PERU AKTIV
Peru
- ein Paradies für aktiven Urlaub
Peru hat tausend Gesichter: unverwechselbare wunderschöne
Landschaften mit einem unglaublichen Artenreichtum an Pflanzen und
Tieren, beeindruckende Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Zeiten
und interessante lebendige Traditionen einer uralten Kultur.
Neben diesen Sehenswürdigkeiten ist das Land ein Paradies für
Sportbegeisterte aus aller Welt. Die unterschiedlichsten natürlichen
Voraussetzungen und die Vielzahl der Klimata lassen viele Sportarten
zu. Entdecken Sie Peru aktiv!
Bergsteigen
- Trekking -
Klettern - Surfen
- Reiten - Biking
- Paragliding -
Sandboarding -
River Rafting - Fischen
Die Funsportart Snowboarden kennt inzwischen jeder,
aber Sandboarden gehört sicher zu einem Erlebnis der besonderen
Art. Peru mit seinen langen Küstenwüsten bietet dafür
beste Voraussetzungen.
Ica,
Huacachina und Nazca
Ica und die Oase Huacachina sind von riesengroßen Sanddünen
umgeben. Sandboards werden vor Ort für wenig Geld ausgeliehen.
Zu Fuß geht es beschwerlich die Dünen hinauf und dann
mit dem Board herunter. Stürze sind ungefährlich im weichen
Wüstensand. Wer keinen sicheren Stand hat, kann es auch sitzend
bzw. liegend probieren. In Nazca befindet sich die höchste
Düne der Welt. Über 2300 m erhebt sich der Cerro Blanco
(weißer Hügel) gleich hinter dem Dorf. Als außergewöhnliches
Zwischenstop-Vergnügen während einer Perurundreise empfohlen.
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Peru mit seinen unzähligen Bergflüssen,
die sich reißend dem Meer nähern, bietet hervorragende
Möglichkeiten für River Rafting. In Peru gibt es über
20 Flüsse, die länger als 600 Kilometer sind. Die fünf
längsten Flüsse des Landes durchfließen zusammengerechnet
etwa 7000 Kilometer. Bei diesem Sport befährt man die wilden
Flüsse mit Schlauchbooten (Rafts genannt), die von der Besatzung
mit Rudern vorwärtsbewegt und gesteuert werden. Man findet
hier Stromschnellen der Schwierigkeitsgrade I bis IV auf der internationalen
Skala, Schwierigkeitsgrad IV ist mit normalen Booten nicht zu bewältigen,
die Boote müssen getragen werden. Diese Sportart ermöglicht
auf besondere Art den Kontakt zu Perus einzigartiger Natur.
Lunahuaná - Tumbes
- Ancash - Arequipa
- Regenwald
Lunahuaná
Nur etwa zweieinhalb Stunden südlich von Lima befindet sich
eines der schönsten Rafting-Gebiete Perus. Eingebettet in hohe
Berge befindet sich der Fluss Cañete, der sich dem Pazifik
zuwendet. Der kleine Ort Lunahuaná in einer bekannten Obstbauregion
ist Ausgangspunkt für Raftingtouren, die Stromschnellen der
Schwierigkeitsgrade II bis IV aufweisen. Der Ort liegt nahe der
Panamericana Sur und bietet Unterkunft und Gastronomie. Die Wildwassersaison
ist in den Sommermonaten Oktober bis April. Als Zwischenstop auf
einer Perurundreise empfohlen.
Tumbes
Der wasserreichste peruanische Küstenfluss ist der Fluss Tumbes
in der gleichnamigen Provinz. Für River Rafting Touren eignet
sich der Abschnitt zwischen den Orten Figueroa und Rica Playa mit
Stromschnellen der Schwierigkeitsgrade II bis IV. Rafting-Saison
ist ebenfalls in den Monaten Mai bis Oktober.
Ancash
River Rafting in der Cordillera Blanca ist auf dem Fluss Rio Santa
im Callejón de Huaylas möglich. Die Abfahrt liegt zwischen
den Orten Caraz und Yungay, mit Schwierigkeitsgraden II und III.
Eine River Rafting Tour ist eine weitere Sportmöglichkeit in
der Sportregion um Huaraz in den Wintermonaten Mai bis Oktober.
Arequipa
Die Stromschnellen des Colca Flusses gelten als besonders anspruchsvoll
und schwierig. Dieser Fluss mit Schwierigkeitsgraden der Klasse
II bis IV liegt im gleichnamigen Tal, 300 Kilometer nördlich
von Arequipa, die etwa 40 Kilometer lange Tour zwischen Cabanaconde
und Tapay ist auch für Anfänger zu empfehlen. Wildwasserfahrer
haben hier in den Wintermonaten von Mai bis Oktober Saison. Die
Touren beginnen meist im Ort Chivay. Buchbar auch ab Arequipa.
Regenwald
Die beiden Flüsse Mayo und Huallaga in der Provinz San Martín
wurden erst vor kurzem für den Tourismus erschlossen. Die Touren
auf diesen in den Wintermonaten Mai bis Oktober befahrbaren Flüssen
beginnen in der Stadt Tarapoto und besitzen Stromschnellen der Schwierigkeitsgrade
II und III. Der wasserreiche wilde Fluss Tambopata bietet wohl die
schönste Tour Perus. Die Reise beginnt in Puno im Ort Putina
Punku auf 1900 Metern Höhe und führt durch dichte tropische
Regenwälder bis in das Departement Madre de Dios auf nur 200
Metern Höhe im Amazonasbecken. Die sieben- bis zwölftägige
Abfahrt mit dem Raft der Schwierigkeitsgrade III und IV bedarf einer
gründlichen Vorbereitung, da diese Tour durch praktisch unbesiedelte
Landesteile führt.
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Am Meer - An
Flüssen und Seen
Am
Meer
An der gesamten peruanischen Küste wird geangelt. Dabei wird
das in ganz Peru sehr beliebte Küstenangeln vom Strand aus
und das Hochseeangeln von einem Boot aus unterschieden. An den Sandstränden
in Zentral- und Südperu werden vor allem Seezunge, Adlerfisch
oder „Chita” geangelt, im Nordperu findet der Angler
auch andere Fischarten, hier „Robalo” und „Pampanitos”
genannt. An den vielen schroffen Klippen und Hängen gibt es
die Möglichkeit des Klippenangelns, hier werden die Fischarten,
die hier als „Chita”, „Cabrilla”, „Cherlo”,
„Tramboyo” und „Pintadilla” bekannt sind,
gefangen. Als Köder dienen in der Regel kleine, als „Muy
Muy” bekannte Krustentiere, die im Sand an den Stränden
leben oder Schnecken. Beim Angeln vom Boot werden zwei Arten unterschieden:
Angeln von stehenden Booten aus oder Trolling, das Angeln von fahrenden
Booten aus. An der Zentral- und der Südküste werden eben
die oben genannten Arten gefangen, an der Nordküste gehen zusätzlich
der „Congrio” (Seeaal), „Mero” (Zackenbarsch)
oder der „Toyo” ins Netz. Das Fischen von fahrenden
Booten aus ist vor allem an der peruanischen Nordküste üblich.
Dabei verwenden die Fischer künstliche Köder um Thunfische
oder andere Arten zu angeln, die hier als „Cherela”,
„Aguijilla”, „Sierra”, „Pluma”,
„Perico” oder „Merlin” bekannt sind.
An
Flüssen und Seen
Unzählige Flüsse, Seen und Bäche, meist auf über
2500 Metern Höhe gelegen, bieten großartige Angelmöglichkeiten.
Außerdem eignet sich auch der Regenwald im Amazonas bestens.
In den Gewässern des Hochlandes findet der Angelfreund ausschließlich
zwei Arten: Forelle und Königsfisch, die beide im vergangenen
Jahrhundert in Peru ausgesetzt wurden. Beide Arten sind in sauberen
sauerstoffreichen Gewässern häufig zu finden, die Forelle
(mit weißem oder rosa Fleisch) ist vor allem in Höhenlagen
über 3000 Metern häufiger anzutreffen. Beste Möglichkeiten
finden sich auch in den Flüssen und Seen des nördlichen
Amazonas bei Iquitos und Umgebung. Hier gehen hiesige Arten, wie
„Tucanare”, „Gamitana” und „Araguana”
ins Netz. In bestimmten Regionen des südlichen Amazonas in
Madre de Dios findet werden auch „Zungaro”, „Chambira”,
„Paco” und „Doncella” geangelt.
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