Karte von Peru  | Sitemap   |  
back to Home  |    info@peruline.de  |  
Suche   
 
 

REISEZIELE IN PERU - NATURSCHUTZGEBIETE

Peru zählt zu den Ländern mit der reichsten Artenvielfalt der Welt, sowohl Flora als auch Fauna betreffend. Dank der geographischen Lage sowie der vielen Klimazonen und Landschaftsformen, die hier zu finden sind, gibt es die perfekten Voraussetzungen für Millionen von Tier- und Pflanzenarten. Durch seine topographische Struktur und die drei dominierenden Klimazonen findet man in Peru dreiviertel aller weltweit vorkommenden natürlichen Lebensräume. Nationalparks wie jener von Manu, im südlichen Regenwald des Landes, sind weltweite Spitzenreiter, was die Anzahl der heimischen Tier- und Pflanzenspezies betrifft. Um in einer Zeit von fortschreitender Industrialisierung die Fortbestände dieser einzigartigen Biotope zu sichern, wurden schon in den 60er Jahren erste Zonen in Naturschutzgebiete und Nationalparks umbenannt.

Im Folgenden haben wir Ihnen eine Übersicht der verschiedenen Naturschutzgebiete und Nationalparks in Peru zusammen gestellt.

Huascarán - Manu - Río Abiseo - Cerros de Amotape / Biosfera Noroeste - Manglares de Tumbes / Biosfera Noroeste - Machu Picchu - Bosque de Pómac - Junín - Paracas - Lachay - Titicaca
Pacaya Samiria - Tambopata

RESERVA NACIONAL JUNIN

Departamento: Junín und Pasco (Hochland)
Gründung: 1974
Meereshöhe: 4100 m
Flächengröße: 53.000 Hektar
Status: Nationalreservat

Beschreibung: Junín ist vor Allem unter Vogelfreunden beliebt und bekannt für den zweitgrößten See Perus, den Lago Chinchay Cocha (Lago de Junín). An diesem Naturparadies lassen sich unter den besten Bedingungen 36 verschiedene Vogelarten beobachten. Auch Füchse und Meerschweinchen zählen zu den natürlichen Bewohnern der Region. Der See ist in den Pampas von Junín gelegen, die mit einer atemberaubenden Landschaft aufwarten.

Aktivitäten: Das Nationalreservat Junín eignet sich besonders für Wanderungen in der markanten Landschaft sowie für Vogelbeobachtungen.

Praktische Hinweise: Verbinden Sie einen Besuch in Junín mit einer Reise in die zentralen Anden. Die Städte Jauja, Tarma und Huancayo sind nach wie vor Geheimtipps für Perureisende, garantieren aber eine spektakuläre Landschaft und authentische peruanische Tradition und Kultur. Mehr zur Reiseregion Zentralanden finden Sie hier.

TOP

RESERVA NACIONAL PARACAS

Departamento: Ica (Küste)
Gründung: 1975
Flächengröße: 335.000 Hektar
Status: Nationalreservat

Beschreibung: Etwa 300 km südlich von Lima liegt die Halbinsel Paracas. Eine geführte Tour in dieses Naturparadies, das außerdem die Insel San Gallán umfasst, ist für jeden Reisenden in Richtung Süden auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert. Neben der atemberaubenden Schönheit dieser Wüstenlandschaft an der Küste ist das Gebiet archäologisch betrachtet höchst interessant. Bereits ca. 700 bis 200 v. Chr. war hier die hochentwickelte Paracas-Kultur angesiedelt die unter Anderem über die Fähigkeit verfügte, erfolgreich Operationen am offenen Schädel durchzuführen, wie Funde von bestens erhaltenen Mumien beweisen. Ein kleines Museum bietet Einblicke in die Fundstücke und die interessante Geschichte dieser bemerkenswerten Kultur. Bei einer Bootsfahrt im Küstengewässer lassen sich unzählige der 216 einheimischen Vogel- und 180 Fischarten sowie 20 verschiedene Meeressäugetiere beobachten. Bedingt durch den kalten Humboldtstrom hat sich im Küstengewässer eine ganz besonders vielfältige Biodiversität gebildet.

Aktivitäten: Mit geführten Touren können Sie Paracas am einfachsten besuchen. Neben der Beobachtung von zahlreichen Tierarten können Sie auch die bisherigen Funde der Paracas-Kultur besichtigen.

Praktische Hinweise: Verbinden Sie einen Besuch im Reservat Paracs, dem einzigen Reservat Perus, das direkt an der Küste liegt, mit einer geführten Bootstour zu den Ballestas Inseln am Vormittag. Auch nach Ica und Pisco ist es von Paracas aus nicht weit.

TOP

RESERVA NACIONAL LACHAY

Departamento: Lima (Küste)
Gründung: 1977
Flächengröße: 5070 Hektar
Status: Nationalreservat

Beschreibung: 150 km nördlich von Lima befindet sich das Nationalreservat Lachay inmitten einer kargen Wüstenlandschaft. Nur zwei Landschaftsformen sind in diesem Landstrich zu finden: Küstenwüste und Hügel. Die mit Vegetation überwucherten Hügel bilden sich nur während des feuchten Klimas, das von August bis November vorherrscht. Während der restlichen Monate ist das gesamte Gebiet Wüste. Bevölkert wird Lachay hauptsächlich von Insekten und kleinen Kriechtieren. Vogelbeobachter kommen bei der Beobachtung von bis zu 60 verschiedenen Arten - darunter manchmal auch der Kondor, der sich von den Anden aus bis in die Küstenregion vorwagt - auf ihre Kosten. Auch Wild und Pumas, die in dieser Region ursprünglich nicht heimisch sind, werden von Zeit zu Zeit gesichtet.

Aktivitäten: In Form von Wanderungen und Trekkings kann das Nationalreservat Lachay am besten erkundet werden. Besonders in jener Saison, in der sich die Hügel und Dünen ausbilden, sollten die Anstrengungen, diese zu besteigen aber nicht unterschätzt werden.

Praktische Hinweise: Das Reservat von Lachay ist touristisch noch relativ wenig erschlossen und wenig besucht. Es gilt daher als Geheimtipp und lässt sich von Lima aus bequem in einem Tagesausflug besuchen.

TOP

RESERVA NACIONAL TITICACA

Departamento: Puno (Hochland)
Gründung: 1978
Meereshöhe: 4100 m
Flächengröße: 36.180 Hektar
Status: Nationalreservat

Beschreibung: Das Nationalreservat Titicaca umfasst ein Viertel dieses höchsten navigierbaren Sees der Welt. Im Departamento Puno gelegen vereint das Reservat eine unglaubliche Biodiversität mit einzigartigen kulturellen Schätzen, die repräsentativ für ganz Peru sind. Mit über 87 Vogel-, 26 Fisch- und 9 Amphibienarten ist der Titicacasee ein Paradies für Naturliebhaber. Auch die Flora ist überaus artenreich, herausragendste Pflanze ist das Schilf, das Grundlage für einen gesamten Handwerkszweig bildet. Aus den Schilfrohren werden Häuser gebaut bzw. gedeckt, Kunsthandwerk sowie Boote hergestellt und ganze Inseln konstruiert, auf denen die Menschen leben.

Aktivitäten: Einerseits kommen Naturliebhaber bei der Beobachtung von Flora und Fauna während Trekking- oder Wandertouren auf ihre Kosten. Andererseits sollten auch Besuche der zahlreichen archäologischen Stätten nicht fehlen. Viel weiß man noch nicht über die Kulturen, die die Umgebung des Sees schon lange vor den Inka bevölkerten - eine Einladung an alle Hobbyarchäologen und Forscher! Während Bootsfahrten in den typischen Schilfbooten können Sie außerdem angenehm entspannen und das unglaubliche Panorama genießen.

Praktische Hinweise: Der Titicacasee ist Pflichtprogramm für alle Reisenden durch Perus Süden und lässt sich perfekt zwischen Arequipa und Cusco in jede Reiseroute einbauen. Auch Abstecher auf die bolivianische Seite des Sees lassen sich leicht in 1 bis 2 Tagen realisieren.

unsere Empfehlungen:

TOP

RESERVA NACIONAL PACAYA SAMIRIA

Departamento: Loreto (Regenwald)
Gründung: 1982
Flächengröße: 2.080.000 Hektar
Status: Nationalreservat

Beschreibung: Das Pacaya Samiria National Reservat ist Perus größtes dieser Art und liegt zwischen den Flusstälern des Marañon und des Ucayali im peruanischen Amazonastiefland. Nur drei Stunden von Iquitos entfernt bietet dieses Naturparadies dem Besucher eine einzigartige Tiervielfalt. Unter Anderen sind viele vom Aussterben bedrohte Arten wie die Seekuh oder der rosa Flussdelphin zu finden. Pacaya Samiria trägt den Beinamen "Spiegelurwald", da sich die Vegetation und der Himmel in den dunklen Gewässern und Flüssen des Reservats auf einzigartige Weise spiegeln.

Aktivitäten: Für Naturliebhaber, Forscher und Abenteurer ist die unvergleichliche Schönheit der Natur in Pacaya Samiria ein Paradies. Während Bootsfahrten auf den Flüssen oder Wanderungen durch den Primärwald lässt sich die unglaubliche Artenvielfalt in Pacaya Samiria am besten erfahren.

Praktische Hinweise: Am besten erforschen lässt sich Pacaya Samiria während eines Regenwaldprogramms in einer der Lodges in 4 bis 5 Tagen. Wir empfehlen unseren Partner Pacaya Samiria Amazon Lodge.

unsere Empfehlung:

TOP

RESERVA NACIONAL TAMBOPATA

Departamento: Madre de Diós (Regenwald)
Gründung: 2000
Flächengröße: 274.690 Hektar
Status: Nationalreservat

Beschreibung: Weniger als eine Stunde flussaufwärts von Puerto Maldonado beginnt das Tambopata Reservat. Ein gute Alternative für alle, die nicht die Zeit haben, um bis nach Manu zu fahren. Puerto Maldonado trägt den Beinamen Welthauptstadt der Biodiversität - tatsächlich findet man in Tambopata eine auf der Welt einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna. Die Region um Puerto Maldonado gilt außerdem als wahres Orchideen- und Schmetterlingsparadies. Sowohl im Wasser als auch am Land lassen sich zahlreiche Tierarten beobachten. Der Madre de Diós sowie seine Zuflüsse beherbergen neben Kaimanen auch Anakondas, Zitteraale, Wasserschildkröten und mehrere Piranha-Arten. Im Sandoval See ist zudem eine derzeit 10-köpfige Riesenotter-Familie beheimatet. An Land hat man die Chance, mehrere Affenarten, Wasserschweine, hunderte Vogelarten sowie Reptilien und Insekten jeder Art zu sehen.

Aktivitäten: Liebhaber von regenwaldtypischer Flora und Fauna kommen bei einem Besuch im Tambopata Reservat auf alle Fälle auf ihre Kosten. Während Dschungel-Wanderungen und Bootsfahren auf Flüssen und Seen kann man die Umgebung am besten auf sich wirken lassen.

Praktische Hinweise: Unterkunftsmöglichkeiten sind Urwaldlodges mitten in der Natur, einige von ihnen liegen direkt an wunderschönen Urwaldseen wie dem Lago Sandoval oder dem Lago Cocococha. Unser Partner Sandoval Lake Lodge bietet neben den klassischen Programmen von 3 oder 4 Tagen auch Kombinationsprogramme mit dem Heath Wildlife Center auf der bolivianischen Seite des Heath River an.

unsere Empfehlung:

TOP

Zurück zur Seite Naturschutzgebiete

 

peruline.de Logo

SPECIALS

 

 

 

Alpaka

 

 

 

 

Lago de Junin

 

 

 

 

Flamingos Paracas

 

 

 

 

Paracas

 

 

 

 

Berge

 

 

 

 

Caral

 

 

 

 

Titicacasee Panorama

 

 

 

 

Titicacasee Schilfboot

 

 

 

 

Pacaya Samiria Vogel

 

 

 

 

Lago Sandoval Riesenotter

 

 

 

 

Lago Sandoval Kanal