PERULINE
Postfach 1323
D-94003 Passau
Tel. +49 (0851) 756 56 44
Fax. +49 (0851) 756 56 51

e-mail: callcenter@peruline.de

PERULINE
Av. Grau 255
Miraflores, Lima 18 Perú
Tel. +51 (01) 242 36 42
Fax. +51 (01) 242 36 42

e-mail: info@peruline.de

NEWSLETTER JUNI 2006


Liebe Perufreunde,

Nach dem geheimnisvollen Herren von Sipán, dessen Überreste 1987 gefunden wurden, gibt nun ein ähnlich spektakulärer Fund Wissenschaftlern Rätsel auf. Im archäologischen Komplex El Brujo in der Nähe von Trujillo haben Forscher ein geheimnisvolles Grab mit der Mumie einer Frau entdeckt und damit Archäologen sowie die Tourismusbranche in Aufregung versetzt. Lesen Sie mehr über die Frau von Cao in unserem Top Thema!

Peru hat einen neuen Präsidenten! In Kurz & Bündig lesen Sie das Ergebnis der Wahlen von Anfang Juni. Machen Sie außerdem einen virtuellen Rundgang auf Machu Picchu, lesen Sie von einer abenteuerlichen Exkursion über den Pazifik und vom Besuch des Dalai Lama beim Volk der Q'ero.

In der Rubrik unserer Partner stellen wir Ihnen diesen Monat unter anderem das speziell entwickelte Tandem-Konversationstraining der ACUPARI-Language School in Cusco vor. Erfahren Sie im Regionenteil, was mit den Fundstücken von Machu Picchu geschah, und wie es Simone Kuhnt bei ihrer ersten Gletschertour in der Cordillera Blanca ergangen ist.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Sünje Fischer

UNSERE THEMEN:
Top Thema Unsere Partner
Spektakulärer Mumienfund:
Die Frau von Cao gibt Wissenschaftlern Rätseln auf
Die Sterne des Südens im Planetarium des Hotels Las Dunas in Ica
Kurz & Bündig Spanischlernen mit ACUPARI - mit dem Tandem gemeinsam zum Ziel
Peru hat einen neuen Präsidenten Ausgangspunkt für Archäologie-Fans -Das Hotel Costa del Sol in Chiclayo
Archäologischer Komplex El Brujo eröffnet "Bleib" im Sonesta Posada del Inca Arequipa
Mit einem Floß aus Schilf von Peru aus über den Pazifik Aus den Regionen
Aussergewöhnlicher Kulturaustausch - Dalai Lama trifft auf Nachfahren der Inka HOCHLAND: Machu Picchu - Der Streit um den "Schatz"
Machu Picchu virtuell besuchen Reisenotizen
Österreichisches Glas für peruanischen Pisco Grenzerfahrung in der Cordillera Blanca
"Der Fluch des Goldes" in Berlin Wussten Sie, ...?
Begegnung mit den Vorfahren - Brüning-Musuem nach sieben Monaten wieder eröffnet Wir über uns

TOP

 TOP THEMA

Spektakulärer Mumienfund -
Frau von Cao gibt Wissenschaftlern Rätseln auf

Forscher haben im archäologischen Komplex El Brujo bei Trujillo im Norden Perus ein spektakuläres Grab gefunden. 1700 Frau von Cao - SchädelJahre lang lag bei der Pyramide Huaca de Cao die Mumie einer Frau begraben, in meterweise Baumwolle gehüllt, reich geschmückt mit Gold und Halbedelsteinen, und an Armen und Beinen großflächig mit geheimnisvollen Zeichen tätowiert. Daneben liegend fand man eine weitere Mumie - ein geopfertes junges Mädchen.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Geschichte der Frau zurück ins Jahr 250 nach Christus - in die Zeit, als in der Gegend um Trujillo und Chiclayo die Mochica Kultur herrschte. Entdecker Régulo Franco ist überzeugt, dass die Frau, die etwa als 25-Jährige zu Tode kam, eine besondere Stellung in ihrer Gesellschaft eingenommen haben muss. "Wir haben in dem Grab unter anderem 18 kunstvolle Halsketten gefunden. In der Vielfalt ihrer Embleme und Ornamente stimmen sie mit denen übereiFrau von  Cao - eingewickeltn, die die Mochica für bestimmte Rituale und Tempelzeremonien verwendeten. Der wertvolle Halsschmuck aus Gold und Silber zeugt von den magisch-religiösen Fähigkeiten der jungen Frau, von ihrer Verbindung zu Tag und Nacht und von ihrer machthabenden Position im theokratischen Staat. Vielleicht wurde sie sogar als Halbgöttin verehrt", so der Archäologe.

Die Mumie ist über mehr als eineinhalb Jahrtausende bemerkenswert gut erhalten geblieben. Franco und seine Kollegen führen den guten Zustand einerseits auf die mittlere Tiefe des Grabes zurück. Man fand die Mumie in der Pyramide Cao nämlich gleichzeitig tief genug unter der Oberfläche, um von Sonne und starken Regenfällen wie El Niño geschützt zu sein, und trotzdem weit genug über der Pyramidenbasis, um Überschwemmungen zu entgehen. Andererseits könnte auch die Verwendung des Minerals Cinabrio Frau von Cao - Handzum Erhalt des Körpers beigetragen haben. Dieses Sulfat verhindert die Ansiedlung von Bakterien; Spuren wurden auf verschiedenen Metallteilen im Grab gefunden.

Unter anderem mit Hilfe der Radiocarbon-Methode konnten die Wissenschaftler zwar schon viele wichtige Daten sammeln, doch die Frau von Cao bleibt weiterhin ein Mysterium: Ungewöhnlich zum Beispiel die vielen Tätowierungen an Armen, Händen und Füßen. Schlangen und Spinnen bilden das Hauptmotiv. "In der andinen Mythologie stehen diese Tiere für die Fruchtbarkeit der Erde", so Franco. Für ihn zumindest beweisen die Tätowierungen auf der Haut der Frau ihre Funktion als Schamanin oder Priesterin. Aber auch warum der Mumie Speerschleudern beigelegt wurden, ist bisher ungeklärt. Es ist das erste Mal, dass Waffen im Grab einer Frau gefunden wurden, und man stochert hier ebenfalls im Dunkeln.

Und schließlich: Warum musste die Frau in ihrem besten Alter sterben? Vielleicht, weil sie ein Kind in sich trug? Vielleicht in den Folgen einer Krise der Mochica-Kultur? War es Selbstmord? Oder war sie ein Opfer, das erzürnte Götter besänftigen sollte? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass sie in ihrer Zeit eine wichtige Persönlichkeit dargestellt haben muss.

TOP

 KURZ & BÜNDIG

Peru hat einen neuen Präsidenten

Olav HeyderdahlAm Sonntag, den 04. Juni 2006 waren die Peruaner nach dem ersten Wahlgang im April erneut zu den Urnen gerufen worden, um in der Stichwahl zu entscheiden, wer der nächste Präsident von Peru für die Amtszeit 2006-2011 werden wird. Die ersten offiziellen Ergebnisse bestätigen, was schon Umfragen vorausgesagt hatten: Alan Garcia, der Kandidat der linksdemokratischen Partei APRA, triumphiert über seinen Gegner Ollanta Humala, Ex-Militär und Vertreter der nationalistischen Partei UPP, und wird somit der Nachfolger des aktuellen peruanischen Staatspräsidenten Alejandro Toledo. Garcia war bereits von 1985 bis 1990 Präsident in Peru, seine damalige Regierung war geprägt von hohen Inflationsraten und der Verbreitung der Terrororganisation Sendero Luminoso. Alan Garcia, wird am 28. Juli sein Amt antreten und die schwierige Aufgabe haben, die sozialen, regionalen und wirtschaftlichen Probleme des Landes zu bewältigen.

TOP

Archäologischer Komplex El Brujo eröffnet

Der archäologische Komplex El Brujo, in dem die spektakuläre Mumie der Frau von Cao gefunden wurden, ist nach 16 Jahren Grabungsarbeiten nun wieder für Touristen geöffnet. Der Komplex besteht aus verschiedenen Pyramiden der Mochica-Kultur und ist für nationale und internationale Besucher gerade aufgrund der neuesten Funde besonders reizvoll und interessant. El Brujo liegt an der Panamericana Norte, im Distrikt Magdalena de Cao, 60 Kilometer von Trujillo entfernt. Der Eintritt kostet etwa 3 Euro.

TOP

Mit einem Floß aus Schilf von Peru aus über den Pazifik

Olav HeyderdahlFast 60 Jahre nachdem der große norwegische Erforscher Thor Heyderdahl mit einem Floß aus Schilfrohr von Peru aus den Pazifik überquerte, ist nun seit Anfang Mai eine ähnliche Expedition auf abenteuerlicher Überfahrt. Bemannt ist das leicht modernisierte, aber ansonsten originalgetreue Kon-Tiki mit einem Peruaner, einem Schweden und vier Norwegern - unter ihnen Olav Heyderdahl (Foto), der Enkel des umstrittenen Wissenschaftlers.
Der Pionier war am 28. Mai 1947 mit einem primitiven Floß in der Schilfbauweise der Indios vom Titicacasee im Hafen von Callao in See gestochen. Er wollte beweisen, dass die Einwohner Südamerikas schon vor tausenden Jahren die Mittel besaßen, um über den Pazifik nach Polynesien zu gelangen, dieses vielleicht sogar besiedelten. Allen KassaKon-Tiki - Boot aus Schilfrohrndra-Rufen zum Trotz und ohne größere seemännische Erfahrung, aber mit der Unterstützung des Humboldt-Stromes, der östlichen Winde und einer großen Portion Glück hatten es Thor Heyderdahl und seine fünf Mannen innerhalb von gut 100 Tagen geschafft, die 7000 Kilometer auf hoher See zu bewältigen, und damit einen wissenschaftlichen Streit über die Erstbesiedlung von Polynesien auszulösen.

Heyderdahls Enkel Olav, als Schreiner, Ingenieur und Taucher für die Reparaturarbeiten an Bord zuständig, will die Segelfahrt in 90 Tagen schaffen. Nach den ersten beschwerlichen Wochen haben er und sein Team nun die meisten Tricks heraus, um das Floß optimal zu steuern und zu beschleunigen, und die Männer sind guter Dinge, ihr Ziel zu erreichen, nämlich dem Weg des alten Heyderdahl zu folgen und die Navigationsmethode der Indígenas zu testen. (Fotos: geoscience, theoceans.net)

TOP

Aussergewöhnlicher Kulturaustausch - Dalai Lama trifft auf Nachfahren der Inka

Während seines Peru-Aufenthaltes im Mai traf sich der Dalai Lama auch mit Vertretern der Q'ero, Nachfahren der Inka. Gastgeber der Versammlung war der Dominikanerorden in Cusco. Bei dem Treffen begutachtete der Dalai Lama die traditionelle Kleidung der Q'ero, erkundigte sich nach ihrer Sprache und Schrift und rief dazu auf, Tradition und Forschritt miteinander zu verbinden. Die sechs Vertreter der Q' ero stimmten zwar mit der Harmonisierung von Tradition und Fortschritt überein; sie verteidigten aber dennoch fest ihr ärmliches Schuhwerk, das der Lama angesichts ihrer unwirtlichen Wohngegend mit Skepsis betrachtete. Zwei Tage strammen Fußmarsch hatten die Männer hinter sich, bevor ihr Führer den Lama zur Begrüßung umarmen konnte. Das Volk der Q'ero lebt auf 5000 Meter, umgeben von Gletschern und Bergmassiven so schwer erreichbar, dass es der Unterwerfung durch die Spanier entgehen konnte und bis heute die alten Bräuche der Inka pflegt. Zu dem außergewöhnlichen Zusammentreffen der Kulturen waren auch 120 Vertreter von Bauerngemeinden in das Kloster gekommen, 25 Buddhisten aus Bolivien, 19 Dominikanerbrüder und zehn Hare Krishnas, die dem Dalai Lama Süßigkeiten schenkten.

TOP

Machu Picchu virtuell besuchen

Erstmals bietet eine Internetseite einen virtuellen Rundgang auf Machu Picchu an.
Dabei folgt der Surfer per Kamerarundblick und Curser den Straßen der weltbekannten Inkastadt. Besuchen Sie Machu Picchu unter www.machupicchu360.com !

TOP

Österreichisches Glas für peruanischen Pisco

Präsident Alejandro ToledoDer Pisco, der berühmte peruanische Traubenschnaps, hat nun sein eigenes offizielles Glas. Designed wurde es von Österreichern, und der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde es in Wien. Im Rahmen des Europäisch-Lateinamerikanischen Gipfeltreffens im letzten Monat überreichte die Spezialfirma Riedel, die auch schon exklusive Gläser für Cognac, Brandy und Tequila hergestellt hat, dem Noch-Präsidenten Alejandro Toledo das erste offizielle Piscoglas. Ende Juni werden die Gläser in Peru ankommen, und am 24. Juli wird im Regierungspalast in Lima die offizielle Präsentation stattfinden. (Foto: T-News)

TOP

"Der Fluch des Goldes" in Berlin

"1000 Jahre INKAgold - so nennt sich eine wandernde Ausstellung, die jetzt bis Dezember in Berlin zu sehen ist. Gezeigt werden ausgewählte Objekte verschiedenster Art: Neben Schmuckstücken und Zierrat finden sich auch Gebrauchsgegenstände und Musikinstrumente. Die Exponate stellen einen Bruchteil des immensen Goldschatzes der verschiedenen peruanischen Kulturen dar und vermitteln neben einem Überblick über die Kulturen im Andenraum auch einen guten Eindruck von der Goldschmiedekunst zwischen 400 v. Chr. und 600 n. Chr. Lassen Sie sich begeistern, im Quartier 110 in der Friedrichsstraße 180, Berlin, täglich von 10-19 Uhr. Infos gibts unter www.inkagold-ausstellung.de.

TOP

Begegnung mit den Vorfahren - Brüning-Museum nach sieben Monaten wieder eröffnet

Brüning - MusuemNach monatelangen Umgestaltungs- und Verbesserungsarbeiten wurde im Mai das Brüning Museum in Lambayeque/Chiclayo wieder eröffnet. In verschiedenen Ausstellungsräumen können sich die Besucher ausgiebig über die Anfänge der Zivilisation in Peru, die Entwicklung der Schmiede- und Metallkünste und über die alten Kulturen des Nordens informieren. In den völkerkundlichen Räumen geht es vor allem um die Rituale und Arbeiten der Chimú-Kultur. Durch lebensgroße Nachbildungen wird Geschichte zum Erlebnis und zur Begegnung mit der Urbevölkerung.
Den Grundstock der Sammlung hatte zwischen 1875 und 1925 der deutschstämmige Kaufmann Heinrich Brüning gelegt.

Links:
Erfahren Sie mehr über Chiclayo und Lambayeque auf unseren Internetseiten!

TOP

 UNSERE PARTNER

Die Sterne des Südens im Planetarium des Hotels Las Dunas in Ica

SternenhimmelDas Hotel Resort Las Dunas bei Ica bietet neben unzähligen Sportmöglichkeiten sogar ein hoteleigenes Planetarium für seine Gäste. Abends wird dort in der Kuppel täglich eine faszinierende Projektion gezeigt. In der Vorstellung Der Himmel von Ica teilt der Zuschauer die Weltanschauung der altenZivilisationen und lernt wichtige mythologische Konstellationen und bekannte Tierkreiszeichen kennen. Interessierte erfahren mehr über die Eigenschaften dieser Sterne wie Größe, Farbe, Temperatur, Zusammensetzung und Distanz. Treten Sie ein die Sternenwelt der südlichen Hemisphäre! Nach der Präsentation in der Kuppel sind Sie eingeladen, per Teleskop den Himmel von Ica zu beobachten und sich die typischen Sternbilder der Saison erklären zu lassen.

Links:

Interessiert an den faszinierenden Sternbildern der südlichen Halbkugel und den Annehmlichkeiten des Hotel Las Dunas? Erfahren Sie mehr auf unseren Seiten!

Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email an info@peruline.de.

 

Spanischlernen mit ACUPARI - mit dem Tandem gemeinsam zum Ziel

Sprach-TandemEin Fahrrad, mit dem man nicht fährt, ist wie Sprachenlernen ohne sprechen. Deshalb setzt die ACUPARI Language School in Cusco auf das "TANDEM" des Spanischlernens: In ihrer Freizeit treffen sich deutsche Sprachschüler mit peruanischen Deutschstudenten, um in einem lockeren Konversationstraining von einander zu lernen. Dieses TANDEM ist ein bewährtes Vehikel, partnerschaftlich voACUPARI - Logoranzukommen - eine kommunikative Methode, die es zwei Menschen verschiedener Nationalitäten ermöglicht, sich ihre Muttersprache und ihr Land einander näherzubringen. Außerdem bietet ACUPARI seinen "Sprach-Radlern" im Anschluss an einen Sprachkurs die außergewöhnliche Gelegenheit, in einer peruanischen Institution mitzuarbeiten, sei es in einem Straßenkinderprojekt oder in einem Hotel. Lassen Sie sich einfach von ACUPARI integrieren und tauchen Sie ein in die spanische Sprache und die peruanische Lebensweise!

Links:

Sie möchten in Peru Spanisch lernen? Sehen Sie sich doch die ACUPARI Language School und Cusco genauer an!

Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email an info@peruline.de.

TOP

Ausgangspunkt für Archäologie-Fans - Das Hotel Costa del Sol in Chiclayo

ZimmerVor allem Kultur- und Geschichtsbegeisterte kommen in Chiclayo voll auf ihre Kosten: Die "Stadt der Freundschaft" bietet mit dem Museo Tumbas Reales del Señor de Sipan nicht nur eines der modernsten und spannendsten Museen Lateinamerikas, sondern auch mehrere archäologische Komplexe der Mochica-Kultur. Ein idealer Ausgangspunkt für Ihre Erkundungen ist unser Partnerhotel Costa del Sol Chiclayo, ein weiteres Haus der aufstrebenden Hotelkette im Norden Perus. Das 3-Sterne-Hotel befindet sich nur wenige Blocks vom Parque Central und der Kathedrale entfernt. Die 48 Zimmer entsprechen in Ausstattung und Komfort dem hohen Standard der Kette. Weitere Annehmlichkeiten bieten Swimmingpool, Sauna, Jakuzzi und Fitnessraum. Bei der Organisation von Ausflügen in die Umgebung ist Ihnen das freundliche Personal gerne behilflich. Erleben Sie die berühmte Herzlichkeit der Chiclayaner im Hotel Costa del Sol Chiclayo!

Links:
Mehr zum Hotel Costa del Sol Chiclayo und dem spannenden touristschen Angebot von Chiclayo erfahren Sie auf unserer Homepage!

TOP

"Bleib" im Sonesta Posada del Inca Arequipa

Aussenansicht"Ja, bleib!" heißt Arequipa auf Quechua. Und die "Weiße Stadt" im Süden Perus lädt wirklich zum Bleiben ein - besonders wenn man seinen Aufenthalt dort in einem erstklassigen Hotel verbringt. Das Sonesta Posada del Inca Arequipa ist so ein Hotel: direkt an der Plaza de Armas gegenüber der prächtigen Kathedrale von Arequipa gelegen, ist es ein idealer Ausgangspunkt, um die Weltkulturerbe-Stadt am Fuße des Vulkans Misti zu erkunden. Die zentrale Lage ermöglicht dem Gast, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie das Kloster Santa Catalina oder das Museo de la Dama de Ampato einfach und schnell zu erreichen. In jedem der 58 komfortabel ausgestatteten Zimmer kann der Gast selbst sein ideales Klima bestimmen, Klimaanlage, Heizung und Luftentfeuchter machen es möglich. Vom hoteleigenen Restaurant, Cafe & Bar "Inkafe" hat der Besucher bei einem romantischen Abendessen eine wunderbare Aussicht direkt auf das Treiben auf der Plaza de Armas. Sie werden sehen, Sie werden nicht mehr weg wollen!

Links:

Möchten Sie Ihre erlebnisreichen Tage in Arequipa mit einem Aufenthalt im Hotel Sonesta del Posada del Inca verbinden? Erfahren Sie mehr über das Sonesta Posada del Inca Arequipa.

Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an info@peruline.de schreiben.

TOP

 
 AUS DEN REGIONEN

HOCHLAND: Machu Picchu - Der Streit um den "Schatz"

1911. Der Yale Professor Hiram Bingham bricht in den peruanischen Urwald auf, um mit seiner Expedition Vilcabamba, die "Verlorene Stadt der IHiram Binghamnka" zu suchen. Was er am 24. Juli 120 km von Cusco entfernt, nach sieben Stunden beschwerlichem Aufstieg in den nebelverhangenen Bergen versteckt findet, ist nicht Vilcabamba. Stattdessen findet Bingham die rätselhafte Inkafestung Machu Picchu. Und er findet mehr: 200 Kisten lagert er angeblich bei einem Mann in Ollanta ein, voll mit archäologischen Fundstücken, die seine Expedition in Machu Picchu ausgegraben hat. Eine Liste darüber veröffentlicht Bingham nie. Stattdessen schafft er alles in die USA.

Inzwischen ist aus Machu Picchu, der "alten Bergspitze", Südamerikas wichtigste archäologische Stätte und einträglicher Touristenmagnet geworden. Doch in einem dort verkauften Lageplan steht: "We are waiting... for the return of the objects from the Yale University of the United States", "Wir warten auf die Rückgabe der Gegenstände von der Universität Yale in den Vereinigten Staaten."

Machu PicchuTatsächlich kann bis heute kein peruanisches Museum einen Kunstgegenstand Machu Picchus vorweisen. Die etwa 5000 Fundstücke befinden sich seit ihrer Ausgrabung zwischen 1911 und 1915 in der Verwahrung der Yale Universität in den Vereinigten Staaten, und diese will die Gegenstände Peru einfach nicht zurückgeben. Fast ein Jahrhundert später hat sich zwischen der Yale Universität und den Peruanern nun ein Streit entfacht. Allen voran machte sich die Präsidentengattin Eliane Karp de Toledo stark für die Rückgabe, stellte Yale ein Ultimatum und drohte mit einem Rechtsstreit, falls man sich im Guten nicht einige. Man habe damals die archäologischen Funde Yale zu Forschungszwecken geliehen, und diese Studien seien nun wohl abgeschlossen.

Währenddessen gibt sich der Anwalt der Universität überrascht von dem plötzlichen Rückzug der peruanischen Regierung aus den Verhandlungen über die Fundstücke und verweist auf die Rechtsnormen von 1911. Danach sei der Finder, also Bingham und damit Yale, auch der Eigentümer. Außerdem hätten die Peruaner fast 90 Jahre lang kein Interesse daran gezeigt.

Machu PicchuUnd selbst in Peru herrscht geteilte Meinung: So meint der Direktor der nationalen Behörde für Tourismusförderung, die USA sollten die Fundstücke doch behalten und damit laufende Ausstellungen und Seminare organisieren. Immerhin mache die Universität mit der Sammlung kostenlose Peru-Werbung in den USA. Oberstes Ziel für Peru sollte es sein, die Armut zu bekämpfen, und dafür sei die Tourismusförderung fundamental.

Trotzdem: Die Mehrheit in Peru ist dafür, die Fundstücke zurückzufordern. Der Parlamentsausschuss für Außenbeziehungen hat einstimmig über das nationale Interesse an den Fundstücken abgestimmt und will nun eine Sonderkommission mit dem Anliegen beauftragen.
Am 9. Mai haben in Cusco etwa 3000 Bürger von Machu Picchu friedlich für die Rückgabe demonstriert. Es wurden 20.000 Postkarten verteilt, die auch die Touristen über den Sachverhalt informieren und zur Unterstützung aufrufen. In Cusco und Machu Picchu läuft ein Spot, der die Öffentlichkeit aktivieren soll und Yale zur Rückgabe auffordert. Mit E-Mails an die Universität soll ebenfalls öffentlicher Druck ausgeübt werden. Jüngsten Meldungen zufolge hat der Bürgermeister von Machu Picchu für Anfang Juli eine Demonstration in Lima angekündigt, um die Regierung, das Parlament und die US-Botschaft zu mobilisieren.

Den 1956 verstorbenen Hiram Bingham dürfte dieses Gezeter wenig kümmern. Unter Geschichtsexperten steht der "wissenschaftliche Entdecker Machu Picchus" nämlich sogar in Verdacht, schon 1909, also vor seinem ersten offiziellen Besuch in Machu Picchu, kistenweise Gold aus der Inkastadt über die bolivianische Grenze außerlandes geschmuggelt zu haben.

Links:

Weitere Informationen zu Machu Picchu finden Sie hier.

Haben Sie Interesse, in Ihrem Urlaub eine Reise zu einem der bedeutendsten kulturellen Denkmälern unserer Erde zu unternehmen? Das Hatuchay Tower Machu Picchu Hotel befindet sich in Aguas Calientes direkt unterhalb der verlorenen Stadt.
Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email an info@peruline.de

TOP

 REISENOTIZEN

Grenzerfahrung in der Cordillera Blanca

Berg mit LaguneAlle zwei Minuten muss jemand von uns vieren aufstehen und den DVD-Player ein bisschen streicheln, damit er den Film weiter abspielt. Das nervt. Ausserdem ist es ungemütlich kalt in diesem zugigen Restaurant in Huaraz. Doch in dem Film geht's grad um Leben und Tod, und wie gebannt starren wir nach oben auf den Bildschirm. Es läuft Touching the Void, ein Tatsachenbericht über zwei Engländer, die in der peruanischen Cordillera Blanca bei einer Klettertour im Eis dem Tod gerade noch von der Schippe springen - mit gebrochenen Knochen und erfrorenen Gliedern. Meine zwei französischen Freunde, der Guide und ich sind uns einig: Gut, dass wir dieses Drama erst nach unserer Bergtour sehen, sonst wär uns wohl die Lust am Bergsteigen vergangen. Wir haben einen Krug Pisco Sour bestellt, das Nationalgetränk Perus, heben die Gläser und trinken auf ihn, den Pisco, denn so heißt auch der Berg, von dem wir vorher runtergekommen sind.

Eigentlich hatte ich ein gemütliches Trekking machen wollen, doch dann ist doch ein Gletscher draus geworden. Die Französin wolte ins Eis. Nun gut, vom Pisco hieß es, er sei weder technisch anspruchsvoll noch gefährlich... nur die Höhe halt.

Nach der ersten halben Nacht im Basiscamp holte uns Guide Richard schon um ein Uhr morgens aus dem Zelt und eine Stunde später steigen wir bei völliger Dunkelheit langsam eine riesige Moränenwand hinauf, nur unsere Stirnlampen leuchten den Weg. So mancher Blick in den Abgrund bleibt mir in dieser mondlosen Nacht zum Glück erspart.
Als der Tag anbricht und die schneebedeckten Berge rot leuchten, sind wir beim Gletscher. Alleine das Anschnallen der Steigeisen bringt mich in dieser Höhe ins Schnaufen, doch die zu bewältigende Steigung hats dann wirklich in sich. In der Seilschaft bin ich die zweite, uGletscherspaltend ich merke, dass es gar nicht so einfach ist, ein gemeinsames Tempo zu gehen. Wir steigen immer weiter hoch, vorbei an Schneeverwehungen, Eishöhlen und Gletscherspalten, in einer grandiosen Landschaft , in der es nur die Farben gleißendweiß und eisblau gibt. Einmal fragen wir Richard, wie weit es noch bis zum Gipfel ist. "Regular" seine Antwort. Also ist es noch weit. Die Höhe und der wenige Schlaf machen uns allen zu schaffen. Um halb zehn können die Franzosen nicht mehr. Da wir inzwischen so weit oben sind, dass man den Gipfel sehen kann, beschließen Richard und ich, ohne dieGipfelstürmer beiden weiterzugehen und sie inzwischen ausruhen zu lassen. Nach ein paar Trockenfrüchten, einigen heftigen Steigungen und vielen vielen kleinen Verschnaufpausen sind wir dann um halb elf schließlich oben, auf dem 5759m hohen Pisco, dem höchsten Berg meines Lebens.

Richard und ich umarmen uns kurz und der Wind pfeift uns eisig um die Ohren, aber der Ausblick ist überwältigend: Perus größte und mächtigste Berge haben sich hier zum Gipfeltreffen versammelt und halten Rat über das Schicksal der Menschlein, so kommt es mir vor, als ich das Panorama sehe. Wir bleiben nicht lange, es ist einfach zu kalt, und mit großen Schritten stapfen wir wieder hinunter zu dem schwarzen Bündel im Schnee, das die mittlerweile ausgeruhten Franzosen sind.

Als wir gegen Mittag alle zusammen wieder den Fels erreichen und Steigeisen, Pickel, Gurte, Karabiner und das Seil in unsere Rucksäcken packen, lässt meine Anspannung langsam nach. Dafür steigt der Puls. Vielleicht war es psychisch: Als hätte mein Körper gewusst, dass der Kopf auf den Gipfel will. Doch jeTeamtzt ist das Adrenalin weg und ich merke, wie fertig ich eigentlich bin. Beim Abstieg durch die Moräne geht dann fast gar nichts mehr. Mein Herz rast und ich komme kaum mit Atmen nach. Alle paar Meter bleibe ich stehen, setze mich auf einen Stein und frage mich, wie ich es so bis zum Zelt schaffen soll. Zumal wir erst noch diese verfluchte Moränenwand erklimmen müssen, die sich wie eine Drohung grau und trostlos vor mir aufbaut. Die Sonne verschwindet langsam hinter den Bergspitzen, aber hier kann man nicht einfach ein Taxi rufen, wenn man nicht mehr gehen mag. Wut und Verzweiflung machen sich in mir breit. Ich habe mich körperlich noch nie so ohnmächtig gefühlt, will einfach nur weinen und schlafen. Ersteres mache ich schließlich, hemmungslos an einem Felsen. Damit wenigstens dieser Druck nachlässt. Die anderen stehen ratlos um mich herum, Richard schlägt vor, mich zu tragen, aber dazu ist mein Stolz dann doch zu groß. Ganz, ganz langsam quäle ich mich die Moränenwand hoch. Von oben sehe ich endlich unser Zelt etwa 200 Meter tiefer und weiß, dass ich es schaffen werde. Erleichtert und relativ zügig marschieren wir schließlich hinunter ins Basislager. Erst gegen Mitternacht normalisiert sich mein Puls und ich kann schlafen.

Ja, und jetzt sitzen wir in diesem zugigen Restaurant. Wir haben unseren Guide zum Essen eingeladen - und zu reichlich Pisco Sour. In Touching the Void ist grad einer der Engländer in eine Gletscherspalte gefallen. Sein Partner hatte das Seil cutten müssen. Um nicht selbst drauf zu gehen. Was wir gemacht haben, kommt uns im Gegensatz dazu plötzlich sehr unspektakulär vor.
Doch ehrlich gesagt: uns hat es voll gereicht!

(Aufgezeichnet von Simone Kuhnt)

Sie hatten ein besonderes Erlebnis in Peru und möchten davon berichten? Gern veröffentlichen wir Ihren Reisebericht. Schreiben Sie uns bitte an info@peruline.de.

TOP

 WUSSTEN SIE, ...?

... dass man in Peru für umgerechnet 3 Euro pro Person im Doppelzimmer in einem billigen Hostal übernachten kann und wenn man Glück hat, sogar Fernseher und Warmwasser hat?

... dass in Lima ein durchschnittliches Mittagsgericht mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert etwa 2,50 Euro kostet, man aber auch für gut einen Euro schon zu mittag essen oder frühstücken kann?

... dass man in Peru über 1000 km mit dem Bus zurücklegen kann, und dafür zwischen 20 und 30 Euro bezahlt?

TOP

 WIR ÜBER UNS

peruline ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, als auch dem Land selbst.

Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@peruline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges und Sprachschulen
- Tipps für Reisen nach Peru mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.peruline.de
- Organisation und Durchführung von Pressereisen
- Bildarchiv

Unser monatlicher Newsletter informiert Sie über aktuellste Neuigkeiten aus Peru. Diesen Monat hat Simone Kuhnt den Newsletter für Sie zusammengestellt. Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail.
Für weitere Informationen, Tipps beim Zusammenstellen von Peruprogrammen oder Kontakten zu unseren Partnerunternehmen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur dasVerfügung.
Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!
Besuchen Sie auch den touristischen Informationsservice für Ecuador www.ecuadorline.de und für Bolivien www.bolivialine.de.

Mit herzlichen Grüßen aus Lima,
Ihre Sünje Fischer
peruline

TOP