PERU AKTIV
Peru
- ein Paradies für aktiven Urlaub
Peru hat tausend Gesichter: unverwechselbare wunderschöne
Landschaften mit einem unglaublichen Artenreichtum an Pflanzen und
Tieren, beeindruckende Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Zeiten
und interessante lebendige Traditionen einer uralten Kultur.
Neben diesen Sehenswürdigkeiten ist das Land ein Paradies für
Sportbegeisterte aus aller Welt. Die unterschiedlichsten natürlichen
Voraussetzungen und die Vielzahl der Klimata lassen viele Sportarten
zu. Entdecken Sie Peru aktiv!
Bergsteigen - Trekking
- Klettern
- Surfen -
Reiten - Biking
- Paragliding
- Sandboarding
-
River Rafting - Fischen
Für Bergsteiger ist Peru ein wahres Paradies.
Durch das gesamte Land ziehen sich die Anden und entlang der Kordilleren
finden sich zahlreiche Ziele die sich besonders zum Wandern und
Bergsteigen eignen. So erheben sich in Peru allein 56 Sechstausender.
Die peruanischen Anden lassen sich grob in drei Gebirgszüge
unterteilen: die Cordillera Occidental (West-Kordillere), die Cordillera
Central (Zentrale Kordillere) und die Cordillera Oriental (Ost-Kordillere).
Die Cordillera Occidental wird auch als Cordillera Negra (Schwarze
Kordillere) bezeichnet, da die Gletscher hier schon verschwunden
sind. Die interessantesten Gebiete für Bergsteiger befinden
sich in der Cordillera Central bzw. in der Cordillera Blanca, wo
sich mit 6768 m auch der höchste Berg des Landes, der Nevado
Huascarán, befindet.
Die höchsten Berge des Landes:
| Die höchsten Gipfel |
Meter |
Provinz |
| Huascarán |
6768 |
Ancash |
| Huascarán Norte |
6655 |
Ancash |
| Yerupajá |
6634 |
Lima |
| Coropuna |
6425 |
Arequipa |
| Huandoy Centro |
6395 |
Ancash |
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Vorbereitungen - Regionen
Vorbereitungen
Klima und Reisezeit
Grundsätzlich werden in den peruanischen Anden zwei Jahreszeiten
unterschieden: die Trockenzeit von etwa April bis November und die
Regenzeit von Dezember bis März. Zum Bergwandern eignet sich
grundsätzlich nur die trockene Periode. In dieser Zeit kann
es zu Nachtfrost kommen. Der beste Monat ist der Juli. In der Regenzeit,
vor allem ab Ende November, kommt es immer wieder zu starken Regenfällen,
die keine Bergtouren erlauben.
Allgemeine Informationen
Durch den ständigen Rückzug der Gletscher kommt es immer
wieder zu herabfallenden Schneebrocken. Über die regionalen
Schneeverhältnisse sollte man sich vor Expeditionen genauestens
erkundigen. Berghütten gibt es in Peru praktisch nicht. Rettungsdienste
sind vorhanden, aber sehr, sehr teuer. Die Kosten müssen von
den Verunglückten selbst übernommen werden. Mit Entfernungsangaben
der einheimischen Bevölkerung sollte kritisch umgegangen werden.
Bei Unsicherheit wenden Sie sich an eine Agentur mit lizenziertem
Personal.
Bergführer und Personal
Alle im Bergsport beschäftigen Personen müssen
in Peru eine offizielle Genehmigung haben. Diese wird vom Fremdenverkehrsministerium,
den Nationalparks, zum Beispiel Huascarán oder dem Haus der
Bergführer in Huaraz ausgegeben. Bergsteiger sollten unbedingt
auf diese offizielle Genehmigung achten und sie sich zeigen lassen.
Bergführer sind hoch qualifiziert und haben entsprechende Kurse
absolviert. Die Kosten pro Tag liegen bei etwa 60 US-Dollar. Trekkingführer
kennen die entsprechenden Wanderrouten, sind aber nicht für
Gipfelaufstiege qualifiziert. Die Tagespauschale liegt bei etwa
30 US-Dollar. Weiterhin sollten Träger, Lasttiertreiber und
Köche angeheuert werden. Sie haben die nötige Erfahrung,
helfen den Bergsteigern oder bewachen die Lager bei Abwesenheit.
Personalkosten sind mit 5 bis 20 US-Dollar pro Tag zu kalkulieren.
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Regionen
Hier finden Sie eine kleine Auswahl bekannter Bergsteigeregionen
in Peru
Cordillera Blanca - Huayhuash
- Arequipa - Cusco/Ausangate
Cordillera
Blanca
Die Cordilliera Blanca in der Region Ancash gilt als eines der besten
Bergsteigegebiete weltweit. Das angenehme Klima der Region (Saison
ist von Mai bis September) und der relativ leichte Zugang zu den
Gipfeln sind nur einige Gründe dafür. Huaraz gilt als
das Zentrum des Bergsports. Unzählige Reiseagenturen und andere
Dienstleistungen haben sich hier angesiedelt und bieten alles, was
das Bergsteigerherz begehrt. Die Anreise erfolgt normalerweise über
Lima, 400 km in nördliche Richtung, wobei die Fahrzeit zwischen
6 und 8 Stunden beträgt. Ausgangspunkt für Touren sind
die Orte Huaraz, Carhuaz, Yungay und Caraz.
Huayhuash
Bergsteigerisches Können verlangen die beeindruckenden Gipfel
des Huayhuash im Departamento Lima, deren Besteigung durch häufige
Schnee- und Eislawinen erschwert wird. Ausgangspunkt ist das etwa
360 km nördlich von Lima gelegene Chiquián, wo Verpflegung
aber auch Führer und Träger besorgt werden können.
Außerdem werden Touren von Huaraz aus organisiert.
Arequipa
Arequipa mit seinem „Hausvulkan“, dem 5825 m hohen Misti
ist ein beliebtes Ziel für Bergsteiger. Auf den Gipfeln in
der Region wurden zu Inkazeiten Menschenopfer erbracht, heute laden
sie zu mehrtägigen Touren ein. Der Misti ist in einer zweitägigen
Wanderung sehr leicht zu erzwingen. Weitere beliebte Gipfel sind
der Ampato und der Sabancaya am Colca Canyon, sowie der Copopuna
am Cotahuasi Canyon. Touren zu allen wichtigen Bergen können
von Arequipa aus organisiert werden.
Ausangate
Südlich von Cusco ab Ocongate befindet sich der 6333 m hohe
Ausangate. Wanderungen zu diesem Gipfel erfordern eine gute Kondition
und dauern etwa 8-10 Tage. Zahlreiche Pässe und unterschiedliche
Klimazonen gilt es zu überwinden. Die Mühe wird mit unbeschreiblichen
Ausblicken über die Anden belohnt. Touren werden ab Cusco organisiert.
Ein Bergführer wird empfohlen.
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