus die meisten Touristen den viertägigen Trek nach Machu Picchu beginnen. Im Jahr 2005 gingen etwa 54.000 Touristen, Peruaner und Ausländer, den Inkapfad.

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AKTUELLE NEWS 24.02.2006

Cusco kündigt weitere Streiks an

Rund 2000 Menschen haben am Mittwoch 24 Stunden lang ihre Arbeit nieder gelegt. Zum Streit gegen das Freihandelsabkommen aufgerufen hatten der Bezirkszusammenschluss der Arbeiter und die regionale Vollversammlung Cusco. Durch den Streik wurden touristische Aktivitäten in Cusco praktisch für einen Tag lahm gelegt. Mittlerweile ist die Blockade aufgehoben und alles geht wieder seinen gewohnten Lauf. Carlos Cuaresma, der Präsident der Region Cusco, kündigte aber weitere Streiks an, falls die Regierung den Forderungen nicht Folge leiste. Carlos Canales, der Präsident der Nationalen Tourismuskammer (CANATUR) verurteilte ihn aufs Schärfste.

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AKTUELLE NEWS 22.02.2006

Streik gegen Freihandelsvertrag mit USA

Im Süden des Landes wird heute großräumig gestreikt. Um die Integrität der Touristen zu schützen, fährt auch der Zug nach Machu Picchu heute nicht. Grund für den Streik ist der Tratado de libre comercio, das Freihandelsabkommen, das Präsident Toledo mit den USA abgeschlossen hat. Von diesem Abkommen betroffen ist vor allem die andine Bevölkerung, die befürchtet, dass die Konkurrenz durch US-Produkte ihren traditionellen Landbau unrentabel macht. Die Arbeitsniederlegung dauert 24 Stunden. Der Flughafen und die Straßen von Cusco waren heute morgen menschenleer. Die Behörden in Cusco und Arequipa haben jedoch zugesichert, zum Schutz der Touristen zusätzliche Einheiten zur Verfügung zu stellen.

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AKTUELLE NEWS 15.02.2006

Flughafen Iquitos: Luftfahrtbehörde erwägt weitere Restriktionen der Betriebszeiten

Die peruanische Luftfahrtsbehörde zieht in Betracht, die Zeiten für An- und Abflüge in der Urwaldstadt Iquitos noch weiter einzuschränken. Ursache dafür sind große geierartige Raubvögel: Diese haben sich in der Nähe des Flughafens bei einer Müllhalde angesiedelt und gefährden in der Luft die Lande- und Abflugmanöver der Flugzeuge. Der Präsident des Verbands der Peruanischen Fluglinien (APEA), Carlos Palacín, schließt nicht aus, Flüge von und nach Iquitos nur während der Nacht zu erlauben. Von der wahrscheinlichen Neuregelung betroffen sind Fluglinien, die in dieser Zone des Landes operieren. Sie werden ihre Flüge an die neuen Betriebszeiten des Flughafens anpassen müssen. Doch auch Reiseveranstalter und Touristen könnten dazu veranlasst sein, ihre Reisepläne zu ändern. Gegenwärtig gilt in Iquitos noch Flugverbot zwischen 9 und 16 Uhr. "Die einzige Alternative zu dieser radikalen Restriktion wäre, die Raubvögel auszurotten. Doch dafür bräuchten wir die Genehmigung vom nationalen Institut natürlicher Rohstoffe (INRENA)", sagte Palacín vergangene Woche.

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AKTUELLE NEWS 08.02.2006

2005: Weniger Touristen auf dem Inka Trail

Im vergangenen Jahr kamen 53.000 Touristen auf dem Inka Trail nach Machu Picchu, damit waren es 6000 weniger als im Jahr 2004. Darüber informierte vergangene Woche der regionale Tourismuschef Javier Elorrieta. An 310 geöffneten Tagen wurde der berühmte 38 km lange Weg täglich von 170 Touristen begangen. Elorrieta zufolge sind die meisten Trekker, die den Inka Trail gehen, Europäer oder US-Amerikaner. Die Begehung des Inka Trails kann man nur über Reiseveranstalter buchen. Von insgesamt 340 Veranstaltern, die auf dem Markt operieren, haben nur 170 die Lizenz, den Inka Trail nach Machu Picchu anzubieten. Der Trek dauert durchschnittlich drei Tage. Je nach Agentur müssen Trekker mit Paket-Preisen zwischen 200 und 500 Dollar rechnen. Wegen Wartungsarbeiten ist der Inka Trail noch bis 1. März geschlossen.

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AKTUELLE NEWS 25.01.2006

Naturreservat Pacaya Samiria bald Kultur- und Naturerbe der Menschheit

Wegen seiner strategischen Bedeutung und seiner extraordinären Biodiversität könnte das Naturreservat Pacaya Samiria von der UNESCO zum Kulturerbe und Naturerbe der Menschheit erklärt werden. Zu diesem Zweck formte das Nationale Kulturinstitut Loreto (INC Loreto) ein mulsitsektorales Komitee, welches den Dialog mit den Verantwortlichen der UNESCO vorantreibt. Eine Ernennung zum Erbe der Menschheit würde für das Pacaya Samiria Reservat nicht nur eine Werthonorierung bedeuten, sondern auch, dass zukünftig intensiver für den Erhalt der Biodiversität gesorgt werden könnte und touristische Routen verbessert werden könnten. Ansässige Institutionen sowie umliegende Gemeinden unterstützen zudem das Projekt.

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AKTUELLE NEWS 19.01.2006

TANS und FERSIMAC erhalten Betriebserlaubnis zurück

Die DGAC hebt die Anfang des Jahres gegen die Fluggesellschaft TANS ausgesprochene Suspensión wegen Nichteinhaltung der Sicherheitsstandards wieder auf. Alles deutet daraufhin, dass die Airline ihren Flugbetrieb noch vor Mitte Februar wieder auf den gewohnten Strecken aufnehmen wird.

Auch die Zugbetreibergesellschaft FERSIMAC (Ferrocarril Santuario Inca de Machu Picchu SAC) erhielt nun die zunächst nicht verlängerte, weil nie in Anspruch genommene Lizenz für den Schienentrasport zwischen Cusco und Machu Picchu wieder. Grund für die Revision der Entscheidung sind unter anderem die Blockaden, zu welchen der Direktor der FERSIMAC wiederholt aufgerufen hatte und die zu hohen Einnahmeeinbußen im Tourismussektor geführt hatten.

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AKTUELLE NEWS 18.01.2006

Lima feiert Geburtstag

Anlässlich der 471. Jährung der Gründung Limas am 18.01.1535 durch den Spanier Francisco Pizarro wurden in der Stadt der Könige an der Plaza de Armas Feierlichkeiten abgehalten, die um Mitternacht begannen und am frühen Morgen um sieben Uhr mit Salven der Nationalgarde abgeschlossen wurden. Wie jedes Jahr öffneten auch im Jahr 2006 diverse Museen und öffentliche Gebäude ihre Türen und gewährten freien Eintritt.

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AKTUELLE NEWS 17.01.2006

Neue Fluglinie über die Nazca-Linien

Kürzlich erhielt die Fluggesellschaft Nazca Airlines S.A.C. die Operationserlaubnis. Die Flotte der Airline besteht aus sechs Cessnas, einer neuen Beechcraft und einer Piper Chevenne, die einerseits für Flüge über die Linien von Nazca und Palpa und des Weiteren im Colca Canyon eingesetzt werden. Um endgültig den Betrieb aufzunehmen fehlt jedoch noch die Betreiberlizenz.

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AKTUELLE NEWS 13.01.2006

Weiterer Ausbau des Flugstreckennetzes von Star Peru

Die Fluggesellschaft Star Peru ist im Wachstum begriffen. Ab heute wird die Route Lima-Trujillo-Chiclayo zweimal täglich angeflogen während ab morgen, 14. Januar, die Strecke Lima-Iquitos-Tarapoto eröffnet wird. Pressemitteilungen zu Folge soll ab Mitte des Monats Februar dann auch Arequipa und Juliaca angeflogen werden und die Strecken Lima-Cusco sowie die morgen startende Linie Lima-Iquitos frequentierter angeboten werden.

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AKTUELLE NEWS 11.01.2006

Aerocondor operiert ab heute regelmäßig nach Tumbes

Gemäß Pressemitteilungen bietet die Fluggesellschaft Aerocondor ab heute Linienflüge von Lima über Chiclayo und Piura nach Tumbes an. Jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag wird um 17.30 Uhr eine Maschine von Lima aus starten und um 20.00 Uhr am Zielflughafen eintreffen. Mitteilungen, Aerocondor operiere nur in die nördliche Stadt, um die Fluggesellschaft TANS zu unterstützen und mit der Hoffnung auf deren Wiedereintritt in den Markt werden dementiert.

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AKTUELLE NEWS 10.01.2006

TANS vom allgemeinen Flugbetrieb suspendiert

Die Verluste zweier Turbinen, einmal in Cusco am 15. Dezember und an einer weiteren Maschine am 6. Januar am Flughafen von Tarapoto erleichterte die Entscheidung der DGAC (Direccion General de Aeronautica Civil, Generaldirektion für zivilen Luftverkehr), die Fluggesellschaft TANS vom Flugverkehr zu suspendieren. Es werde auch keine Teilerlaubnis für die Wiederaufnahme einiger Stecken geben, so der Direktor der DGAC, da TANS nicht die entsprechenden Sicherheitsstandard vorweisen kann. Es wird versucht, Flüge, die bereits bezahlt wurden aber nicht wahrgenommen werden konnten zurückzuerstatten.

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AKTUELLE NEWS 05.01.2006

Neue Zitadelle der Paracas-Kultur im Pernil Alto entdeckt

Bei den Forschungsarbeiten an der Ausgrabungsstätte Pernil Alto, 10 km nordwestlich der Stadt Palpa, fanden Archäologen unter den Mauerresten der vor zwei Jahren entdeckten Ruinen eine Backstein- und Ziegelkonstruktion, die die Zitadelle formen. Eingeordnet wird das Bauwerk auf ca. 1200 bis 800 vor Christus und ist damit eine der ältesten bisher ausgegrabenen Stätten an der Küste Perus. Weitere Funde wie Textilien, Knochen und Muskelreste lassen auf eine bereits weit entwickelte Kultur und Wirtschaftstätigkeit schließen. Dass die Kultur im Tal von Palpa Teil der Paracas-Kultur ist, belegen zahlreiche Keramiken mit dem typischen anthropomorphen Design. Das vom Deutschen Kulturinstitut, der Kommission für außereuropäische Kultur des Deutschen Archäologie-Instituts und der Schweizerisch-liechtensteinischen Stiftung für archäologische Untersuchungen im Ausland geförderte Projekt wird voraussichtlich noch bis 2008 andauern.

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AKTUELLE NEWS 04.01.2006

Machu Picchu wurde als eines der sieben Weltwunder aufgestellt

Da von den antiken Sieben Weltwundern heute nur noch die Pyramiden von Giseh existieren rief der Filmemacher und Autor Bernhard Weber eine Kampagne zur Wahl der neuen sieben Weltwunder (n7w) ins Leben. Seit fünf Jahren konnten Vorschläge eingereicht werden und im Internet darüber abgestimmt werden. Eine Longlist mit 77 Bauwerken wurden dann einer Expertenjury vorgelegt, die schließlich 21 Endkandidaten aussuchte. Das im 15. Jahrhundert von den Inka errichtete Machu Picchu ist nun einer der Kandidaten, der im Laufe des Jahres 2006 zum neuen Weltwunder gewählt werden kann. Die Abstimmung erfolgt über eine internationale Telefonnummer, deren Gebührenerlös an eine eigens ins Leben gerufene Stiftung geht, die sich für den Erhalt der Bauwerke einsetzt.

Mehr über Machu Picchu erfahren Sie auf unserer Internetseite www.peruline.de.

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AKTUELLE NEWS 30.12.2005

Toledo setzt sich für Streckenausbau in Ollantaytambo ein

Medienberichten zufolge soll sich Toledo für den Ausbau einer 42 km langen Straße von Ollantaytambo nach Abra Málaga (Heiliges Tal bei Cusco) engagieren. Insgesamt sollen 98 Millionen Soles investiert werden, um die Verkehrsverbindungen zu erweitern und die Verbindung zu sichern. Damit soll zudem das Risiko von hohen Verlusten durch Blockaden der Zugstrecke eingeschränkt werden. Diese hatten im vergangen Monat erheblichen Schaden und finanzielle Einbußen in Millionenhöhe verursacht.

Im Moment beginnen gerichtliche Untersuchungen gegen die Teilnehmer der von FERSIMAC initiierten Blockaden Anfang und Mitte des Monats. Ihnen wird die Gefährdung öffentlicher Verkehrsverbindungen, Störung des allgemeinen Friedens und Beleidigung des peruanischen Staates vorgeworfen.

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AKTUELLE NEWS 27.12.2005

Erhöhung der Flughafensteuer ab 2006

Nach Angaben der Lima Airport Partners, der Betreibergesellschaft des Internationalen Flughafens Jorge Chávez in Lima, sollen ab Januar 2006 die Flughafensteuern erhöht werden. Für nationale Flüge fallen dann statt den bisherigen 5,00 US-Dollarn in Zukunft 6,05 US-Dollarsn an, für internationale Flüge zahlt der Gast 30,25 US-Dollar statt bisher 30,00 US-Dollar.

Die Peruanische Gesellschaft für Reisen und Tourismus (APAVIT) behauptet hingegen, die Erhöhung sei ungerechtfertigt. Siebegründet dies damit, dass die Inflation gering geblieben und auch der Dollarkurs relativ stabil geblieben sei und somit keine Notwendigkeit bestünde, die Touristen mit der Erhöhung zu belasten. Auch Fluggesellschaften wollen eine Initiative gegen die Erhöhung gründen, da davon hauptsächlich der Staat, nicht jedoch die Fluglinien oder die Wirtschaft profitieren würden.

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AKTUELLE NEWS 27.12.2005

Strände des Nordens für Sylvester voll ausgebucht

Medienberichten zufolge können die Hotels im Norden des Landes, an den Stränden Tortugas (Áncash), Huanchaco (La Libertad), Pimentel (Lambayeque), Máncora und Órganos (Piura), Punta Sal und Zorritos (Tumbes) eine 100 % Belegung für den Jahreswechsel verzeichnen. Dies sei laut dem Präsidenten von CANATUR (Nationale Tourismuskammer Peru) ein Resultat der im vergangen Jahr getätigten Erweiterungen und Verbesserung der Infrastruktur sowie den Investitionen im Bereich des Bädertourismus zu verdanken und es gibt jetzt schon einen Hinweis auf eine günstige Konjunkturphase in diesen Gebieten für das Jahr 2006.

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AKTUELLE NEWS 23.12.2005

Erneute Streiks für die Zugstrecke nach Machu Picchu angekündigt

Der Streit um die Konzession für die Zugstrecke nach Machu Picchu dauert an und Angaben zufolge sollen in Cusco erneut Blockaden stattfinden. Diese seien gemäß des Managers von FERSIMAC, Dante Quispe, notwendig um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Die Sicherheit der Touristen sowie die touristischen Aktivitäten und Verbindungen sollen davon jedoch nicht beeinträchtigt werden. Dagegen sprechen jedoch die Zahlen des vorangegangen Streiks bei dem ein Ausfall von etwa 340.000 US-Dollars zu verzeichnen war. Trotzdem gelten die Berichte, 50 % der gebuchten Touristenpakete für das Gebiet Cusco/Machu Picchu würden storniert als übertrieben und falsch.

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AKTUELLE NEWS 16.12.2005

Vorläufige Wiederaufnahme der Verbindung nach Machu Picchu

Angaben zufolge wird Perurail den Betrieb der Zugstrecke nach der 24-stündigen Blockade durch die FERSIMSAC nun wieder aufnehmen. Sie behalte sich jedoch jederzeit das Recht vor, den Verkehr wieder einzuschränken sobald weitere Aktionen das Personal oder die Touristen gefährden würden. Hunderte von Demonstranten hatten versucht, die Zugstation San Pedro einzunehmen, wurden jedoch von der Polizei zurückgehalten. Medienberichten zu Folge haben in Cusco und Urubamba kleinere Demonstrationen stattgefunden, in Aguas Calientes blieb die Situation jedoch unverändert. Die Verhandlungen zwischen dem Tourismusministerium und dem Unternehmen FERSIMSAC dauern weiter an.

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AKTUELLE NEWS 15.12.2005

Weitere Blockade der Züge auf unbestimmte Zeit

Etwa 1700 Touristen pro Tag werden von der neuerlichen Blockade der Zugstrecke zwischen Cusco und Aguas Calientes betroffen sein und die täglichen Verluste werden auf bis zu 600.000 US-Dollar täglich geschätzt, das Ausmaß des Schadens, den Cuscos und Perus Ruf erleiden werden, ist noch nicht absehbar.

Initiiert wurde der Streik von Dante Quispe, Direktor von FERSIMSAC (Ferrocarril Santuario Inca de Machu Picchu SAC), der tausende Bauern im Heiligen Tal der Inka dazu aufrief, die Eisenbahnschienen - wie schon letzte Woche - zu blockieren. FERSIMSAC ist ein weiterer peruanischer Zugbetreiber der schon vor Jahren ebenfalls die Lizenz für die einträgliche Strecke von Cusco nach Machu Picchu erworben hat, jedoch nie den Betrieb aufnahm. Nun wurde diese Lizenz nicht erneuert und Perurail ist und bleibt somit der einzige Anbieter. Als Reaktion darauf, rief der Direktor von FERSIMSAC zur Blockade auf unbestimmte Zeit. Die Drohung des Staates mit Strafen und Konsequenzen für alle Beteiligten sowie die Entsendung von Polizeiverstärkung aus Lima, Puno und Arequipa wird darauf vermutlich keinen Einfluss haben.

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AKTUELLE NEWS 12.12.2005

Züge nach Machu Picchu operieren wieder nach Plan

Nachdem bis zu 700 Touristen durch den für 48 Stunden angekündigten Streik zunächst in Aguas Calientes eingeschlossen waren operieren die Züge zwischen dem bei Machu Picchu gelegenen Dorf und Cusco wieder im Normalbetrieb. Presseberichten zufolge werden weitere Streiks auf dieser Strecke nicht ausgeschlossen.

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AKTUELLE NEWS 06.12.2005

48-stündiger Streik in Cusco betrifft auch Züge nach Machu Picchu

Wie soeben bekannt wurde, werden auf Grund des derzeit stattfindenden Streiks in Cusco für die nächsten 48 Stunden keine Züge zwischen Cusco und Machu Picchu verkehren. Reiseagenturen und -veranstalter sind nun darum bemüht, bereits gebuchte Touren zu verschieben bzw. eine Lösung für jene 2500 Touristen zu finden, die gerade zwischen Cusco und Aguas Calientes unterwegs sind. Ursprung des Streiks war ein Konflikt über den Kauf von neuen Autobussen für die Strecke zwischen Aguas Calientes und Machu Picchu durch die Regionalregierung.

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AKTUELLE NEWS 28.11.2005

Strickwaren der Insel Taquile sind immaterielles Erbe der Menschheit

Neben 42 weiteren immateriellen Weltkulturerben, wurde auch den berühmten strickenden Männern der Insel Taquile mit ihren Meisterwerken der Textilkunst dieser Status der UNESCO verliehen. Es war erst das insgesamt dritte Mal, dass die UNESCO eine Liste mit diesen immateriellen oder mündlichen Meisterwerken veröffentlichte um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen und so für den Fortbestand und die Aufrechterhaltung dieser Tänze, Lieder, Traditionen, Kunsthandwerke, Rituale und Mythologien zu sorgen. Oft sind es genau diese immateriellen Elemente, die die Identität und Kultur eines Landes ausmachen. Die 43 neuen immateriellen Erbgüter der Menschheit wurden von einer 18-köpfigen Jury aus den 64 Kandidaten ausgewählt. Auf Grund der zwei vorherigen Listen von 2001 und 2003 gibt es bereits 47 von der UNESCO ausgewählte Meisterwerke. Mehr als die Hälfte davon hat von dem Sonderstatus profitiert und konnte durch von der UNESCO-Auszeichung angelockte Privatsponsoren finanziell unterstützt werden.

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AKTUELLE NEWS 28.11.2005

Aerocondor plant Wiederaufnahme von Flügen über Colca-Canyon

Schon in den 1980ern wurden Flüge über den Colca-Canyon angeboten und nun plant die peruanische Fluglinie Aerocondor die Wiederaufnahme von touristischen Flügen über den Canyon sowie über das Tal der Vulkane. Mit Flugzeugen des Typs Cessna 208 Grand Caravan können Touristen also bald von Arequipa aus für etwa 100 US-Dollar eine spektakuläre Aussicht auf diesen zweittiefsten Canyon der Welt sowie die nahe gelegenen Vulkane Misti, Ampato und Coropuna genießen. Ein genauer Starttermin wurde noch nicht bekanntgegeben.

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AKTUELLE NEWS 17.11.2005

Wanderausstellung des Goldmuseums in deutschen Städten

All jene, die sich schon immer für die unglaublichen Goldschätze der prä-kolumbianischen Kulturen Perus interessiert haben, aber noch nicht die Möglichkeit hatten, das Goldmuseum in Lima zu besuchen, haben nun die nächsten zwei Jahre über die Gelegenheit dazu, den Reichtum zahlreicher peruanischer Kulturen in Deutschland zu bewundern. Initiiert von der Universität von Leipzig, der peruanischen Botschaft in Deutschland und der Inka Gold Ausstellungs GmbH wird morgen, Freitag 18. November, im Romanushaus in Leipzig eine Ausstellung mit 85 Stücken der Kulturen Moche, Chimú, Nazca, Vicús, Lambayeque, Wari und Inca eröffnet. Bis zum 28. Februar 2006 wird diese größte Sammlung von peruanischen Edelmetallen, die jemals in Deutschland gezeigt wurde, in Leipzig zu sehen sein. Dann übersiedelt die Ausstellung in die Hauptstadt Berlin, wo sie zur Zeit der Fußballweltmeisterschaft bewundert werden kann. Nächste Station wird dann Hamburg sein und im darauffolgenden Jahr München. Die Verantwortlichen erwarten nicht nur 300.000 Besucher in diesen vier Städten sondern sehen auch eine einmalige Chance für die peruanische Tourismus-Werbung in Deutschland.

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AKTUELLE NEWS 16.11.2005

Jaguar-Statue in der Ausgrabungsstätte Huaca Partida entdeckt

Die unter dem japanischen Archäologen Koíchiro Shíbata stehende Archäologengruppe gab kürzlich Auskunft über die Fortschritte der Ausgrabungen in der historischen Stätte Huaca Partida in der Nähe des Dorfes Nepeña an der nördlichen Küste Perus. Die Archäologen entdeckten eine in Stein gemeißelte, einen Meter breite Figur, deren Kopf einen Jaguar symbolisieren soll und die in Symbolik und Aussehen den Steinfiguren und Köpfen des bekannten Zeremonialzentrums von Chavín de Huantar ähneln. Dieses in hervorragendem Konservierungszustand befindliche Relief - laut Angaben in der Zeit zwischen 800 und 700 v.Chr. entstanden - gibt weitere Grundlagen für die Erforschung der dort ansässigen Cupisnique-Kultur (1800 v.Chr. bis 500 n.Chr.) sowie deren Vergleich mit der Chavín-Kultur (800-400 v.Chr.). Seit Beginn der Ausgrabungsarbeiten vor zwei Jahren wurden bisher etwa 10 % des in drei Etappen konstruierten zeremoniellen Zentrums erschlossen.

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AKTUELLE NEWS 08.11.2005

Ex-Präsident Fujimori in Chile festgenommen

Der von der peruanischen Regierung wegen Korruption und Verletzung der Menschenrechte gesuchte Expräsident Perus, Alberto Fujimori, wurde am Morgen des 7. November in der chilenischen Hauptstadt festgenommen. Zuvor hatte er fünf Jahre im japanischen Exil gelebt, sich aber dennoch für die Präsidentschaftswahlen am 9.4.2006 als Kandidat aufstellen lassen. Die peruanischen Regierung hat nun 60 Tage Zeit, einen formellen Auslieferungsantrag zu stellen.

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AKTUELLE NEWS 31.10.2005

Nein zur Regionalisierung in Peru - Klares Ergebnis des Referendums

Am Sonntag, den 30.10.05, waren die Bürger von 16 der insgesamt 25 Departments in Peru aufgerufen, per Referendum über die Regionalisierung des Landes und die Formierung von Makroregionen abzustimmen. Die Partizipation war groß - und das Ergebnis sehr deutlich. In 15 Departments stimmten die Bürger mit „NEIN“, allein im Department Arequipa waren mehr Bürger für die Integration in eine Makroregion Arequipa – Puno – Tacna. Die aber nun auch nicht entstehen wird, da die Bürger in Puno und Tacna dagegen stimmten. Einer der Hauptgründe für das Scheitern des Referendums ist nach Presseberichten die fehlende Informationspolitik im Vorfeld des Referendums: viele der Bürger, die mit „NEIN“ votierten, gaben an, wenig oder gar nicht über die Vor- und Nachteile der Regionalisierung aufgeklärt worden zu sein. In Peru ist das Wählen Pflicht, wer nicht zu Wahl geht, muss umgerechnet rund 35 Euro Strafe zahlen.

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AKTUELLE NEWS 31.10.2005

Peru feiert den Tag der "música criolla"

Am 31. Oktober wird in Peru traditionell der Tag der kreolischen Musik gefeiert. Er geht zurück auf das Jahr 1944, als der damalige Präsident Manuel Prado den 31. Oktober dazu bestimmte, der reichen kreolischen Kultur zu huldigen, die so typisch für die peruanische Küste ist. Zeitgenössische Beispiele sind die Perkussionistin Carmen Dongo und ihre Band Mano Madera oder aber die Sängerin Susana Baca, die 2002 mit ihrem Album "Lamento negro" als erste Peruanerin den Grammy Latino gewann. Auch wenn die Schaufenster der Läden in Peru zur Zeit mit allerlei orange-schwarzer Dekoration eher dem unperuanischen Halloween huldigen, verteidigen die Peruaner ihre Tradition auch gegen Stimmen, die den Tag der kreolischen Musik schon dem Tode geweiht sehen. So wird in vielen Clubs heute peruanische Musik gespielt, dazu werden traditionelle Tänze wie Walzer und Marinera getanzt. Trotzdem stehen die Festivitäten immer stärker in Konkurrenz zu dem kommerziell lukrativeren Halloween.

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AKTUELLE NEWS 20.10.2005

Teure Flugtickets auf Grund steigender Rohölpreise

Steigende Rohölpreise und dadurch verursachte Teuerungen bei Flugtickets sorgen dafür, dass die Nachfrage an Flugreisen in Peru in den letzten Tagen um 30 % abgenommen hat. Die meisten Fluglinien die in Peru operieren haben die Preise ihrer Tickets für Inlandsflüge an den internationalen Trend angepasst und um durchschnittlich 10 US-Dollar erhöht.

Laut der APEA, der Peruanischen Vereinigung der Fluglinien, betragen die Kosten für Kerosin mittlerweile schon 60 % der Gesamtkosten jeden Fluges. Die IATA, die Internationale Vereinigung der Fluglinien, rechnete aus, dass mit jedem Dollar, um den der Rohölpreis steigt, zusätzliche Kosten von 1 Milliarde US-Dollar für die gesamte Flugindustrie entstehen.

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AKTUELLE NEWS 20.10.2005

Mumie in der Huaca Pucllana entdeckt

Neun Jahre ist es her, dass Wissenschaftler die Skelette von neun Frauen in der Pyramide der Ausgrabungsstätte Pucllana in Miraflores, Lima gefunden hatten. Archäologen entdeckten dort jetzt die mumifizierten Reste einer der Wari-Kultur zugerechneten Person sowie die Überreste dreier Kinderleichen von denen angenommen wird, dass sie zu Opferzwecken dienten.

Die kopflose Leiche ist in diverse Schichten von sechs Tunikas aus Baumwolle gewickelt und daher wird angenommen, dass es sich um eine bedeutende Persönlichkeit gehandelt haben musste. Des Weiteren waren dem Grab medizinische Kräuter, Mais, Samen und Beutel beigegeben.

Die Wissenschaftler sind sich auch darüber einig, dass die Mumie erst nachträglich enthauptet worden war. Anscheinend hatten die Einwohner der Ichma-Kultur, Nachfahren der Kultur in Lima, das Grab geöffnet und versucht, alle Spuren der Wari-Kultur zu beseitigen.

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AKTUELLE NEWS 18.10.2005

Züge nach Aguas Calientes wieder uneingeschränkt in Betrieb

Schon seit Sonntag Morgen verkehren die Züge auf der Eisenbahnstrecke Cusco-Aguas Calientes, die durch einen Erdrutsch blockiert war, wieder im Normalbetrieb.

Die Aufräumarbeiten gingen schneller als ursprünglich angenommen voran und so fuhr bereits am Sonntag um 6.30 Uhr der erste Zug über die geräumte Unglücksstelle. An den Tagen direkt nach dem verheerenden Erdrutsch konnten die Besucher nur mit Bussen bis Kilometer 82 der Strecke fahren und dort den Zug besteigen.

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AKTUELLE NEWS 14.10.2005

Machu Picchu-Besucher nach Erdrutsch wieder in Sicherheit

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat ein Erdrutsch, verursacht durch das Abtauen von Schnee und Eis am Berg Verónica, ein etwa 400 m langes Teilstück der Eisenbahnstrecke zwischen Cusco und Aguas Calientes sowie eine Brücke zerstört und den Fluss Runtumayu über seine Ufer treten lassen. Das hatte zur Folge, dass Aguas Calientes und andere Gemeinden um Machu Picchu von der Außenwelt abgeschnitten waren.

Am Donnerstag saßen daher etwa 3000 Machu Picchu-Besucher in Aguas Calientes fest. Doch schon tagsüber begannen erste Evakuierungen von knapp 1500 Besuchern und auch derzeit laufen die Evakuierungs- und Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Die Touristen können mit dem Zug bis etwa Kilometer 82 der Strecke fahren, müssen dann aussteigen und werden in Bussen weiter nach Cusco gebracht.

Laut bisher unbestätigten Quellen, wird der Verkehr in die andere Richtung, also von Cusco nach Machu Picchu spätestens morgen wieder aufgenommen. Auch in diesem Fall können Touristen mit Bussen bis Kilometer 82 fahren und dann in den Zug nach Aguas Calientes steigen um Machu Picchu zu besuchen. Es dürfte allerdings noch mindestens 5 Tag dauernd, bis die Zugstrecke wieder vollständig befahrbar ist.

Hier finden Sie einen Artikel (auf Spanisch) der Tageszeitung El Comercio mit einer detaillierten Karte des betroffenen Gebietes.

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AKTUELLE NEWS 07.10.2005

Neues Inkadorf in Kusicancha öffnet seine Türen

Bald ist es so weit: Die "neu" entdeckte Inkastadt Kusicancha wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Drei Jahre lang fanden nach der spektakulären Entdeckung der Ruinen in der Nähe der Stadt Cusco Ausgrabungen statt. Einen Meter tief mussten die Forscher graben um den archäologischen Komplex freizulegen und nun eine weitere Grundlage für Forschungen über die Inka-Kultur zu bergen. Kusicancha befindet sich im Herzen des historischen Zentrums der Stadt, nicht weit von der Plaza de Armas und umfasst ein Areal von 6110 m². Die sieben separaten Plätze waren entweder große Häuser oder Festungen, in welchen zwischen fünf und zwanzig Familien gewohnt haben könnten. In Anlehnung an geschichtliche Aufzeichnungen gehörte der Gebäudekomplex der Herrscherfamilie Pachacútec.

Die letzten organisatorischen Schritte sind nun getan und zufrieden erwartet David Ugarte Vega Centeno, der Direktor des Instituto Nacional de Cultura von Cusco, die für Mitte Oktober geplante Eröffnung.

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AKTUELLE NEWS 30.09.2005

Noch kein Frühling in den Anden

Nachdem es schon Anfang des Monats zu untypischen Schneefällen und einem Kälteeinbruch in den südlichen peruanischen Anden gekommen war, kehrt auch dieses Wochenende der Winter mit Frost und Niederschlägen wieder zurück. Für diese Jahreszeit ungewöhnliche, kalte und feuchte Luftmassen vom Pazifik sorgen dafür, dass es an der Küste zu starkem Wind und in den Anden-Departamentos Puno, Cusco, Moquegua, Arequipa und Apurímac zu Schneefällen kommen kann. In diesem Fall sinken nicht nur die täglichen Mindest- sondern auch die Höchsttemperaturen. Laut SENAMHI, dem nationalen Wetter- und Meteorologie-Institut besteht zusätzlich zu den Niederschlägen die Gefahr von starken Windenböen und damit einhergehenden Turbulenzen und Verspätungen im Flugverkehr.

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AKTUELLE NEWS 27.09.2005

Welttourismustag am 27. September - Peru veröffentlicht Tourismus-Satellitenkonto

Rechtzeitig zum Welttourismustag am 27. September veröffentlicht MINCETUR, das Ministerium für Außenwirtschaft und Tourismus heute erstmals ein Tourismus-Satellitenkonto für Peru. So ein Konto ermöglicht es, den Tourismus und seinen Stellenwert in der Wirtschaft eines Landes genauer zu messen und mit anderen Wirtschaftszweigen zu vergleichen.
Lesen Sie mehr zu den peruanischen Tourismusdaten in unserem Oktober-Newsletter, der demnächst erscheint!

Einen schönen Welttourismustag wünscht Ihnen Ihr peruline-Team!
¡ Feliz Día Mundial de Turismo!

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AKTUELLE NEWS 18.09.2005

Auf den Spuren von Maria Reiche -
starke Winde "entdecken" zwölf neue Paracas-Figuren

Es ist noch nicht lange her, dass die von Maria Reiche erforschten Nazca-Linien von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Das Gebiet um Nazca umfasst etwa 450 km².

Aber damit nicht genug! Letzte Woche trugen ganz in der Nähe, im Tal El Ingenio, Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h zur Entdeckung weiterer präinka-zeitlicher Linien und Zeichnungen bei. Eduardo Herrán Gómez, Direktor der Investigaciones Aeroarqueológicas, hat sie als erster registriert und der Paracas-Kultur zugeordnet. Neben weiteren menschlichen und zoologischen Abbildungen befand sich unter den 12 Petroglyphen auch eine Schlange großen Ausmaßes sowie eine Mumie mit Totenkopf. Die am besten zu erkennende der 20 bis 45 m langen Figuren ist die Abbildung eines Wesens, das den Anschein von siamesischen Zwillingen hat. Die Funde belegen, dass sich die Paracas-Kultur weiter nach Süden ausgebreitet hatte, als bisher angenommen.

Die Funde geben nicht nur die Möglichkeit weiterer Forschungen sondern stellen laut dem Historiker Josué Lancho Rojas auch eine große Herausforderung an den Erhalt dieses archäologischen Erbes dar. Natürlich sollen die Linien auch in das touristische Angebot Perus eingebunden werden.

Trotz aller Freude bleiben viele Fragen ungeklärt. Welche Bedeutung hatten diese neu entdeckten Figuren? Fanden diese neue Linien einst tatsächlich als gigantischer Kalender Verwendung? In welcher Beziehung stehen sie zu den bereits bekannten Nazca-Linien. Und gibt es vielleicht noch weitere verborgene Linien?

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AKTUELLE NEWS 07.09.2005

PromPerú investiert in Werbung auf dem deutschen Markt

PromPerú, die staatliche Tourismusorganisation Perus, wird 320.000 US-Dollar in Tourismuswerbung in Deutschland investieren. Mit 43.077 Besuchern im vergangenen Jahr ist Deutschland das drittwichtigste Herkunftsland von europäischen Perutouristen. Im Durchschnitt bleiben die Gäste aus dem Land des "Reiseweltmeisters" 20 Tage und geben dabei 892 US-Dollar in Peru selbst aus. Um Peru als Reiseland nun noch bekannter zu machen und mit gängigen Vorurteilen aufzuräumen wird in den wichtigsten Printmedien wie z. B. FVW, Touristik Aktuelle, Frankfurter Allgemeine und Die Welt geworben. Weiter wird PromPerú, wie auch peruline, bei den wichtigsten deutschen Fachmessen vertreten sein.
Unter dem Slogan "Packen Sie Ihre 7 Sinne" soll Peru als Destination positioniert werden, die weit mehr als nur eine aufregende Geschichte und Jahrhunderte alte Kultur zu bieten hat. Vielmehr wird auch die natürliche Vielfalt an Flora, Fauna und Landschaften sowie die immer noch lebende Kultur und Tradition hervorgehoben.

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AKTUELLE NEWS 25.08.2005

Neues Parlament bekennt Farbe - politisches Programm der nächsten 11 Monate

Bereits vor einer Woche hat der peruanische Staatschef Alejandro Toledo sein neues Kabinett vorgestellt. Neuer Ministerpräsident ist Pedro Pablo Kuczynski, früherer Finanzminister und Investmentbanker. Den Posten des Außenministers nimmt nun Oscar Maurtua ein. Er ist damit Nachfolger von Fernando Olivera, dessen Ernennung die kurzzeitige Krise der Regierung Perus provoziert hatte. Insgesamt sechs neue Gesichter finden sich nun im peruanischen Kabinett. Dieses muss auch gleich Farbe bekennen. Am 25. August wird die neue Regierung ihr politisches Programm bis zu den Wahlen 2006 vorstellen. Das neue Kabinett wird sowohl von Toledos Peru Posible als auch von FIM unterstützt. Toledo bleiben noch 11 Monate, bis seine Amtszeit endet und nach den Wirren der letzten Wochen sind seine Umfragewerte wieder unter 10 % gesunken.

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AKTUELLE NEWS 24.08.2005

Flugzeugabsturz in Pucallpa

Am Dienstag, den 23. August stürzte in der Nähe der Stadt Pucallpa ein Passagierflugzeug der peruanischen Fluggesellschaft Tans ab. Von den insgesamt 98 Passagieren überlebten 58 das tragische Unglück. Nach offiziellen Angaben befand sich das Flugzeug bereits im Landeanflug auf Pucallpa, als es auf Grund von Sturmböen außer Kontrolle geriet. Während derzeit die ersten Überlebenden Lima erreichen, um dort medizinisch betreut zu werden, geht indes im peruanischen Regenwald die Suche nach den Opfern weiter. Noch sind nicht alle Leichen geborgen, Augenzeugen allerdings berichten von schrecklichen Bildern aus dem unzugänglichen Gelände in der Nähe der Urwaldstadt.

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AKTUELLE NEWS 15.08.2005

Staatspräsident Toledo entlässt Regierung in Peru!

Am Donnerstag, den 11.08. erklärte der peruanische Kabinettschef Ferrero seinen Rücktritt als Folge der Unzufriedenheit über die Ernennung von Fernando Olivera als Außenminister. Olivera gilt generell als eher undiplomatisch und hat sich vor allem durch die Unterstützung dreier Regionen, in denen Coca-Blätter legal angebaut werden und auch für die Herstellung von Kokain verwendet werden können, unbeliebt gemacht. Dem Rücktritt Ferreros schloss sich auch der Minister des Bauwesens Bruce an. Als Folge des Rücktrittes des Vorsitzenden des Kabinetts sieht die peruanische Verfassung die Auflösung desselben vor, so dass sich der peruanische Präsident nun gezwungen sah, seine Regierung zu entlassen. "Schon in wenigen Tagen" allerdings, so Toledo, soll das "völlig neue Kabinett" vorgestellt werden. Unklar ist dabei noch, ob die Partei PP (Perú Posible) des Präsidenten die Koalition mit Fernando Oliveras Partei FIM (Frente Independiente Moralizador - Unabhängige Moralisten Front) aufrecht erhalten wird.

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AKTUELLE NEWS 08.08.2005

Aerocóndor erweitert Flugplan um die Ziele Cusco und Cajamarca

Auf einer Pressekonferenz gab die Fluggesellschaft Aerocóndor nun bekannt, dass sie zukünftig neben Arequipa, Iquitos, Tacna, Ayacucho und Andahuaylas auch die Städte Cusco und Cajamarca anfliegen wird. Damit erweitert die Airline ihr Angebot von bisher fünf auf nun sieben Zielflughäfen und hofft so, ihre bisher 8 % Marktanteil auf 15 % steigern zu können. Dabei setzt Aerocóndor nicht auf die unmittelbarste Strategie: Die Flüge sollen zwar preiswert sein, allerdings soll die Platzierung auf dem Markt nicht durch überbillige Flugpreise erreicht werden, stattdessen wird eine langfristige und stabile Positionierung angestrebt.

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AKTUELLE NEWS 27.07.2005

Erforschung der Höhlen unter Machu Picchu

Seit 2002 wird in Peru unter dem Namen "Ukhupacha" das Höhlensystem unter Machu Picchu erforscht. Ukhupacha ist Quechua und war in den mythischen Religionen der Andenbevölkerung der Name für den Bereich oder die Welt unterhalb der Erdoberfläche und bildete zusammen mit Kaipacha, der Ebene der Erdoberfläche und Hanaqpacha, der Sphäre der Götter jenen dreigliedrigen Sinnzusammenhang, der die gesamte religiöse Prägung der andinen Bevölkerung durchzieht. Mit diesem traditionsreichen Namen machte sich nun 2002 ein Team von Höhlenforschern daran, die Funktion und Bauweise des unter Machu Picchu gelegenen Höhlen- und Tunnelsystems zu erforschen. Erste Funde machten schnell klar, dass auch die ausgeklügelten Wegsysteme, angefangen beim Inka Trail bis zum Qhapaq Ñan in die durchstrukturierte Beherrschung der Berggiganten eingebettet waren. Die meisterliche Beherrschung der Bergwelt durch die Inka wurde durch das von einer spanischen Universität geförderte Projekt einmal mehr unter Beweis gestellt.

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AKTUELLE NEWS 14.07.2005

Cervantes " Don Quijote" nun endlich auch in Quechua

Ein Meisterwerk der Weltliteratur, prägend für Generationen von Schriftstellern und von vielen als das wichtigste Werk des 17.Jahrhunderts in Europa angesehen, wurde nun endlich auch in Quechua übersetzt. Einer Initiative des spanischen Journalisten Miguel de la Quadra ist es zu verdanken, dass durch Fördermittel der Mienengesellschaft Castrovierreyna die Abenteuer von Don Quijote und Sancho Pansa nun auch den ca. 5 Millionen Quechua-Sprechenden in Peru und insgesamt 20 Millionen Menschen im gesamten Andenraum in ihrer eigenen Sprache zugänglich gemacht werden. Einige Ausdrücke ließen sich denn aber aus übersetzungslogischen Gründen doch nicht übertragen, so kennt das Quechua zum Beispiel kein Wort für Windmühlen, die in der Übersetzung nun mit dem spanischen Terminus "molinos de viento" wiedergegeben werden. Die Edition des 1605 erschienenen ersten Teils des Meisterwerkes soll nun auf der nächsten internationalen Buchmesse in Guadalajara im November dieses Jahres vorgestellt werden.

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AKTUELLE NEWS 07.07.2005

Inkatrail ist bis September dieses Jahres bereits ausgebucht

Der Inkatrail, die beliebte Trekking Route nach Machu Picchu, ist in diesem Jahr bereits bis Ende September ausgebucht. Erst seit einiger Zeit wird die Begehung des alten Inkaweges staatlich reguliert. Der Reisende hat dabei bis spätestens vier Wochen vor Reiseantritt seine Buchung zu bestätigen. So ist nun schon absehbar, dass bis Ende September dieses Jahres der traditionelle Inkatrail bereits fast vollständig ausgebucht ist. Einzig einige Restplätze stehen noch zur Verfügung. Wer dennoch durch die beeindruckende Berglandschaft wandern möchte, der muss nicht verzweifeln. Touranbieter haben längst eine Alternative bereit: In Cusco beginnt dieser Trek, bei dem nach einer viertägigen Wanderung durch das Lares Tal nach Ollantaytambo, Machu Picchu anschließend mit dem Zug erklommen wird.

Mehr zum Alternativprogramm Lares Tal Trek finden sie hier.

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AKTUELLE NEWS 12.05.2005

Peruaner feiern das Corpus Christi Fest im Mai

Ab dem 26. Mai, 60 Tage nach Ostersonntag, wird in Peru sieben Tage lang das Fest Corpus Christi gefeiert. Am eindrucksvollsten ist diese Feierlichkeit wohl in Cusco, dort werden die wichtigsten religiösen Statuen der Kirchen Cuscos zum Hauptplatz getragen, wo sie anschließend in der Kathedrale gesegnet werden, bevor sie sieben Tage später wieder an ihre Herkunftsstelle zurück kehren. Am Abend vor dem Haupttag werden zwölf typisch peruanische Gerichte zubereitet, wie zum Beispiel Cuy Chiriuchu, Chichi (typisches regionales Bier) und Pan (Brot). Die Prozession am Haupttag findet gegen 11.00 Uhr statt. Während mehrere Statuen von fünfzehn Heiligen und Jungfrauen auf mehrere Prozessionen verteilt, sternförmig auf die Plaza de Armas zu marschieren, sammeln sich dort immer mehr Menschen, um den heiligen Körper in Empfang zu nehmen. Begleitet wird dieses Spektakel von dem Läuten der größten Kirchenglocke Perus, der Maria Angola.

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AKTUELLE NEWS 19.04.2005

Peru schützt Regenwald, Auszeichnung für Präsident Toledo

Für die Schaffung eines riesigen Naturschutzgebietes am Oberlauf des Rio Purús im Süd-Osten des Amazonas-Tieflandes bedachte der World Widlife Fund (WWF) Perus Präsidenten Alejandro Toledo mit der Auszeichnung "Gift of the Earth".

Das neue Reservat "Alto Purús" wurde bereits am 24. November des letzten Jahres gesetzlich abgesichert, in der Öffentlichkeit jedoch wurde dies kaum registriert.

Der neue Nationalpark entspricht beinahe der Fläche von Belgien und gehört somit zu den größten Schutzgebieten der Welt. Für Peru spielt das neue Reservat eine wichtige Rolle in der Umweltpolitik, da durch seine Existenz das Vordringen der Erdöl- und Erdgasindustrie verhindert werden kann, denn durch die nahegelegenen Erdölfördergebiete wurde der Umwelt in diesem Gebiet bereits großer Schaden zugefügt.

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