Liebe Perufreunde,
Fröhliches Ostereierfärben, aufgeregtes Nestchensuchen und
genüssliches Schokoladenhasennaschen, das kennen die Peruaner nicht.
In den Andenstädten geht es an Ostern vielmehr christlich-mystisch
zu. Leidenschaftlich wird hier während der Karwoche mit feierlichen
Prozessionen die Passion Christi nachvollzogen und am Ostersonntag seine
Auferstehung gefeiert. Lesen Sie in unserem Top Thema mehr zur peruanischen
Semana Santa.
Wussten Sie, dass man in Peru den dritthöchsten Wasserfall der
Welt entdeckt hat? In unserer Rubrik Kurz & Bündig erfahren
Sie mehr darüber! Beglückwünschen Sie ausserdem mit uns
unseren Partner Costa del Sol und lernen sie mit uns Perus ersten Trek
von Lodge zu Lodge kennen. Begleiten Sie uns im Regionenteil nach Oropesa,
Peru`s Hauptstadt des Brotes, und seien dabei, wenn in den Reisenotizen
eine junge Österreicherin eine Pyramide in Lima unsicher macht!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Sünje Fischer
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THEMA |
Von Prozessionen, Yucaknollen und Verrätern
- Ostern in Peru
In
Peru haben die Osterfeierlichkeiten erst mit der Ankunft der Spanier
angefangen, doch seitdem feiern die Peruaner eine Karwoche, die ihresgleichen
sucht in Südamerika. Über zehn Tage hinweg zelebrieren die
Menschen die Passion Christi, sein Begräbnis und seine glorreiche
Auferstehung. Stundenlange Prozessionen durch die Straßen, traurige
Marschmusik, die einem fast das Herz zerreisst, schwarzgekleidete Menschen
demütig verhüllt, eine magische Vermischung von christlichen
und heidnischen Bräuchen, aber auch süße Leckereien,
ausgelassene Feste und triumphierende Feuerwerke kennzeichnen die mystische
Stimmung während der peruanischen Semana Santa.
Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise zu den verschiedenen Osterfeierlichkeiten
in Peru:
AYACUCHO
Die Krönung der peruanischen Karwoche - Jesus und Maria bewegen
die Massen
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IQUITOS
Leckere Speisen und zornige Schwiegermütter
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HUARAZ
Ostern auf verschneiten Gipfeln
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AREQUIPA
Böllerkrach, wenn der Verräter explodiert
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CAJAMARCA
Gläubige tragen zentnerschwere Kreuze in Porcón
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CUSCO
Osterbrauch zwischen Inka und Konquistadoren
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CHICLAYO
Prozessionen zum Kreuz von Motupe
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PIURA/TUMBES
Ostern mit Familie, gutem Essen, Strand und Kunsthandwerk
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Dritthöchster Wasserfall der Welt ist in Peru
" Das
Wasser ist eisig, auch die Luft dort ist sehr kalt. Der Wind, den die
fallenden Wassermassen verursachen, ist unglaublich stark, und den Lärm
hört man kilometerweit", beschreibt der deutsche Forscher
Stefan Ziemendorff (32) den Gocta-Fall in der Provinz Chachapoyas, Amazonas.
So fasziniert wie der Entdecker, so ehrfürchtig sind die Gocta, die
Bewohner der Gegend, nach denen der Wasserfall benannt wurde. Sie erzählen
sich, eine blonde Sirene mit einem Topf voller Gold hause im Wasserfall
und verscheuche zusammen mit einer Riesenschlange alle Neugierigen. Ziemendorff,
der für ein Trinkwasserprojekt in Amazonas arbeitet, war 2002 auf
den Wasserfall gestoßen, als er in der Nähe Sarkophage entdeckt
hatte. Nach der Vermessung ist es nun sicher: Der Gotca-Fall ist mit seinen
771 Metern nach dem Salto del Angel (Venezuela, 972m) und den Tugela Fällen
(Südafrika, 948m) der dritthöchste Wasserfall der Welt! Ab 2007
soll er für Touristen zugänglich gemacht werden. (Quelle Foto:
www.reptur.blogspot.com)
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Flughafen Iquitos bläst zur Jagd auf Geier
Nun ist es durch, die Jagd hat begonnen: Die Gallinazos, die großen
geierartigen Vögel, die den Flughafenbetrieb in Iquitos gefährden,
werden getötet. Die Tiere hatten sich auf einer Müllhalde in
der Nähe des Flughafens der Urwaldstadt am Amazonas angesiedelt und
dadurch Sicherheit und Betriebszeiten des Flughafens erheblich eingeschränkt.
INRENA, das nationale Institut natürlicher Rohstoffe, erteilte nun
die Genehmigung für die Ausrottung der etwa 500 Tiere, um Kollisionen
zwischen Flugzeugen und Vögeln zu verhindern. Gleichzeitig wies das
Institut jedoch darauf hin, dass das eigentliche Problem nicht die Gallinazos
seien, sondern die Tatsache, dass die Verantwortlichen die Müllablagerung
dort zuließen.
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Aguas Calientes bekommt eine eigene Bank
Ratlose
Touristen, denen in Aguas Calientes das Bargeld ausgeht, gehören
ab jetzt der Vergangenheit an. Die Banco de Crédito Peru hat in
dem Dorf, von dem aus man nach Machu Picchu gelangt, eine Filiale eröffnet.
Damit hat Aguas Calientes jetzt seine erste und bisher einzige Bank. Wie
in allen touristisch wichtigen Städten in Peru können Besucher
nun auch am Fuße von Machu Picchu Geld abheben. Das Kreditinstitut
will im Rahmen seines Wachstumsplans in den nächsten fünf Monaten
noch weitere 150 Filialen in Peru eröffnen.
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Internationale Tourismusbörse
Berlin: Peru gewinnt Preis für den besten Stand
Zum
zweiten Mal hat Peru den Preis für den besten Aussteller in der Kategorie
Lateinamerika und Karibik gewonnen. Obwohl die brasilianische Konkurrenz
mit einem wesentlich größeren Pavillon aufwartete, hatte doch
Peru den attraktivsten Stand. Die Peruaner überzeugten mit einer
besseren Infrastruktur, einem hevorragenden Service, aufmerksamer Bedienung
und nicht zuletzt mit der Vielfalt der kulinarischen Häppchen, mit
denen die Besucher verwöhnt wurden. In dem 540m² großen
Peru-Bereich waren 44 Aussteller vertreten, darunter einige Partner von
peruline. Die ITB, die heuer von 8. bis 12. März stattfand, ist mit
über 10.000 Ausstellern aus etwa 180 Ländern die weltweit wichtigste
Tourismusmesse.
| Links: |
| Bei weiteren Fragen, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail a: info@peruline.de
zu schreiben! |
Mit dem Inka-Pass durch Cusco
Mit
dem Inka-Pass gibt es für Touristen bald einen praktischen Führer
zu den Sehenswürdigkeiten von Cusco. Im Preis des Führers inbegriffen
sind auch die Eintritte für 22 Sehenswürdigkeiten in Cusco (Machu
Picchu nicht inbegriffen), drei Stadtpläne mit eingezeichneten Rundgängen,
eine Telefonhotmail rund um die Uhr, eine Multimedia-CD mit allen touristischen
Attraktionen, und eine Diebstahl- und Unfallversicherung für die
Dauer des Aufenthaltes in Cusco. Verkauft wird der Inka-Pass unter anderem
an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Cusco und in verschiedenen
Reisebüros in Cusco und in Lima. Er kostet umgerechnet etwa 59 USD/
50 Euro.
Links:
Informationen zu Cusco
und den Destinationen im Umland finden Sie auf unserer Website www.peruline.de
Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an
info@peruline.de schreiben.
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UNSERE
PARTNER |
Costa del Sol Hotels auf dem Vormarsch
Die
Hotelkette Costa del Sol lässt nichts anbrennen: Sie hat sich als
einer von vier Bewerbern im Ausschreibungsverfahren um die Konzession
des ersten Hotels am Flughafen von Lima durchgesetzt und wurde kürzlich
auch noch mit dem Preis Excelentes 2005 ausgezeichnet!
Baubeginn des Flughafenhotels ist August diesen Jahres, im Juni 2007 soll
das neue Costa del Sol Haus fertig sein. Das 4-Sterne Hotel wird drei
Stockwerke haben und 96 Zimmer. Für die im Norden Perus führende
Hotelkette ist dieses Projekt zweifellos ein wichtiger Schritt für
die Erfolgeschichte. Vom Verlagshaus der Tageszeitung Correo bekam
die Costa del Sol Kette außerdem den Preis Excelentes 2005 verliehen,
als Anerkennung für den Beitrag zu Wachstum und Entwicklung in den
Regionen, die hervorragende Produktqualität und Wettbewerbsfähigkeit.
Wir gratulieren unserem Partner ganz herzlichen zu diesen Erfolgen!
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Neuer Partner in alter Stadt - Das Hotel Costa
del Sol Piura
Sie
mögen es gerne sonnig und warm? Sie interessieren sich für den
bisher wenig bekannten peruanischen Norden? Dann empfehlen wir Ihnen einen
Besuch in Piura, in der ältesten Stadt von Peru, die 1532 von Francisco
Pizarro gegründet wurde. Nur einen Block von der Plaza de Armas enfernt,
befindet unser Partner-Hotel Costa del Sol Piura. 40 komfortable Zimmer
bieten ruhige Entspannung, und im hoteleigenen Restaurant können
Sie die berühmte piuranische Küche probieren. Das 3-Sterne-Hotel
wird es Ihnen auch sonst an nichts fehlen lassen: Dafür sorgen Fitness-Center,
Bar, Busines Center, Interetanschluss, Sauna, Massageraum und Swimming
Pool. Ein exzellenter Service sorgt für Ihre Zufriedenheit, und gerne
ist Ihnen das Personal auch bei der Organisation einer Veranstaltung oder
Ausflügen in die Umgebung behilflich.
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Sonesta Posada del Inca im Heiligen Tal der
Inka: Himmlischer Komfort in früherem Kloster
In
der Nähe von Cusco, im Heiligen Tal der Inka, inmitten von wunderschönen
Gärten und Andenhängen befindet sich in den Gemäuern eines
ehemaligen Klosters im Kolonialstil das Hotel Sonesta Posada del Inca
Yucay. Umgeben von einer faszinierenden Landschaft, die für die Inka
wichtige landwirtschafliche Anbaufläche bot, liegt das 3-Sterne-Hotel
ideal nur wenige Kilometer entfernt von den Kunsthandwerkermärkten
Pisaq und Chincheros.
Das
20.000 m2 grosse Areal des Hotels umfasst eine einzigartige Ausstattung,
wie z.B. eine eigene Kapelle, wo Sie Ihre Hochzeit feiern können,
eine Terrasse für bis zu 300 Leute sowie traditionelle Inkaterrassen,
auf denen ein typisch andines Frühstück eingenommen wird. Für
die kulinarischen Freuden sorgt ein Restaurant mit dem umfangreichsten
Mittagsbuffet des ganzen Tals, wo Sie die erlesensten Speisen aus der
Fusion der andinen mit modernen Küchen probieren können.
Das Hotel bietet perfekt ausgestattete 84 Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer
sowie komfortable Suiten mit separaten Wohn- und Speisezimmern.Nach einem
erlebnisreichen Tag können Sie sich im Spa mit Fitnessstudio, Sauna
und Freiluft- Whirlpool verwöhnen lassen, ein erfrischendes Bad im
Pool genießen, sich bei Massage oder Yoga entspannen oder in der
Bar der Livemusik lauschen.
Für Feste und Incentives bietet das Haus eine grosse Bandbreite an
kulturellen Programmen wie zum Beispiel Chorauftritte mit Quechua-Gesang,
Empfang durch Kinder mit typischen Trachten, Folkloreshows, Feuerwerke
und vieles mehr.
Die Philosphie der Sonesta-Kette kommt hier voll zum Tragen: die besten
Hotels an schönsten Orten!
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Erster Trek von Lodge zu Lodge
- Domiruth macht´s möglich
Wer
in Peru Trekking macht, der schläft im Zelt - so war das bisher üblich
in den Anden. Doch das muss nicht sein: Ab 2007 bietet der Veranstalter
Domiruth ein Andentrekking von Lodge zu Lodge, für all jene, die
nach körperlichen Anstrengungen gerne den Komfort eines gemütlichen
Daunenbettes schätzen. Ausgangspunkt für den "anderen"
Viertagestrek nach Machu Picchu ist das Hochandental von Soray Pampa.
Von dort aus geht es über die Mountain Lodges Peru in Huayrac Machay,
Lolpa Pampa und Lucma Bamba auf einem alternativen Weg nach Machu Picchu,
durch grandiose Landschaften und abseits vom vielbegangenen Klassiker.
Jede Lodge bietet Jacuzzi, eine Feuerstelle und sechs gemütliche
Doppelzimmer mit eigenen Bädern - und dazu eine überwältigende
Aussicht auf tropisch bewachsene Hügel oder schneebedeckte Gipfel.
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Auf dem Weg zum World Travel Award- Das DoubleTree
El Pardo Hotel
Die
ständigen Verbesserungen von Qualität und Service des Doubletree
El Pardo tragen prächtige Früchte: Das zur Hilton-Kette gehörende
Hotel in Miraflores, Lima wurde in der Kategorie "Führendes
Hotel in Peru" für den World Travel Award nominiert! Das "Süße
Träume"- Programm in den Zimmern der Business Class, drahtloses
Internet in allen öffentlichen Räumen und auf den Zimmern, die
Erweiterung des Business Centers, freier Zugang zum Milenium Sports Club,
das Feinschmecker-Restaurant "Junius" mit Liveshows - das alles
erwartet den anspruchsvollen Gast im Doubletree zusätzlich zum gewohnten
Qualtitätsservice. Diese Leistungen haben auch die Jury zur Nominierung
bewogen. Der World Travel Award wird seit 1993 an herausragende Hotels,
Konferenzzentren und Fluglinien verliehen. Dazu geben Touristik-Agenten
aus über 200 Ländern ihre Stimmen ab. Wir wünschen unserm
Partnerhotel weiterhin viel Erfolg und hoffen mit ihm auf den Award!
Es freut uns außerdem, dass die Stadt Lima - in der Kategorie
"Führendes Reiseziel Südamerika" - ebenfalls nominiert
wurde.
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AUS
DEN REGIONEN |
HOCHLAND: Wo Backrezepte genetisch vererbt werden
- Perus Hauptstadt des Brotes
Es
riecht nach Holzfeuer und nach Brot, das gerade aus dem Ofen kommt. Die
Sonne geht noch lang nicht auf, aber die ersten Bäcker sind schon
auf den Füßen. Hier, in Oropesa, brennen die Öfen rund
um die Uhr, und der Tag beginnt um 3 Uhr morgens. Das kleine Andendörfchen
verkauft sich nicht umsonst als peruanische Hauptstadt des Brotes: 90
Prozent der Einwohner leben vom Brot; sie backen es und verkaufen es nach
Puno und Cusco.
Von Cusco aus fährt man mit dem Taxi etwa eine halbe Stunde nach
Oropesa. Es gibt dort nur eine kleine Kirche im Kolonialstil und ein Rathaus,
aber dank den Touristenbussen zur Sixtinischen Kapelle in Andahuaylillas,
die für hungrige Reisende Station in Oropesa machen, wird die Ortschaft
jeden Tag bekannter.
Pan chota, pan popular und pan mollete, verschiedene Brote
aus Weizenmehl, sind die beliebtesten Sorten. Das Rezept dafür wird
genetisch vererbt, sagen die Oropeser- zwar mit einem Augenzwinkern, doch
ganz unrecht haben sie wohl nicht: Vor einigen Jahren haben zwei große
Bäckerbetriebe aus Lima einmal versucht, sich in dem verträumten
Dörfchen zu etablieren und dieses Brot mit ihrer fortschrittlichen
Technologie ebenfalls zu backen - erfolglos. Mehl, Hefe, Zucker, Salz
und Butter als Basiszutaten genügen offensichtlich nicht, um das
Brot geschmacklich so herzustellen, wie es sein soll. Das Geheimnis liege
im Wasser des Huantany-Flusses, heisst es bei den einheimischen Bäckern.
Aber vielleicht liegt die Einzigartigkeit des Brotes auch darin begründet,
dass in Oropesa kein Kind auf die Welt kommt, das nicht als erstes gleich
lernt, mit der weichen Teigmasse zu spielen. Die Tradition des Brotbackens
wird auf diese Weise ganz selbstverständlich von Generation zu Generation
weiter gegeben. So wie bei der Familie Dueñas, wo der 12-jährige
Johan schon fleißig im Familienbetrieb mithilft und in aller Frühe
das erste Brot aus dem Ofen holt.
Öfen gibt es viele in Oropesa - für die Einwohner sind sie die
Zentren der Energie, deren Wärme sie auch gleich ausnützen,
um Huhn und Meerschwein darin zu kochen. Meistens teilen sich drei Familien
einen Ofen, um darin ihr Brot zu backen, und wenn jemand nicht weiß,
wo er sein Brot backen soll, dann "mietet" er sich einfach bei
einem Ofen ein.
In Peru gibt es viele leckere Brotsorten aus der Sierra, darunter das
Brot von Jauja, Chupaca oder Huamanga. Doch einzig die Oropeser haben
es zu so viel gutem Ruf gebracht. Beim Festival del Pan, das jedes Jahr
in der ersten Oktoberwoche stattfindet, feiern sie stolz ihr Produkt,
und dann riecht man ihn kilometerweit - den Duft von Holzfeuer und von
Brot, das gerade aus dem Ofen kommt.
(Quelle Foto: www.elcomercio.pe; www.encyclopedia.farlex.com.)
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REISENOTIZEN |
Auf den Spuren der Limakultur
Bei
einem Stadtbummel durch den limeñischen Stadtteil Miraflores verirrte
ich mich kurzzeitig und fand mich plötzlich vor einem riesigen Steinhaufen
wieder, der sich als Pyramide entpuppte. Als ich endlich den Eingang zu
dieser archäologischen Stätte mit dem Namen Huaca Pucllana gefunden
habe, erstehe ich eine Eintrittskarte für eine geführte Tour.
Bevor die nächste Führung beginnt, habe ich noch die Gelegenheit,
einen Blick auf die in dem kleinen anliegenden Museum ausgestellten Ausgrabungsstücke
zu werfen. Völlig ahnungslos, was mich hier in mitten der 8-Millionen
Stadt wohl erwarten wird, folge ich unserer Führerin. Inmitten der
sengenden Mittag shitze
besteigen wir das Hauptgebäude des Areals, das in der Zeit zwischen
200 und 700 n.C. von der hier damals angesiedelten Limakultur erbaut wurde.
Aus der Höhe hat man einen guten Blick über das gesamte Gelände
dieses prähistorischen Ausgrabungsortes, das sich damals auf einem
Gebiet von über 15 Hektar ausbreitete.
Als Material zum Bau ihrer Opferstätten verwendete die Limakultur
Luftziegel, die derart angeordnet wurden, Erdbewegungen abzufangen, von
denen Lima auch heute noch ab und zu geschüttelt wird. Dieses zeremonielle
Zentrum diente neben administrativen Zwecken auch als Opferstätte,
um die Gemüter der Götter gnädig zu stimmen. Gegenstand
dieser Opfer waren bevorzugt Frauen im Alter von 20 bis 25 Jahren, die
sich durch besonders schlanke Finger auszeichneten. Krit erien,
denen auch einige der Besucherinnen unserer Führung entsprechen würden...
Unsere Tour führt uns weiter zu einem Tiergehege, in denen man die
typischsten aller Tiere Perus bestaunen kann: Lamas, Alpacas und natürlich
Meerschweinchen (cuy), die hier zu Lande ungeahnte Größen erreichen
und zudem eine Delikatesse auf der peruanischen Speisekarte sind.
Zum Abschluss nehme ich mir die Zeit, die ausgestellten Fundstücke
im kleinen Museum näher anzusehen: der spektakulärste Fund ist
zweifellos das Skelett eines Mannes, dessen Überreste gemeinsam mit
einigen Grabbeigaben am Fuße der Huaca Pucllana ausgegraben wurde.
Zudem kann man hier prähistorische Textilien und Keramiken bewundern,
dessen Hauptmotive die Welle ist: für die Limakultur ein Zeichen
für das Meer, die Frau und den Mond. Ich bedanke mich bei unserer
Führerin Carmen und setze - um einiges wissender - meine Shoppingtour
fort.
(Aufgezeichnet von Claudia Emsenhuber)
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Sie hatten ein besonderes Erlebnis in Peru und möchten davon
berichten? Gern veröffentlichen wir Ihren Reisebericht. Schreiben
Sie uns bitte an info@peruline.de.
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WUSSTEN
SIE, ...? |
...dass Meerschweinchen hier zu Lande nicht nur auf dem Feinschmecker-Teller
landen, sondern dass Schamanen sie auch zur Heilung von Kranken zu Rate
ziehen?
...dass 90 Prozent der Taxifahrer in Lima nicht registriert sind?
...dass es eine Deutsche war, die ab 1946 die Nasca-Linen erstmals in
ihrem ganzen Umfang systematisch vermessen und katalogisiert hat? Nach
der 1998 verstorbenen Maria Reiche sind heute eine Straße, eine
Schule und ein Museum benannt.
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WIR
ÜBER UNS |
peruline ist der touristische Informationsdienst
rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen
unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten,
als auch dem Land selbst.
Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@peruline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges und Sprachschulen
- Tipps für Reisen nach Peru mit vielen nützlichen Links auf
unserer Homepage www.peruline.de
- Organisation und Durchführung von Pressereisen
- Bildarchiv
Unser monatlicher Newsletter informiert Sie über aktuellste Neuigkeiten
aus Peru. Diesen Monat hat Simone Kuhnt den Newsletter für Sie zusammengestellt.
Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben,
freuen wir uns über Ihre
e-mail.
Für weitere Informationen, Tipps beim Zusammenstellen von Peruprogrammen
oder Kontakten zu unseren Partnerunternehmen stehen wir Ihnen jederzeit
gerne zur dasVerfügung.
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www.ecuadorline.de
und für Bolivien www.bolivialine.de.
Mit herzlichen Grüßen aus Lima,
Ihre Sünje Fischer
peruline
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