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REISEZIELE IN PERU - HOCHLAND

Umgebungsplan Ayacucho
REGION AYACUCHO

Auf einen Blick - Stadt Ayacucho - Sehenswertes - Ziele in der Umgebung

AUF EINEN BLICK

Einwohnerzahl: 120.000

Anreise
Bus: von Lima aus täglich mehrere Busse
Flugzeug: schnelle Verbindung nach Cusco über Lima. Der Flughafen ist leicht mit Taxi oder Bus zu erreichen.

Reisezeit
Das Klima in Ayacucho ist relativ angenehm trocken, wobei es allerdings zwischen Dezember und März zu häufigen Regenfällen kommt und die Temperatur in der Trockenzeit nachts bis unter null Grad sinken kann.

Aktivitäten
Ayacucho lädt zum Erwerb von Wollwaren und Keramiken ein, außerdem ist die Region bekannt für ihre bemalten Holzkrippen. Der archäologisch Interessierte kann sich hier ein Bild von der Kultur der Wari machen.

Feste
Die Karwoche ist besonders interessant in Ayacucho, schon allein deswegen, weil alle 33 Kirchen der Stadt an dem Großereignis beteiligt sind. Sowohl auf dem Hauptplatz, als auch in den Nebenstraßen können die Blumenteppiche und täglich begangenen Prozessionen bestaunt werden. Aber auch an Weihnachten kann man sich hier ein gutes Bild von Navidad andino machen.

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STADT AYACUCHO

Den Namen Ayacucho trägt die Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos erst seit 1825. Gegründet wurde die Siedlung von den Spaniern bereits 1539, allerdings unter dem Namen Huamanga. Heute ist die Stadt vor Allem für ihre zahlreichen Kirchen bekannt; so erzählt man sich, dass hier in jeder Cuadra eine Kirche zu finden sei. Für die Geschichte Perus ist Ayacucho mit wechselhaften Gefühlen behaftet. Zum Einen wurde hier 1824 in der letzten Schlacht um die Unabhängigkeit Perus die spanische Armee geschlagen. Zum Anderen wurde in der Stadt 1970 die Partei "Partido Comunista del Perú por el Sendero Luminoso del Pensamiento de José Carlos Mariátegui" gegründet, aus der in den 80er Jahren die Guerilla-Organisation "Sendero Luminoso" hervorging und mit der Jahre des Terrors und Mordens in Peru begannen. Etwa 20 Kilometer nördlich von Ayacucho liegt außerdem die Wiege der Kultur der Wari oder Huarí. Die beeindruckend organisierte Gesellschaftsform der Wari lässt sich bei einer Besichtigung der ehemaligen Hauptstadt des Volkes, das sich hier von circa 550 bis 800 n. Chr. entwickelte, erfahren. Die Schönheit der feinen Textilien aus Alpaka-, Lama- oder Schafwolle, Keramiken und Töpferwaren verhalfen der Stadt zu ihrem Beinamen Hauptstadt des Kunsthandwerks.

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SEHENSWÜRDIGKEITEN IN AYACUCHO

Plaza de Armas
Die Plaza de Armas in Ayacucho trägt auch den Namen Plaza Sucre. Dieser rührt von einer Reiterstatue her, die den General José de Sucre darstellt. Neben einigen Restaurants ist es vor Allem die Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert, die wohl zu den schönsten Kolonialbauten in den Anden zählt und die Atmosphäre des Hauptplatzes dominiert.

Mercado
Ein farbenprächtiges Schauspiel bietet der Markt in Ayacucho. Die für Ayacucho typischen Produkte, wie die Piedras de Huamanga, geschnitzte Alabasterfiguren oder auch die so genannten Retablos, Altarkästchen, kann man hier erstehen.

Iglesias
Von Ayacucho heißt es nicht umsonst, man finde an jeder Ecke eine Kirche. Mehr als 33 Kirchen sind in der kleinen Kolonialstadt anzutreffen und im Laufe eines Nachmittags kann man nahezu alle davon bestaunen. Bei Einigen davon lohnt die Besichtigung auf jeden Fall.

  • La Catedral
  • Iglesia de San Augustín
  • Iglesia de la Compañía

Barrio Santa Ana
Im etwa 2 Kilometer vom Zentrum entfernten Stadtviertel Santa Ana winden sich enge Gässchen. Die Mauern der Häuser in diesem Viertel sind aus kunstvoll gemeißelten Steinen gemauert und in ihnen werden vor Allem Decken, Teppiche, Ponchos und Pullover aus Alpaka, Lama oder Schafswolle gewebt.

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