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NEWSLETTER
Dezember 2004


Liebe Perufreunde,

Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Hektisch werden Geschenke besorgt und Vorkehrungen für das grosse Fest getroffen. Ihnen geht es auch so? Nun, dann sollten Sie sich einige Minuten Zeit nehmen, unseren Newsletter lesen und sich in das ferne Peru entführen lassen. Vielleicht denken Sie auch gerade an Ihren nächsten Urlaub, so wie die Küstenperuaner, die Ende Dezember gern ihre freien Tage in den Badeorten des Landes verbringen. Z.B. in Trujillo, wo ja die schönste Frau der Welt herkommt...
In dieser Ausgabe werden wir Ihnen unseren neuen Peruline -Partner in Iquitos vorstellen - das Victoria Regia Hotel & Suites. Ausserdem präsentieren wir Ihnen mit der jungen Firma Vivencial Tours eine neue und interessante Art zu Reisen- das komplette Eintauchen in das Leben der peruanischen Landbevölkerung.
Es erwartet Sie ein spannender Artikel über den Weinbau in Peru. Ganz herzlich möchten wir uns bei Herrn Reinhard Matouschek für seinen interessanten Artikel über Orchideen in Peru bedanken, den wir in dieser Ausgaben veröffentlichen.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes und glückliches neues Jahr!

Ihre Sünje Fischer
Peruline

Unsere Themen:

Top Thema Weihnachten am Strand
Wirtschaft & Politik Tourismusinvestitionen in Iquitos
Unsere neuesten peruline-Partner Victoria Regia Hotel & Suites - Iquitos
Neues von unseren Partnern Entspannung und Naturerlebnis im Laguna Seca in Cajamarca
  Neues Restaurant im Hotel Doubletree El Pardo in Lima
Touristische Angebote unter der Lupe Vivencial Tours - Cajamarca

News aus den Regionen
Küste Ica - Zentrum des peruanischen Weinbaus
Regenwald Peru - im Reich der Orchideen

Kurz und bündig
 
Wussten Sie, ...  
Wir über uns...  

 

Top Thema

Weihnachten am Strand

mancoraImmer wieder entfliehen Menschen dem Weihnachtsrummel und verbringen die Feiertage und Silvester an einem anderen Ort. Einige von Ihnen werden vielleicht in die Berge fahren und die schneeweise Winterpracht geniessen, andere fliegen gen Süden in die wärmende Sonne.
Auch in Peru sind im Dezember die Strassen mit Weihnachtsgirlanden geschmückt, in den Geschäften begrüssen Schneemänner und Weihnachtsbäume die Besucher und in den Supermärkten füllen Weihnachtssüssigkeiten die Regale - aber die Weihnachtszeit bedeutet in Peru vor allem auch den Beginn der Sommerzeit, daher freuen sich viele Peruaner nicht nur auf den Weihnachtsmann sondern vor allem auf Sonne und Strand! Viele von Ihnen werden die Weihnachtstage und den Jahreswechsel an einem der vielen peruanischen Strände verbringen.

Peru mit seiner endlosen Pazifikküste bietet unzählige verschiedene Strandabschnitte. Während an Lima´s Steilküste das Baden einschränkt wird, finden sich im Süden und Norden des Landes lange weite Sandstrände, die zum Baden, Sonnen oder einfach nur zum Relaxen einladen. Die bekanntesten Badestrände liegen zwischen Piura und Tumbes, mehr als 1000 km nördlich von Lima. Hier zählt die Küste von Colan, 65 km westlich von Piura, zu den schönsten und bekanntesten der Region. In dem kleinen Fischerort laden die Strände La Esmeralda und Las Palmeras zum Baden ein. Nur 12 km südlich von Colan befindet sich der beliebte Strandort Paita mit seinen Stränden Yasila und Cangrejos. Hier verbrachte die schöne Manuelita Saénz, Geliebte des Freiheitskämpfers Simón Bolívar, die als "die Befreierin der Befreieres" in die Geschichte einging, die letzten Tage ihres Lebens, bevor sie im Alter von 59 Jahren 1856 starb.

bootEiner der bekanntesten Küstenorte ist wohl Cabo Blanco, der nicht nur wegen seiner Riesenfische, den Blauen und Schwarzen Merlin, zu Ruhm kam. Hier stellte Alfred C. Glassell 1953 einen Angel-Weltrekord auf, als er einen Fisch von 1560 lbs, mehr als 700 kg fing. Ausserdem lockt der Ort mit seinen gigantischen Wellen Surfer aus Nah und Fern. Cabo Blanco soll eine der besten Surfwellen weltweit bieten. Nicht zuletzt erlangte das Strandbad seine Bekanntheit durch einen berühmten Besucher. Ernest Hemingway verbrachte hier 1956 einige Wochen, als sein Roman "Der alte Mann und das Meer" verfilmt wurde. Weltberühmt ist das Foto mit Hemingway einen Riesenfisch kopfüber haltend.

Der bekannteste Badeort Perus ist Máncora, etwa 120 km südlich der Grenze zu Ecuador. Weisser Sand, palmenbesäumte Strände und der tiefblaue Pazifik machen diesen Ort zu einem Paradies für Badeurlauber. Máncora ist vor allem bei Familien mit Kindern beliebt. In der Nähe befindet sich auch das Thermalbad Poza de Barro, das für seine heilende Wirkung bekannt ist. Ein Ort der Entspannung ist auch das nahegelegende Naturbad Los Pilares bei Fernandez. In einer faszinierenden Felsenlandschaft suchen die Flüsse ihren Weg zum Ozean, und es haben sich kleine Seen gebildet, die durch Wasserfälle verbunden sind. Ob nun in den heilenden Quellen, beim Relaxen am Strand oder bei langen Spaziergängen, Máncora bietet für jedermann das passende Programm. Gerade nach einer anstrengenden Kulturreise in Peru bieten die schönen Stränden im Norden die wohlverdiente Entspannung.

Links:
Für weitere Informationen über die Strände des Nordens schreiben Sie doch einfach eine Email an: info@peruline.de

T O P

Wirtschaft & Politik

Tourismusinvestitionen in Iquitos

iquitosIn Iquitos im Departement Loreto werden im Sommer des nächsten Jahres 8 Kreuzfahrtschiffe erwartet, wie die Tourismusförderungsgesellschaft in Maynas kürzlich mitteilte. Unter den Schiffen, die den Amazonas herauffahren, werden zwei ein Fassungsvermögen von 480 Passagieren haben. Im Zusammenhang mit einer Promotion-Kampagne, die unter dem Thema steht "Da, wo der der Amazonas geboren wird", wird in Iquitos ein Floss mit einem 30 Meter hohen Aussichturm entstehen, von wo aus die Geburt des Amazonas, nämlich der Zusammenfluss von Marañon und Ucayali, beobachtet werden kann.
Diese Projekte und der Bau eines neuen Touristenhafens werden mit mehr als 750 000 Soles (187 500 Euro) vom Tourismusministerium und der regionalen Verwaltung gefördert. Ausserdem werden von den Bewohnern Loretos Anstrengungen unternommen, die Tourismuswoche von Juni auf September zu verlegen, in dem das Wasser der Flüsse niedriger ist und die Ufer besser betreten werden können.
Das Departement Loreto konnte zwischen 2002 und 2003 einen Anstieg der Besucherankünfte von 36% auf 191 356 Besucher verzeichnen. Die Zahl der Übernachtungen in Iquitos lag 2003 bei 179 390.

Links:
Weiter Informationen zu Iquitos und Unterkünften im Regenwald finden Sie auf unseren Seiten www.peruline.de

T O P

Unsere neuesten peruline-Partner

Victoria Regia Hotel & Suites - Iquitos

victoria regiaHerzlich begrüssen wir unseren neuen Partner, das Victoria Regia Hotel & Suites in Iquitos. Das stilvolle Hotel befindet sich im Herzen von Iquitos, nur 15 min vom Flughafen, 5 min vom Hafen von Belén und 2 Strassen vom mächtigen Amazonas entfernt.
Das luxuriöse Hotel hat 42 von einem Designer entworfene Einzel und Doppelzimmer, die mit einen Bad, Klimaanlage, SAT-TV Minibar, Safe und Telefon ausgestattet sind. Die Suiten haben ausserdem Whirlpool, ein Wohnzimmer und Internetanschluss. In dem gemütlichen Restaurant "Los Vitrales" werden nationale und internationale Köstlichkeiten serviert.victoria regia

Das Victoria Regia & Suites eignet sich mit seinem modernen Konferenzraum und dem Business Center mit Internetanschluss auch für Tagungen und Konferenzen in Iquitos. Ein schöner Swimmingpool lädt zum Entspannen ein. Das Hotel bietet auch einen kostenlosen Flughafentransfer. Ein exzellenter Service und das Bemühen um das Wohl des Gastes gelten als Selbstverständlichkeit.
Das Victoria Regia Hotel & Suites eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt um Iquitos kennenzulernen und für Ausflüge in den nahegelegenen Regenwald.


Links:
Für weitere Informationen und Reservierungen im Victoria Regia Hotel & Suites klicken Sie bitte hier
oder schreiben Sie uns eine Email an info@peruline.de

T O P

Neues von unseren Partnern

Entspannung und Naturerlebnis im Laguna Seca in Cajamarca

laguna secaDas Hotel Laguna Seca bietet seinen Gästen zwei neue Pauschalpakete an, in denen wohltuende Entspannung im modernen Spa des Hotels Laguna Seca mit dem Erleben der faszinierenden Natur der Region von Cajamarca verbunden werden.
schlammtherapie
Das erste Angebot, welches für 3 Tage/ 2 Nächte gilt, beinhaltet neben der Übernachtung im komfortablen Einzel-oder Doppelzimmer mit Halbpension eine Stadtrundfahrt in Cajamarca, Schlammbad und Whirlpool, eine Spa-Anwendung nach Wahl und einen Obstkorb.
Das 2. Paket gilt für 4 Tage/ 3 Nächte und beinhaltet neben der Unterbringung im Einzel- bzw. Doppelzimmer mit Halbpension eine Stadtrundfahrt, eine Massage, Whirlpool und eine Fahrradtour oder ein Ritt zu den berühmten Ventanillas de Otuzco. Die kleinen Fenster, die in den Felsen geschlagen wurden, sind eine historische Begräbnisstätte und gehören heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Cajamarca.


Links:
Für Informationen und Preise schreiben Sie uns eine Email an info@peruline.de
oder informieren Sie sich auf den Internetseiten vom Hotel Laguna Seca

T O P

Neues Restaurant im Hotel Doubletree El Pardo in Lima

doubletree el pardoDas herausragende Doubletree El Pardo Hotel in Miraflores eröffnet in Kürze sein neues Restaurant "Junius". Das Konzept verspricht die stilvolle Kombination von Luxus und feinsten Köstlichkeiten. Im "Junius" bietet sich die Möglichkeit, das Beste der peruanischen und internationalen Küche in stilvoller Atmosphäre zu probieren. Neben einem typischen peruanischen Buffet stehen feinste warme und kalte Speisen sowie ausgewählte Süßspeisen auf dem Menü. Natürlich darf bei einem typischen Mittagessen auch der Pisco Sour nicht fehlen.
Begleitet wird der kulinarische Genuss mittags von typisch peruanischer Criollo-essenMusik, während abends zudem peruanische Tänze dargeboten werden.

Neben einer Präsentation der kulinarischen Köstlichlichkeiten erhält der Gast auch einen Einblick in die Vielfältigkeit des peruanischen Kunsthandwerks, angefangen beim Cajon, einem typische peruanischen Musikinstrument bis hin zur Flasche besten Piscos.
Lassen Sie sich im Junius in die Geheimnisse der peruanischen Küche entführen!

Links:
Hier finden Sie weitere Informationen zum Doubletree El Pardo Hotel

T O P

Touristische Angebote unter der Lupe

Vivencial Tours - Leben mit den Bauern in Cajamarca

In Peru gibt es zahlreiche Initiativen zur Entwicklung alternativer Tourismusformen. Eines dieser interessanten Projekte möchten wir Ihnen heute vorstellen. Unser neuer Partner Vivencial Tours organisiert Programme, bei denen die Besucher nicht nur die natürlichen Sehenswürdigkeiten und Landschaften sondern auch hautnah das Leben der Landbevölkerung kennenlernen, indem sie mit ihnen wohnen und an ihrem Alltagsleben teilhaben.
Das Besondere an dieser Initiative ist, dass die Gastgeber unmittelbar an den durch diesen Tourismus generierten Einkünften beteiligt werden und somit die Entwicklung der Familien und der Region gefördert wird.

Es stehen Unterkunftsmöglichkeiten bei zwei Familien aus der Region Cajamarca zur Verfügung. Die Reisenden wohnen in modernen Anbauten der Bauernhäuser und haben einen eigenen Zugang. Sie werden von den Familien verpflegt und können so mehr über Traditionen, Lebensweise und die gute peruanische Küche erfahren.

Die Gegend um Cajamarca ist fruchtbar und grün. An der Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik siedelten schon von Alters her Menschen. Während des Aufenthaltes können sich die Gäste an der Arbeit auf dem Land beteiligen, die Tiere der Bauern kennenlernen, am dörflichen Leben teilhaben, Ausflüge in die Umgebung unternehmen oder auf dem Capac Ñan, dem alten Inkaweg, der einst von Ecuador nach Chile führte, durch atemberaubende Landschaften wandern. Am Abend lauschen die Gäste den Geschichten der Campesinos, wenn sie von ihren Mythen und Traditionen erzählen. Und vielleicht erzählen auch die Gäste aus ihrem Leben und ihrer so anderen Kultur und es ergibt sich echter kultureller Austausch.


Links:
Weitere Informationen über das Projekt von Vivencial Tours erhalten Sie auf unseren Internetseiten
Sind Sie interessiert an Cajamarca und den alten Inkaweg? Dann schreiben Sie gleich eine Email an: info@peruline.de

T O P

News aus den Regionen

Küste

Ica - Zentrum des peruanischen Weinbaus

faesserSchon im Jahr 1553 kamen die ersten Weinbauern von den kanarischen Inseln nach Peru, um den beliebten Rebsaft in Südamerika zu produzieren. Neben den Regionen im Hochland wurden vor allem die Gegend um Ica für den Weinbau entdeckt. Schon 1560 wurde der erste Wein in Peru gekeltert und wohl auch der erste Traubenbrand, der noch heute berühmte und bekannte Pisco. Im 17. Jahrhundert wurde Peru der wichtigste Weinexporteur in Südamerika. Allein im Jahr 1620 wurden 20 Millionen Liter des edlen Getränkes über die Häfen Pisco und Nasca exportiert. Zu dieser Zeit produzierte Ica etwa 150 000 Fässer Wein, jedes mit einem Inhalt von 70 Litern, das entspricht mehr als 10 Millionen Liter pro Jahr! Im 18. Jahrhundert ging der Weinbau aufgrund von Exportverboten und Schädlingsbefall der Rebstöcke zurück. Von den früheren 36 000 Hektar Anbaufläche bleiben bis zum heutigen Tage nur etwa 9000 Hektar übrig.

Zu jeder Zeit wurde in Peru Wein getrunken. Heute sind vor allem die Sorten Ocucaje, Tacama, Queirolo und Tabernero beliebt. Heute pisco sourgehört Peru wieder zu den Weinexporteuren Lateinamerikas.
Neben Wein werden die Trauben vor allem zu Pisco, dem berühmten Traubenbrand, verarbeitet. Das Wort Pisco bedeutet auf Quechua "Vogel", nach dem auch die bekannte Hafenstadt am Pazifik benannt ist. Der Pisco Sour ist Perus Nationalgetränk und als wohlschmeckender Apperitiv unerlässlich.

Von Ica aus können die berühmtesten Weinkellereien und Brennereien besucht werden, wie die bekannte Bodega Vista Alegre, die bereits im 17. Jahrhundert von Jesuitenmönchen gegründet wurde und heute in Privatbesitz ist. Bei den Führungen erfahren die Besucher viel Interessantes rund um den Wein in Peru und abschliessend wird zu einer geselligen Kostprobe eingeladen.

Links:
Als Unterkunft in Ica empfehlen wir das Hotel Las Dunas.

T O P

Regenwald

Peru - im Reich der Orchideen

Nirgendwo auf unserer Erde sind so viele unterschiedliche und teils einzigartige Klimazonen anzutreffen wie in Peru. Seine äquatornahe Lage auf der Westseite Südamerikas, die nordsüdliche Ausrichtung seiner andinen Gebirgsketten und die nordwärts verlaufende Kaltwasserströmung entlang seiner Pazifikküste bilden dazu die ideale Voraussetzung. Ist es da eigentlich noch verwunderlich, Peru unter den Ländern mit der höchsten Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten anzutreffen?

Mit Ausnahme der ariden Küstenzone auf der Andenwestseite und den über 4500 m hoch gelegenen Bergzonen ist die Familie der Orchideen dank ihrer enormen Anpassungsfähigkeit überall vertreten. Voraussetzung sind jeweils reichlich Regenfälle während der meisten Monate eines Jahres. Die Mehrzahl der in Peru lebenden Orchideenarten bevorzugen deshalb die östlichen Abhänge der Anden bis hinauf zu einer Höhe von 2300 m.
Die Anzahl von 2500 verschiedener in Peru beheimateter Orchideenarten beruht nur auf ungenauen, mit einer hohen Fehlerquote behafteten Schätzungen, da die umfangreiche Flora der Miniaturorchideen noch recht wenig erforscht ist. Gegenüber den erdbewohnenden Arten (Terresiten) sind baumbewohnende (Epiphyten) in der Überzahl, wiewohl es auch Arten gibt, die keine Preferenz pflegen. Blütenformen und Blütenfarben widerspiegel die tropische Üppigkeit und Lebensfreude im Wettbewerb um die bestäubende Fauna. Etliche Arten locken mit einem Duft nach tropischen Früchten (Encyclia microtos), einem floralen Duft (Trichocentrum tigrinum, Encyclia aemula) oder einer herbalen Duftnote ( Batemania colleyi). Die zarten Blüten der Rodriguezia bockii verbreiten dagegen einen abstossenden Geruch nach Chemielabor.

Auch Abweichungen vom charakteristischen Blütenaufbau der Orchideen sind zu entdecken. Bei der Gattung Masdevallia sind jeweils zwei Blütenblätter miteinander verwachsen. Den Gipfel an überraschenden Regelverstössen begehen Arten wie Cycnoches peruvianum und Oncidium heteranthum, die sowohl mit weiblichen als auch männlichen Blüten aufwarten.
Die zumeist unüberlegten wirtschaftlichen Aktivitäten des Menschen bedrohen im höchsten Masse die Lebensgrundlagen der Orchideen und ihrer begleitenden Fauna in Peru. Da etliche Arten nur an wenigen Stellen vorkommen, ist die Gefahr des Aussterbens allgegenwärtig. Auch die zumeist illegale Ausfuhr hat manch begehrte Art fast gänzlich zum Verschwinden gebracht.

Autor: Reinhard Matouschek

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Für weitere Informationen schreiben Sie uns eine Mail an info@peruline.de

T O P

Kurz und bündig

Die schönste Frau der Welt kommt aus Peru

miss peruAm 4. Dezember wurde im chinesischen Badeort Sanya die 20jährige Peruanerin Maria Julia Mantilla Garcia zur schönsten Frau der Welt gekrönt. Die Lehrerin aus Trujillo küsste die Krone, als das Ergebnis verkündet wurde. Die anderen Schönen aus aller Welt umarmten die Siegerin und der US-amerikanische Sänger Lionel Richie sang seinen Hit aus den 80ern "Dancing on the Ceiling", während es goldene Konfetti regnete und ein gewaltiges Feuerwerk den chinesischen Himmel verzauberte.
Die junge Peruanerin bewertete die Auszeichnung als wertvoll, da in diesem Jahr erstmalig Zuschauer aus 160 Ländern per Telefon, SMS und Internet das Ergebnis mitbestimmen konnten. Die neue Miss World will sich als Botschafterin für das Gelingen wohltätiger Projekte einsetzen.

Links:
Wollen Sie den Herkunftsort der peruanischen Schönheit kennenlernen? Dann gehen Sie doch mal auf Entdeckungstour nach Trujillo...

T O P

Das Fest der Jungfrau Carmen

Am 27. Dezember findet in Ica und Umgebung das berühmte Fest der Jungfrau Carmen statt. Neben den Prozessionen des "Señor de los Milagros in Lima" ist das Jahresabschlussfest in Ica das bekannteste religiöse Fest an der Küste. Der Brauch wurde schon zur Kolonialzeit eingeführt, als Mitglieder des Karmeliterordens an die Küste Perus kamen. Die Festlichkeiten werden vor allem in Regionen um El Carmen, El Guayabo und in Chincha begangen, wo heute der grösste Teil der schwarzen Bevölkerung Perus lebt. Während des Festes vermischen sich daher christliche Elemente und afroamerikanische Traditionen, wie Tänze und Musik.

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Fussballclub Cienciano aus Cusco zum identitätsstiftenden Erbe Perus erklärt

Der Fussballclub Cienciano aus Cusco wurde vom Colegio de Licenciados en Turismo zum "Patrimonio de Identidad Nacional" erklärt, also zum Kulturgut für die nationale Identität. Der Fussballclub Cienciano ist schon mehr als 100 Jahre alt und hat es als erster peruanischer Fussballverein geschafft, eine internationale Meisterschaft zu gewinnen - die Copa Sudamericana. Dies hat die Peruaner mit nationalem Stolz erfüllt und ihnen Identität gestiftet, so die Begründung für die Auszeichnung.

T O P

Wussten Sie, ...

...das der einzige Weihnachtsmarkt Perus auf der Plaza de Armas in Cusco stattfindet, wo man alles rund um das peruanische Weihnachtsfest bestaunen und kaufen kann?

...das es in Peru mehr als 100 Weihnachtstänze gibt, wie zum beispiel die Las waylías, las waylijías, las azucenas, las pastoras, las pallas, oder los negritos?

...das man ab 20. Dezember überall in Peru unterschiedlichste Weihnachtslieder aus den veschiedenen Regionen hört, wie "Hanaq Pacha kusikuynin, warankaqta much'askaiku" auf Quetschua, was bedeutet "Der Himmel freut sich und gibt dir tausend Küsse"?

T O P

Wir über uns...

Peruline ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.
Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
-CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@peruline.de
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T O P

Mit herzlichen Grüßen aus Lima,

Ihre Sünje Fischer
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