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NEWSLETTER APRIL 2006


Liebe Perufreunde,

Fröhliches Ostereierfärben, aufgeregtes Nestchensuchen und genüssliches Schokoladenhasennaschen, das kennen die Peruaner nicht. In den Andenstädten geht es an Ostern vielmehr christlich-mystisch zu. Leidenschaftlich wird hier während der Karwoche mit feierlichen Prozessionen die Passion Christi nachvollzogen und am Ostersonntag seine Auferstehung gefeiert. Lesen Sie in unserem Top Thema mehr zur peruanischen Semana Santa.

Wussten Sie, dass man in Peru den dritthöchsten Wasserfall der Welt entdeckt hat? In unserer Rubrik Kurz & Bündig erfahren Sie mehr darüber! Beglückwünschen Sie ausserdem mit uns unseren Partner Costa del Sol und lernen sie mit uns Perus ersten Trek von Lodge zu Lodge kennen. Begleiten Sie uns im Regionenteil nach Oropesa, Peru`s Hauptstadt des Brotes, und seien dabei, wenn in den Reisenotizen eine junge Österreicherin eine Pyramide in Lima unsicher macht!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Sünje Fischer

UNSERE THEMEN:
Top Thema Neuer Partner in alter Stadt - Das Hotel Costa del Sol Piura
Von Prozessionen, Yucaknollen und Verrätern - Ostern in Peru Sonesta Posada del Inca im Heiligen Tal der Inka: Himmlischer Komfort in früherem Kloster
Kurz & Bündig Erster Trek von Lodge zu Lodge - Domiruth macht`s möglich
Dritthöchster Wasserfall der Welt ist in Peru Auf dem Weg zum World Travel Award- Das Doubletree El Pardo Hotel
Flughafen Iquitos bläst zur Jagd auf Geier Aus den Regionen
Aguas Calientes bekommt eine eigene Bank HOCHLAND: Wo Backrezepte genetisch vererbt werden - Perus Hauptstadt des Brotes
ITB Berlin: Peru gewinnt Preis für den besten Stand Reisenotizen
Mit dem Inka-Pass durch Cusco Auf den Spuren der Limakultur
Unsere Partner Wussten Sie, ...?
Costa del Sol Hotels auf dem Vormarsch Wir über uns

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 TOP THEMA

Von Prozessionen, Yucaknollen und Verrätern - Ostern in Peru

Prozession in AyacuchoIn Peru haben die Osterfeierlichkeiten erst mit der Ankunft der Spanier angefangen, doch seitdem feiern die Peruaner eine Karwoche, die ihresgleichen sucht in Südamerika. Über zehn Tage hinweg zelebrieren die Menschen die Passion Christi, sein Begräbnis und seine glorreiche Auferstehung. Stundenlange Prozessionen durch die Straßen, traurige Marschmusik, die einem fast das Herz zerreisst, schwarzgekleidete Menschen demütig verhüllt, eine magische Vermischung von christlichen und heidnischen Bräuchen, aber auch süße Leckereien, ausgelassene Feste und triumphierende Feuerwerke kennzeichnen die mystische Stimmung während der peruanischen Semana Santa.
Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise zu den verschiedenen Osterfeierlichkeiten in Peru:

AYACUCHO
Die Krönung der peruanischen Karwoche - Jesus und Maria bewegen die Massen
IQUITOS
Leckere Speisen und zornige Schwiegermütter
HUARAZ
Ostern auf verschneiten Gipfeln
AREQUIPA
Böllerkrach, wenn der Verräter explodiert
CAJAMARCA
Gläubige tragen zentnerschwere Kreuze in Porcón
CUSCO
Osterbrauch zwischen Inka und Konquistadoren
CHICLAYO
Prozessionen zum Kreuz von Motupe
PIURA/TUMBES
Ostern mit Familie, gutem Essen, Strand und Kunsthandwerk

Links:
Mehr Informationen Ostern in Peru finden Sie hier.
Lesen Sie auch über die anderen
Festivitäten, die in diesem Jahr in den verschiedenen Regionen gefeiert werden.

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 KURZ & BÜNDIG

Dritthöchster Wasserfall der Welt ist in Peru

"Gocta FallDas Wasser ist eisig, auch die Luft dort ist sehr kalt. Der Wind, den die fallenden Wassermassen verursachen, ist unglaublich stark, und den Lärm hört man kilometerweit", beschreibt der deutsche Forscher Stefan Ziemendorff (32) den Gocta-Fall in der Provinz Chachapoyas, Amazonas. So fasziniert wie der Entdecker, so ehrfürchtig sind die Gocta, die Bewohner der Gegend, nach denen der Wasserfall benannt wurde. Sie erzählen sich, eine blonde Sirene mit einem Topf voller Gold hause im Wasserfall und verscheuche zusammen mit einer Riesenschlange alle Neugierigen. Ziemendorff, der für ein Trinkwasserprojekt in Amazonas arbeitet, war 2002 auf den Wasserfall gestoßen, als er in der Nähe Sarkophage entdeckt hatte. Nach der Vermessung ist es nun sicher: Der Gotca-Fall ist mit seinen 771 Metern nach dem Salto del Angel (Venezuela, 972m) und den Tugela Fällen (Südafrika, 948m) der dritthöchste Wasserfall der Welt! Ab 2007 soll er für Touristen zugänglich gemacht werden. (Quelle Foto: www.reptur.blogspot.com)

Links:
Möchten Sie mehr über den Amazonasregenwald erfahren? Lesen Sie auf unseren Internetseiten!

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Flughafen Iquitos bläst zur Jagd auf Geier

Nun ist es durch, die Jagd hat begonnen: Die Gallinazos, die großen geierartigen Vögel, die den Flughafenbetrieb in Iquitos gefährden, werden getötet. Die Tiere hatten sich auf einer Müllhalde in der Nähe des Flughafens der Urwaldstadt am Amazonas angesiedelt und dadurch Sicherheit und Betriebszeiten des Flughafens erheblich eingeschränkt. INRENA, das nationale Institut natürlicher Rohstoffe, erteilte nun die Genehmigung für die Ausrottung der etwa 500 Tiere, um Kollisionen zwischen Flugzeugen und Vögeln zu verhindern. Gleichzeitig wies das Institut jedoch darauf hin, dass das eigentliche Problem nicht die Gallinazos seien, sondern die Tatsache, dass die Verantwortlichen die Müllablagerung dort zuließen.

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Aguas Calientes bekommt eine eigene Bank

in Aguas CalientesRatlose Touristen, denen in Aguas Calientes das Bargeld ausgeht, gehören ab jetzt der Vergangenheit an. Die Banco de Crédito Peru hat in dem Dorf, von dem aus man nach Machu Picchu gelangt, eine Filiale eröffnet. Damit hat Aguas Calientes jetzt seine erste und bisher einzige Bank. Wie in allen touristisch wichtigen Städten in Peru können Besucher nun auch am Fuße von Machu Picchu Geld abheben. Das Kreditinstitut will im Rahmen seines Wachstumsplans in den nächsten fünf Monaten noch weitere 150 Filialen in Peru eröffnen.

Links:
Sie interessieren sich für die alte Inkastadt Machu Picchu? Schreiben Sie uns doch eine E-Mail an info@peruline.de!

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Internationale Tourismusbörse Berlin: Peru gewinnt Preis für den besten Stand

Das Peru-Team auf der ITBZum zweiten Mal hat Peru den Preis für den besten Aussteller in der Kategorie Lateinamerika und Karibik gewonnen. Obwohl die brasilianische Konkurrenz mit einem wesentlich größeren Pavillon aufwartete, hatte doch Peru den attraktivsten Stand. Die Peruaner überzeugten mit einer besseren Infrastruktur, einem hevorragenden Service, aufmerksamer Bedienung und nicht zuletzt mit der Vielfalt der kulinarischen Häppchen, mit denen die Besucher verwöhnt wurden. In dem 540m² großen Peru-Bereich waren 44 Aussteller vertreten, darunter einige Partner von peruline. Die ITB, die heuer von 8. bis 12. März stattfand, ist mit über 10.000 Ausstellern aus etwa 180 Ländern die weltweit wichtigste Tourismusmesse.

Links:
Bei weiteren Fragen, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail a: info@peruline.de zu schreiben!

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Mit dem Inka-Pass durch Cusco

CuscoMit dem Inka-Pass gibt es für Touristen bald einen praktischen Führer zu den Sehenswürdigkeiten von Cusco. Im Preis des Führers inbegriffen sind auch die Eintritte für 22 Sehenswürdigkeiten in Cusco (Machu Picchu nicht inbegriffen), drei Stadtpläne mit eingezeichneten Rundgängen, eine Telefonhotmail rund um die Uhr, eine Multimedia-CD mit allen touristischen Attraktionen, und eine Diebstahl- und Unfallversicherung für die Dauer des Aufenthaltes in Cusco. Verkauft wird der Inka-Pass unter anderem an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Cusco und in verschiedenen Reisebüros in Cusco und in Lima. Er kostet umgerechnet etwa 59 USD/ 50 Euro.

Links:
Informationen zu Cusco und den Destinationen im Umland finden Sie auf unserer Website www.peruline.de
Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an info@peruline.de schreiben.

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 UNSERE PARTNER

Costa del Sol Hotels auf dem Vormarsch

Logo der Hoteles Costa del SolDie Hotelkette Costa del Sol lässt nichts anbrennen: Sie hat sich als einer von vier Bewerbern im Ausschreibungsverfahren um die Konzession des ersten Hotels am Flughafen von Lima durchgesetzt und wurde kürzlich auch noch mit dem Preis Excelentes 2005 ausgezeichnet!
Baubeginn des Flughafenhotels ist August diesen Jahres, im Juni 2007 soll das neue Costa del Sol Haus fertig sein. Das 4-Sterne Hotel wird drei Stockwerke haben und 96 Zimmer. Für die im Norden Perus führende Hotelkette ist dieses Projekt zweifellos ein wichtiger Schritt für die Erfolgeschichte. Vom Verlagshaus der Tageszeitung Correo bekam die Costa del Sol Kette außerdem den Preis Excelentes 2005 verliehen, als Anerkennung für den Beitrag zu Wachstum und Entwicklung in den Regionen, die hervorragende Produktqualität und Wettbewerbsfähigkeit.
Wir gratulieren unserem Partner ganz herzlichen zu diesen Erfolgen!

Links:

Wenn Sie mehr über unsere Partnerhotels der Kette Costa del Sol in Piura, Tumbes, Chiclayo oder Cajamarca erfahren möchten, schauen Sie auf unseren Internetseiten.

Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email an info@peruline.de.

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Neuer Partner in alter Stadt - Das Hotel Costa del Sol Piura

PoolSie mögen es gerne sonnig und warm? Sie interessieren sich für den bisher wenig bekannten peruanischen Norden? Dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch in Piura, in der ältesten Stadt von Peru, die 1532 von Francisco Pizarro gegründet wurde. Nur einen Block von der Plaza de Armas enfernt, befindet unser Partner-Hotel Costa del Sol Piura. 40 komfortable Zimmer bieten ruhige Entspannung, und im hoteleigenen Restaurant können Sie die berühmte piuranische Küche probieren. Das 3-Sterne-Hotel wird es Ihnen auch sonst an nichts fehlen lassen: Dafür sorgen Fitness-Center, Bar, Busines Center, Interetanschluss, Sauna, Massageraum und Swimming Pool. Ein exzellenter Service sorgt für Ihre Zufriedenheit, und gerne ist Ihnen das Personal auch bei der Organisation einer Veranstaltung oder Ausflügen in die Umgebung behilflich.

Links:

Wenn Sie mehr über das Hotel Costa del Sol in Piura erfahren möchten, schauen Sie auf unseren Internetseiten.

Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email an info@peruline.de.

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Sonesta Posada del Inca im Heiligen Tal der Inka: Himmlischer Komfort in früherem Kloster

In der Nähe von Cusco, im Heiligen Tal der Inka, inmitten von wunderschönen Gärten und Andenhängen befindet sich in den Gemäuern eines ehemaligen Klosters im Kolonialstil das Hotel Sonesta Posada del Inca Yucay. Umgeben von einer faszinierenden Landschaft, die für die Inka wichtige landwirtschafliche Anbaufläche bot, liegt das 3-Sterne-Hotel ideal nur wenige Kilometer entfernt von den Kunsthandwerkermärkten Pisaq und Chincheros.

Aussenansicht des Hotel Sonesta Posada del Inca Valley Sagrado YucayDas 20.000 m2 grosse Areal des Hotels umfasst eine einzigartige Ausstattung, wie z.B. eine eigene Kapelle, wo Sie Ihre Hochzeit feiern können, eine Terrasse für bis zu 300 Leute sowie traditionelle Inkaterrassen, auf denen ein typisch andines Frühstück eingenommen wird. Für die kulinarischen Freuden sorgt ein Restaurant mit dem umfangreichsten Mittagsbuffet des ganzen Tals, wo Sie die erlesensten Speisen aus der Fusion der andinen mit modernen Küchen probieren können.

Das Hotel bietet perfekt ausgestattete 84 Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer sowie komfortable Suiten mit separaten Wohn- und Speisezimmern.Nach einem erlebnisreichen Tag können Sie sich im Spa mit Fitnessstudio, Sauna und Freiluft- Whirlpool verwöhnen lassen, ein erfrischendes Bad im Pool genießen, sich bei Massage oder Yoga entspannen oder in der Bar der Livemusik lauschen.
Für Feste und Incentives bietet das Haus eine grosse Bandbreite an kulturellen Programmen wie zum Beispiel Chorauftritte mit Quechua-Gesang, Empfang durch Kinder mit typischen Trachten, Folkloreshows, Feuerwerke und vieles mehr.

Die Philosphie der Sonesta-Kette kommt hier voll zum Tragen: die besten Hotels an schönsten Orten!

Links:

Möchten Sie Ihre Tage in Cusco mit einem Aufenthalt im Heiligen Tal der Inka verbinden? Hier erfahren Sie mehr über das Sonesta Posada del Inca Yucay.

Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an info@peruline.de schreiben.

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Erster Trek von Lodge zu Lodge - Domiruth macht´s möglich

Domiruth LogoWer in Peru Trekking macht, der schläft im Zelt - so war das bisher üblich in den Anden. Doch das muss nicht sein: Ab 2007 bietet der Veranstalter Domiruth ein Andentrekking von Lodge zu Lodge, für all jene, die nach körperlichen Anstrengungen gerne den Komfort eines gemütlichen Daunenbettes schätzen. Ausgangspunkt für den "anderen" Viertagestrek nach Machu Picchu ist das Hochandental von Soray Pampa. Von dort aus geht es über die Mountain Lodges Peru in Huayrac Machay, Lolpa Pampa und Lucma Bamba auf einem alternativen Weg nach Machu Picchu, durch grandiose Landschaften und abseits vom vielbegangenen Klassiker. Jede Lodge bietet Jacuzzi, eine Feuerstelle und sechs gemütliche Doppelzimmer mit eigenen Bädern - und dazu eine überwältigende Aussicht auf tropisch bewachsene Hügel oder schneebedeckte Gipfel.

Links:
Neugierig geworden? Lesen Sie mehr über dieses neue Programm unseren Partner Domiruth oder schreiben Sie uns eine Email an info@peruline.de.

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Auf dem Weg zum World Travel Award- Das DoubleTree El Pardo Hotel

Aussenansicht des HotelsDie ständigen Verbesserungen von Qualität und Service des Doubletree El Pardo tragen prächtige Früchte: Das zur Hilton-Kette gehörende Hotel in Miraflores, Lima wurde in der Kategorie "Führendes Hotel in Peru" für den World Travel Award nominiert! Das "Süße Träume"- Programm in den Zimmern der Business Class, drahtloses Internet in allen öffentlichen Räumen und auf den Zimmern, die Erweiterung des Business Centers, freier Zugang zum Milenium Sports Club, das Feinschmecker-Restaurant "Junius" mit Liveshows - das alles erwartet den anspruchsvollen Gast im Doubletree zusätzlich zum gewohnten Qualtitätsservice. Diese Leistungen haben auch die Jury zur Nominierung bewogen. Der World Travel Award wird seit 1993 an herausragende Hotels, Konferenzzentren und Fluglinien verliehen. Dazu geben Touristik-Agenten aus über 200 Ländern ihre Stimmen ab. Wir wünschen unserm Partnerhotel weiterhin viel Erfolg und hoffen mit ihm auf den Award!
Es freut uns außerdem, dass die Stadt Lima - in der Kategorie "Führendes Reiseziel Südamerika" - ebenfalls nominiert wurde.

Links:
Wenn auch Sie sich vom erstklassigen Service des Doubletree El Pardo Hotels überzeugen lassen möchten, so besuchen Sie unsere Website. Lesen Sie auch mehr über Lima !
oder schreiben Sie uns eine Email an info@peruline.de

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 AUS DEN REGIONEN

HOCHLAND: Wo Backrezepte genetisch vererbt werden - Perus Hauptstadt des Brotes

Johan holt das Brot aus dem OfenEs riecht nach Holzfeuer und nach Brot, das gerade aus dem Ofen kommt. Die Sonne geht noch lang nicht auf, aber die ersten Bäcker sind schon auf den Füßen. Hier, in Oropesa, brennen die Öfen rund um die Uhr, und der Tag beginnt um 3 Uhr morgens. Das kleine Andendörfchen verkauft sich nicht umsonst als peruanische Hauptstadt des Brotes: 90 Prozent der Einwohner leben vom Brot; sie backen es und verkaufen es nach Puno und Cusco.

Von Cusco aus fährt man mit dem Taxi etwa eine halbe Stunde nach Oropesa. Es gibt dort nur eine kleine Kirche im Kolonialstil und ein Rathaus, aber dank den Touristenbussen zur Sixtinischen Kapelle in Andahuaylillas, die für hungrige Reisende Station in Oropesa machen, wird die Ortschaft jeden Tag bekannter.

Pan chota, pan popular und pan mollete, verschiedene Brote aus Weizenmehl, sind die beliebtesten Sorten. Das Rezept dafür wird genetisch vererbt, sagen die Oropeser- zwar mit einem Augenzwinkern, doch ganz unrecht haben sie wohl nicht: Vor einigen Jahren haben zwei große Bäckerbetriebe aus Lima einmal versucht, sich in dem verträumten Dörfchen zu etablieren und dieses Brot mit ihrer fortschrittlichen Technologie ebenfalls zu backen - erfolglos. Mehl, Hefe, Zucker, Salz und Butter als Basiszutaten genügen offensichtlich nicht, um das Brot geschmacklich so herzustellen, wie es sein soll. Das Geheimnis liege im Wasser des Huantany-Flusses, heisst es bei den einheimischen Brotbächer von OropesaBäckern. Aber vielleicht liegt die Einzigartigkeit des Brotes auch darin begründet, dass in Oropesa kein Kind auf die Welt kommt, das nicht als erstes gleich lernt, mit der weichen Teigmasse zu spielen. Die Tradition des Brotbackens wird auf diese Weise ganz selbstverständlich von Generation zu Generation weiter gegeben. So wie bei der Familie Dueñas, wo der 12-jährige Johan schon fleißig im Familienbetrieb mithilft und in aller Frühe das erste Brot aus dem Ofen holt.

Öfen gibt es viele in Oropesa - für die Einwohner sind sie die Zentren der Energie, deren Wärme sie auch gleich ausnützen, um Huhn und Meerschwein darin zu kochen. Meistens teilen sich drei Familien einen Ofen, um darin ihr Brot zu backen, und wenn jemand nicht weiß, wo er sein Brot backen soll, dann "mietet" er sich einfach bei einem Ofen ein.

In Peru gibt es viele leckere Brotsorten aus der Sierra, darunter das Brot von Jauja, Chupaca oder Huamanga. Doch einzig die Oropeser haben es zu so viel gutem Ruf gebracht. Beim Festival del Pan, das jedes Jahr in der ersten Oktoberwoche stattfindet, feiern sie stolz ihr Produkt, und dann riecht man ihn kilometerweit - den Duft von Holzfeuer und von Brot, das gerade aus dem Ofen kommt.
(Quelle Foto: www.elcomercio.pe; www.encyclopedia.farlex.com.)

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 REISENOTIZEN

Auf den Spuren der Limakultur

Huaca PucllanaBei einem Stadtbummel durch den limeñischen Stadtteil Miraflores verirrte ich mich kurzzeitig und fand mich plötzlich vor einem riesigen Steinhaufen wieder, der sich als Pyramide entpuppte. Als ich endlich den Eingang zu dieser archäologischen Stätte mit dem Namen Huaca Pucllana gefunden habe, erstehe ich eine Eintrittskarte für eine geführte Tour. Bevor die nächste Führung beginnt, habe ich noch die Gelegenheit, einen Blick auf die in dem kleinen anliegenden Museum ausgestellten Ausgrabungsstücke zu werfen. Völlig ahnungslos, was mich hier in mitten der 8-Millionen Stadt wohl erwarten wird, folge ich unserer Führerin. Inmitten der sengenden MittagLehmziegeltreppenshitze besteigen wir das Hauptgebäude des Areals, das in der Zeit zwischen 200 und 700 n.C. von der hier damals angesiedelten Limakultur erbaut wurde. Aus der Höhe hat man einen guten Blick über das gesamte Gelände dieses prähistorischen Ausgrabungsortes, das sich damals auf einem Gebiet von über 15 Hektar ausbreitete.

Als Material zum Bau ihrer Opferstätten verwendete die Limakultur Luftziegel, die derart angeordnet wurden, Erdbewegungen abzufangen, von denen Lima auch heute noch ab und zu geschüttelt wird. Dieses zeremonielle Zentrum diente neben administrativen Zwecken auch als Opferstätte, um die Gemüter der Götter gnädig zu stimmen. Gegenstand dieser Opfer waren bevorzugt Frauen im Alter von 20 bis 25 Jahren, die sich durch besonders schlanke Finger auszeichneten. KritLamaerien, denen auch einige der Besucherinnen unserer Führung entsprechen würden... Unsere Tour führt uns weiter zu einem Tiergehege, in denen man die typischsten aller Tiere Perus bestaunen kann: Lamas, Alpacas und natürlich Meerschweinchen (cuy), die hier zu Lande ungeahnte Größen erreichen und zudem eine Delikatesse auf der peruanischen Speisekarte sind.

Zum Abschluss nehme ich mir die Zeit, die ausgestellten Fundstücke im kleinen Museum näher anzusehen: der spektakulärste Fund ist zweifellos das Skelett eines Mannes, dessen Überreste gemeinsam mit einigen Grabbeigaben am Fuße der Huaca Pucllana ausgegraben wurde. Zudem kann man hier prähistorische Textilien und Keramiken bewundern, dessen Hauptmotive die Welle ist: für die Limakultur ein Zeichen für das Meer, die Frau und den Mond. Ich bedanke mich bei unserer Führerin Carmen und setze - um einiges wissender - meine Shoppingtour fort.

(Aufgezeichnet von Claudia Emsenhuber)

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Sie hatten ein besonderes Erlebnis in Peru und möchten davon berichten? Gern veröffentlichen wir Ihren Reisebericht. Schreiben Sie uns bitte an info@peruline.de.

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 WUSSTEN SIE, ...?

...dass Meerschweinchen hier zu Lande nicht nur auf dem Feinschmecker-Teller landen, sondern dass Schamanen sie auch zur Heilung von Kranken zu Rate ziehen?

...dass 90 Prozent der Taxifahrer in Lima nicht registriert sind?

...dass es eine Deutsche war, die ab 1946 die Nasca-Linen erstmals in ihrem ganzen Umfang systematisch vermessen und katalogisiert hat? Nach der 1998 verstorbenen Maria Reiche sind heute eine Straße, eine Schule und ein Museum benannt.

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 WIR ÜBER UNS

peruline ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, als auch dem Land selbst.

Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@peruline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges und Sprachschulen
- Tipps für Reisen nach Peru mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.peruline.de
- Organisation und Durchführung von Pressereisen
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Unser monatlicher Newsletter informiert Sie über aktuellste Neuigkeiten aus Peru. Diesen Monat hat Simone Kuhnt den Newsletter für Sie zusammengestellt. Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail.
Für weitere Informationen, Tipps beim Zusammenstellen von Peruprogrammen oder Kontakten zu unseren Partnerunternehmen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur dasVerfügung.
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Mit herzlichen Grüßen aus Lima,
Ihre Sünje Fischer
peruline

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