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NEWS ARCHIV 2006

Zurück zu unserem Archiv 2005 - 2007 - 2008 - aktuellen News

AKTUELLE NEWS 19.12.2006

Air Madrid gibt auf

Die spanische Billigfluglinie Air Madrid hat am vergangenen Freitag mit sofortiger Wirkung den Betrieb eingestellt. In einer Erklärung auf ihrer Internetseite macht das Unternehmen das Verkehrsministerium verantwortlich, da es Air Madrid auf Grund wiederholt auftretender, massiver Unpünktlichkeit in dieser Woche ultimativ mit dem Entzug der Fluglizenz gedroht hatte. Dieser Frist zum Trotz hat das Unternehmen in den vergangenen Tagen noch fast 30.000 Tickets verkauft.

Mit ihrer Aufgabe stürzte Air Madrid rund 130.000 Fluggäste - 120.000 davon in Lateinamerika (Ecuador, Kolumbien, Argentinien, Chile, Panama, Costa Rica, Brasilien, Mexiko und Peru) - ins Ungewisse. Ihnen soll bis mindestens zum 21. Dezember ein Krisenmanagement der zivilen spanischen Luftfahrtbehörde helfen, das umgehend Charterflugzeuge für die Rückflugaktion der betroffenen Passagiere orderte. Der erste Ersatzflieger verließ am Samstagmorgen Gran Canarias in Richtung Buenos Aires mit Station in Barcelona und Madrid.

Die Fluggesellschaft wurde vor drei Jahren gegründet. Sie gehört dem mallorquinischen Hotelier José Luis Carrillo und verzeichnete ein rasantes Wachstum. Mit ihren neun Airbus-Maschinen transportierte sie 2,6 Millionen Passagiere im Jahr.

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AKTUELLE NEWS 07.12.2006

Die peruanische Fluggesellschaft Wayraperú schließt ihre Pforten

Wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Hauptanteilseignern und weiteren Mitgliedern des Direktoriums wurden Ende November alle Flüge der Anfang 2006 gegründeten Fluggesellschaft Wayraperú abgesagt. Der Präsident der Vereinigung peruanischer Fluggesellschaften (APEA), Carlos Palacín Fernández, kündigte an, dass die Airline seine Serviceleistungen in nächster Zeit nicht mehr anbieten werde. Mit durchschnittlich täglich 7.000 Fluggästen sei der peruanische Markt nicht für vier nationale Fluggesellschaften (AeroCondor, LANPERU, Starperu und Wayra) rentabel, so Palacín. Aus diesem Grund sah sich das Unternehmen Wayra dazu gezwungen seine Aktivitäten zu beenden. Bereits verkaufte Flugtickets wurden den Fluggästen zurückerstattet oder auf andere Fluggesellschaften umgebucht.

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AKTUELLE NEWS 30.11.2006

peruline organisiert Pressereise für deutsche Journalisten

Zu unserer Arbeit als touristischer Informationsdienst zählt es unter Anderem das Land Peru als Tourismusdestination auf dem deutschsprachigen Markt bekannter zu machen. Mit der Unterstützung unserer peruanischen Geschäftspartner und zahlreichen anderen Institutionen ist es uns gelungen eine 10-tägige Pressereise für sieben renommierte deutsche Journalisten in Peru unter dem Motto "Archäologische Wunder und Nachhaltiger Tourismus" zu organisieren. Seit vergangener Woche ist die Gruppe unterwegs und besichtigt nicht nur die klassischen Reiseziele Perus, wie Cusco und Machu Picchu, sondern auch die touristisch bisher weniger bekannten Destinationen wie Cajamarca und Chiclayo. Unser Ziel ist es, den Journalisten neue Aspekte und unterschiedliche Formen des Tourismus, wie Öko- und Erlebnistourismus, in Peru näher zu bringen und somit die Kontraste, die von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit Perus zeugen, aufzuzeigen.

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AKTUELLE NEWS 23.11.2006

Regional- und Lokalwahlen in Peru

Die Wahlergebnisse der am vergangenen Sonntag stattfindenden Wahlen auf Regional-, Provinz- und Distriktebene in Peru führen zu regelrechten Überraschungen: Die Partei des aktuellen Präsidenten, Alan García, APRA (Alianza Popular Revolucionaria Americana), die Partei PNP (Partido Nacionalista Peruano) des umstrittenen Gegenkandidaten der vergangenen Präsidentschaftswahlen, Ollanta Humala, und die restlichen traditionellen politischen Parteien gehen als Verlierer der Wahlen hervor. Dass die Partei von Alan García so schlecht abschneidet wird auf die häufigen parteiinternen Streitigkeiten zurückgeführt. Humalas Wahlniederlage ist der nicht gerade vertrauenschaffenden Spaltung seiner Partei in zwei Blöcke, die humalatreuen Nationalisten und die UPP, zuzuschreiben. Die Nichtberücksichtigung der Partei von Humala während den Wahlen zeigt die Unberechenbarkeit der peruanischen Wähler, die mit der Wahl Humalas als Präsidentschaftskandidaten Anfang des Jahres wohl nur auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen wollten und somit gezwungenermaßen für seine Person stimmten. Bessere Ergebnisse liefert die Partei Unidad Nacional, die sich in Lima mit ihrem Kandidaten und bisherigen Bürgermeister Luis Castañeda Lossio als Gewinner herausstellt. Er vereinigt bei der Bürgermeisterwahl über die Hälfte der Stimmen der Einwohner Limas auf sich und lässt seinen Gegenkandidaten somit keine Chance. Die UN hat vermutlich 26 der 42 Distrikte gewonnen und kann somit im Vergleich zu den letzten Wahlen ein großes Plus verzeichnen. Diese Partei hat zwar somit eine starke Stellung in Lima erreicht, blieb in den ländlichen Regionen aber relativ schwach. Als weiterer Gewinner geht dieses Mal die aktuelle populäre Bewegung der unabhängigen lokalen Parteien hervor. Diese untereinander nicht verbundenen Parteien profitieren von der Handlungsunfähigkeit der traditionellen Parteien.

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AKTUELLE NEWS 16.11.2006

Inkaschätze auf Ausstellung im Völkermuseum in Hamburg

Am kommenden Sonntag, den 19.11.2006, wird im Hamburger Völkermuseum die "Schatzkammer der Anden" festlich eröffnet.

Viele wertvolle Kunstwerke, darunter Schmuck- und Kultgegenstände, aus Panama, Peru, Ecuador, Costa Rica und Kolumbien werden ab diesem Tag dem öffentlichen Publikum zugänglich gemacht. Aus Peru werden dort vor allem Objekte aus der Sammlung des deutschen Archäologen H. Brüning (1848-1928) zu sehen sein. Hier können die Besucher Goldschmuck, Silbergeräte, Bronzeminiaturen und kleine steinerne Skulpturen aus Nordperu bestaunen. Die Ausstellung stellt die Versiertheit der andinen Bevölkerung als Goldschmiede und Kunsthandwerker heraus. Für die Andenvölker war das Gold von symbolischer Bedeutung, Gold symbolisierte "Inti", den Sonnengott und Silber die Mondgöttin "Mama Quilla". Für die Konquistadoren hingegen, die im Jahre 1532 Südamerika eroberten, zählte nur der materielle Wert. Aus diesem Grund gingen bereits während der "Conquista" viele Kunstgegenstände durch das Einschmelzen der wertvollen Schätze verloren. Die auf der Ausstellung präsentierten Fundstücke sind hauptsächlich wiedergefundene Grabbeigaben aus Raubgrabungen.

Die Eröffnung der Ausstellung der andinen Schätze findet am Sonntag, den 19.11.2006, in Anwesenheit von Maria Teresa Merino de Hart, der Generalkonsulin von Peru, statt. Ab dem 21. Januar 2007 wird die Inka-Galerie in der Altamerika-Dauerausstellung des Hamburger Völkermuseums der Öffentlichkeit präsentiert.

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AKTUELLE NEWS 09.11.2006

Peru unter den weltweiten Top Ländermarken

In einer kürzlich veröffentlichten Studie über den Globalen Ländermarken Index (Country Brand Index, CBI), der Beratungsfirma FutureBrand und der PR Firma Weber Shandwick durchgeführt, nimmt Peru als beste Ländermarke in der Klassifikation "Beste Ländermarke für Abstand vom Touristenrummel und Exotik“ den 1. Platz ein. Der CBI behandelt Länder als "Marken" und bewertet neue globale Reisetrends im Wirtschaftsbereich mit dem weltweit schnellsten Wachstum: Reisen und Tourismus. Die Studie wurde auf dem World Travel Market (Weltreise Markt) 2006 in London präsentiert, der führenden jährlichen Messe der globalen Reiseveranstalter. Australien hat die Nase als Ländermarke vorn, gefolgt von den Vereinigten Staaten und Italien. Als beste Ländermarke für Authentizität wurde Indien auserkoren, die USA als beste Destination für Familien- und Geschäftsreisen. Die Bahamas beherbergen die schönsten Strände weltweit (beste Ländermarke für Strände) und Neuseeland besticht mit seiner atemberaubenden Natur als beste Ländermarke für schöne Natur. Beste Ländermarke für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist Thailand und für Sicherheit Kanada. Außerdem hebt der Ländermarken Index China, Kroatien und die Vereinigten Arabischen Emirate als die drei aufstrebenden Sterne am weltweiten Reisemarkt in den kommenden fünf Jahren hervor.

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AKTUELLE NEWS 24.10.2006

PromPeru veranstaltet Seminar und Kochkurs in Deutschland

Ein Event welches das Interesse von Presse, Reisebüros, Tourveranstaltern und den deutschen Küchenchefs hervorrief: Unter dem Motto "Peru - ein Land in Bewegung" veranstaltete PromPeru in Frankfurt am Main kürzlich ein Seminar für Reisebüros. Das Ziel dieser Veranstaltung war die touristische Vielfalt Perus vorzustellen und das Interesse des deutschen Marktes zu wecken.

Im Rahmen der Seminare bereiteten James Berckemeyer und Pablo Anastasio, beide peruanische Starköche im Hotel El Olivar Sonesta Posada del Inca Lima, in drei Kochkursen mit deutschen Gourmetliebhabern peruanische Spezialitäten zu. Es gab sowohl einen interaktiven und unterhaltsamen Kurs für deutsche Reisebüros, als auch für Journalisten und die allgemeine Bevölkerung. Auf diese Weise hatten die deutschen Bürger die Möglichkeit, Peru auch als eines der besten gastronomischen Reiseziele kennen zu lernen. Als kleines Souvenir erhielt jeder Teilnehmer eine Tasche mit touristischen Informationen über Peru.

Der deutsche Markt hat sich mittlerweile zu einer wichtigen touristischen Einnahmequelle für Peru entwickelt: Im Jahre 2005 waren mehr als 42.000 deutsche Touristen in Peru zu Besuch.

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AKTUELLE NEWS 11.10.2006

5. Oktoberfest in Lima

Das erstmals 1810 in München auf der Theresienwiese veranstaltete Oktoberfest ist mittlerweile zum größten Volksfest der Welt geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch in über 200 weiteren Städten weltweit Gemeinschaften deutscher "Wiesn"-Anhänger gefunden haben. Gemäß Münchner Tradition findet auch in Lima dieses Jahr das 5. Oktoberfest vom 20. - 22. Oktober im Hofe des "Museo de la Nación", im Stadtteil San Borja, statt. Die Gäste erwartet typisch deutsches Ambiente: Tisch- und Stuhlgarnituren aus Deutschland, zünftige süddeutsche Mahlzeiten und jede Menge Bier - die Brauerei Cusqueña stellt eigens für diese Veranstaltung Bier nach deutschem Reinheitsgebot her. Neben Spielen und Wettbewerben wird die bayrische Musikgruppe "Zugspitzmusik" auf der Veranstaltung für Unterhaltung sorgen. Eröffnet wird das Spektakel mit einem lautstarken "Ozapft is!" am 20. Oktober um 20 Uhr. Für bierdurstige Interessenten gibt es weitere Informationen und Öffnungszeiten unter www.oktoberfest-peru.com.

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AKTUELLE NEWS 26.09.2006

PromPeru fördert neues Touristenziel im Ica-Department

Diese Woche gab PromPeru, das staatliche Tourismusförderungsinstitut, bekannt, dass das archäologische Gebiet Cahuachi, 22 km von der Stadt Nasca entfernt, zukünftig als neues Touristenziel im Department Nasca vermarktet werden soll. Cahuachi, angeblich das größte Zeremonialzentrum aus Adobesteinen der Welt, war einst Wohnort und rituelles Zentrum der Nasca-Kultur (200-600 n. Chr.). Das Gebiet, aus 34 pyramidenähnlichen Tempeln, ist mit 24 km Ausbreitung noch größer als die archäologische Stätte Chan Chan der Chimú-Kultur bei Trujillo, im Norden Perus. In dieser Künstlerstadt liegen wohl auch die Ursprünge der Entstehung der berühmten Nasca-Linien. Seit etwa 23 Jahren wird das in den Pampas von Nasca befindliche Gebiet von Archäologen unter Anführung des italienischen Archäologen Guiseppe Orefici freigelegt. Touristen ist es bereits erlaubt die Stätte zu besichtigen. Bis 2011 soll das architektonisch sehenswerte Monument die für den Tourismus notwendige Infrastruktur aufweisen und für die Öffentlichkeit möglichst einfach zugänglich gemacht werden.

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AKTUELLE NEWS 06.09.2006

Deutsch-peruanische Kunstausstellung in Lima vom 26.09 - 13.10.2006

Ab dem 26. September 2006 werden Bilder, Skulpturen und Fotografien einer elfköpfigen Gruppe peruanischer und deutscher Künstler im Centro Cultural de Bellas Artes, in Lima, ausgestellt. Sowohl die plastischen Werke der professionellen peruanischen Künstler, als auch die Ausstellungsstücke der in Peru lebenden Deutschen sollen die individuellen Eindrücke des kontrastreichen hektischen Alltagslebens in Lima vermitteln. Die gemeinsame Ausstellung der Künstler aus verschiedenen Schaffenskreisen soll als Vorbild dienen: durch die Vereinigung unterschiedlicher Kunstrichtungen, die die Leidenschaft und Kreativität der einzelnen Gruppenmitglieder auszeichnet, wollen die Künstler die kulturelle deutsch-peruanische Gemeinschaft zusammenführen und dauerhaft stärken.

Die Ausstellung wird am Dienstag, den 26. September um 19.30 Uhr, vom Direktor der Escuela Nacional Superior Autónoma de Bellas Artes del Perú und dem deutschen Botschafter im Centro Cultural de Bellas Artes eröffnet. Die Kunstwerke werden dort bis zum 13. Oktober 2006 zu sehen sein.

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AKTUELLE NEWS 18.08.2006

Mochica-Krone kehrt bald in die Heimat zurück

Die britische Polizei machte vorige Woche eine sensationelle Entdeckung: In einer englischen Galerie fanden sie eine einzigartige Goldkrone aus der Mochica-Kultur (ca. 200-800. v. Chr.). Dieses wertvolle Fundstück wurde Ende der 80er Jahre bei einem spektakulären Raubüberfall der archäologischen Ausgrabungsstätte "Cerro la Mina", im Tal des Jequetepeque im Department La Libertad, zwischen Trujillo und Chiclayo, entwendet. Es handelt sich um eines der schönsten Schmuckobjekte aus der frühen Mochica-Zeit. Die Krone zeigt in der Mitte eine menschenähnliche Göttlichkeit, von der acht Tintenfischarme, die in Köpfen von Katzenfischen enden, ausgehen. Dieser Fisch wird in Verbindung mit Fruchtbarkeitsritualen gebracht, so dass das Schmuckstück die Elemente des Flusses, des Meeres und der Erde vereint. Nach der Übergabe an die peruanische Regierung wird die Krone im Museum "Tumbas Reales" in Lambayeque zu sehen sein. Um die Suche nach weiteren während des Raubes entwendeten Fundstücken voranzutreiben, ist die britische Polizei nun auch auf das Interesse und die Unterstützung der peruanischen Regierung angewiesen.

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AKTUELLE NEWS 14.08.2006

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen Lima

Die in Großbritannien gerade noch vereitelten Anschläge auf Passagierflugzeuge führen auch zu erhöhten Sicherheits-kontrollen am Flughafen in Lima. Aus diesem Grund kommt es zu zahlreichen Verspätungen und Flugausfällen. Die neuen Regelungen untersagen auf jeglichen Flügen in oder über die Vereinigten Staaten die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck. Davon ausgenommen sind Babynahrung und wichtige, ärztlich verordnete Medikamente. Die Durchführung von sorgfältigen Sicherheitskontrollen mit Spürhunden am Flughafen in Lima, verzögert die Abreise zahlreicher Touristen. Wie lange dieser Ausnahmezustand anhalten wird, ist bisher unbekannt.

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AKTUELLE NEWS 04.08.2006

Neues Kabinett mit Überraschungen

Nach dem Machtwechsel an der Spitze Perus (wir berichteten in vergangenen News), fand jetzt auch die Ernennung der neuen Ministerinnen und Minister durch den neuen Präsidenten Alan García statt. Es gab einige Überraschungen: Unter den 15 Ministern befinden sich erstmals sechs Frauen. Außergewöhnlich ist auch, dass Pilar Mazzetti zur Innenministerin ernannt wurde und somit der peruanischen Polizei erstmals eine Frau vorsteht. Die neue Ministerin für Außenhandel und Tourismus, Mercedes Araoz, will sich verstärkt dem Kundenservice im Tourismussektor widmen, um Peru als Reiseland weltweit attraktiver zu machen. Sie kündigte an, sich für die Erstellung eines Angebotes exportierbarer Güter und Leistungen einzusetzen und das Freihandelsabkommen mit den USA zunächst in den Hintergrund zu stellen.

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AKTUELLE NEWS 26.07.2006

Zu Fiestas Patrias spielt ganz Peru verrückt

Schon seit Wochen bereitet sich ganz Peru auf den wichtigsten Feiertag des Landes vor: Am 28. und 29. Juli wird Fiestas Patrias, Perus Unabhängigkeitstag, gefeiert. Am 28. Juli 1821 erlangte Peru dank Don José de San Martín seine Unabhängigkeit. Die Festlichkeiten beginnen schon Anfang Juli, unter anderem schmücken die Peruaner ihre Häuser mit Fahnen und Flaggen. Richtig "ernst" wird es ab dem 25., dem St. James Tag. An den folgendenden Tagen bis zum 29. ist ganz Peru auf den Beinen und feiert mit Gottesdiensten und Paraden; "La Gran Parada Militar", die größte Parade, findet am 29. in Lima statt. Dieses Jahr ist der wichtigste Nationalfeiertag aber etwas besonderes: Der neu gewählte Staatspräsident Alan García tritt sein Amt an. Berühmte Persönlichkeiten, unter anderem der Prinz von Asturien, Felipe de Borbón, werden zu den Feierlichkeiten erwartet.

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AKTUELLE NEWS 14.07.2006

Aufatmen: Machu Picchu wird nicht auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gestellt

Wie in unseren News vom Freitag (07.07.2006) erwähnt, drohte die UNESCO den Archäologischen Park Machu Picchu auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten zu stellen, da innerhalb der Schutzzone eine Brücke gebaut werden soll. Doch heute das Aufatmen: Die UNESCO beschloss, dass Machu Picchu zunächst nicht auf diese Liste gestellt wird. Allerdings wird die zuständige Kommission die Aktionen der peruanischen Regierung zum Schutz dieses wertvollen Monuments der Inka aufmerksam verfolgen. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen: der Bürgermeister des kleinen Örtchens Santa Teresa und die Bürgermeister der Provinz bauen fleißig an der Brücke weiter - trotz eines bestehenden gesetzlichen Erlasses, der den Bau untersagt . Es ist aber auch klar, dass sowohl die nationale Gesetzgebung der Schutzgebiete als auch die Regeln der Weltkulturerbestätten eine Vollendung dieser Konstruktion deutlich verbieten.

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AKTUELLE NEWS 10.07.2006

Brückenbau gefährdet Weltkulturerbestatus von Machu Picchu

Der Archäologische Park Machu Picchu könnte von der UNESCO auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gestellt werden, da innerhalb der Schutzzone eine Brücke gebaut werden soll. Die Repräsentanten der internationalen Organisation treffen sich dieser Tage in Litauen, um unter Anderem über das Risiko für Machu Picchu zu sprechen. Die Brücke würde über den Fluss Urubamba zum kleinen Dorf Santa Teresa, am Fuße von Machu Picchu gelegen und in der Schutzzone des Archäologischen Parks, führen und den Verkehr und Transport von landwirtschaftlichen Produkten für die Einwohner vereinfachen. Neben der Tatsache, dass der Zustrom von Touristen zu Machu Picchu unregel- und unkontrollierbar würde, wird ein Bevölkerungswachstum und ein chaotischer Handel, wie es zur Zeit in Aguas Calientes ebenfalls am Fuße von Machu Picchu passiert, befürchtet. Der Bau der Brücke soll in einer unantastbaren Zone durchgeführt werden und ist laut peruanischem Gesetz und Vorgaben der UNESCO verboten. Bei Errichtung derselben läuft Machu Picchu Gefahr, auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten gestellt zu werden. Außerdem hat der Bürgermeister von Santa Teresa nie die entsprechenden bautechnischen Ansuchen gestellt, wird aber vom regionalen Präsidenten und einigen regionalen Autoritäten von Cusco unterstützt, die einen undefinierten Streik angedroht haben. Gestern, Donnerstag, gab es erste Kundgebungen von Einwohnern der betroffenen Gemeinden in Cusco.

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AKTUELLE NEWS 07.07.2006

Straßenblockaden in den Provinzen: Touristen mussten zu Fuß gehen

Seit Anfang dieser Woche gibt es jeden Tag neue Meldungen über vereinzelte Streiks in Peru: In der Provinz El Collao-Ilave, nahe der lokalen Grenze zu Yunguyo saßen hunderte von Touristen zwei Tage lang fest. Die Touristen kamen in der Zone Kazani, Bolivien, mit dem öffentlichen Bus an, um nach Puno, Peru, weiterzureisen. Jedoch war ihre Reise hier für 48 Stunden zu Ende. Die nationalen Streiks richten sich gegen das Andean Free Trade Agreement (freies Handelsabkommen) zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Vor allem Bauern fürchten, dass die Billigimporte der hochsubventionierten US-Agrarindustrie die lokale Landwirtschaft schwer treffen würden. Daher machten einige Bauern, die gegen die Ratifizierung im Kongress protestieren, einige der zentralen Routen der Haupttourismusgebiete wie Puno und Cusco für kurze Zeit nur bedingt passierbar, erlaubten aber trotzdem einen geregelten Ablauf. Keiner dieser Streiks dauerte jedoch so lange wie der in Yunguyo.

Heute, Freitag, wieder Neuigkeiten: Auf dem Weg von Cusco nach Juliaca wurde die Strasse fünf Kilometer lang mit Steinen, Felgen und Stöcken von lokalen Bauern kurzfristig nur schwer zugänglich gemacht. Die Insassen und Touristen der interprovinziellen Busse musste daher aussteigen und zu Fuß diese Zone verlassen, um danach ihre Reise wie geplant fortzusetzen.

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AKTUELLE NEWS 23.06.2006

Heiliges Tal der Inka wird Nationales Kulturerbe

Nun steht es fest: das Heilige Tal der Inka wird zum Kulturerbe der Nation ernannt! Ein Team aus Anthropologen, Geschichtsexperten, Archäologen, Architekten und Spezialisten arbeitete in der Vergangenheit eng mit der Gemeinde Valle Sagrado zusammen, um den dafür notwendigen Plan zu entwickeln. Zum einen wird die Ernennung zum Nationalen Kulturerbe auch als Grundlage für die Bewerbung als Anwärter für das Weltkulturerbe der UNESCO dienen. Zum anderen erlaubt sie die verstärkte Arbeit zum Schutz und Erhaltung dieses historischen Ortes, der sich über die Provinzen Urubamba und Calca erstreckt und zu einem der meistbesuchten Touristenziele Perus zählt.

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AKTUELLE NEWS 06.06.2006

Peru hat einen neuen Präsidenten

Am Sonntag, den 04. Juni 2006 waren die Peruaner nach dem ersten Wahlgang im April erneut zu den Urnen gerufen worden, um in der Stichwahl zu entscheiden, wer der nächste Präsident von Peru für die Amtszeit 2006-2011 werden wird. Die ersten offiziellen Ergebnisse bestätigen, was schon Umfragen vorausgesagt hatten: Alan García, der Kandidat der linksdemokratischen Partei APRA, triumphiert über seinen Gegner Ollanta Humala, Ex-Militär und Vertreter der nationalistischen Partei UPP, und wird somit der Nachfolger des aktuellen peruanischen Staatspräsidenten Alejandro Toledo. García war bereits von 1985 bis 1990 Präsident in Peru, seine damalige Regierung war geprägt von hohen Inflationsraten und der Verbreitung der Terrororganisation Sendero Luminoso. Alan García, wird am 28. Juli sein Amt antreten und die schwierige Aufgabe haben, die sozialen, regionalen und wirtschaftlichen Probleme des Landes zu bewältigen.

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AKTUELLE NEWS 18.05.2006

Spektakulärer Mumienfund:
Frau von Cao gibt Wissenschaftlern Rätseln auf

Forscher haben im archäologischen Komplex El Brujo bei Trujillo im Norden Perus ein spektakuläres Grab gefunden. 1700 Jahre lag bei der Pyramide Cao die Mumie einer Frau begraben, in meterweise Baumwolle gehüllt, reich geschmückt mit Gold und Halbedelsteinen, und an Armen und Beinen großflächig mit geheimnisvollen Zeichen tätowiert. Daneben liegend fand man eine weitere Mumie - ein geopfertes junges Mädchen.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Geschichte der Frau zurück ins Jahr 250 nach Christus - in die Zeit, als in der Gegend um Trujillo und Chiclayo die Mochica-Kultur herrschte. Entdecker Régulo Franco ist überzeugt, dass die Frau, die etwa als 25-Jährige zu Tode kam, eine besondere Stellung in ihrer Gesellschaft eingenommen haben muss. "Wir haben in dem Grab unter anderem 18 kunstvolle Halsketten gefunden. In der Vielfalt ihrer Embleme und Ornamente stimmen sie mit denen überein, die die Mochica für bestimmte Rituale und Tempelzeremonien verwendeten. Der wertvolle Halsschmuck aus Gold und Silber zeugt von den magisch-religiösen Fähigkeiten der jungen Frau, von ihrer Verbindung zu Tag und Nacht und von ihrer machthabenden Position im theokratischen Staat. Vielleicht wurde sie sogar als Halbgöttin verehrt", so der Archäologe.

Die Mumie ist über mehr als eineinhalb Jahrtausende bemerkenswert gut erhalten geblieben. Franco und seine Kollegen führen den guten Zustand einerseits auf die mittlere Tiefe des Grabes zurück. Man fand die Mumie in der Pyramide Cao, nämlich gleichzeitig tief genug unter der Oberfläche, um von Sonne und starken Regenfällen wie El Niño geschützt zu sein, und trotzdem weit genug über der Pyramidenbasis, um Überschwemmungen zu entgehen. Andererseits könnte auch die Verwendung des Minerals Cinabrio zum Erhalt des Körpers beigetragen haben. Dieses Sulfat verhindert die Ansiedlung von Bakterien; Spuren wurden auf verschiedenen Metallteilen im Grab gefunden.

Unter anderem mit Hilfe der Radiocarbon-Methode konnten die Wissenschaftler zwar schon viele wichtige Daten sammeln, doch die Frau von Cao bleibt weiterhin ein Mysterium: Ungewöhnlich zum Beispiel die vielen Tätowierungen an Armen, Händen und Füßen. Schlangen und Spinnen bilden das Hauptmotiv. "In der andinen Mythologie stehen diese Tiere für die Fruchtbarkeit der Erde", so Franco. Für ihn zumindest beweisen die Tätowierungen auf der Haut der Frau ihre Funktion als Schamanin oder Priesterin. Aber auch warum der Mumie Speerschleudern beigelegt wurden, ist bisher ungeklärt. Es ist das erste Mal, dass Waffen im Grab einer Frau gefunden wurden, und man stochert hier ebenfalls im Dunkeln.

Und schließlich: Warum musste die Frau in ihrem besten Alter sterben? Vielleicht, weil sie ein Kind in sich trug? Vielleicht in den Folgen einer Krise der Mochica-Kultur? War es Selbstmord? Oder war sie ein Opfer, das entzürnte Götter besänftigen sollte? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass sie in ihrer Zeit eine wichtige Persönlichkeit dargestellt haben muss.

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AKTUELLE NEWS 16.05.2006

Internationaler Tag der Museen

Am 18. Mai findet der Internationale Tag der Museen statt! Auch in Lima haben Kulturinteressierte an diesem Tag die Gelegenheit, nach Lust und Laune - und das noch dazu kostenlos - sich die peruanische Kultur und Geschichte zu Gemüte zu führen. Zu diesem Anlass haben die wichtigsten und interessanten Museen von 9 bis 21 Uhr ihre Pforten geöffnet. Neben den zwei wohl bekanntesten Museen im Herzen Limas, dem Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú und dem Nationalmuseum, können an diesem Tag zahlreiche archäologische Stätten besichtigt werden. Eine besondere Gelegenheit, Peru und seine Schätze kennenzulernen!

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AKTUELLE NEWS 16.05.2006

Gletscher Pastoruri hat ausgedient

Der Gletscher Pastoruri - Aushängeschild für Abenteuerurlaub und Andinismus in Áncash - hat als Touristenattraktion der Region ausgedient: aufgrund des starken Gletscherschmelzens in den vergangenen Jahren wird er in Zukunft keine Besucher mehr empfangen können, die bisher zum Eisklettern, Wandern, Schneebiken oder Skifahren kamen. An die Stelle des 5300 m hohen, schneebedeckten Berges wird ein alternativer Gletscher treten, um auch künftig die Ausübung von Winter- und Abenteuersportarten gewährleisten zu können. Der Pastoruri soll durch einen Gletscher abgelöst werden, der sowohl über bessere Sicherheits- als auch Zugangsbedingungen verfügt. Bei Untersuchungen des Pastoruri wurden Spalten entdeckt, die Unfälle hervorrufen und so die Sicherheit der Besucher gefährden könnten. Allerdings bedeutet die Ernennung des neuen touristischen Gletschers nicht die gänzliche Schließung des Pastoruris, jedoch aber künftige Besuchsbeschränkungen.

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AKTUELLE NEWS 08.05.2006

90 % weniger Fische im Titicacasee

Seit 1985 soll sich der Fischreichtum im Titicacasee um 90 % vermindert haben. Das vermuten Wissenschaftler, die derzeit mit einem Forschungsboot Messungen auf dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt durchführen. Grund für diesen drastischen Rückgang der Biomasse sei die ungehinderte Abfischung durch die Berufsfischer. Die Gruppe der Wissenschaftler, bestehend aus peruanischen und bolivianischen Biologen und Ingenieuren ist nun dabei, auf den 8400 m² Seefläche mit Mitteln der Elektroakustik die Verteilung der wichtigsten Fischarten und die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Sees zu messen. Mit Hilfe der Forschungsergebnisse will man eine dringend notwendige Fischereiordnung aufstellen und Korrekturmaßnahmen festlegen, bevor der See durch die etwa 7000 peruanischen und bolivianischen Fischer völlig abgefischt wird. Im Jahr 1985 hatte man 91.000 Tonnen Fisch gemessen, bei der letzten Untersuchung im Jahr 2001 waren es nur noch 51.000 Tonnen.

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AKTUELLE NEWS 25.04.2006

Drohender Vulkanausbruch:
Bewohner werden evakuiert, Wissenschaftler und Touristen kommen

Der Vulkan Ubinas, ca. 270 km von Arequipa entfernt, zeigt seit Ende März erhöhte Aktivität. Ein Teil der Bewohner der Region Moquegua musste bereits vor den sporadischen Explosionen und dem schwefelhaltigen Rauch des Vulkans flüchten und aus der Gefahrenzone evakuiert werden. In der Region herrscht große Besorgnis: Entweder der Vulkan beruhigt sich wieder, oder er bricht aus - was passiert, weiß niemand. Die Regierung schickte bereits Lebensmittel, Zelte, Decken und Medikamente in das Notstandsgebiet. Weitere Evakuierungen könnten notwendig werden. Das Interesse von Touristen an dieser Region ist indessen ruckartig gestiegen. Der drohende Vulkanausbruch des Ubinas lockt als einmaliges Naturschauspiel mehr Touristen und Wissenschaftler als je zuvor in diese Gegend, die ausländische Presse ist ebenfalls vor Ort. Die Tourismuschefs wollen die neue Nachfrage positiv nutzen und gleichzeitig Fuß im Sektor des wissenschaftlichen Tourismus fassen. So plant man beispielsweise, geführte Touren zum Zentrum des Forscherinteresses anzubieten und Expertengespräche für Geologen und Vulkanologen vorzubereiten.

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AKTUELLE NEWS 18.04.2006

Eine Boing namens Machu Picchu

Die niederländische Fluggesellschaft KLM macht auf den Flughäfen der ganzen Welt Werbung für das Reiseland Peru. Sie taufte ihre neue Boing 777ER auf den Namen Machu Picchu. Am 12. April kam die neue Maschine erstmals zum Einsatz, und zwar auf der Stecke zwischen Seattle (USA), Sitz von Boing, und Schiphol, Amsterdam. Gleichzeitig erhielten auch andere Boings die Namen von verschiedenen UNESCO-Weltkulturerbestätten. Bisher hat KLM zwölf Flugzeuge der Marke Boing 777-200ER im Einsatz, doch bis Juni 2009 sollen sechs weitere hinzukommen.

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AKTUELLE NEWS 12.04.2006

Präsidentschaftswahlen: Nationalist Humala geht in die Stichwahl, doch gegen wen?

Nach den Präsidentschaftswahlen in Peru am 9. April haben sich noch am selben Tag die Ergebnisse der letzten Umfragen bestätigt: Der radikale Nationalist und Ex-Militär Ollanta Humala (UPP) schaffte es als erster in die Stichwahl. Gegen wen er antreten wird, ist aber bisher noch unklar. Die konservative Kandidatin der Unidad Nacional Lourdes Flores und der sozialistische Ex-Präsident Alan García (APRA) liefern sich in der noch andauernden Stimmenauszählung ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei García Flores im Laufe des Montags zu überholen begann. Nach neuesten Informationen hat Humala 30,96 %, García 24,44 % und Flores 23,37 % der gültigen Wählerstimmen. 87,66 % der Stimmen sind bereits ausgezählt. Flores, die sich immer weiter abgeschlagen sieht, hofft mit ihren Anhängern, dass die 87.000 ausstehenden Stimmen aus dem Ausland das Blatt noch wenden können.

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AKTUELLE NEWS 06.04.2006

Vulkan Ubinas droht auszubrechen

Der Vulkan Ubinas - im gleichnamigen Bezirk in der Provinz Moquegua in Sánchez de Cerro gelegen - weist seit einigen Tagen verstärkt seismische Aktivität auf: der austretende Wasserdampf hat sich in Asche umgewandelt, was als sicheres Zeichen für einen baldigen Ausbruch gedeutet werden kann. Der Vulkan Ubinas liegt 70 km von Arequipa entfernt, dessen Ausbruch jedoch laut Experten keine negativen Auswirkung auf den Vulkan Misti haben wird.

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AKTUELLE NEWS 30.03.2006

Piscoroute in Moquegua wieder befahrbar

Was aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse in der Vergangenheit nicht möglich war, ist nun durch die erst kürzlich abgeschlossene Asphaltierung dieser Straße gelungen: nach fünf Jahren Wartezeit haben Touristen jetzt endlich die Gelegenheit, auf den 32 km der auch als "Ruta del Pisco" bekannten Straße die 15 Weinschänken und Piscobrennereien zu besuchen. Durch diese Verbesserungen soll diese Region zu einem Touristenmagneten werden - eine Region, die neben ihrer großen Vielfalt an Kultur und Bräuchen für die Herstellung des traditionellen Nationalschnapses berühmt ist.

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AKTUELLE NEWS 24.03.2006

Erstes Hotel am Flughafen Lima: Hotelkette Costa del Sol erhält den Zuschlag

Als einer von vier Bewerbern im Ausschreibungsverfahren hat sich nun die Hotelkette Costa del Sol durchgesetzt: Sie wird bald das erste Hotel am internationalen Flughafen Lima Jorge Chávez betreiben, die Konzession läuft bis zum Jahr 2031. Baubeginn ist August diesen Jahres, und im Juni 2007 soll das neue Costa del Sol Hotel dann fertig sein. Es wird 3 Stockwerke und 3385 m² haben, dazu noch 1600 m² für Büroräume und 300 m² für Versammlungsräume. Für die im Norden Perus führende Hotelkette ist dieses Projekt zweifellos ein wichtiger Schritt für die Erfolgsgeschichte. Wir gratulieren unserem Partner!

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AKTUELLE NEWS 21.03.2006

Besser als die Konkurrenz mit Pisco Sour und farbenfrohen Tänzen - Peru gewinnt Preis für den besten Aussteller

Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (8. bis 12. März) hat Peru zum zweiten Mal den Preis für den besten Stand in der Kategorie Lateinamerika und Karibik gewonnen. Obwohl die brasilianische Konkurrenz mit einem wesentlich größeren Pavillon aufwartete, gewann doch Peru den Preis: "Die Peruaner überzeugten mit einer besseren Infrastruktur, besserem Service, besserer Bedienung und nicht zuletzt mit der Vielfalt der kulinarischen Häppchen, mit denen die Besucher verwöhnt wurden", sagte Elizabeth Barthelmess, Leiterin des staatlichen Instituts für Tourismusförderung PromPerú. So konnte die Besucher etliche peruanische Leckereien wie zum Beispiel Pisco Sour (Cocktail mit peruanischem Traubenschnaps Pisco), und Ceviche (roher Fisch in Limonensaft) probieren. Außerdem waren mitreißende Tänze aus den verschiedenen Regionen geboten, in farbenfrohen Gewändern und mit authentischer traditioneller Musik. In dem 540 m² großen Peru-Bereich waren 44 Aussteller vertreten, darunter Reiseunternehmen und nationale und regionale Organisationen. Die ITB ist mit über 10.000 Ausstellern aus etwa 180 Ländern die weltweit wichtigste Tourismusmesse.

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AKTUELLE NEWS 16.03.2006

Jurassic Park im Departamento de Arequipa

Am 21. März soll es soweit sein: in Arequipa wird ein Dinosaurierpark eröffnet! Alles begann, als vor vier Jahren drei junge Männer nichtsahnend einige Tierspuren fanden, die sich später als 150 Millionen Jahre alte Dinosaurier herausstellten. An dieser Stelle, in Querullpa, Provinz Castilla, ungefähr 200 km von Arequipa entfernt, sind gerade die letzten Vorbereitungen zur Eröffnung des Jurassic Parks im Gange. Ab Ende März können hier nicht nur über 68 Spuren mit einer Größe von 50 bis 90 cm der bis zu 10 Tonnen schweren Urerdbewohner besichtigt werden: zusätzlich können die in Lebensgröße nachgebauten Dinosaurier bestaunt werden!

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AKTUELLE NEWS 13.03.2006

Wieder möglich: Mit dem Zug von Arequipa nach Puno

PeruRail nimmt die Zugstrecke Arequipa-Puno wieder in ihren Fahrplan auf. Um zu testen, ob es sich lohnt, die Strecke wieder zu befahren, sollen vorerst vier Fahrten (jeweils hin und zurück) angeboten werden. Die Eisenbahngesellschaft setzt große Erwartungen in diese Bahnlinie und hofft, dass das politische und gesellschaftliche Umfeld in Arequipa die erneute Verbindung begrüßen. Damit könnte man die Strecken von Arequipa nach Puno, von dort nach Cusco, und von Cusco wiederum nach Machu Picchu allesamt auf Schienen bereisen.

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AKTUELLE NEWS 08.03.2006

Krieger aus Holz - Neue Funde in Chan Chan

Forscher des Nationalen Kulturinstitutes (INC, La Libertad) haben vor einigen Wochen einen weiteren wichtigen Fund in der Zitadelle von Chan Chan im Norden Perus gemacht: Sie entdeckten 18 aus Holz geschnitzte Krieger, jeder 80 cm groß und 26 cm breit. Alle Skulpturen haben das Gesicht von einer roten Maske bedeckt und verschränken die Hände vor der Brust. Speere kennzeichnen Sie als Krieger. Die Wissenschaftler waren während Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten am zeremoniellen Zentrum der Lehmziegelstadt auf die Figuren gestoßen. Chan Chan, sechs Kilometer außerhalb von Trujillo, war Zentrum der Chimú-Kultur (1000-1450 n.Chr.) und seinerzeit mit ca. 60.000 Einwohnern die größte Lehmziegelstadt der Welt. Heute ist sie Weltkulturerbe der Menschheit.

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AKTUELLE NEWS 01.03.2006

Heute wird der Inkatrail wieder freigegeben

Das Nationale Kulturinstitut hatte den Camino Inca wie jedes Jahr im Februar gesperrt, um die natürliche Erholung der Vegetation sicherzustellen und den Einfluss zu bewerten, den die Touristen auf die Route ausüben. Des Weiteren wurden am steinernen Bodenbelag, an den Geländern und an den archäologischen Stätten entlang des Wanderweges verschiedene Erhaltungsarbeiten durchgeführt. Die Sperrung betraf die Strecke ab Kilometer 77, von wo aus die meisten Touristen den viertägigen Trek nach Machu Picchu beginnen. Im Jahr 2005 gingen etwa 54.000 Touristen, Peruaner und Ausländer, den Inkapfad.

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AKTUELLE NEWS 24.02.2006

Cusco kündigt weitere Streiks an

Rund 2000 Menschen haben am Mittwoch 24 Stunden lang ihre Arbeit nieder gelegt. Zum Streit gegen das Freihandelsabkommen aufgerufen hatten der Bezirkszusammenschluss der Arbeiter und die regionale Vollversammlung Cusco. Durch den Streik wurden touristische Aktivitäten in Cusco praktisch für einen Tag lahm gelegt. Mittlerweile ist die Blockade aufgehoben und alles geht wieder seinen gewohnten Lauf. Carlos Cuaresma, der Präsident der Region Cusco, kündigte aber weitere Streiks an, falls die Regierung den Forderungen nicht Folge leiste. Carlos Canales, der Präsident der Nationalen Tourismuskammer (CANATUR) verurteilte ihn aufs Schärfste.

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AKTUELLE NEWS 22.02.2006

Streik gegen Freihandelsvertrag mit USA

Im Süden des Landes wird heute großräumig gestreikt. Um die Integrität der Touristen zu schützen, fährt auch der Zug nach Machu Picchu heute nicht. Grund für den Streik ist der Tratado de libre comercio, das Freihandelsabkommen, das Präsident Toledo mit den USA abgeschlossen hat. Von diesem Abkommen betroffen ist vor allem die andine Bevölkerung, die befürchtet, dass die Konkurrenz durch US-Produkte ihren traditionellen Landbau unrentabel macht. Die Arbeitsniederlegung dauert 24 Stunden. Der Flughafen und die Straßen von Cusco waren heute morgen menschenleer. Die Behörden in Cusco und Arequipa haben jedoch zugesichert, zum Schutz der Touristen zusätzliche Einheiten zur Verfügung zu stellen.

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AKTUELLE NEWS 15.02.2006

Flughafen Iquitos: Luftfahrtbehörde erwägt weitere Restriktionen der Betriebszeiten

Die peruanische Luftfahrtsbehörde zieht in Betracht, die Zeiten für An- und Abflüge in der Urwaldstadt Iquitos noch weiter einzuschränken. Ursache dafür sind große geierartige Raubvögel: Diese haben sich in der Nähe des Flughafens bei einer Müllhalde angesiedelt und gefährden in der Luft die Lande- und Abflugmanöver der Flugzeuge. Der Präsident des Verbands der Peruanischen Fluglinien (APEA), Carlos Palacín, schließt nicht aus, Flüge von und nach Iquitos nur während der Nacht zu erlauben. Von der wahrscheinlichen Neuregelung betroffen sind Fluglinien, die in dieser Zone des Landes operieren. Sie werden ihre Flüge an die neuen Betriebszeiten des Flughafens anpassen müssen. Doch auch Reiseveranstalter und Touristen könnten dazu veranlasst sein, ihre Reisepläne zu ändern. Gegenwärtig gilt in Iquitos noch Flugverbot zwischen 9 und 16 Uhr. "Die einzige Alternative zu dieser radikalen Restriktion wäre, die Raubvögel auszurotten. Doch dafür bräuchten wir die Genehmigung vom nationalen Institut natürlicher Rohstoffe (INRENA)", sagte Palacín vergangene Woche.

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AKTUELLE NEWS 08.02.2006

2005: Weniger Touristen auf dem Inka Trail

Im vergangenen Jahr kamen 53.000 Touristen auf dem Inka Trail nach Machu Picchu, damit waren es 6000 weniger als im Jahr 2004. Darüber informierte vergangene Woche der regionale Tourismuschef Javier Elorrieta. An 310 geöffneten Tagen wurde der berühmte 38 km lange Weg täglich von 170 Touristen begangen. Elorrieta zufolge sind die meisten Trekker, die den Inka Trail gehen, Europäer oder US-Amerikaner. Die Begehung des Inka Trails kann man nur über Reiseveranstalter buchen. Von insgesamt 340 Veranstaltern, die auf dem Markt operieren, haben nur 170 die Lizenz, den Inka Trail nach Machu Picchu anzubieten. Der Trek dauert durchschnittlich drei Tage. Je nach Agentur müssen Trekker mit Paket-Preisen zwischen 200 und 500 Dollar rechnen. Wegen Wartungsarbeiten ist der Inka Trail noch bis 1. März geschlossen.

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AKTUELLE NEWS 25.01.2006

Naturreservat Pacaya Samiria bald Kultur- und Naturerbe der Menschheit

Wegen seiner strategischen Bedeutung und seiner extraordinären Biodiversität könnte das Naturreservat Pacaya Samiria von der UNESCO zum Kulturerbe und Naturerbe der Menschheit erklärt werden. Zu diesem Zweck formte das Nationale Kulturinstitut Loreto (INC Loreto) ein mulsitsektorales Komitee, welches den Dialog mit den Verantwortlichen der UNESCO vorantreibt. Eine Ernennung zum Erbe der Menschheit würde für das Pacaya Samiria Reservat nicht nur eine Werthonorierung bedeuten, sondern auch, dass zukünftig intensiver für den Erhalt der Biodiversität gesorgt werden könnte und touristische Routen verbessert werden könnten. Ansässige Institutionen sowie umliegende Gemeinden unterstützen zudem das Projekt.

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AKTUELLE NEWS 19.01.2006

TANS und FERSIMAC erhalten Betriebserlaubnis zurück

Die DGAC hebt die Anfang des Jahres gegen die Fluggesellschaft TANS ausgesprochene Suspensión wegen Nichteinhaltung der Sicherheitsstandards wieder auf. Alles deutet daraufhin, dass die Airline ihren Flugbetrieb noch vor Mitte Februar wieder auf den gewohnten Strecken aufnehmen wird.

Auch die Zugbetreibergesellschaft FERSIMAC (Ferrocarril Santuario Inca de Machu Picchu SAC) erhielt nun die zunächst nicht verlängerte, weil nie in Anspruch genommene Lizenz für den Schienentrasport zwischen Cusco und Machu Picchu wieder. Grund für die Revision der Entscheidung sind unter anderem die Blockaden, zu welchen der Direktor der FERSIMAC wiederholt aufgerufen hatte und die zu hohen Einnahmeeinbußen im Tourismussektor geführt hatten.

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AKTUELLE NEWS 18.01.2006

Lima feiert Geburtstag

Anlässlich der 471. Jährung der Gründung Limas am 18.01.1535 durch den Spanier Francisco Pizarro wurden in der Stadt der Könige an der Plaza de Armas Feierlichkeiten abgehalten, die um Mitternacht begannen und am frühen Morgen um sieben Uhr mit Salven der Nationalgarde abgeschlossen wurden. Wie jedes Jahr öffneten auch im Jahr 2006 diverse Museen und öffentliche Gebäude ihre Türen und gewährten freien Eintritt.

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AKTUELLE NEWS 17.01.2006

Neue Fluglinie über die Nazca-Linien

Kürzlich erhielt die Fluggesellschaft Nazca Airlines S.A.C. die Operationserlaubnis. Die Flotte der Airline besteht aus sechs Cessnas, einer neuen Beechcraft und einer Piper Chevenne, die einerseits für Flüge über die Linien von Nazca und Palpa und des Weiteren im Colca Canyon eingesetzt werden. Um endgültig den Betrieb aufzunehmen fehlt jedoch noch die Betreiberlizenz.

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AKTUELLE NEWS 13.01.2006

Weiterer Ausbau des Flugstreckennetzes von Star Peru

Die Fluggesellschaft Star Peru ist im Wachstum begriffen. Ab heute wird die Route Lima-Trujillo-Chiclayo zweimal täglich angeflogen während ab morgen, 14. Januar, die Strecke Lima-Iquitos-Tarapoto eröffnet wird. Pressemitteilungen zu Folge soll ab Mitte des Monats Februar dann auch Arequipa und Juliaca angeflogen werden und die Strecken Lima-Cusco sowie die morgen startende Linie Lima-Iquitos frequentierter angeboten werden.

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AKTUELLE NEWS 11.01.2006

Aerocondor operiert ab heute regelmäßig nach Tumbes

Gemäß Pressemitteilungen bietet die Fluggesellschaft Aerocondor ab heute Linienflüge von Lima über Chiclayo und Piura nach Tumbes an. Jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag wird um 17.30 Uhr eine Maschine von Lima aus starten und um 20.00 Uhr am Zielflughafen eintreffen. Mitteilungen, Aerocondor operiere nur in die nördliche Stadt, um die Fluggesellschaft TANS zu unterstützen und mit der Hoffnung auf deren Wiedereintritt in den Markt werden dementiert.

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AKTUELLE NEWS 10.01.2006

TANS vom allgemeinen Flugbetrieb suspendiert

Die Verluste zweier Turbinen, einmal in Cusco am 15. Dezember und an einer weiteren Maschine am 6. Januar am Flughafen von Tarapoto erleichterte die Entscheidung der DGAC (Direccion General de Aeronautica Civil, Generaldirektion für zivilen Luftverkehr), die Fluggesellschaft TANS vom Flugverkehr zu suspendieren. Es werde auch keine Teilerlaubnis für die Wiederaufnahme einiger Stecken geben, so der Direktor der DGAC, da TANS nicht die entsprechenden Sicherheitsstandard vorweisen kann. Es wird versucht, Flüge, die bereits bezahlt wurden aber nicht wahrgenommen werden konnten zurückzuerstatten.

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AKTUELLE NEWS 05.01.2006

Neue Zitadelle der Paracas-Kultur im Pernil Alto entdeckt

Bei den Forschungsarbeiten an der Ausgrabungsstätte Pernil Alto, 10 km nordwestlich der Stadt Palpa, fanden Archäologen unter den Mauerresten der vor zwei Jahren entdeckten Ruinen eine Backstein- und Ziegelkonstruktion, die die Zitadelle formen. Eingeordnet wird das Bauwerk auf ca. 1200 bis 800 vor Christus und ist damit eine der ältesten bisher ausgegrabenen Stätten an der Küste Perus. Weitere Funde wie Textilien, Knochen und Muskelreste lassen auf eine bereits weit entwickelte Kultur und Wirtschaftstätigkeit schließen. Dass die Kultur im Tal von Palpa Teil der Paracas-Kultur ist, belegen zahlreiche Keramiken mit dem typischen anthropomorphen Design. Das vom Deutschen Kulturinstitut, der Kommission für außereuropäische Kultur des Deutschen Archäologie-Instituts und der Schweizerisch-liechtensteinischen Stiftung für archäologische Untersuchungen im Ausland geförderte Projekt wird voraussichtlich noch bis 2008 andauern.

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AKTUELLE NEWS 04.01.2006

Machu Picchu wurde als eines der sieben Weltwunder aufgestellt

Da von den antiken Sieben Weltwundern heute nur noch die Pyramiden von Giseh existieren rief der Filmemacher und Autor Bernhard Weber eine Kampagne zur Wahl der neuen sieben Weltwunder (n7w) ins Leben. Seit fünf Jahren konnten Vorschläge eingereicht werden und im Internet darüber abgestimmt werden. Eine Longlist mit 77 Bauwerken wurden dann einer Expertenjury vorgelegt, die schließlich 21 Endkandidaten aussuchte. Das im 15. Jahrhundert von den Inka errichtete Machu Picchu ist nun einer der Kandidaten, der im Laufe des Jahres 2006 zum neuen Weltwunder gewählt werden kann. Die Abstimmung erfolgt über eine internationale Telefonnummer, deren Gebührenerlös an eine eigens ins Leben gerufene Stiftung geht, die sich für den Erhalt der Bauwerke einsetzt.

Mehr über Machu Picchu erfahren Sie auf unserer Internetseite www.peruline.de.

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