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NEWSLETTER Juli 2009


Liebe Perufreunde,

Totenkulte wurden bereits in den Jahren vor Christus von den Frühkulturen Perus praktiziert und auch heute gehen die Einwohner dieses Landes mit den Themen Sterben, Tod und Beerdigung anders um als der "Durchschnittseuropäer". Der Übergang vom Diesseits ins Jenseits wird gefeiert und auch die Friedhofstour in der Hauptstadt, die wir Ihnen im Top Thema vorstellen, zeugt auf keinen Fall von Trauer und Trübsinn.

Ebenfalls Grund zum Jubeln haben verschiedene Zuganbieter im Heiligen Tal der Inka, die durch ihr bald in Kraft tretendes Angebot den Markt beleben sollen. Anlass zum Feiern haben weiterhin die Nachfahren der österreichischen und deutschen Einwanderer, die im Juli ihrer Vorfahren gedenken und deren noch praktizierte Bräuche in Pozuzo ehren. Bereits mehrfach konnte der internationale Flughafen in Lima von sich Reden machen, so auch in diesem Monat, wo er zum besten Flughafen Südamerikas gekürt wurde. Wir gratulieren und schauen ebenso gespannt auf die Pläne eines neuen Museums in Cajamarca. Unsere Partner präsentieren Ihnen in dieser Ausgabe neue Logos, Urlaub abseits von klassischen Touristenpfaden im grünen Hochland Cajamarcas, Abenteuer in verschiedenen Regionen Perus oder kulturelle Highlights in Arequipa.

Im Anschluss steigt der Puls, die Leidenschaft erwacht und das Tanzbein zuckt verführerisch bei der Lektüre über die Marinera, einen der berühmtesten Tänze Perus. Den nicht weniger aufregenden Schluss dieser Ausgabe bietet unser Reisebericht aus dem Pacaya Samiria Amazon Reservat, wo unsere Praktikantinnen in die Geheimnisse des Urwaldes eingeweiht wurden.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Sandra Wolf

Unsere Themen:
Top Thema Erholsamer und abenteuerlicher Urlaub im Hotel & Spa Laguna Seca
Besuch in Limas Totenreich Auf Entdeckungsreise mit InkaNatura Travel
Kurz und bündig Kultur pur mit der Hotelkette Sonesta Posadas del Inca
Konkurrenz auf Schienen Regionen
Pozuzo - ein Stück Österreich und Deutschland in Peru Trujillo - Zentrum der Leidenschaft
Gigantisches Museum in Cajamarca geplant Reisenotizen
Bester Flughafen Südamerikas in Lima Pacaya Samiria Reservat - ein Stück Paradies im Regenwald
Unsere Partner Wussten Sie, ...
Hotel Picoaga präsentiert neues Logo Wir über uns...

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 Top Thema

Besuch in Limas Totenreich

GrabmauerNachts bei Finsternis, nur vom schwachen Schein einer Fackel begleitet durch gruselige Friedhöfe schleichen? Dieser Gedanke könnte bei so manchen etwas mulmige Gefühlszustände hervorrufen. Was nach einem Angst einflößenden Spukabenteuer aus Michael Jacksons Horrorhit "Thriller" klingt, ist in Lima längst zur begehrten Touristenattraktion geworden: Nachtführungen durch das Reich der Toten im gigantischen Friedhof von Perus Hauptstadt. Jeden zweiten und letzten Donnerstag im Monat ist es so weit und die Pforten der nebulösen Ruhestätte werden für die tapferen Nachtschwärmer geöffnet.

Lima ist neben Santiago de Chile und Barcelona die dritte Stadt, welche okkulte Nachtbesuche durch ihre Totengemäuer offeriert. Nur 17 Blöcke vom Hauptplatz "Plaza der Armas" entfernt, erhebt sich im Distrikt "La Victoria" der wichtigste Friedhof Lateinamerikas Presbítero Maestro. Nach nur einem Jahr Bauzeit unter der Führung des Priesters Matías Maestro und dem Befehlshaber Virrey Abascal wurde die Ruhestätte am 31. Mai 1808 eingeweiht und feierte letztes Jahr seinen Geburtstag vor genau 200 Jahren. Nach seiner Fertigstellung war es nur Persönlichkeiten gehobeneren Gesellschaftsschichten gestattet in seinem Inneren die letzte Ruhe zu finden. Vor den religiösen Begräbniszeremonien wurden die Leichname in Kutschen von einem riesigem Trauerzug begleitet von der Plaza de Armas Richtung Friedhof überführt. Damals sollte die Größe des Pferdegespanns vor der Kutsche auf die bedeutungsvolle Ranghöhe des Verstorbenen hinweisen: je größer die Anzahl der Pferde, desto wichtiger die Person. Später war es auch den restlichen Peruanern gewährt ihre Seelen im nationalen Friedhof ruhen zu lassen.

Heute befinden sich auf der 24 Hektar großen Totenkluft insgesamt 351 Totenquartiere, 766 Mausoleen und zahlreiche Skulpturen, welche von europäischen Bildhauern wie Santo Varni, Pietro Costa und Antonio Mercie konstruiert wurden. Sechs Tore gewähren Eintritt zu den Grabplätzen von circa 220 Millionen Dahingegangener. Stellt sich nur die Frage: wie kann sich eine mystische Grabstätte in eine populäre und nächtlicheTouristenattraktion verwandeln? Möglicherweise durch seinen Reichtum an kulturellem Erbe. Immerhin ruhen hier ehemalige Präsidenten, Literaten, Künstler, Helden sowie famose Persönlichkeiten der vergangenen peruanischen Kultur. Auf Grund dessen wurde Presberíto Maestro 1972 zum Nationalheiligtum deklariert und 1993 in das Netzwerk der Nationalmuseen des Staates Peru aufgenommen. Die ICOM-PERU (Internationaler Rat der Museen in Peru) wählte ihn 1999 als bedeutendsten Ort in Lateinamerika für seine wichtigen Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert.

GrabstatueDies alles könnten Gründe sein, weswegen sich jeden Monat circa 200 Wissbegierige den düsteren Rundgängen anschließen. Jede Tour streift ein unterschiedliches und vorher publiziertes Thema, welches die Gruppe durch die Nacht begleitet. Im Jahr 2002 wurde die erste Tour mit angezündeten Fackeln unter dem Titel "Noche de Luna Llena" (Nacht des Vollmondes) realisiert und hat sich seit dem als interessante und mystische Nachtaktivität positioniert. An Stelle von gespenstischen Spukgeschichten lassen Historiker und Museums-Experten die nationale Geschichte wieder auferstehen und berichten über wichtige Berühmtheiten, die sich an diesem Ort ausruhen. Der nächtliche Trip startet am Tor Nummer vier, welches die Besucher zum historischsten Part des Friedhofes zulässt. Nach dem Eintritt bietet sich den Teilnehmern ein imposanter Ausblick auf die kunstvoll erbauten Mausoleen und Grabstätten, welche von den Großstadtlichtern ein wenig erhellt werden. Seitlich des Hauptweges erheben sich Meter hohe weiße Wände, die nach Sterbejahren angeordnet den Pfad entlang verlaufen. Sowohl an der Hinter- als auch an der Vorderseite dieser Bauten sind kleine Fensterchen eingemauert, welche Namen, Geburts- und Sterbejahr der Toten aufweisen und deren Urne im Inneren verschließen. Entlang des Mittelweges wachen engelhafte Statuen und Heiligenfiguren, welche wie die Beschützer der Toten erscheinen. Der eindrucksvollste Teil des riesigen Friedhofes ist der Heldenbereich. Die pompöse und prunkvolle Heldenkapelle beherbergt die wichtigsten Persönlichkeiten der vergangenen Kriege. Hier befinden sich die mächtigen Steinsärge des Ex-Präsidenten Oskar Benavides, des Erschaffers der Gesetze "Tradiciones Peruanas" Ricardo Palma, des Nationalheldes des Salpeterkrieges und Patron des peruanischen Heeres Francisco Bolognesi, des Heeresführers oder besser bekannt als "Ritter der Meere" im Pazifik-Krieg Miguel Grau sowie Andrés Cáceres, welcher General im Salpeterkrieg und zweifacher peruanischer Präsident gewesen ist. Wandert man im Inneren des Gotteshauses einen Stock tiefer, findet man dort zahlreiche Totenschreine von sowohl Soldaten als auch Frauen und Kindern, welche als gefallene Nationalhelden in Erinnerungen weiterleben. Außerhalb der Kapelle sollte man bei Interesse an der peruanischen Literatur auf keinen Fall versäumen die Gräber von Ciro Alegría, Jose Santos Chocano sowie Abraham Valdelomar, Manuel Gonzalez Prada und anderen Exponenten zu besichtigen.

Noche de Luna Llena ist wie eine Abenteuerreise zurück in die Vergangenheit, welche die Toten zumindest für eine Nacht wieder aufleben lässt.

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 Kurz und bündig

Konkurrenz auf Schienen

Zug PerurailEs scheint, als müsste der Transportanbieter Perurail seine heißbegehrte und bis vor Kurzem bestens verteidigte Monopolstellung auf der Zugstrecke Cusco - Aguas Calientes nun doch abgeben. Ab August diesen Jahres werden die zwei neuen Mitkonkurrenten Andean Railways und Inca Rails mit auf der vielbefahrenen Touristenroute um den Transport der Passagiere buhlen. Für den bisherigen Alleinanbieter bedeutet dies eine Einbuße beziehungsweise Abgabe von sechs Stunden Zugverkehr pro Tag an seine beiden Kontrahenten. Inca Rails ist mit einer Beförderungskapazität von bis zu 700 Personen pro Tag gerüstet und punktet sowohl mit Luxuswaggons für 30 Fahrgäste als auch Economy-Class-Angeboten. Für 900 Machu Picchu Begeisterte pro Tag wird Andean Railways seine Dienste von Urubamba ausgehend zur Verfügung stellen. Durch das neue Polypol-Format erschließt sich als positiver Nebeneffekt für die Reisenden nicht nur die Auswahl an mehreren Transportanbietern sondern eventuell auch eine mögliche Preisreduzierung von bis zu 30% der ursprünglichen Tarife.

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Pozuzo - ein Stück Österreich und Deutschland in Peru

Quelle: www.pozuzo.netVor exakt 150 Jahren machten sich 200 Tiroler Richtung Norden auf um ihr agrarwirtschafltiches Wissen und ihre handwerklichen Fähigkeiten nach Peru zu exportieren. In Deutschland schlossen sich rund 100 Gleichgesinnte den Österreichern an, gemeinsam überquerten sie auf ihrer viermonatigen Reise den Atlantik und landeten schließlich am 25. Juli 1857 im Hafen von Callao an Perus Küste. Nach Zeit intensiven Wanderungen ins Landesinnere, der Niederlassung in Santa Cruz und einem erneuten Aufbruch erreichten die Auswanderer am 25. Juli 1859 Pozuzo, wo sie bis heute sesshaft sind und ihre landeseigenen Bräuche, Tänze und Feierlichkeiten noch immer leben und aufrecht erhalten. Zur Erinnerung an ihre Ankunft feiert die österreichisch-deutsche Kolonie ihr 150-jähriges Bestehen und veranstaltet zu diesem Anlass vom 24. bis 30. Juli 2009 eine touristische Woche. Auf dem Programm stehen Schönheitswettbewerbe, Demonstrationen der vaterländischen Brauchtümer, Stadtführungen, Festtagsumzüge, Kunsthandwerksausstellungen, Tanzvorführungen und vieles mehr. Machen Sie sich auf, um dieses Stück Österreich und Deutschland in Peru kennen zu lernen!

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Gigantisches Museum in Cajamarca geplant

Kirche San FranciscoSchon bald wird Cajamarca um eine neue interessante und zwei Hektar große Touristen-Attraktion erweitert. Mit einer Investitionssumme von 25 Millionen Soles (circa EUR 6,25 Millionen) wird das "Große Museum Cajamarca" konstruiert. Die Stadt in den Nord-Anden gilt als eine der wichtigsten historischen Schauplätze in Südamerika und noch heute zeugen inkaische und koloniale Bauten vom Aufeinanderprallen zweier völlig unterschiedlicher Kulturen. Genau auf dieses Thema konzentrieren sich die Ausstellungen des neuen Museums, welche diverse Epochen der Geschichte Cajamarcas darstellen werden: prä-Inka, Inka, koloniales und neuzeitliches Cajamarca als auch das Potenzial der Region selbst. Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich jedoch nicht nur um eine gewöhnliche Galerie, denn das Museum wird mit Sporteinrichtungen, Unterkünften, Einkaufszentren, Restaurants und weiteren Freizeitanlagen ergänzt werden. Zudem besteht durch die derzeitige Durchführung des Freiwilligen-Projekts "Somos Patrimonio" ("Wir sind das Kulturerbe") die Möglichkeit, dass Cajamarca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wird. Das Projekt wurde bereits unter 500 weltweiten Konkurrenzvorschlägen zusammen mit elf Mitkonkurrenten, jedoch als einziges in Südamerika, in die engere Auswahl aufgenommen.

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Bester Flughafen Südamerikas in Lima

Quelle: www.airlinequality.comGestern wurde Limas Flughafen Jorge Chávez noch in den Medien für sein groß angelegtes Investitionsprojekt zur Schlechtwetter-Prävention (siehe Newsletter Juni 2009) gelobt und heute wird er schon zum besten Flughafen Südamerikas gekürt. Mit circa acht Millionen Passagieren pro Jahr, 45 verschiedenen Destinationen in 20 Ländern und 19 kooperierenden Airlines ist Jorge Chávez nicht nur der bedeutendste Flughafen Perus, sondern auch für den internationalen Flugverkehr eines der wichtigsten Drehkreuze auf dem südamerikanischen Kontinent. Umfangreiche Marktstudien und Vergleichsanalysen mit Konkurrenten wie Chile und Argentinien haben nun Limas einzigen internationalen Flughafen zum Klassenbesten in Kategorien wie Sicherheitsvorkehrungen, Gepäckabfertigung, Erreichbarkeit, Komfort im Terminalbereich, Sauberkeit und Beschilderung aufsteigen lassen. Die Flughafenstudie wird jährlich auf Basis von mehr als 8,6 Millionen Passagieren aus 95 verschiedenen Nationen von dem englischen Marktforschungsinstitut Skytrax Research durchgeführt. Jorge Chávez erzielte bereits im Jahre 2005 den ersten Platz im selben Wettbewerb und ist vergangenes Jahr zum zweitbesten Flughafen Südamerikas gewählt worden.

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 Unsere Partner

Hotel Picoaga präsentiert neues Logo

 Logo Hotel PicoagaNur wenige Schritte vom Stadtzentrum in Cusco entfernt erhebt sich das prächtige 4-Sterne-Hotel Picoaga. In seinem Inneren vereint es 72 Zimmer in kolonialer und moderner Ausstattungsform. Die Verschmelzung der beiden Stilrichtungen findet sich auch im neuen Logo wieder, welches vor Kurzem neu überarbeitet und der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Im Vergleich zum vorhergehenden Logo wirkt das neue spritziger und zeitgemäßer, hat jedoch nicht seinen Hauch an Gediegenheit verloren. Die pompöse und ins Auge stechende Krone wurde nun mit feinen Nuancen in den Hintergrund gesetzt, außerdem wird auf die Darstellung der Sterne verzichtet, denn das aktuelle Design lässt den Betrachter von selbst auf den gehobenen Standard schließen. Der vorerst in schwarzer Blockschrift gehaltene Schriftzug "Picoaga" verwandelte sich zu einer kunstvoll geschwungenen und in warmes Dunkelrot getauchten Schreibschrift, welche die moderne Seite des Hotels repräsentiert. Das in Gold gefärbte Wort "Hotel" sowie die Krone verkörpern den traditionellen, kolonialen Part. Mit dem neuen Entwurf symbolisiert das Hotel Picoaga: "Wir sind ein Traditionshaus mit modernem Flair". Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier oder schreiben Sie uns.

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Erholsamer und abenteuerlicher Urlaub im Hotel & Spa Laguna Seca

Thermalbad Laguna SecaZahlreiche Hinterlassenschaften der alten Inka-Kultur sind in Cajamarca beheimatet. Da sich diese bereits vor Hunderten von Jahren intensiv mit medizinischer Heilung sowie körperlichem und seelischem Wohlbefinden befassten, bildet Cajamarca auch heute noch mit seinen "Inka-Bädern" das Zentrum der Gesundheit, Erholung und des Ausspannens in Peru. Geschätzter Dreh- und Angelpunkt der Wellness-Region ist das Hotel & Spa Laguna Seca, welches mit einer Vielfalt an thermalen und medizinischen Einrichtungen in jedem Zimmer brilliert. Lassen Sie sich mit Spezialbehandlungen wie Thermalschlammkuren, Erholungs- und Anti-Stress-Massagen sowie Wassertherapien mit Aroma- und Kräuter-Essenzen im Spa-Bereich verwöhnen. Doch pflegen Sie nicht nur Ihren Körper, sondern bereichern Sie auch Ihr Wissen auf einer Erkundungstour des antiken Hauptweges der Inka Qhapag Ñan, nehmen Sie an einer interessanten Vogelbeobachtung teil oder bestaunen Sie wilde Tiere während Ihrer erlebnisreichen Trekking-Touren. Sowohl Abenteuer als auch Erholung finden Sie in Ihrer Oase der Ruhe im vom saftigen Grün und intakter Natur umgebenem Hotel & Spa Laguna Seca. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier oder schreiben Sie uns.

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Auf Entdeckungsreise mit InkaNatura Travel

Rotblaue ArasEs reizt Sie, sich im tropischen Urwald durch ein kompliziertes Labyrinth von Baumranken und Bodenpflanzen zu kämpfen? Lassen Träume von Inka-Routen durch mystische, in Nebel gehüllte Hochgebirgsketten Ihr Herz höher schlagen? Oder kommen Sie beim Erforschen rätselhafter Archäologiekomplexe uralter Hochkulturen in Entdeckungsstimmung? All diese Vorstellungen können Sie mit unserem Spezialisten für Natur- und Kulturtourismus InkaNatura Travel verwirklichen. Neben Standardprogrammen, die Sie in die südlichen Naturreservate von Manu oder Tambopata, nach Machu Picchu oder in den Nordwesten von Peru führen, spricht der Veranstalter durch Sonderangebote wie Vogelbeobachtungstouren und archäologische Studienreisen auch Kunden mit speziellen Wünschen an. InkaNatura Travel hat sich auf Grund seiner hohen Ansprüche an Qualität und Wissen nicht nur im nationalen und internationalen Rahmen einen Namen gemacht, sondern ist zudem im Bereich Natur- und Archäologietourismus in Peru Marktführer. Für weitere Information klicken Sie bitte hier oder schreiben Sie uns.

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Kultur pur mit der Hotelkette Sonesta Posadas del Inca

Hotel AussenansichtAn kulturellen Reizen mangelt es der "weißen Stadt" Arequipa nicht und genau deshalb bietet das 4-Sterne-Hotel Sonesta Posadas del Inca Arequipa momentan seinen Gästen zusätzlich zu seinem vorzüglichen Servicepaket ein kleines extra Sahnehäubchen: bei Buchung eines Einzel- oder Doppelzimmers gibt es eine kostenlose Bustour durch die koloniale Stadt dazu! Das Hotel der international anerkannten Kette Sonesta mit 27 Hotels in fünf verschiedenen Regionen rund um die Welt - in Nordamerika, der Karibik, Zentral- und Südamerika und Afrika - bietet Ihnen alle Annehmlichkeiten, die für Ihren unvergesslichen Aufenthalt in der Hauptstadt des Südens von Peru nötig sind. Die Zimmer sind komfortabel und geschmackvoll eingerichtet und der 24-Stunden Zimmerservice ermöglicht Ihnen einen unbegrenzt langen Exkurs in die fantasiereiche kulinarische Welt des Hotels. Außerdem haben Sie im Hotel Sonesta Posadas del Inca Arequipa die Möglichkeit, sich im hauseigenen Swimmingpool zu entspannen oder sich per Mietauto auf eigene Faust in die prächtige Stadt und deren Umgebung zu begeben. Lassen Sie sich in die Mysterien des Santa-Catalina-Klosters entführen oder begeben Sie sich in Richtung des spektakulären Colca Canyons auf die Suche nach Kondoren. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier oder schreiben Sie uns.

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 Regionen

Trujillo - Zentrum der Leidenschaft

Marinerapaar aus TrujilloFragt man einen Peruaner, an was er denkt, wenn er den Namen Trujillo hört, vernimmt man wahrscheinlich Stichworte wie "malerische Strände", "bunte Kolonialbauten" oder "Frühlingswetter". Nicht besonders verwunderlich, denn die Stadt verbindet präkolumbisches Kulturerbe mit kolonialer Würde, kreolischem Charme und sanften Meeresbrisen. Wer einmal Trujillos goldgelbe Kathedrale, seine prachtvolle Plaza de Armas mit symbolischem Freiheitsdenkmal sowie die vielen farbenfrohen, mit Gittersprossen versehenen kolonialen Häuserfassaden gesehen hat, wird den liebenswerten Ort immer in Erinnerung behalten. Aber was hat es eigentlich mit dem Beinamen "Stadt des ewigen Frühlings" auf sich? Der Hauptgrund steht wohl außer Frage: sein mildes und angenehmes Klima, weshalb es in der Region ganzjährig warme und sonnige Tage gibt. Doch frühlingshafte Temperaturen bringen Menschen auch ins Schwärmen und Träumen: in Vorfreude auf den Sommer und auf das Verliebtsein. Um genau letzteres dreht sich alles bei dem äußerst beliebten peruanischen Nationaltanz Marinera, welcher sein künstlerisches Ausprägungszentrum in Trujillo hat.

Der Tanz bildet einen wesentlichen Bestandteil der kreolischen Musik und reflektiert ein romantisches Balzspiel zwischen Mann und Frau, die die Musik, stepptanzähnliche Schritte und mächtige Blicke und Gesten nutzen, einander zu verführen. Die Tatsache, dass beide Partner keinen Körperkontakt haben, macht den Paartanz besonders reizvoll. Und die Art und Weise, wie das Paar zur Marinera tanzt, stellt für jedermann eine Augenweide dar: zwei Körper in prachtvoller Kleidung bewegen sich geschmeidig im streng rhythmischen 6/8-Takt der Musik um einander herum, während sie sich dabei leidenschaftliche Blicke zuwerfen. Was am Anfang noch nach einem neugierigen Spiel auszusehen scheint, entwickelt sich jedoch mit jeder Drehung mehr zu einem Verlockungstanz, in welchem bei Mann und Frau die sinnlichsten Gefühle wach gerufen werden. Die Dame, anmutig und selbstsicher in ihrem Auftreten, verführt durch geschickte, sanfte Bewegungen den Herrn, welcher von seinem Eroberungsinstinkt ergriffen wird. Er erwidert ihre zarten Schritte durch ehrvolle Verneigungen mit seinem sombrero und lässt sich erwartungsvoll auf das anschließende Katz-und-Maus-Spiel ein. Mit einem Taschentuch wirbelnd tanzen Mann und Frau umeinander herum, nähern sich nur, um sich im letzten Augenblick schüchtern wieder zurückzuziehen und die Begierde weiter verweilen zu lassen. Durch tiefen Augenkontakt verbunden werden beide wie Magneten erneut voneinander angezogen und geben sich ihrer romantischen Flirterei hin. Der Gentleman bedeckt liebevoll die Angebetete mit seinem Hut, um ihr zu signalisieren, die Seine zu sein. Sie wiederum bestätigt ihr Interesse durch herausfordernde, feurige Blicke und ein strahlendes Lächeln, sodass er vor Verlangen fast zerschmilzt. Je mehr Drehungen und Abstand beide Partner ins Spiel einbauen, desto mehr wird das Temperament geschürt. Reizende Augenblicke, verführerische Schwenkungen mit Rock, Taschentuch und Hut zögern den erhofften Moment des Zusammenseins bis scheinbar ins Unendliche hinaus, bis beide Partner durch eine finale Endpose ihrem Spiel ein Ende setzen.

Auftritt MarinerapaarDie romantische Tanzweise dieses Verführungstanzes steht in einem starken Kontrast zu seiner Begriffsherkunft: der peruanischen Marine. Auf Grund seiner Ähnlichkeit mit dem chilenischen Volkstanz Cueca wurde die Marinera früher chilena genannt. Im Zuge des Salpeterkrieges von 1879 zwischen Peru und Chile, welcher das sonst friedliche Verhältnis beider Länder zunichte machte, wurde der Tanz jedoch in Anlehnung an den peruanischen Marineadmiral Miguel Grau unbenannt. Als Ursprung des Tanzes wird heute die Zamacueca angesehen, deren eigentliche Wurzeln wiederum umstritten sind. Diverse Theorien lassen vermuten, dass es sich bei dem Tanz um eine Mischung kultureller Einflüsse von drei verschiedenen Kontinenten handelt. So behaupten zum Beispiel die Peruaner, dass die Zamacueca ein Entspannungstanz im uralten Inka-Imperium und somit im Herzen immer ein peruanischer Tanz war. Die Afrikaner dagegen vertreten die Vorstellung, dass das Wort Zamacueca vom Tanz Zamba Culeca abstammt und somit eindeutig afrikanischen Ursprungs ist. Die Spanier mischen ebenso in der Frage zur Herkunft des Tanzes mit und bekräftigen ihr Argument, der Tanz sei von den europäischen Gesellschaftstänzen, die die Spanier zu Kolonialzeiten mitgebracht haben, eindeutig geprägt worden. Dies sei am besten an Hand der sanften und eleganten Bewegungen der Damen erkennbar. Fest steht, dass neben den benannten Kulturen auch noch Züge der Mauren und Zigeuner zu finden sind, was die Zamacueca und somit auch die Marinera zu einem einzigartigen Schmelztiegel unterschiedlicher künstlerischer Bewegungen und Stile macht.

Seit 1960 werden in Trujillo jährlich in der letzten Januarwoche Marinera-Tanzwettbewerbe veranstaltet, auf dem die verschiedensten Arten des Tanzes vorgeführt werden. Das Marinera-Festival hat als größtes Folklore-Ereignis Perus nicht nur nationale, sondern auch internationale Bedeutung und stellt somit auch eine wichtige Touristenattraktion dar. Wenn Sie also an einer passionierten Liebesgeschichte in Tanzform vor verführerisch exotischen Kulissen teilhaben möchten, kommen Sie nach Trujillo - die Stadt erwartet Sie bereits!

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 Reisenotizen

Pacaya Samiria Reservat - ein Stück Paradies im Regenwald

Bungalows Pacaya SamiriaMorgens halb vier in Peru: auf gepackten Koffern und mit wohltuendem Koka-Tee in der Hand sitzen meine Freundin Sandra und ich in der Wartehalle des Flughafens Lima. Die kurze Nacht und die noch anhaltende Müdigkeit ließ uns fast vergessen, wohin es an unserem Ganztagesausflug gehen sollte: nach Iquitos, Hauptstadt des nördlichen Amazonasgebiets Perus und tropisches Paradies auf Erden. Da Sandra erst einmal und ich noch nie im Regenwald war, hatten wir keine klare Vorstellung, welches Abenteuer uns erwarten würde... Aber kaum aus dem Flieger ausgestiegen, holte uns schon die Realität ein. Feuchtschwüle Luft schlug uns entgegen und in den Gebüschen hörten wir noch die letzten Nachtschwärmer zirpen. Zu dem Gesang der Grillen und Zikaden mischte sich alsbald das Gepfeife einer Gruppe von erwartungsvollen Motortaxifahrern, die uns zu ihren kunterbunten Knattermaschinen lotsen wollten, aber wir hatten ja unseren Guide Rey, der uns für den ganzen Tag zur Seite stehen sollte.

Zusammen mit einer kleinen Truppe von weiteren Teilnehmern unseres Kurztrips wurden wir sofort in unser aufregendes Ausflugsprogramm hineingeschubst. Zunächst ging es nach einer gemütlichen City-Tour durch Iquitos zu einem kleinen, aber völlig überfüllten einheimischen Markt, auf dem wahrscheinlich alle Fischspezien, die in den Gewässern des Regenwaldes vorkommen, verkauft werden - und zwar lebend. Bei näherem Hinsehen blitzten uns die rasiermesserscharfen Zähne von noch zappelnden Piranhas entgegen oder sahen wir Auszüge aus dem Überlebenskampf eines Katzenfisches. Obwohl wir Hunger hatten, ist uns der Appetit aufs Frühstück erst einmal vergangen und somit stopften wir uns lediglich mit ein Paar Bananenchips voll.

Nach dem Markt ging es Richtung Nauta, von wo aus wir per Boot zu unserem Ziel, das Pacaya Samiria Reservat, weiterreisten. Die Landschaft unterwegs war wunderschön. Vorbei an auf Stelzen gebauten Strohhäusern, indigenen Frauen, die ihre Kinder im Fluss wuschen und Bauern, die uns und dem Van neugierig hinterher schauten, erreichten wir nach circa anderthalb Stunden unsere Umsteigestation. Dort trafen wir auf unseren zweiten Guide, der uns per Motorboot zur Flussgabelung des Marañón und Ucayali fuhr, die an dieser Stelle den Amazonas bilden. Das nahe gelegene Dorf Grau bot mit seinem 30 Meter hohen Aussichtsturm eine fantastische Panoramasicht über die Geburt des längsten Flusses Südamerikas. Vor dem Weiterziehen zum nächsten Programmpunkt hielten die indigenen Dorfbewohner noch eine Überraschung für uns parat und luden uns auf eine erfrischende Kokosnuss ein.

Katrin und SandraDanach ging es in einer zweistündigen Bootsfahrt zu unserer Unterkunft fürs Wochenende, der Pacaya Samiria Amazon Lodge, einer der exklusivsten Lodges im peruanischen Amazonasregenwald und unweit des Pacaya Samiria Nationalparks. Die Luxus-Lodge ist nur auf dem Wasserweg erreichbar und auf dem hauseigenen Steg wird der Gast mit einer Minibananenstaude, deren Früchte gerade einmal so lang wie eine Frauenhand breit sind, begrüßt. Nachdem wir uns mit dem Hauptgebäude und dem traumhaft-tropischen Garten vertraut gemacht hatten, bezogen wir unsere Bungalows und konnten uns anschließend beim Mittagsbuffet von den kreativen Kochkünsten des einheimischen Kochs überzeugen lassen.

Vom leckeren Essen gestärkt, ging es danach auf Expedition durch den primären und sekundären Urwald. Auf der Wanderung zogen wir an Ameisennestern, die willkürlich an Baumstämmen "klebten", an wandelnden Palmen, jeder Menge Spinnen und Insektenarten vorbei. Unsere Guides erklärten uns dabei haargenau, wo man welche Pflanzen und Tiere findet und wie der Mensch sie für Heil- oder Ernährungszwecke nutzen kann. Später kamen wir noch an legendären Lianenbäumen vorbei, sodass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hatte, sich einmal in seinem Leben wie Tarzan zu fühlen und sich durch die Lüfte zu schwingen, bevor dann der Regenwald seinem Namen alle Ehre machte und uns mit einem Platzregen überrumpelte. In einem im wahrsten Sinne des Wortes Affentempo sind wir zurück zur Lodge gejagt, wo wir bereits mit einem üppigen Abendmahl erwartet wurden. Der Tag sollte danach aber noch nicht zu Ende sein! Schließlich wurde extra für uns die traditionelle Band aus dem Nachbardorf San Jorge eingeladen und tanzte für uns zu exotischen Trommel-, Rassel- und Flötenklängen den Tanz der Anakonda. Dann endlich konnten wir den langen und aufregenden Tag mit einem Cocktail gebührend ausklingen lassen und fuhren geschafft, aber überglücklich über die neu gewonnen Erfahrungen noch am selben Abend zurück nach Iquitos zum Flughafen.

(aufgezeichnet von Katrin Sorge)

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 Wussten Sie, ...

...dass es im 17. Jahrhundert in Lima keine Friedhöfe gab und deswegen circa 25.000 Tote unter jeder Kirche begraben wurden?

...dass der deutschen Nazca-Forscherin Maria Reiche im Alter von 90 Jahren auf Grund ihrer Verdienste die peruanische Staatsbürgerschaft angeboten wurde?

...dass Iquitos die größte Stadt der Welt ist, welche nur über den Luft- oder Wasserweg, jedoch nicht über den Landweg erreicht werden kann?

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 Wir über uns...

peruline ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, als auch dem Land selbst.

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Unser monatlicher Newsletter informiert Sie über die aktuellsten Neuigkeiten aus Peru. Diesen Monat haben Sandra Wolf, Sandra Hillerzeder und Katrin Sorge den Newsletter für Sie zusammengestellt. Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre E-Mail. Für weitere Informationen, Tipps beim Zusammenstellen von Peru-Programmen oder Kontakten zu unseren Partnerunternehmen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Besuchen Sie auch den touristischen Informationsservice für Ecuador www.ecuadorline.de und für Bolivien www.bolivialine.de.

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Mit herzlichen Grüßen aus Lima,

Ihre Sandra Wolf
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