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NEWSLETTER JULI 2006


Liebe Perufreunde,

In diesem Monat gibt es gleich mehrere Dinge zu feiern: neben dem peruanischen Nationalfeiertag am 28. Juli begeht auch der Pisco seinen besonderen Tag. Aus diesem Anlass machen wir eine Reise auf der Piscoroute, auf der man allerlei Interessantes über die traditionelle Herstellung des Traubenschnapses erfährt und genügend Gelegenheit bekommt, den einen oder anderen Pisco zu verkosten. Begleiten Sie uns im Top Thema auf dieser Reise in den Süden Perus!

In Kurz & Bündig lesen Sie über die neuesten Entdeckungen in Sacsayhuamán, den Inkaruinen in der Nähe von Cusco. Erfahren Sie außerdem Interessantes über Perus Canyons, die zu den tiefsten der Welt gehören. Auch auf dem Titicacasee gibt es Neuigkeiten: erst kürzlich wurde die Insel Taquile und seine traditionellen Handarbeiten zum UNESCO Welterbe ernannt.

Wir freuen uns, Ihnen in der Rubrik Unsere Partner zwei neue Hotels vorzustellen. Reisen Sie mit unserem Partner Domiruth auf der Suche nach dem Inkagold zu den schönsten Plätzen des Landes. Erfahren Sie im Regionenteil, wie schlecht es um den "Wunderbaum" im Amazonas wirklich steht, und seien Sie dabei, wenn Claudia Emsenhuber einen Abstecher in den Norden Perus an einen der schönsten Strände des Landes macht!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Sünje Fischer

UNSERE THEMEN:
Top Thema Hotel Taypikala nun auch in Cusco
La ruta del Pisco Sonesta Posada del Inca El Olivar - 5-Sterne-Luxus in Lima
Kurz & Bündig Mit Domiruth auf der Suche nach dem Inkagold
Neue archäologische Überreste in Sacsayhuamán gefunden Aus den Regionen
Perus Canyons - Wie tief sind sie nun wirklich? REGENWALD: Der "Wunderbaum"
Mumie in Lima entdeckt Reisenotizen
Textilien der Isla Taquile zum UNESCO Welterbe ernannt Sonnenbaden an einem der schönsten Strände Perus
Unsere Partner Wussten Sie, ...?
La Casona de Yucay - familiengeführtes Kolonialstilhotel im Heiligen Tal der Inka Wir über uns

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 TOP THEMA

La ruta del Pisco

Pisco Sour"Der Pisco ist Peru." Ja wahrhaftig, immerhin ist der Pisco das peruanische Nationalgetränk - und zugleich auch das am meisten konsumierte unter seinen alkoholischen Mitstreitern. Seit Jahren liegt Peru mit seinem südlichen Nachbarn Chile im Streit, wer denn nun das Land des Pisco ist. Wir wissen es natürlich - es ist Peru! Doch was ist es, das den Pisco letztendlich so typisch peruanisch macht? Zuerst einmal erfordert die Produktion einer 0,75 Liter Flasche echten peruanischen Piscos insgesamt 7 Kilo Piscotrauben - für den chilenischen Schnaps hingegen wird lediglich 1 Kilo Trauben verwendet. Aus diesen Trauben wird Saft gewonnen, der dann zu Most und später destilliert wird.

Aufgrund seiner langjährigen Tradition und seines hohen Beliebtheitsgrades wurde dem hochprozentigen Nationalgetränk eine Themenroute gewidmet - la ruta del Pisco (die Piscoroute). Diese Route ist eine magische Reise, reich an Geschichte und Tradition, auf der man die Herstellung dieses Schnapses hautnah miterlebt. Um den besten Pisco herzustellen, bedarf es eines guten Bodens und des richtigen Klimas. Die besten Bedingungen dafür lassen sich in den Piscotälern finden, die ihren Ursprung in Cañete haben - ungefähr 145 km südlich von Lima - und sich bis Tacna, nahe der chilenischen Grenze, erstrecken. Die Piscotraube benötigt einen sandigen und lockeren Boden, in dem sich die Wurzeln festwachsen können, mit einem gemäßigten Salzgehalt und einem ph-Wert (Säuregehalt des Bodens) zwischen 6,6 und 7,5. Diese Zusammensetzung der Erde und die geeignete Temperatur in den Piscotälern erlauben den Trauben, schnell und üppig wachsen, mit dem notwendigen Zuckergehalt, um einen guten Pisco zu gewinnen.Piscofässer

Natürlich weist jedes der Täler ganz besondere Eigenschaften auf: so variiert die Höhe der Täler zwischen Meeresniveau und bis zu 1500 m. Die höchste Konzentration der Piscoproduktion befindet sich im Süden des Landes, wo der Schnaps bereits seit der Kolonialzeit hergestellt wird. Diese Winzer schauen auf eine langjährige Geschichte zurück, und obwohl viele Bodegas bereits verschwunden sind, kann man hier dennoch einige antreffen, die schon über mehrere Generationen als Familienbetrieb geführt werden und die Tradition des peruanischen Piscos aufrechterhalten. So werden in diesen Familienbanden jedes Jahr mehrere besondere Rituale begangen: das Bestellen der Weinberge mit größter Sorgfalt, das Beobachten des Wachstums der Trauben, das Feiern der Ernte, das Pressen der Trauben und als Höhepunkt: die Destillation des Mostes - ein Prozess, dessen Geheimnis von einer Generation zur anderen weitergegeben wird.

Die erste Station der Piscoroute ist Cañete, wo das Klima sehr feucht ist und die Winter kalt. Nicht weit davon entfernt befindet sich Lunahuaná, das neben Raftingtouren auf dem Río Cañete zu einer Piscoverkostung einlädt. Die zwölf Bodegas Lunahuanás verwenden keinerlei industrielle Maschinen für die Temperierung, sondern lagern den Pisco auf die traditionelle Art und Weise.

PiscotraubenWir setzen den Weg auf der Piscoroute weiter südlich in Richtung Ica fort - unserem nächsten Stop. Ica, ungefähr 300 km von Lima entfernt, ist die Wiege des Traubenschnapses, denn nicht weit davon befindet sich auch die Stadt Pisco. Auch wenn nicht sicher gesagt werden kann, dass er hier seinen Ursprung hatte, kommt Ica aufgrund seiner über drei Jahrhunderte alten Tradition in der Herstellung des Piscos besondere Bedeutung zu. Danach geht es weiter nach Arequipa, wo die Piscoroute eine ganz andere Landschaft zeigt. Hier ist es grüner als in der wüstenartigen Gegend rund um Ica. In Arequipa wird der Pisco ausschließlich nach traditionellen Verfahren hergestellt. Der nächste Stop ist in Moquegua: durch unzählige Erdbeben wurden viele der Bodegas in dieser Region zerstört. Jedoch gibt es Berichte, die darauf hinweisen, dass es hier bereits im Jahr 1567 Weinbauern gegeben hat und dass deren Pisco bereits seit Anfang des 17. Jahrhunderts nach Chile und Argentinien exportiert wurde. Unseren letzten Pisco genießen wir in Tacna, der Endstation der Piscoroute, das ganz im Süden des Landes, nahe der chilenischen Grenze, liegt.

Nach fast 2.000 zurückgelegten Kilometern in den Süden Perus und einigen Piscoverkostungen wissen wir nun auf jeden Fall, dass es stimmt: ¡El Pisco es el Perú!

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 KURZ & BÜNDIG

Neue archäologische Überreste in Sacsayhuamán gefunden

SacsahuamánIm archäologischen Komplex Sacsayhuamán, nahe bei Cusco, wurden erst kürzlich neue archäologische Überreste aus der Inkazeit gefunden. Es handelt sich dabei um halbkreisförmige Konstruktionen, Mauern, Terrassen, Kanäle und prähispanische Wege, die während Ausgrabungsarbeiten zum Vorschein traten. Die Plätze, an denen die jahrhunderte alten Gemäuer entdeckt wurden, sollen einst als heilige Stätten funktioniert haben, die die Pyramiden und Orakel der Inka beherbergten.
Sacsayhuamán liegt etwas oberhalb von Cusco. Sein Name, der aus dem Quechua stammt und übersetzt "zufriedener Falke" heißt, ist auf dessen Grundrisse in Form eines Falken zurückzuführen. Die einstige Militärfestung besteht aus mächtigen Mauern, die aus riesigen Granitblöcken von den Inka errichtet wurden, umringt von zick-zack-förmig angelegten Terrassen. Neben seiner militärischen Funktion fungierte Sacsayhuamán mit seinen beeindruckenden Aquädukten auch als Wasserversorger der imperialen Stadt Cusco, und war für die damaligen Bewohner von großer Bedeutung.

Die bisher entdeckten Funde sollen allerdings nur einen Bruchteil der gesamten, bisher noch nicht erschlossenen Anlage darstellen: laut des Nationalen Kulturinstituts befinden sich noch gut 70% der inkaischen Architektur unter der Erde versteckt und warten dort darauf, ausgegraben zu werden.

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Perus Canyons - Wie tief sind sie nun wirklich?

Colca CanyonPeru zählt zu den Ländern mit den beeindruckendsten touristischen Orten und zugleich auch mit einigen der tiefstgelegenen Zonen weltweit, wie dem Colca und dem Cotahuasi Canyon. Diese beiden Naturwunder befinden sich im Süden des Landes, im Departement Arequipa, und wurden bereits vor 25 Jahren vom polnischen Forscher Andrew Pietowski vermessen. Die damaligen Forschungsergebnisse ergaben eine Tiefe von 3207 Metern des Colca Canyons; der Cotahuasi wird noch auf einiges tiefer geschätzt. Vermutungen zufolge werden aktuelle Untersuchungen aber weit höhere Messangaben ergeben. Andrew Pietowski soll nun die beiden Canyons mit Hilfe einer polnischen Expedition, unterstützt von neuerster Technologie, auf ihre tatsächliche Tiefe untersuchen. Die neuesten, mit GPS gewonnenen Ergebnisse könnten im südlichen Teil des Colca Canyons eine Tiefe von 3600 m, im Norden sogar 4160 m ergeben.

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Mumie in Lima entdeckt

Kurz nach dem spektakulären Mumienfund der Señora de Cao in der Nähe von Trujillo (wir berichteten in unserem letzten Newsletter), wurde letzten Monat nun auch im limenischen Stadtteil San Isidro eine Mumie entdeckt. Ihr Alter wird auf 400 Jahre geschätzt. Entdeckt wurde ihr Sarg in der Santa Cruz Pyramide von Archäologen und Arbeitern, die an diesem Ort mit Ausgrabungsarbeiten beschäftigt waren. Ein macciavelisches Lächeln auf den Lippen, das ihre großen Zähne zeigt, an Händen und Füßen verschnürt - so wurde sie auf einer steinigen Plattform gefunden, auf der sie höchstwahrscheinlich am Tag ihres Todes geopfert wurde. Die (bis jetzt namenlose) Mumie soll laut Lyda Casas, der Direktorin des Museums Huallamarca und Verantwortliche für die Santa Cruz Pyramide , erst der Anfang einer Serie von Mumienfunden in dieser archäologischen Stätte sein. Eine Besonderheit ist allerdings, dass sich am Fundort bis auf eine Stück Stoff keinerlei Grabbeigaben befanden. Derzeit werden noch Untersuchungen hinsichtlich Geschlecht und Zeitalter durchgeführt.

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Textilien der Isla Taquile zum UNESCO Welterbe ernannt

Titicacasee - Insel TaquileDiesen Monat hatten die Einwohner der Insel Taquile auf dem Titicacasee - auch die "Insel der strickenden Männer" genannt - allen Grund zu feiern: den von ihnen in Handarbeit hergestellten Textilien wurde der Status als UNESCO Welterbe verliehen. Neben der großen Ehrung dieser wertvollen Stoffe bedeutet diese Anerkennung auch einen Beitrag zu deren Erhaltung. Mit Hilfe des UNESCO Welterbe Status soll verhindert werden, dass diese prähispanische Kunsthandarbeit verloren geht. Das UNESCO Diplom wurde dem stolzen Bügermeister von Taquile überreicht, der sich im Namen der gesamten Insel über die Anerkennung dieser traditionsreichen Tätigkeit freute, die seit Generationen von Männern und Frauen von klein auf ausgübt wird. Taquile ist die größte Insel des Titicacasees und gehört zu einer der touristischen Hauptattraktionen dieser Region. Die Inselbewohner leben hier noch nach den einstigen Regeln der Inka, was vor allem der Tatsache zu verdanken ist, dass die Spanier während ihrer Eroberung nicht bis zur Insel vordringen konnten.

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 UNSERE PARTNER

La Casona de Yucay - familiengeführtes Kolonialstilhotel im Heiligen Tal der Inka

Casona de Yucay - AußenansichtEgal ob als Ausgangspunkt nach Cusco und Machu Picchu oder als Hotel für Ihren Erholungsurlaub - unser neues 3-Sterne Partnerhotel La Casona de Yucay im Heiligen Tal der Inka ist eine ausgezeichnete Wahl!

Nahe an den Ufern des Flusses Wilcamayu, auf 2.700 Meter um einiges tiefer als Cusco gelegen, bietet das im Kolonialstil erbaute und familiär geführte Hotel 53 helle und gemütliche Zimmer und Suiten mit grandiosem Ausblick auf die reizvolle ländliche Umgebung. Die Zimmer verfügen alle über Safe, individuell regelbare Heizung, Telefon für nationale und internationale Gespräche und Wäscheservice.

Casona de Yucay - InnenhofDas Casona de Yucay strahlt nicht nur koloniales Flair aus, sondert hatte auch eine lange Tradition: Schon der berühmte Freiheitskämpfer Don Simon Bolívar übernachtet in seinen Gemäuern! Eine Besonderheit sind auch die gepflegten Gärten des Hotels, in denen Gemüse und Früchte angebaut werden - aus den selbst kultivierten, frischen Zutaten werden dann im Hotelrestaurant "Don Manuel" sowohl internationale als auch peruanische Köstlichkeiten für die Hotelgäste zubereitet.

Der Standort Yucay ist ein Paradies für alljene, die dem Abenteuersport frönen: von Mountainbiking über Riverrafting und Reiten bis Klettern, hier ist alles möglich, um sich körperlich zu verausgaben. Ruhe finden Sie anschließend in den gepflegten Gärten des Casona de Yucay oder am Kamin der einladenden Lounge. Geniessen Sie die wunderbare Atmosphäre eines familiengeführten Kolonialstilhotels! Mehr über dieses einzigartige Hotel finden Sie hier.
Wir heißen unseren neuen Partner recht herzlich willkommen!

 

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Hotel Taypikala nun auch in Cusco

Taypikala CuscoDie Taypikala Hotels, die bisher nur am Titicacasee vertreten waren, hat einen neuen Standort dazugewonnen: seit vergangenem Monat empfängt Sie das Taypikala Hotel nun auch in der imperialen Stadt Cusco!
Nur fünf Gehminuten vom Zentrum der einstigen Inkahauptstadt entfernt, liegt das Hotel ideal, um Cusco bei einem Stadtbummel auf eigene Faust zu erkunden. Das Taypikala Cusco verfügt über 12 einladende, modern eingerichtete Suiten, von denen jede einzelne mit Kabelfernsehen, Heizung und Jacuzzi ausgestattest ist. Weiters bietet das Hotel seinen Gästen sowohl Zimmer- als auch Wäscheservice. Für Ihre kulinarischen Genüsse sorgt das Hotelrestaurant, dass Ihnen neben internationaler Küche auch landestypische Gerichte serviert! Auch für Ihre Freizeitgestaltung ist gesorgt: im hoteleigenen Reisebüro können Sie Ausflüge zu den schönsten Plätzen rund um Cusco buchen. Nach einem ereignisreichen Tag in Cusco lädt die Hotelbar zu einem entspannenden Drink ein. Mehr Informationen über dieses atemberaubende Hotel finden Sie hier.
Wir heißen unseren neuen Partner recht herzlich willkommen!

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Sonesta Posada del Inca El Olivar - 5-Sterne-Luxus in Lima

Sonesta Posada del Inca El OlivarIm Herzen des Stadtteils San Isidro liegt fernab vom Großstadtlärm das Sonesta Posada del Inca El Olivar.Das angesehene Hotel befindet sich im residenziellen Stadtteil San Isidro, direkt am berühmten Park "El Olivar de San Isidro", einem weitläufigen mit Olivenbäumen bepflanzten Park, der 1959 zum Nationalmonument erklärt wurde.
In dem 5-Sterne-Hotel bleibt kein Gästewunsch unerfült: jedes der 134 luxuriösen Zimmer verfügt über Kabelfernsehen, Heizung, Klimaanlage, Minibar, Safe und Internet. Für einen besonders exklusiven Aufenthalt stehen die Suiten, die mit folgenden Annehmlichkeiten ausgestattet sind, bereit: neben einer besonders ruhigen Lage mit Blick auf den Park "El Olivar", sorgen Jacuzzi und Sauna für die wohlverdiente Entspannung nach einem interessanten Tag in der Hauptstadt Perus. Lassen Sie sich im Spabereich mit einer Massage verwöhnen oder besuchen Sie den Kosmetiksalon im Haus! Zudem lädt das hoteleigene Fitnessstudio auf 1100m² zu einem Workout ein oder genehmigen Sie sich eine Erfrischung im Outdoorpool.

Auch für die kulinarischen Genüsse ist gesorgt: das Restaurant "El Olivar" wartet sowohl mit einheimischen als auch mit internationalen Köstlichkeiten auf, besonders zu empfehlen sind die exquisiten Mittagsbuffets. Wer es gerne etwas exotischer hat, der kann im "Ichi Ban Japanese Gourmet" den asiatischen Gaumenfreuden fröhnen.
Als eines der besten 5-Sterne-Hotels in Lima verfügt das Sonesta Posada del Inca El Olivar selbstverständlich auch über Konferenzsäle und Eventräume. Für mehr Information klicken Sie bitte hier.

Topqualität im grünen Herzen von San Isidro!

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Mit Domiruth auf der Suche nach dem Inkagold

DomiruthEine spannende Reise zu den prächtigsten Inkaschätzen Perus hat unser Partner Domiruth seit neuestem im Programm: lernen Sie Peru mit den wichtigsten Monumenten aus der Zeit des Inkareiches kennen! Für nähere Details zu dieser aufregenden Rundreise, klicken Sie bitte hier.

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 AUS DEN REGIONEN

REGENWALD: Der "Wunderbaum"

RegenwaldWenn es einen Baum gibt, den wir "Wunderbaum" nennen können, dann ist es der Aguaje. Er zählt zu den wichtigsten Sorten für unzählige, wildlebende Tiere, angefangen bei Nagetieren und Huftieren bis hin zu Vögeln, Affen und Fischen. Aber auch für den Menschen ist er von großer Bedeutung: wenn es eine amazonische Frucht gibt, die die Loretaner (Einwohner Loretos, das im peruanischen Amazonien liegt) am besten charakterisiert, dann der Aguaje. Nur wenige andere haben einen derart wichtigen Stellenwert in deren Kultur und in der Ernährung dieser Region. Doch der Wunderbaum schmeckt nicht nur gut - sein Vitamin A-Gehalt ist um das fünffache höher als der einer Karotte, und zehnmal höher als der des Spinats. Eine wahre Quelle der Gesundheit!

Aber der Aguaje versorgt uns nicht nur mit Früchten: auch wenn hier in Loreto üblicherweise nur dieser Teil der Pflanze verwendet wird, kommt in anderen Regionen der Baum vollständig zur Verwendung: die Blätter, um Dächer zu decken; der äußerste Teil des Stammes, um Häuser zu bauen; sein Inneres, um Stärke zu gewinnen; der Pflanzensaft, für die Herstellung von Marmelade und Gelee; und zu guter letzt die Wurzeln für medizinische Zwecke. Zudem leisten die Aguajales (Aguajewälder) einen Beitrag zur Umwelt von unschätzbarem Wert: sie zählen zu den Ökosystemen mit der höchsten Fähigkeit weltweit, Karbon zu speichern, dank ihrer groben Schicht aus Humus und Torf, die sie anhäufen.

Aguaje - FruchtDie Fläche der Aguajales im peruanischen Amazonien wird auf ungefähr fünf Millionen Hektar geschätzt, von denen sich der Großteil in Loreto befindet. Der hohe Wert des Aguaje und vieler anderer Species im Amazonasgebiet gefährdet aber zugleich auch deren Existenz, denn ihre Früchte werden geerntet, indem die Bäume gefällt werden. Es wird geschätzt, dass mehr als 90% des Aguaje auf diese zerstörerische Art und Weise in Iquitos geerntet werden.

In Iquitos beläuft sich der Komsum des Aguaje täglich auf durchschnittlich 20 Tonnen, jedoch kommt es von Juni bis Septmber - wenn der Aguaje in Hülle und Fülle Früchte trägt - fast zu einer Verdoppelung dieser Menge. Dies bedeutet, dass täglich zwischen 400 und 600 Bäume gefällt werden, allein um den Markt von Iquitos zu bedienen. Außerdem muss noch der lokale Konsum und der Verkauf in anderen Städten berücksichtigt werden, was weitere zahlreiche Baumfällungen mit sich bringt. Weiters muss hinzugefügt werden, dass der Großteil der Aguajes bereits über hundert Jahre alt ist. Wer einmal Amazonaseinen Aguajewald besucht hat und mit den Bewohnern vor Ort gesprochen hat, weiß, weshalb: viele der Bäume - von einer Höhe von 25 bis 30 m - die normalerweise in natürlichen Aguajewäldern stehen, waren wahrscheinlich schon Zeugen der Unabhängigkeit Perus im Jahr 1821.

Der Bestand der Aguaje schrumpft ständig, wie auch der gesamte Amazonasregenwald. Wenn das Bewusstsein über die Bedeutung dieses einzigartigen Ökosystems nicht bald wächst und Massnahmen zu seiner Erhaltung ergriffen werden, wird auch der Wunderbaum nicht mehr lange überleben.

(Fotos Quellen: www.enjoyperu.com, www.narak.com)

Links:

Weitere Informationen zu Iquitos und zum Nationalpark Pacaya-Samiria finden Sie hier.

Haben Sie Lust, während Ihres Peruurlaubes einen spannenden Abstecher in den peruanischen Regenwald zu machen? Auf unseren Internetseiten finden Sie unsere Empfehlungen für Lodges im Amazonasregenwald.
Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine E-mail an info@peruline.de

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 REISENOTIZEN

Sonnenbaden an einem der schönsten Strände Perus

Hotel Puntas Ballenas"Avanza, avanza!" von dem aufgeregten Geschrei werde ich aus meinem Schlaf hochgerissen. Die empörte Stimme gehört einem Mann, der sich drei Reihen hinter mir von seinem Sitz erhoben hat und nun unserem Busfahrer Anweisungen gibt, schneller zu fahren. Wir sind auf dem Weg nach Máncora, in den Norden Perus, schon fast an der ecuadorianischen Grenze. Draußen ist es stockfinster und ich kann nur erahnen, dass wir gerade die Stadt Trujillo passiert haben. Laut meiner Uhr haben wir bereits eine Stunde Verspätung. Doch ich bin ganz entspannt - ganz im Gegensatz zu dem Herrn hinter mir, der sich gar nicht mehr beruhigen will - denn in ein paar Stunden werde ich an einem der schönsten Strände Perus liegen und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

Und wirklich: einige Stunden später taucht auch schon das Ortsschild von Máncora auf. Direkt am Busbahnhof warten auch schon einige Mototaxis (3-rädrige, zu Taxis umfunktionierte Motorräder), von denen uns eines in unser Hotel bringt. Im Hotel Puntas Ballenas werden wir herzlich von Harry Schuler, dem Besitzer, empfangen. Und auch das Hotel selbst lässt uns sofort wie zu Hause fühlen:Surfer im Zimmer erwartet uns ein Korb mit frischem Obst und einer Gute-Nacht-Schokolade auf dem Kopfpolster. Sogleich lasse ich mich in unsere Hängematte fallen, die jedes einzelne der Zimmer auf der kleinen Terrasse hängen hat. Froh, dem beginnenden Winter in Perus Hauptstadt entronnen zu sein, schnappen wir unsere Strandtücher und machen uns auf den Weg zum Strand, der direkt vor der Tür liegt.

Während sich im Wasser ein paar Buben bäuchlings von den Wellen tragen lassen, versuchen sich andere im Wellenreiten und einige Kitesurfer wagen ihre Stunts. Wir genießen den Tag am Strand und plaudern mit einigen Einheimischen. Später dann kehren wir ins Hotel zurück, um uns dort noch ein bisschen im Pool abzukühlen. Am nächsten Tag wartet Harry mit einem echten Hauben-Frühstück auf. Danach geht es mit José und seinem Mototaxi in die Umgebung von Máncora. Nach ungefähr 20 Minuten Fahrt durch steppenartige Landschaft kommen wir an einem bizarren Ort vorbei. Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich ein mit Wasser gefülltes Loch in der Erde. José erklärt uns, dass dem etwas schmutzig und schlammig wirkenden Wasser heilende Kräfte nachgesagt werden. Etwas skeptisch lassen wir es auf einen Versuch ankommen - und sind sehr überrascht, dass es sich dabei um eine warme Quelle handelt. Eine halbe Stunde später steigen wir erholt und mit aufgeweichten Fingern aus der (von den Einheimischen Schlammloch genannten) Heilquelle.Sonnenuntergang

Etwas hungrig lassen wir uns von José wieder zurück nach Máncora bringen, wo wir am Strand mit einem traumhaften Blick über den Pazifik ein aus frisch gefangenen Fischen zubereitetes Ceviche genießen. Später lassen wir unseren letzten Abend noch bei einem Glas Wein auf unserer kleinen Terasse vor unserem Hotelzimmer ausklingen, und während das Meer seine Wellen an das Ufer spült, finde ich es Schade, dass mein kurzer Wochenendtrip an den Strand morgen schon wieder vorbei sein soll.

(Aufgezeichnet von Claudia Emsenhuber)

Sie hatten ein besonderes Erlebnis in Peru und möchten davon berichten? Gern veröffentlichen wir Ihren Reisebericht. Schreiben Sie uns bitte an info@peruline.de.

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 WUSSTEN SIE, ...?

... dass die in Peru gelegene Cordillera Blanca das höchste tropische Gebirge der Welt ist?

... dass rund drei Fünftel der Fläche Perus mit Regenwald bedeckt ist?

... dass die Baumgrenze in Peru zwischen 3.500 und 3.800 m liegt?

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 WIR ÜBER UNS

peruline ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, als auch dem Land selbst.

Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
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- Tipps für Reisen nach Peru mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.peruline.de
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Unser monatlicher Newsletter informiert Sie über aktuellste Neuigkeiten aus Peru. Diesen Monat hat Claudia Emsenhuber den Newsletter für Sie zusammengestellt. Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail.
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Mit herzlichen Grüßen aus Lima,
Ihre Sünje Fischer
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