NEWS ARCHIV 2005
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- 2007 - 2008 - aktuellen
News
Toledo setzt sich für Streckenausbau
in Ollantaytambo ein
Medienberichten zufolge soll sich Toledo für den Ausbau einer
42 Kilometer langen Straße von Ollantaytambo nach Abra Málaga
(Heiliges Tal bei Cusco) engagieren. Insgesamt sollen 98 Millionen
Soles investiert werden um die Verkehrsverbindungen zu erweitern
und die Verbindung zu sichern. Damit soll zudem das Risiko von hohen
Verlusten durch Blockaden der Zugstrecke eingeschränkt werden.
Diese hatten im vergangen Monat erheblichen Schaden und finanzielle
Einbußen in Millionenhöhe verursacht.
Im Moment beginnen gerichtliche Untersuchungen gegen die Teilnehmer
der von FERSIMAC initiierten Blockaden Anfang und Mitte des Monats.
Ihnen wird die Gefährdung öffentlicher Verkehrsverbindungen,
Störung des allgemeinen Friedens und Beleidigung des Peruanischen
Staates vorgeworfen.
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Erhöhung der Flughafensteuer ab
2006
Nach Angaben der Lima Airport Partners, der Betreibergesellschaft
des Internationalen Flughafens Jorge Chavez in Lima, sollen ab Januar
2006 die Flughafensteuern erhöht werden. Für nationale
Flüge fallen dann statt den bisherigen USD 5,00 in Zukunft
USD 6,05 an, für internationale Flüge zahlt der Gast USD
30,25 statt bisher USD 30,00.
Die Peruanische Gesellschaft für Reisen und Toursimus (APAVIT)
behauptet hingegen, die Erhöhung sei ungerechtfertigt. Er begründet
dies damit, dass die Inflation gering geblieben sei und auch der
Dollarkurs relativ stabil geblieben ist und somit keine Notwendigkeit
bestünde, die Toursiten mit der Erhöhung zu belasten.
Auch Fluggesellschaften wollen eine Initiative gegen die Erhöhung
gründen, da davon hauptsächlich der Staat, nicht jedoch
die Fluglinien oder die Wirtschaft profitieren würden.
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Strände des Nordens für Sylvester
voll ausgebucht
Medienberichten zufolge können die Hotels im Norden des Landes,
an den Stränden Tortugas (Áncash), Huanchaco (La Libertad),
Pimentel (Lambayeque), Máncora und Órganos (Piura),
Punta Sal und Zorritos (Tumbes) eine 100% Belegung für den
Jahreswechsel verzeichnen. Dies sei laut dem Präsidenten von
CANATUR (Nationale Tourismuskammer Peru) ein Resultat der im vergangen
Jahr getätigten Erweiterungen und Verbesserung der Infrastruktur
sowie den Investitionen im Bereich des Bädertourismus zu verdanken
und gibt jetzt schon einen Hinweis auf eine günstige Konjukturphase
in diesen Gebieten für das Jahr 2006.
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Erneute Streiks für die Zugstrecke
nach Machu Picchu angekündigt
Der Streit um die Konzession für die Zugstrecke nach Machu
Picchu dauert an und Angaben zufolge sollen in Cusco erneut Blockaden
stattfinden. Diese seien gemäß des Managers von FERSIMAC,
Dante Quispe, notwendig um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen.
Die Sicherheit der Touristen sowie die touristischen Aktivitäten
und Verbindungen sollen davon jedoch nicht beeinträchtigt werden.
Dagegen sprechen jedoch die Zahlen des vorangegangen Streiks bei
dem ein Ausfall von etwa 340.000 USD zu verzeichnen war.
Trotzdem gelten die Berichte, 50% der gebuchten Touristenpakete
für das Gebiet Cusco/Machu Picchu würden stornier
t als
übertrieben und falsch.
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Vorläufige Wiederaufnahme der Verbindung
nach Machu Picchu
Angaben zufolge wird Perurail den Betrieb der Zugstrecke nach der
24-stündigen Blockade durch die FERSIMSAC nun wieder aufnehmen.
Sie behalte sich jedoch jederzeit das Recht vor, den Verkehr wieder
einzuschränken sobald weitere Aktionen das Personal oder die
Touristen gefärden würden. Hunderte von Demonstranten
hatten versucht, die Zugstation San Pedro einzunehmen, wurden jedoch
von der Polizei zurückgehalten. Medienberichten zufolge haben
in Cusco und Urubamba kleinere Demonstrationen stattgefunden, in
Aguas Calientes blieb die Situation jedoch unverändert.
Die Verhandlungen zwischen dem Tourismusministerium und dem Unternehmen
FERSIMSAC dauern weiter an.
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Weitere Blockade der Züge auf unbestimmte
Zeit
Etwa 1700 Touristen pro Tag werden von der neuerlichen Blockade
der Zugstrecke zwischen Cusco und Aguas Calientes betroffen sein
und die täglichen Verluste werden auf bis zu 600 000 US Doller
täglich geschätzt, das Ausmaß des Schadens, den
Cuscos und Perus Ruf erleiden werden, ist noch nicht absehbar.
Initiiert wurde der Streik von Dante Quispe, Direktor von FERSIMSAC
(Ferrocarril Santuario Inca de Machu Picchu SAC), der tausende Bauern
im Heiligen Tal der Inka dazu aufrief, die Eisenbahnschienen - wie
schon letzte Woche - zu blockieren.
FERSIMSAC ist ein weiterer peruanischer Zugbetreiber der schon vor
Jahren ebenfalls die Lizenz für die einträgliche Strecke
von Cusco nach Machu Picchu erworben hat, jedoch nie den Betrieb
aufnahm. Nun wurde diese Lizenz nicht erneuert und Perurail ist
und bleibt somit der einzige Anbieter. Als Reaktion darauf, rief
der Direktor von FERSIMSAC zur Blockade auf unbestimmte Zeit.
Die Drohung des Staats mit Strafen und Konsequenzen für alle
Beteiligten sowie die Entsendung von Polizeiverstärkung aus
Lima, Puno und Arequipa wird darauf vermutlich keinen Einfluss haben.
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Züge nach Machu Picchu operieren
wieder nach Plan
Nachdem bis zu 700 Touristen durch den für 48 Stunden angekündigten
Streik zunächst in Aguas Calientes eingeschlossen waren operieren
die Züge zwischen dem bei Machu Picchu gelegenen Dorf und Cusco
wieder im Normalbetrieb. Presseberichten zufolge werden weitere
Streiks auf dieser Strecke nicht ausgeschlossen.
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48-stündiger Streik in Cusco betrifft
auch Züge nach Machu Picchu
Wie soeben bekannt wurde, werden aufgrund des derzeit stattfindenden
Streiks in Cusco für die nächsten 48 Stunden keine Züge
zwischen Cusco und Machu Picchu verkehren.
Reiseagenturen und -veranstalter sind nun darum bemüht, bereits
gebuchte Touren zu verschieben bzw. eine Lösung für jene
2500 Touristen zu finden, die gerade zwischen Cusco und Aguas Calientes
unterwegs sind.
Ursprung des Streiks war ein Konflikt über den Kauf von neuen
Autobussen für die Strecke zwischen Aguas Calientes und Machu
Picchu durch die Regionalregierung.
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Strickwaren der Insel Taquile sind immaterielles
Erbe der Menschheit
Neben 42 weiteren immateriellen Weltkulturerben, wurde auch den
berühmten strickenden Männern der Insel Taquile mit ihren
Meisterwerken der Textilkunst dieser Status der UNESCO verliehen.
Es war erst das insgesamt dritte Mal, dass die UNESCO eine Liste
mit diesen immateriellen oder mündlichen Meisterwerken veröffentlichte
um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen und so
für den Fortbestand und die Aufrechterhaltung dieser Tänze,
Lieder, Traditionen, Kunsthandwerke, Rituale und Mythologien zu
sorgen. Oft sind es genau diese immateriellen Elemente, die die
Identität und Kultur eines Landes ausmachen.
Die 43 neuen immateriellen Erbgüter der Menschheit wurden von
einer 18-köpfigen Jury aus den 64 Kandidaten ausgewählt.
Aufgrund der der 2 vorherigen Listen von 2001 und 2003 gibt es bereits
47 von der UNESCO ausgewählte Meisterwerke. Mehr als die Hälfte
davon hat von dem Sonderstatus profitiert und konnte durch von der
UNESCO-Auszeichung angelockte Privatsponsoren finanziell unterstützt
werden.
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Aerocondor plant Wiederaufnahme von Flügen
über Colca-Canyon
Schon in den 1980ern wurden Flüge über den Colca-Canyon
angeboten und nun plant die peruanische Fluglinie Aerocondor die
Wiederaufnahme von touristischen Flügen über den Canyon
sowie über das Tal der Vulkane. Mit Flugzeugen des Typs Cessna
208 Grand Caravan können Touristen also bald von Arequipa aus
für etwa US$ 100 eine spektakuläre Aussicht auf diesen
zweittiefsten Canyon der Welt sowie die nahe gelegenen Vulkane Misti,
Ampato und Coropuna genießen. Genauer Starttermin wurde noch
keiner genannt.
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Wanderausstellung des Goldmuseums in
deutschen Städten
All jene, die sich schon immer für die unglaublichen Goldschätze
der prä-kolumbianischen Kulturen Perus interessiert haben,
aber noch nicht die Möglichkeit hatten, das Goldmuseum in Lima
zu besuchen, haben nun die nächsten zwei Jahre über die
Gelegenheit dazu, den Reichtum zahlreicher peruanischer Kulturen
in Deutschland zu bewundern.
Initiiert von der Universität von Leipzig, der peruanischen
Botschaft in Deutschland und der Inka Gold Ausstellungs GmbH wird
morgen, Freitag 18. November, im Romanushaus in Leipzig eine Ausstellung
mit 85 Stücken der Kulturen Moche, Chimú, Nazca, Vicús,
Lambayeque, Wari und Inca eröffnet. Bis 28. Februar 2006 wird
diese größte Sammlung von peruanischen Edelmetallen,
die jemals in Deutschland gezeigt wurde, in Leipzig zu sehen sein.
Dann übersiedelt die Ausstellung in die Hauptstadt Berlin,
wo sie zur Zeit der Fußballweltmeisterschaft bewundert werden
kann. Nächste Station wird dann Hamburg sein und im darauffolgenden
Jahr München.
Die Verantwortlichen erwarten nicht nur 300.000 Besucher in diesen
vier Städten sondern sehen auch eine einmalige Chance für
die peruanische Tourismus-Werbung in Deutschland.
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Jaguar-Statue in der Ausgrabungsstätte
Huaca Partida entdeckt
Die unter dem japanischen Archäologen Koíchiro Shíbata
stehende Archäologengruppe gab kürzlich Auskunft über
die Fortschritte der Ausgrabungen in der historischen Stätte
Huaca Partida in der Nähe des Dorfes Nepeña an der nördlichen
Küste Perus. Die Archäologen entdeckten eine in Stein
gemeißelte, einen Meter breite Figur, deren Kopf einen Jaguar
symbolisieren soll und die in Symbolik und Aussehen den Steinfiguren
und Köpfen des berkannten Zeremonialzentrums von Chavin de
Huantar ähneln. Dieses in hervoragendem Konservierungszustand
befindliche Relief - laut Angaben in der Zeit zwischen 800 und 700
v.Chr. entstanden - gibt weitere Grundlagen für die Erforschung
der dort ansässigen Cupisnique-Kultur (1800 v.Chr bis 500 n.Chr.)
sowie deren Vergleich mit der Chavín-Kultur (800-400 v.Chr.).
Seit Beginn der Ausgrabungsarbeiten vor zwei Jahren wurden bisher
etwa 10 % des in drei Etappen konstuierten zeremoniellen Zentrums
erschlossen.
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Ex-Präsident Fujimori in Chile festgenommen
Der von der peruanischen Regierung wegen Korruption und Verletzung
der Menschenrechte gesuchte Expräsident Perus, Alberto Fujimori,
wurde am Morgen des 7. November in der chilenischen Hauptstadt festgenommen.
Zuvor hatte er fünf Jahre im japanischen Exil gelebt, sich
aber dennoch für die Präsidentschaftswahlen am 9.4.2006
als Kandidat aufstellen lassen. Die peruanischen Regierung hat nun
60 Tage Zeit, einen formellen Auslieferungsantrag zu stellen.
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Nein zur Regionalisierung in Peru- Klares
Ergebnis des Referendums
Am Sonntag, den 30.10.05, waren die Bürger von 16 der insgesamt
25 Departments in Peru aufgerufen, per Referendum über die
Regionalisierung des Landes und die Formierung von Makroregionen
abzustimmen. Die Partizipation war gross - und das Ergebnis sehr
deutlich. In 15 Departments stimmten die Bürger mit „NEIN“,
allein im Department Arequipa waren mehr Bürger für die
Integration in eine Makroregion Arequipa – Puno – Tacna.
Die aber nun auch nicht entstehen wird, da die Bürger in Puno
und Tacna dagegen stimmten.
Einer der Hauptgründe für das Scheitern des Referendums
ist nach Presseberichten die fehlende Informationspolitik im Vorfeld
des Referendums: viele der Bürger, die mit „NEIN“
votierten, gaben an, wenig oder gar nicht über die Vor- und
Nachteile der Regionalisierung aufgeklärt worden zu sein.
In Peru ist das Wählen Pflicht, wer nicht zu Wahl geht, muss
umgerechnet rund 35 Euro Strafe zahlen.
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Peru feiert den Tag der "música
criolla"
Am 31. Oktober wird in Peru traditionell der Tag der Kreolischen
Musik gefeiert. Er geht zurück auf das Jahr 1944, als der damalige
Präsident Manuel Prado den 31. Oktober dazu bestimmte, der
reichen kreolischen Kultur zu huldigen, die so typisch für
die peruanische Küste ist. Zeitgenössische Beispiele sind
die Perkussionistin Carmen Dongo und ihre Band Mano Madera oder
aber die Sängerin Susana Baca, die 2002 mit ihrem Album "Lamento
negro" als erste Peruanerin den Grammy Latino gewann. Auch
wenn die Schaufenster der Läden in Peru zur Zeit mit allerlei
orange-schwarzer Dekoration eher dem unperuanischen Halloween huldigen,
verteidigen die Peruaner ihre Tradition auch gegen Stimmen, die
den Tag der Kreolischen Musik schon dem Tode geweiht sehen. So wird
in vielen Clubs heute peruanische Musik gespielt, dazu werden traditionelle
Tänze wie Walzer und Marinera getanzt. Trotzdem stehen die
Festivitäten immer stärker in Konkurrenz zu dem kommerziell
lukrativeren Halloween.
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Teure Flugtickets aufgrund steigender Rohölpreise
Steigende Rohölpreise und dadurch verursachte Teuerungen bei
Flugtickets sorgen dafür, dass die Nachfrage an Flugreisen
in Peru in den letzten Tagen um 30 % abgenommen hat. Die meisten
Fluglinien die in Peru operieren haben die Preise ihrer Tickets
für Inlandsflüge an den internationalen Trend angepasst
und um durchschnittlich US$ 10 erhöht.
Laut der APEA, der Peruanischen Vereinigung der Fluglinien, betragen
die Kosten für Kerosin mittlerweile schon 60 % der Gesamtkosten
jeden Fluges. Die IATA, die Internationale Vereinigung der Fluglinien,
rechnete aus, dass mit jedem Dollar, um den der Rohölpreis
steigt, zusätzliche Kosten von 1 Milliarde US Dollar für
die gesamte Flugindustrie entstehen.
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Mumie in der Huaca Pucllana entdeckt
Neun Jahre ist es her, dass Wissenschaftler die Skelette von neun
Frauen in der Pyramide der Ausgrabungsstätte Pucllana in Miraflores,
Lima gefunden hatten. Archäologen entdeckten dort jetzt die
mumifizierten Reste einer der Wari-Kultur zugerechneten Person sowie
die Überreste dreier Kinderleichen von denen angenommen wird,
dass sie zu Opferzwecken dienten.
Die kopflose Leiche ist in diverse Schichten von sechs Tunikas
aus Baumwolle gewickelt und daher wird angenommen, dass es sich
um eine bedeutende Persönlichkeit gehandelt haben musste. Des
Weiteren waren dem Grab medizinische Kräuter, Mais, Samen und
Beutel beigegeben.
Die Wissenschaftler sind sich auch darüber einig, dass die
Mumie erst nachträglich enthauptet worden war. Anscheinend
hatten die Einwohner der Ichma-Kultur, Nachfahren der Kultur in
Lima das Grab öffneten und versucht, alle Spuren der Wari-Kultur
zu beseitigen.
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Züge nach Aguas Calientes wieder uneingeschränkt in
Betrieb
Schon seit Sonntag Morgen verkehren die Züge auf der Eisenbahnstrecke
Cusco-Aguas Calientes, die durch einen Erdrutsch blockiert war,
wieder im Normalbetrieb.
Die Aufräumarbeiten gingen schneller als ursprünglich
angenommen voran und so fuhr bereits am Sonntag um 6:30 der erste
Zug über die geräumte Unglücksstelle. An den Tagen
direkt nach dem verheerenden Erdrutsch konnten die Besucher nur
mit Bussen bis Kilometer 82 der Strecke fahren und dort den Zug
besteigen.
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Machu Picchu-Besucher nach Erdrutsch wieder in Sicherheit
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat ein Erdrutsch, verursacht
durch das Abtauen von Schnee und Eis am Berg Verónica, ein
etwa 400 m langes Teilstück der Eisenbahnstrecke zwischen Cusco
und Aguas Calientes sowie eine Brücke zerstört und den
Fluss Runtumayu über seine Ufer treten lassen. Das hatte zur
Folge, dass Aguas Calientes und andere Gemeinden um Machu Picchu
von der Außenwelt abgeschnitten waren.
Am Donnerstag saßen daher etwa 3000 Machu Picchu-Besucher
in Aguas Calientes fest. Doch schon tagsüber begannen erste
Evakuierungen von knapp 1500 Besuchern und auch derzeit laufen die
Evakuierungs- und Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Die Touristen
können mit dem Zug bis etwa Kilometer 82 der Strecke fahren,
müssen dann aussteigen und werden in Bussen weiter nach Cusco
gebracht.
Laut bisher unbestätigten Quellen, wird der Verkehr in die
andere Richtung, also von Cusco nach Machu Picchu spätestens
morgen wieder aufgenommen. Auch in diesem Fall können Touristen
mit Bussen bis Kilometer 82 fahren und dann in den Zug nach Aguas
Calientes steigen um Machu Picchu zu besuchen. Es dürfte allerdings
noch mindestens 5 Tag dauernd, bis die Zugstrecke wieder vollständig
befahrbar ist.
Hier
finden Sie einen Artikel (auf Spanisch) der Tageszeitung El
Comercio mit einer detailierten Karte des betroffenen Gebietes.
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Neues Inkadorf in Kusicancha öffnet seine Türen
Bald ist es so weit: Die "neu" entdeckte Inkastadt Kusicancha
wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Drei Jahre lang fanden nach der spektakulären Entdeckung der
Ruinen in der Nähe der Stadt Cusco Ausgrabungen statt. Einen
Meter tief mussten die Forscher graben um den archäologischen
Komplex freizulegen und nun eine weitere Grundlage für Forschungen
über die Inka-Kultur zu bergen. Kusicancha befindet sich im
Herzen des historischen Zentrums der Stadt, nicht weit von der Plaza
de Armas und umfasst ein Areal von 6110 m². Die sieben separaten
Plätze waren entweder große Häuser oder Festungen,
in welchen zwischen fünf und zwanzig Familien gewohnt haben
könnten. In Anlehnung an geschichtliche Aufzeichnungen gehörte
der Gebäudekomplex der Herrscherfamilie Pachacútec.
Die letzten organisatorischen Schritte sind nun getan und zufrieden
erwartet David Ugarte Vega Centeno, der Direktor des Instituto Nacional
de Cultura von Cusco, die für Mitte Oktober geplante Eröffnung.
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Noch kein Frühling in den Anden
Nachdem es schon Anfang des Monats zu untypischen Schneefällen
und einem Kälteeinbruch in den südlichen peruanischen
Anden gekommen war, kehrt auch dieses Wochenende der Winter mit
Frost und Niederschlägen wieder zurück.
Für diese Jahreszeit ungewöhnliche, kalte und feuchte
Luftmassen vom Pazifik sorgen dafür, dass es an der Küste
zu starkem Wind und in den Anden-Departamentos Puno, Cusco, Moquegua,
Arequipa und Apurímac zu Schneefällen kommen kann. In
diesem Fall sinken nicht nur die täglichen Mindest- sondern
auch die Höchsttemperaturen. Laut SENAMHI, dem nationalen Wetter-
und Meteorologie-Institut besteht zusätzlich zu den Niederschlägen
die Gefahr von starken Windenböen und damit einhergehenden
Turbulenzen und Verspätungen im Flugverkehr.
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Welttourismustag am 27. September - Peru veröffentlicht
Tourismus-Satellitenkonto
Rechtzeitig zum Welttourismustag am 27. September veröffentlicht
MINCETUR, das Ministerium für Außenwirtschaft und Tourismus
heute erstmals ein Tourismus-Satellitenkonto für Peru. So ein
Konto ermöglicht es, den Tourismus und seinen Stellenwert in
der Wirtschaft eines Landes genauer zu messen und mit anderen Wirtschaftszweigen
zu vergleichen.
Lesen Sie mehr zu den peruanischen Tourismusdaten in unserem Oktober-Newsletter,
der demnächst erscheint!
Einen schönen Welttourismustag wünscht
Ihnen Ihr peruline-Team!
¡ Feliz Día Mundial de Turismo!
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Auf den Spuren von Maria Reiche -
starke Winde "entdecken" zwölf neue Paracas-Figuren
Es ist noch nicht lange her, daß die von Maria Reiche erforschten
Nazca-Linien von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Das Gebiet um Nazca umfasst etwa 450 km².
Aber damit nicht genug! Letzte Woche trugen ganz in der Nähe,
im Tal El Ingenio, Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h
zur Entdeckung weiterer präinka-zeitlicher Linien und Zeichnungen
bei. Eduardo Herrán Gómez, Direktor der Investigaciones
Aeroarqueológicas, hat sie als erster registriert und der
Paracas-Kultur zugeordnet. Neben weiteren menschlichen und zoologischen
Abbildungen befand sich unter den 12 Petroglyphen auch eine Schlange
großen Ausmaßes sowie eine Mumie mit Totenkopf. Die
am besten zu erkennende der 20 bis 45 m langen Figuren ist die Abbildung
eines Wesens, das den Anschein von siamesischen Zwillingen hat.
Die Funde belegen, dass sich die Paracas-Kultur weiter nach Süden
ausgebreitet hatte, als bisher angenommen.
Die Funde geben nicht nur die Möglichkeit weiterer Forschungen
sondern stellen laut dem Historiker Josué Lancho Rojas auch
eine große Herausforderung an den Erhalt dieses archäologischen
Erbes dar. Natürlich sollen die Linien auch in das touristische
Angebot Perus eingebunden werden.
Trozt aller Freude bleiben viele Fragen ungeklärt. Welche
Bedeutung hatten diese neu entdeckten Figuren? Fanden diese neue
Linien einst tatsächlich als gigantischer Kalender Verwendung?
In welcher Beziehung stehen sie zu den bereits bekannten Nazca-Linien.
Und gibt es vielleicht noch weitere verborgene Linien?
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PromPerú investiert in Werbung auf dem deutschen
Markt
PromPerú, die staatliche Tourismusorganisation Perus, wird
US$ 320 000 in Tourismuswerbung in Deutschland investieren. Mit
43 077 Besuchern im vergangenen Jahr ist Deutschland das drittwichtigste
Herkunftsland von europäischen Perutouristen. Im Durchschnitt
bleiben die Gäste aus dem Land des "Reiseweltmeisters"
20 Tage und geben dabei US$ 892 in Peru selbst aus.
Um Peru als Reiseland nun noch bekannter zu machen und mit gängigen
Vorurteilen aufzuräumen wird in den wichtigsten Printmedien
wie z. B. FVW, Touristik Aktuelle, Frankfurter Allgemeine und Die
Welt geworben. Weiter wird PromPerú, wie auch peruline, bei
den wichtigesten deutschen Fachmessen vertreten sein.
Unter dem Slogan "Packen Sie Ihre 7 Sinne" soll Peru als
Destination positioniert werden, die weit mehr als nur eine aufregende
Geschichte und Jahrhunderte alte Kultur zu bieten hat. Vielmehr
wird auch die natürliche Vielfalt an Flora, Fauna und Landschaften
sowie die immer noch lebende Kultur und Tradition hervorgehoben.
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Neues Parlament bekennt Farbe - politisches Programm der nächsten
11 Monate
Bereits vor einer Woche hat der peruanische Staatschef Alejandro
Toledo sein neues Kabinett vorgestellt. Neuer Ministerpräsident
ist Pedro Pablo Kuczynski, früherer Finanzminister und Investmentbanker.
Den Posten des Außenministers nimmt nun Oscar Maurtua ein.
Er ist damit Nachfolger von Fernando Olivera, dessen Ernennung die
kurzzeitige Krise der Regierung Perus provoziert hatte. Insgesamt
sechs neue Gesichter finden sich nun im peruanischen Kabinett.
Dieses muss auch gleich Farbe bekennen. Am 25. August wird die neue
Regierung ihr politisches Programm bis zu den Wahlen 2006 vorstellen.
Das neue Kabinett wird sowohl von Toledos Peru Posible als auch
von FIM unterstützt.
Toledo bleiben noch 11 Monate, bis seine Amtszeit endet und nach
den Wirren der letzten Wochen sind seine Umfragewerte wieder unter
10% gesunken.
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Flugzeugabsturz in Pucallpa
Am Dienstag den 23. August stürzte in der Nähe der Stadt
Pucallpa ein Passagierflugzeug der peruanischen Fluggesellschaft
Tans ab. Von den insgesamt 98 Passagieren überlebten 58 das
tragische Unglück.
Nach offiziellen Angaben befand sich das Flugzeug bereits im Landeanflug
auf Pucallpa, als es auf Grund von Sturmböen außer Kontrolle
geriet.
Während derzeit die ersten Überlebenden Lima erreichen,
um dort medizinisch betreut zu werden, geht indes im peruanischen
Regenwald die Suche nach den Opfern weiter. Noch sind nicht alle
Leichen geborgen, Augenzeugen allerdings berichten von schrecklichen
Bildern aus dem unzugänglichen Gelände in der Nähe
der Urwaldstadt.
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Staatspräsiedent Toledo entlässt Regierung in Peru
!
Am Donnerstag den 11.08. erklärte der peruanische Kabinettschef
Ferrero seinen Rücktritt als Folge der Unzufriedenheit über
die Ernennung von Fernando Olivera als Außenminister. Olivera
gilt generell als eher undiplomatisch und hat sich vor allem durch
die Unterstützung dreier Regionen, in denen Coca-Blätter
legal angebaut werden und auch für die Herstellung von Kokain
verwendet werden können, unbeliebt gemacht. Dem Rücktritt
Ferreros schloß sich auch der Minister des Bauwesens Bruce
an. Als Folge des Rücktrittes des Vorsitzenden des Kabinetts
sieht die peruansiche Verfassung die Auflösung desselben vor,
so daß sich der peruanische Präsident nun gezwungen sah,
seine Regierung zu entlassen. "Schon in wenigen Tagen"
allerdings, so Toledo, soll das "völlig neue Kabinett"
vorgestellt werden. Unklar ist dabei noch, ob die Partei PP (Perú
Posible) des Präsidenten die Koalition mit Fernando Oliveras
Partei FIM (Frente Independiente Moralizador - Unabhängige
Moralisten Front) aufrecht erhalten wird.
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Aerocóndor erweitert Flugplan um die Ziele Cusco und
Cajamarca
Auf einer Pressekonferenz gab die Fluggesellschaft Aerocóndor
nun bekannt, daß sie zukünftig neben Arequipa, Iquitos,
Tacna, Ayacucho und Andahuaylas auch die Städte Cusco und Cajamarca
anfliegen wird.
Damit erweitert die Airline ihr Angebot von bisher 5 auf nun 7 Zielflughäfen
und hofft so, ihre bisher 8 Prozent Marktanteil auf 15 Prozent steigern
zu können. Dabei setzt Aerocóndor nicht auf die unmittelbarste
Strategie: Die Flüge sollen zwar preiswert sein, allerdings
soll die Platzierung auf dem Markt nicht durch überbillige
Flugpreise erreicht werden, statttdessen wird eine langfristige
und stabile Positionierung angestrebt.
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Erforschung der Höhlen unter Machu Picchu
Seit 2002 wird in Peru unter dem Namen "Ukhupacha" das
Höhlensystem unter Machu Picchu erforscht. Ukhupacha ist Quechua
und war in den mythischen Religionen der Andenbevölkerung der
Name für den Bereich oder die Welt unterhalb der Erdoberfläche
und bildete zusammen mit Kaipacha, der Ebene der Erdoberfläche
und Hanaqpacha, der Sphäre der Götter jenen dreigliedrigen
Sinnzusammenhang, der die gesamte religiöse Prägung der
andinen Bevölkerung durchzieht. Mit diesem traditionsreichen
Namen machte sich nun 2002 ein Team von Höhlenforschern daran,
die Funktion und Bauweise des unter Machu Picchu gelegenen Höhlen-
und Tunnelsystems zu erforschen. Erste Funde machten schnell klar,
dass auch die ausgeklügelten Wegsysteme, angefangen beim Inka
Trail bis zum Qhapaq Ñan in die durchstruktuierte Beherrschung
der Berggiganten eingebettet waren. Die meisterliche Beherrschung
der Bergwelt durch die Inka wurde durch das von einer spanischen
Universität geförderte Projekt einmal mehr unter Beweis
gestellt.
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Cervantes " Don Quijote" nun endlich auch in Quechua
Ein Meisterwerk der Weltliteratur, prägend für Generationen
von Schriftstellern und von vielen als das wichtigste Werk des 17.Jahrhunderts
in Europa angesehen, wurde nun endlich auch in Quechua übersezt.
Einer Initiative des spanischen Journalisten Miguel de la Quadra
ist es zu verdanken, dass durch Fördermittel der Mienengesellschaft
Castrovierreyna die Abenteuer von Don Quijote und Sancho Pansa nun
auch den ca. 5 Millionen Quechua-Sprechenden in Peru und insgesamt
20 Millionen Menschen im gesamten Andenraum in ihrer eigenen Sprache
zugänglich gemacht werden. Einige Ausdrücke ließen
sich denn aber aus übersetzungslogischen Gründen doch
nicht übertragen, so kennt das Quechua zum Beispiel kein Wort
für Windmühlen, die in der Übersetzung nun mit dem
spanischen Terminus "molinos de viento" wiedergegeben
werden. Die Edition des 1605 erschienenen ersten Teil des Meisterwerkes
soll nun auf der nächsten internationalen Buchmesse in Guadalajara
im November dieses Jahres vorgestellt werden.
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Inkatrail ist bis September dieses Jahres bereits ausgebucht
Der Inkatrail, die beliebte Trekking Route nach Machu Picchu, ist
in diesem Jahr bereits bis Ende September ausgebucht. Erst seit
einiger Zeit wird die Begehung des alten Inkaweges staatlich reguliert.
Der Reisende hat dabei bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt
seine Buchung zu bestätigen. So ist nun schon absehbar, dass
bis Ende September diesen Jahres der traditionelle Inkatrail bereits
fast vollständig ausgebucht ist. Einzig einige Restplätze
stehen noch zur Verfügung. Wer dennoch durch die beeindruckende
Berglandschaft wandern möchte, der muss nicht verzweifeln.
Touranbieter haben längst eine Alternative bereit: In Cusco
beginnt dieser Trek, bei dem nach einer 4-tägigen Wanderung
durch das Lares Tal nach Ollantaytambo, Machu Picchu anschließend
mit dem Zug erklommen wird.
Mehr zum Alternativprogramm
Lares Tal Trek finden sie hier.
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Peruaner feiern das Corpus Christi Fest im Mai
Ab dem 26. Mai, 60 Tage nach Ostersonntag, wird in
Peru 7 Tage lang das Fest Corpus Christi gefeiert. Am eindrucksvollsten
ist diese Feierlichkeit wohl in Cusco, dort werden die wichtigsten
religiösen Statuen der Kirchen Cuscos zum Hauptplatz getragen,
wo sie anschliessend in der Kathedrale gesegnet werden, bevor sie
7 Tage später wieder an ihre Herkunftsstelle zurück kehren.
Am Abend vor dem Haupttag werden 12 typisch peruanische Gerichte
zubereitet, wie zum Beispiel Cuy Chiriuchu, Chichi (typisches regionales
Bier) und Pan (Brot).
Die Prozession am Haupttag findet gegen 11.00 Uhr statt. Während
mehrere Statuen von fünfzehn Heiligen und Jungfrauen auf mehrere
Prozessionen verteilt, sternförmig auf die Plaza de Armas zu
marschieren, sammeln sich dort immer mehr Menschen, um den heiligen
Körper in Empfang zu nehmen.
Begleitet wird dieses Spektakel von dem Läuten der größten
Kirchenglocke Perus, der Maria Angola.
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Peru schützt Regenwald, Auszeichnung für
Präsident Toledo
Für die Schaffung eines riesigen Naturschutzgebietes
am Oberlauf des Rio Purús im
Süd-Osten des Amazonas-Tieflandes bedachte der World Widlife
Fund (WWF) Perus Präsidenten Alejandro Toledo mit der Auszeichnung
"Gift of the Earth".
Das neue Reservat "Alto Purús" wurde bereits am
24. November des letzten Jahres gesetzlich abgesichert, in der Öffentlichkeit
jedoch wurde dies kaum registriert.
Der neue Nationalpark entspricht beinahe der Fläche von Belgien
und gehört somit zu den grössten Schutzgebieten der Welt.
Für Peru spielt das neue Reservat eine wichtige Rolle in der
Umweltpoltik, da durch seine Existenz das Vordringen der Erdöl-
und Erdgasindustrie verhindert werden kann, denn durch die nahegelegenen
Erdölfördergebiete wurde der Umwelt in diesem Gebiet bereits
grosser Schaden zugefügt.
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