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NEWS ARCHIV 2005

Zurück zu unserem Archiv 2006 - 2007 - 2008 - aktuellen News

AKTUELLE NEWS 30.12.2005

Toledo setzt sich für Streckenausbau in Ollantaytambo ein

Medienberichten zufolge soll sich Toledo für den Ausbau einer 42 Kilometer langen Straße von Ollantaytambo nach Abra Málaga (Heiliges Tal bei Cusco) engagieren. Insgesamt sollen 98 Millionen Soles investiert werden um die Verkehrsverbindungen zu erweitern und die Verbindung zu sichern. Damit soll zudem das Risiko von hohen Verlusten durch Blockaden der Zugstrecke eingeschränkt werden. Diese hatten im vergangen Monat erheblichen Schaden und finanzielle Einbußen in Millionenhöhe verursacht.

Im Moment beginnen gerichtliche Untersuchungen gegen die Teilnehmer der von FERSIMAC initiierten Blockaden Anfang und Mitte des Monats. Ihnen wird die Gefährdung öffentlicher Verkehrsverbindungen, Störung des allgemeinen Friedens und Beleidigung des Peruanischen Staates vorgeworfen.

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AKTUELLE NEWS 27.12.2005

Erhöhung der Flughafensteuer ab 2006

Nach Angaben der Lima Airport Partners, der Betreibergesellschaft des Internationalen Flughafens Jorge Chavez in Lima, sollen ab Januar 2006 die Flughafensteuern erhöht werden. Für nationale Flüge fallen dann statt den bisherigen USD 5,00 in Zukunft USD 6,05 an, für internationale Flüge zahlt der Gast USD 30,25 statt bisher USD 30,00.

Die Peruanische Gesellschaft für Reisen und Toursimus (APAVIT) behauptet hingegen, die Erhöhung sei ungerechtfertigt. Er begründet dies damit, dass die Inflation gering geblieben sei und auch der Dollarkurs relativ stabil geblieben ist und somit keine Notwendigkeit bestünde, die Toursiten mit der Erhöhung zu belasten. Auch Fluggesellschaften wollen eine Initiative gegen die Erhöhung gründen, da davon hauptsächlich der Staat, nicht jedoch die Fluglinien oder die Wirtschaft profitieren würden.

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AKTUELLE NEWS 27.12.2005

Strände des Nordens für Sylvester voll ausgebucht

Medienberichten zufolge können die Hotels im Norden des Landes, an den Stränden Tortugas (Áncash), Huanchaco (La Libertad), Pimentel (Lambayeque), Máncora und Órganos (Piura), Punta Sal und Zorritos (Tumbes) eine 100% Belegung für den Jahreswechsel verzeichnen. Dies sei laut dem Präsidenten von CANATUR (Nationale Tourismuskammer Peru) ein Resultat der im vergangen Jahr getätigten Erweiterungen und Verbesserung der Infrastruktur sowie den Investitionen im Bereich des Bädertourismus zu verdanken und gibt jetzt schon einen Hinweis auf eine günstige Konjukturphase in diesen Gebieten für das Jahr 2006.

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AKTUELLE NEWS 23.12.2005

Erneute Streiks für die Zugstrecke nach Machu Picchu angekündigt

Der Streit um die Konzession für die Zugstrecke nach Machu Picchu dauert an und Angaben zufolge sollen in Cusco erneut Blockaden stattfinden. Diese seien gemäß des Managers von FERSIMAC, Dante Quispe, notwendig um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Die Sicherheit der Touristen sowie die touristischen Aktivitäten und Verbindungen sollen davon jedoch nicht beeinträchtigt werden. Dagegen sprechen jedoch die Zahlen des vorangegangen Streiks bei dem ein Ausfall von etwa 340.000 USD zu verzeichnen war.
Trotzdem gelten die Berichte, 50% der gebuchten Touristenpakete für das Gebiet Cusco/Machu Picchu würden stornier t als übertrieben und falsch.

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AKTUELLE NEWS 16.12.2005

Vorläufige Wiederaufnahme der Verbindung nach Machu Picchu

Angaben zufolge wird Perurail den Betrieb der Zugstrecke nach der 24-stündigen Blockade durch die FERSIMSAC nun wieder aufnehmen. Sie behalte sich jedoch jederzeit das Recht vor, den Verkehr wieder einzuschränken sobald weitere Aktionen das Personal oder die Touristen gefärden würden. Hunderte von Demonstranten hatten versucht, die Zugstation San Pedro einzunehmen, wurden jedoch von der Polizei zurückgehalten. Medienberichten zufolge haben in Cusco und Urubamba kleinere Demonstrationen stattgefunden, in Aguas Calientes blieb die Situation jedoch unverändert.
Die Verhandlungen zwischen dem Tourismusministerium und dem Unternehmen FERSIMSAC dauern weiter an.

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AKTUELLE NEWS 15.12.2005

Weitere Blockade der Züge auf unbestimmte Zeit

Etwa 1700 Touristen pro Tag werden von der neuerlichen Blockade der Zugstrecke zwischen Cusco und Aguas Calientes betroffen sein und die täglichen Verluste werden auf bis zu 600 000 US Doller täglich geschätzt, das Ausmaß des Schadens, den Cuscos und Perus Ruf erleiden werden, ist noch nicht absehbar.
Initiiert wurde der Streik von Dante Quispe, Direktor von FERSIMSAC (Ferrocarril Santuario Inca de Machu Picchu SAC), der tausende Bauern im Heiligen Tal der Inka dazu aufrief, die Eisenbahnschienen - wie schon letzte Woche - zu blockieren.
FERSIMSAC ist ein weiterer peruanischer Zugbetreiber der schon vor Jahren ebenfalls die Lizenz für die einträgliche Strecke von Cusco nach Machu Picchu erworben hat, jedoch nie den Betrieb aufnahm. Nun wurde diese Lizenz nicht erneuert und Perurail ist und bleibt somit der einzige Anbieter. Als Reaktion darauf, rief der Direktor von FERSIMSAC zur Blockade auf unbestimmte Zeit.
Die Drohung des Staats mit Strafen und Konsequenzen für alle Beteiligten sowie die Entsendung von Polizeiverstärkung aus Lima, Puno und Arequipa wird darauf vermutlich keinen Einfluss haben.

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AKTUELLE NEWS 12.12.2005

Züge nach Machu Picchu operieren wieder nach Plan

Nachdem bis zu 700 Touristen durch den für 48 Stunden angekündigten Streik zunächst in Aguas Calientes eingeschlossen waren operieren die Züge zwischen dem bei Machu Picchu gelegenen Dorf und Cusco wieder im Normalbetrieb. Presseberichten zufolge werden weitere Streiks auf dieser Strecke nicht ausgeschlossen.

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AKTUELLE NEWS 06.12.2005

48-stündiger Streik in Cusco betrifft auch Züge nach Machu Picchu

Wie soeben bekannt wurde, werden aufgrund des derzeit stattfindenden Streiks in Cusco für die nächsten 48 Stunden keine Züge zwischen Cusco und Machu Picchu verkehren.
Reiseagenturen und -veranstalter sind nun darum bemüht, bereits gebuchte Touren zu verschieben bzw. eine Lösung für jene 2500 Touristen zu finden, die gerade zwischen Cusco und Aguas Calientes unterwegs sind.
Ursprung des Streiks war ein Konflikt über den Kauf von neuen Autobussen für die Strecke zwischen Aguas Calientes und Machu Picchu durch die Regionalregierung.

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AKTUELLE NEWS 28.11.2005

Strickwaren der Insel Taquile sind immaterielles Erbe der Menschheit

Neben 42 weiteren immateriellen Weltkulturerben, wurde auch den berühmten strickenden Männern der Insel Taquile mit ihren Meisterwerken der Textilkunst dieser Status der UNESCO verliehen.
Es war erst das insgesamt dritte Mal, dass die UNESCO eine Liste mit diesen immateriellen oder mündlichen Meisterwerken veröffentlichte um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen und so für den Fortbestand und die Aufrechterhaltung dieser Tänze, Lieder, Traditionen, Kunsthandwerke, Rituale und Mythologien zu sorgen. Oft sind es genau diese immateriellen Elemente, die die Identität und Kultur eines Landes ausmachen.
Die 43 neuen immateriellen Erbgüter der Menschheit wurden von einer 18-köpfigen Jury aus den 64 Kandidaten ausgewählt. Aufgrund der der 2 vorherigen Listen von 2001 und 2003 gibt es bereits 47 von der UNESCO ausgewählte Meisterwerke. Mehr als die Hälfte davon hat von dem Sonderstatus profitiert und konnte durch von der UNESCO-Auszeichung angelockte Privatsponsoren finanziell unterstützt werden.

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AKTUELLE NEWS 28.11.2005

Aerocondor plant Wiederaufnahme von Flügen über Colca-Canyon

Schon in den 1980ern wurden Flüge über den Colca-Canyon angeboten und nun plant die peruanische Fluglinie Aerocondor die Wiederaufnahme von touristischen Flügen über den Canyon sowie über das Tal der Vulkane. Mit Flugzeugen des Typs Cessna 208 Grand Caravan können Touristen also bald von Arequipa aus für etwa US$ 100 eine spektakuläre Aussicht auf diesen zweittiefsten Canyon der Welt sowie die nahe gelegenen Vulkane Misti, Ampato und Coropuna genießen. Genauer Starttermin wurde noch keiner genannt.

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AKTUELLE NEWS 17.11.2005

Wanderausstellung des Goldmuseums in deutschen Städten

All jene, die sich schon immer für die unglaublichen Goldschätze der prä-kolumbianischen Kulturen Perus interessiert haben, aber noch nicht die Möglichkeit hatten, das Goldmuseum in Lima zu besuchen, haben nun die nächsten zwei Jahre über die Gelegenheit dazu, den Reichtum zahlreicher peruanischer Kulturen in Deutschland zu bewundern.
Initiiert von der Universität von Leipzig, der peruanischen Botschaft in Deutschland und der Inka Gold Ausstellungs GmbH wird morgen, Freitag 18. November, im Romanushaus in Leipzig eine Ausstellung mit 85 Stücken der Kulturen Moche, Chimú, Nazca, Vicús, Lambayeque, Wari und Inca eröffnet. Bis 28. Februar 2006 wird diese größte Sammlung von peruanischen Edelmetallen, die jemals in Deutschland gezeigt wurde, in Leipzig zu sehen sein. Dann übersiedelt die Ausstellung in die Hauptstadt Berlin, wo sie zur Zeit der Fußballweltmeisterschaft bewundert werden kann. Nächste Station wird dann Hamburg sein und im darauffolgenden Jahr München.
Die Verantwortlichen erwarten nicht nur 300.000 Besucher in diesen vier Städten sondern sehen auch eine einmalige Chance für die peruanische Tourismus-Werbung in Deutschland.

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AKTUELLE NEWS 16.11.2005

Jaguar-Statue in der Ausgrabungsstätte Huaca Partida entdeckt

Die unter dem japanischen Archäologen Koíchiro Shíbata stehende Archäologengruppe gab kürzlich Auskunft über die Fortschritte der Ausgrabungen in der historischen Stätte Huaca Partida in der Nähe des Dorfes Nepeña an der nördlichen Küste Perus. Die Archäologen entdeckten eine in Stein gemeißelte, einen Meter breite Figur, deren Kopf einen Jaguar symbolisieren soll und die in Symbolik und Aussehen den Steinfiguren und Köpfen des berkannten Zeremonialzentrums von Chavin de Huantar ähneln. Dieses in hervoragendem Konservierungszustand befindliche Relief - laut Angaben in der Zeit zwischen 800 und 700 v.Chr. entstanden - gibt weitere Grundlagen für die Erforschung der dort ansässigen Cupisnique-Kultur (1800 v.Chr bis 500 n.Chr.) sowie deren Vergleich mit der Chavín-Kultur (800-400 v.Chr.). Seit Beginn der Ausgrabungsarbeiten vor zwei Jahren wurden bisher etwa 10 % des in drei Etappen konstuierten zeremoniellen Zentrums erschlossen.

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AKTUELLE NEWS 08.11.2005

Ex-Präsident Fujimori in Chile festgenommen

Der von der peruanischen Regierung wegen Korruption und Verletzung der Menschenrechte gesuchte Expräsident Perus, Alberto Fujimori, wurde am Morgen des 7. November in der chilenischen Hauptstadt festgenommen. Zuvor hatte er fünf Jahre im japanischen Exil gelebt, sich aber dennoch für die Präsidentschaftswahlen am 9.4.2006 als Kandidat aufstellen lassen. Die peruanischen Regierung hat nun 60 Tage Zeit, einen formellen Auslieferungsantrag zu stellen.

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AKTUELLE NEWS 31.10.2005

Nein zur Regionalisierung in Peru- Klares Ergebnis des Referendums

Am Sonntag, den 30.10.05, waren die Bürger von 16 der insgesamt 25 Departments in Peru aufgerufen, per Referendum über die Regionalisierung des Landes und die Formierung von Makroregionen abzustimmen. Die Partizipation war gross - und das Ergebnis sehr deutlich. In 15 Departments stimmten die Bürger mit „NEIN“, allein im Department Arequipa waren mehr Bürger für die Integration in eine Makroregion Arequipa – Puno – Tacna. Die aber nun auch nicht entstehen wird, da die Bürger in Puno und Tacna dagegen stimmten.
Einer der Hauptgründe für das Scheitern des Referendums ist nach Presseberichten die fehlende Informationspolitik im Vorfeld des Referendums: viele der Bürger, die mit „NEIN“ votierten, gaben an, wenig oder gar nicht über die Vor- und Nachteile der Regionalisierung aufgeklärt worden zu sein.
In Peru ist das Wählen Pflicht, wer nicht zu Wahl geht, muss umgerechnet rund 35 Euro Strafe zahlen.

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AKTUELLE NEWS 31.10.2005

Peru feiert den Tag der "música criolla"

Am 31. Oktober wird in Peru traditionell der Tag der Kreolischen Musik gefeiert. Er geht zurück auf das Jahr 1944, als der damalige Präsident Manuel Prado den 31. Oktober dazu bestimmte, der reichen kreolischen Kultur zu huldigen, die so typisch für die peruanische Küste ist. Zeitgenössische Beispiele sind die Perkussionistin Carmen Dongo und ihre Band Mano Madera oder aber die Sängerin Susana Baca, die 2002 mit ihrem Album "Lamento negro" als erste Peruanerin den Grammy Latino gewann. Auch wenn die Schaufenster der Läden in Peru zur Zeit mit allerlei orange-schwarzer Dekoration eher dem unperuanischen Halloween huldigen, verteidigen die Peruaner ihre Tradition auch gegen Stimmen, die den Tag der Kreolischen Musik schon dem Tode geweiht sehen. So wird in vielen Clubs heute peruanische Musik gespielt, dazu werden traditionelle Tänze wie Walzer und Marinera getanzt. Trotzdem stehen die Festivitäten immer stärker in Konkurrenz zu dem kommerziell lukrativeren Halloween.

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AKTUELLE NEWS 20.10.2005

Teure Flugtickets aufgrund steigender Rohölpreise

Steigende Rohölpreise und dadurch verursachte Teuerungen bei Flugtickets sorgen dafür, dass die Nachfrage an Flugreisen in Peru in den letzten Tagen um 30 % abgenommen hat. Die meisten Fluglinien die in Peru operieren haben die Preise ihrer Tickets für Inlandsflüge an den internationalen Trend angepasst und um durchschnittlich US$ 10 erhöht.

Laut der APEA, der Peruanischen Vereinigung der Fluglinien, betragen die Kosten für Kerosin mittlerweile schon 60 % der Gesamtkosten jeden Fluges. Die IATA, die Internationale Vereinigung der Fluglinien, rechnete aus, dass mit jedem Dollar, um den der Rohölpreis steigt, zusätzliche Kosten von 1 Milliarde US Dollar für die gesamte Flugindustrie entstehen.

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AKTUELLE NEWS 20.10.2005

Mumie in der Huaca Pucllana entdeckt

Neun Jahre ist es her, dass Wissenschaftler die Skelette von neun Frauen in der Pyramide der Ausgrabungsstätte Pucllana in Miraflores, Lima gefunden hatten. Archäologen entdeckten dort jetzt die mumifizierten Reste einer der Wari-Kultur zugerechneten Person sowie die Überreste dreier Kinderleichen von denen angenommen wird, dass sie zu Opferzwecken dienten.

Die kopflose Leiche ist in diverse Schichten von sechs Tunikas aus Baumwolle gewickelt und daher wird angenommen, dass es sich um eine bedeutende Persönlichkeit gehandelt haben musste. Des Weiteren waren dem Grab medizinische Kräuter, Mais, Samen und Beutel beigegeben.

Die Wissenschaftler sind sich auch darüber einig, dass die Mumie erst nachträglich enthauptet worden war. Anscheinend hatten die Einwohner der Ichma-Kultur, Nachfahren der Kultur in Lima das Grab öffneten und versucht, alle Spuren der Wari-Kultur zu beseitigen.

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AKTUELLE NEWS 18.10.2005

Züge nach Aguas Calientes wieder uneingeschränkt in Betrieb

Schon seit Sonntag Morgen verkehren die Züge auf der Eisenbahnstrecke Cusco-Aguas Calientes, die durch einen Erdrutsch blockiert war, wieder im Normalbetrieb.

Die Aufräumarbeiten gingen schneller als ursprünglich angenommen voran und so fuhr bereits am Sonntag um 6:30 der erste Zug über die geräumte Unglücksstelle. An den Tagen direkt nach dem verheerenden Erdrutsch konnten die Besucher nur mit Bussen bis Kilometer 82 der Strecke fahren und dort den Zug besteigen.

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AKTUELLE NEWS 14.10.2005

Machu Picchu-Besucher nach Erdrutsch wieder in Sicherheit

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat ein Erdrutsch, verursacht durch das Abtauen von Schnee und Eis am Berg Verónica, ein etwa 400 m langes Teilstück der Eisenbahnstrecke zwischen Cusco und Aguas Calientes sowie eine Brücke zerstört und den Fluss Runtumayu über seine Ufer treten lassen. Das hatte zur Folge, dass Aguas Calientes und andere Gemeinden um Machu Picchu von der Außenwelt abgeschnitten waren.

Am Donnerstag saßen daher etwa 3000 Machu Picchu-Besucher in Aguas Calientes fest. Doch schon tagsüber begannen erste Evakuierungen von knapp 1500 Besuchern und auch derzeit laufen die Evakuierungs- und Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Die Touristen können mit dem Zug bis etwa Kilometer 82 der Strecke fahren, müssen dann aussteigen und werden in Bussen weiter nach Cusco gebracht.

Laut bisher unbestätigten Quellen, wird der Verkehr in die andere Richtung, also von Cusco nach Machu Picchu spätestens morgen wieder aufgenommen. Auch in diesem Fall können Touristen mit Bussen bis Kilometer 82 fahren und dann in den Zug nach Aguas Calientes steigen um Machu Picchu zu besuchen. Es dürfte allerdings noch mindestens 5 Tag dauernd, bis die Zugstrecke wieder vollständig befahrbar ist.

Hier finden Sie einen Artikel (auf Spanisch) der Tageszeitung El Comercio mit einer detailierten Karte des betroffenen Gebietes.

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AKTUELLE NEWS 07.10.2005

Neues Inkadorf in Kusicancha öffnet seine Türen

Bald ist es so weit: Die "neu" entdeckte Inkastadt Kusicancha wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Drei Jahre lang fanden nach der spektakulären Entdeckung der Ruinen in der Nähe der Stadt Cusco Ausgrabungen statt. Einen Meter tief mussten die Forscher graben um den archäologischen Komplex freizulegen und nun eine weitere Grundlage für Forschungen über die Inka-Kultur zu bergen. Kusicancha befindet sich im Herzen des historischen Zentrums der Stadt, nicht weit von der Plaza de Armas und umfasst ein Areal von 6110 m². Die sieben separaten Plätze waren entweder große Häuser oder Festungen, in welchen zwischen fünf und zwanzig Familien gewohnt haben könnten. In Anlehnung an geschichtliche Aufzeichnungen gehörte der Gebäudekomplex der Herrscherfamilie Pachacútec.

Die letzten organisatorischen Schritte sind nun getan und zufrieden erwartet David Ugarte Vega Centeno, der Direktor des Instituto Nacional de Cultura von Cusco, die für Mitte Oktober geplante Eröffnung.

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AKTUELLE NEWS 30.09.2005

Noch kein Frühling in den Anden

Nachdem es schon Anfang des Monats zu untypischen Schneefällen und einem Kälteeinbruch in den südlichen peruanischen Anden gekommen war, kehrt auch dieses Wochenende der Winter mit Frost und Niederschlägen wieder zurück.
Für diese Jahreszeit ungewöhnliche, kalte und feuchte Luftmassen vom Pazifik sorgen dafür, dass es an der Küste zu starkem Wind und in den Anden-Departamentos Puno, Cusco, Moquegua, Arequipa und Apurímac zu Schneefällen kommen kann. In diesem Fall sinken nicht nur die täglichen Mindest- sondern auch die Höchsttemperaturen. Laut SENAMHI, dem nationalen Wetter- und Meteorologie-Institut besteht zusätzlich zu den Niederschlägen die Gefahr von starken Windenböen und damit einhergehenden Turbulenzen und Verspätungen im Flugverkehr.

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AKTUELLE NEWS 27.09.2005

Welttourismustag am 27. September - Peru veröffentlicht Tourismus-Satellitenkonto

Rechtzeitig zum Welttourismustag am 27. September veröffentlicht MINCETUR, das Ministerium für Außenwirtschaft und Tourismus heute erstmals ein Tourismus-Satellitenkonto für Peru. So ein Konto ermöglicht es, den Tourismus und seinen Stellenwert in der Wirtschaft eines Landes genauer zu messen und mit anderen Wirtschaftszweigen zu vergleichen.
Lesen Sie mehr zu den peruanischen Tourismusdaten in unserem Oktober-Newsletter, der demnächst erscheint!

Einen schönen Welttourismustag wünscht Ihnen Ihr peruline-Team!
¡ Feliz Día Mundial de Turismo!

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AKTUELLE NEWS 18.09.2005

Auf den Spuren von Maria Reiche -
starke Winde "entdecken" zwölf neue Paracas-Figuren

Es ist noch nicht lange her, daß die von Maria Reiche erforschten Nazca-Linien von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Das Gebiet um Nazca umfasst etwa 450 km².

Aber damit nicht genug! Letzte Woche trugen ganz in der Nähe, im Tal El Ingenio, Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h zur Entdeckung weiterer präinka-zeitlicher Linien und Zeichnungen bei. Eduardo Herrán Gómez, Direktor der Investigaciones Aeroarqueológicas, hat sie als erster registriert und der Paracas-Kultur zugeordnet. Neben weiteren menschlichen und zoologischen Abbildungen befand sich unter den 12 Petroglyphen auch eine Schlange großen Ausmaßes sowie eine Mumie mit Totenkopf. Die am besten zu erkennende der 20 bis 45 m langen Figuren ist die Abbildung eines Wesens, das den Anschein von siamesischen Zwillingen hat. Die Funde belegen, dass sich die Paracas-Kultur weiter nach Süden ausgebreitet hatte, als bisher angenommen.

Die Funde geben nicht nur die Möglichkeit weiterer Forschungen sondern stellen laut dem Historiker Josué Lancho Rojas auch eine große Herausforderung an den Erhalt dieses archäologischen Erbes dar. Natürlich sollen die Linien auch in das touristische Angebot Perus eingebunden werden.

Trozt aller Freude bleiben viele Fragen ungeklärt. Welche Bedeutung hatten diese neu entdeckten Figuren? Fanden diese neue Linien einst tatsächlich als gigantischer Kalender Verwendung? In welcher Beziehung stehen sie zu den bereits bekannten Nazca-Linien. Und gibt es vielleicht noch weitere verborgene Linien?

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AKTUELLE NEWS 07.09.2005

PromPerú investiert in Werbung auf dem deutschen Markt

PromPerú, die staatliche Tourismusorganisation Perus, wird US$ 320 000 in Tourismuswerbung in Deutschland investieren. Mit 43 077 Besuchern im vergangenen Jahr ist Deutschland das drittwichtigste Herkunftsland von europäischen Perutouristen. Im Durchschnitt bleiben die Gäste aus dem Land des "Reiseweltmeisters" 20 Tage und geben dabei US$ 892 in Peru selbst aus.
Um Peru als Reiseland nun noch bekannter zu machen und mit gängigen Vorurteilen aufzuräumen wird in den wichtigsten Printmedien wie z. B. FVW, Touristik Aktuelle, Frankfurter Allgemeine und Die Welt geworben. Weiter wird PromPerú, wie auch peruline, bei den wichtigesten deutschen Fachmessen vertreten sein.
Unter dem Slogan "Packen Sie Ihre 7 Sinne" soll Peru als Destination positioniert werden, die weit mehr als nur eine aufregende Geschichte und Jahrhunderte alte Kultur zu bieten hat. Vielmehr wird auch die natürliche Vielfalt an Flora, Fauna und Landschaften sowie die immer noch lebende Kultur und Tradition hervorgehoben.

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AKTUELLE NEWS 25.08.2005

Neues Parlament bekennt Farbe - politisches Programm der nächsten 11 Monate

Bereits vor einer Woche hat der peruanische Staatschef Alejandro Toledo sein neues Kabinett vorgestellt. Neuer Ministerpräsident ist Pedro Pablo Kuczynski, früherer Finanzminister und Investmentbanker. Den Posten des Außenministers nimmt nun Oscar Maurtua ein. Er ist damit Nachfolger von Fernando Olivera, dessen Ernennung die kurzzeitige Krise der Regierung Perus provoziert hatte. Insgesamt sechs neue Gesichter finden sich nun im peruanischen Kabinett.
Dieses muss auch gleich Farbe bekennen. Am 25. August wird die neue Regierung ihr politisches Programm bis zu den Wahlen 2006 vorstellen. Das neue Kabinett wird sowohl von Toledos Peru Posible als auch von FIM unterstützt.
Toledo bleiben noch 11 Monate, bis seine Amtszeit endet und nach den Wirren der letzten Wochen sind seine Umfragewerte wieder unter 10% gesunken.

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AKTUELLE NEWS 24.08.2005

Flugzeugabsturz in Pucallpa

Am Dienstag den 23. August stürzte in der Nähe der Stadt Pucallpa ein Passagierflugzeug der peruanischen Fluggesellschaft Tans ab. Von den insgesamt 98 Passagieren überlebten 58 das tragische Unglück.
Nach offiziellen Angaben befand sich das Flugzeug bereits im Landeanflug auf Pucallpa, als es auf Grund von Sturmböen außer Kontrolle geriet.
Während derzeit die ersten Überlebenden Lima erreichen, um dort medizinisch betreut zu werden, geht indes im peruanischen Regenwald die Suche nach den Opfern weiter. Noch sind nicht alle Leichen geborgen, Augenzeugen allerdings berichten von schrecklichen Bildern aus dem unzugänglichen Gelände in der Nähe der Urwaldstadt.

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AKTUELLE NEWS 15.08.2005

Staatspräsiedent Toledo entlässt Regierung in Peru !

Am Donnerstag den 11.08. erklärte der peruanische Kabinettschef Ferrero seinen Rücktritt als Folge der Unzufriedenheit über die Ernennung von Fernando Olivera als Außenminister. Olivera gilt generell als eher undiplomatisch und hat sich vor allem durch die Unterstützung dreier Regionen, in denen Coca-Blätter legal angebaut werden und auch für die Herstellung von Kokain verwendet werden können, unbeliebt gemacht. Dem Rücktritt Ferreros schloß sich auch der Minister des Bauwesens Bruce an. Als Folge des Rücktrittes des Vorsitzenden des Kabinetts sieht die peruansiche Verfassung die Auflösung desselben vor, so daß sich der peruanische Präsident nun gezwungen sah, seine Regierung zu entlassen. "Schon in wenigen Tagen" allerdings, so Toledo, soll das "völlig neue Kabinett" vorgestellt werden. Unklar ist dabei noch, ob die Partei PP (Perú Posible) des Präsidenten die Koalition mit Fernando Oliveras Partei FIM (Frente Independiente Moralizador - Unabhängige Moralisten Front) aufrecht erhalten wird.

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AKTUELLE NEWS 08.08.2005

Aerocóndor erweitert Flugplan um die Ziele Cusco und Cajamarca

Auf einer Pressekonferenz gab die Fluggesellschaft Aerocóndor nun bekannt, daß sie zukünftig neben Arequipa, Iquitos, Tacna, Ayacucho und Andahuaylas auch die Städte Cusco und Cajamarca anfliegen wird.
Damit erweitert die Airline ihr Angebot von bisher 5 auf nun 7 Zielflughäfen und hofft so, ihre bisher 8 Prozent Marktanteil auf 15 Prozent steigern zu können. Dabei setzt Aerocóndor nicht auf die unmittelbarste Strategie: Die Flüge sollen zwar preiswert sein, allerdings soll die Platzierung auf dem Markt nicht durch überbillige Flugpreise erreicht werden, statttdessen wird eine langfristige und stabile Positionierung angestrebt.

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AKTUELLE NEWS 27.07.2005

Erforschung der Höhlen unter Machu Picchu

Seit 2002 wird in Peru unter dem Namen "Ukhupacha" das Höhlensystem unter Machu Picchu erforscht. Ukhupacha ist Quechua und war in den mythischen Religionen der Andenbevölkerung der Name für den Bereich oder die Welt unterhalb der Erdoberfläche und bildete zusammen mit Kaipacha, der Ebene der Erdoberfläche und Hanaqpacha, der Sphäre der Götter jenen dreigliedrigen Sinnzusammenhang, der die gesamte religiöse Prägung der andinen Bevölkerung durchzieht. Mit diesem traditionsreichen Namen machte sich nun 2002 ein Team von Höhlenforschern daran, die Funktion und Bauweise des unter Machu Picchu gelegenen Höhlen- und Tunnelsystems zu erforschen. Erste Funde machten schnell klar, dass auch die ausgeklügelten Wegsysteme, angefangen beim Inka Trail bis zum Qhapaq Ñan in die durchstruktuierte Beherrschung der Berggiganten eingebettet waren. Die meisterliche Beherrschung der Bergwelt durch die Inka wurde durch das von einer spanischen Universität geförderte Projekt einmal mehr unter Beweis gestellt.

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AKTUELLE NEWS 14.07.2005

Cervantes " Don Quijote" nun endlich auch in Quechua

Ein Meisterwerk der Weltliteratur, prägend für Generationen von Schriftstellern und von vielen als das wichtigste Werk des 17.Jahrhunderts in Europa angesehen, wurde nun endlich auch in Quechua übersezt. Einer Initiative des spanischen Journalisten Miguel de la Quadra ist es zu verdanken, dass durch Fördermittel der Mienengesellschaft Castrovierreyna die Abenteuer von Don Quijote und Sancho Pansa nun auch den ca. 5 Millionen Quechua-Sprechenden in Peru und insgesamt 20 Millionen Menschen im gesamten Andenraum in ihrer eigenen Sprache zugänglich gemacht werden. Einige Ausdrücke ließen sich denn aber aus übersetzungslogischen Gründen doch nicht übertragen, so kennt das Quechua zum Beispiel kein Wort für Windmühlen, die in der Übersetzung nun mit dem spanischen Terminus "molinos de viento" wiedergegeben werden. Die Edition des 1605 erschienenen ersten Teil des Meisterwerkes soll nun auf der nächsten internationalen Buchmesse in Guadalajara im November dieses Jahres vorgestellt werden.

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AKTUELLE NEWS 07.07.2005

Inkatrail ist bis September dieses Jahres bereits ausgebucht

Der Inkatrail, die beliebte Trekking Route nach Machu Picchu, ist in diesem Jahr bereits bis Ende September ausgebucht. Erst seit einiger Zeit wird die Begehung des alten Inkaweges staatlich reguliert. Der Reisende hat dabei bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt seine Buchung zu bestätigen. So ist nun schon absehbar, dass bis Ende September diesen Jahres der traditionelle Inkatrail bereits fast vollständig ausgebucht ist. Einzig einige Restplätze stehen noch zur Verfügung. Wer dennoch durch die beeindruckende Berglandschaft wandern möchte, der muss nicht verzweifeln. Touranbieter haben längst eine Alternative bereit: In Cusco beginnt dieser Trek, bei dem nach einer 4-tägigen Wanderung durch das Lares Tal nach Ollantaytambo, Machu Picchu anschließend mit dem Zug erklommen wird.

Mehr zum Alternativprogramm Lares Tal Trek finden sie hier.

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AKTUELLE NEWS 12.05.2005

Peruaner feiern das Corpus Christi Fest im Mai

Ab dem 26. Mai, 60 Tage nach Ostersonntag, wird in Peru 7 Tage lang das Fest Corpus Christi gefeiert. Am eindrucksvollsten ist diese Feierlichkeit wohl in Cusco, dort werden die wichtigsten religiösen Statuen der Kirchen Cuscos zum Hauptplatz getragen, wo sie anschliessend in der Kathedrale gesegnet werden, bevor sie 7 Tage später wieder an ihre Herkunftsstelle zurück kehren.
Am Abend vor dem Haupttag werden 12 typisch peruanische Gerichte zubereitet, wie zum Beispiel Cuy Chiriuchu, Chichi (typisches regionales Bier) und Pan (Brot).
Die Prozession am Haupttag findet gegen 11.00 Uhr statt. Während mehrere Statuen von fünfzehn Heiligen und Jungfrauen auf mehrere Prozessionen verteilt, sternförmig auf die Plaza de Armas zu marschieren, sammeln sich dort immer mehr Menschen, um den heiligen Körper in Empfang zu nehmen.
Begleitet wird dieses Spektakel von dem Läuten der größten Kirchenglocke Perus, der Maria Angola.

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AKTUELLE NEWS 19.04.2005

Peru schützt Regenwald, Auszeichnung für Präsident Toledo

Für die Schaffung eines riesigen Naturschutzgebietes am Oberlauf des Rio Purús im
Süd-Osten des Amazonas-Tieflandes bedachte der World Widlife Fund (WWF) Perus Präsidenten Alejandro Toledo mit der Auszeichnung "Gift of the Earth".

Das neue Reservat "Alto Purús" wurde bereits am 24. November des letzten Jahres gesetzlich abgesichert, in der Öffentlichkeit jedoch wurde dies kaum registriert.
Der neue Nationalpark entspricht beinahe der Fläche von Belgien und gehört somit zu den grössten Schutzgebieten der Welt.
Für Peru spielt das neue Reservat eine wichtige Rolle in der Umweltpoltik, da durch seine Existenz das Vordringen der Erdöl- und Erdgasindustrie verhindert werden kann, denn durch die nahegelegenen Erdölfördergebiete wurde der Umwelt in diesem Gebiet bereits grosser Schaden zugefügt.

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