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Das kleine Töpferdorf Quinua ist geschichtlich Interessierten
vielleicht ein Begriff: hier fand 1824 die letzte Schlacht im Unabhängigkeitskrieg
Perus statt. Heute bezaubert die Stadt durch die zahlreichen Tonkirchen
und Tonfiguren, die auf den Dächern der Häuser angebracht
sind und deren Bewohner vor bösen Geistern schützen sollen.
Auch der Sonntagsmarkt liefert einen guten Eindruck vom Leben der
Bewohner des Dorfes.
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Zwischen 550 und 800 n. Chr. entstand die einst mächtige Kultur
der Wari oder auch Huarí. Die damalige Hauptstadt Wari liegt
circa 22 km nördlich von Ayacucho. Obwohl die Ruinen nicht
allzu gut erhalten sind, ist es schon allein die geschichtliche
Bedeutung, die diesen Ort sehenswert macht. Beeindruckend sind auch
die strategischen Überlegungen, die hinter dem Standort der
Stadt liegen: in der Mitte zwischen der südlichen und der nördlichen
Sierra gelegen, bildet sie zugleich Verbindungsglied von Regenwald
und Küste. Für das Volk der Wari, das um den Austausch
von Textilien, Coca und Mais zu erleichtern auch Kolonien in anderen
Landesteilen hatte, lag hier das Machtzentrum. In ihrer Blütezeit
versammelte die Stadt mehr als 40.000 Menschen. Dem heutigen Besucher
bietet zudem ein kleines Museum Einblick in die Kultur der Huarí.
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In der Umgebung der Stadt Ayacucho finden sich auch
einige Inkaruinen. Die wohl bedeutendste darunter liegt in Vilcashuamán
und zu sehen gibt es dort die Ruinen eines Sonnentempels. Mauerreste
lassen zudem eine Festung in typischer Inka-Bauweise erkennen. Reizvoll
ist der Besuch der Ruinen auch wegen der Anreise, die durch die
mächtige Bergwelt abseits touristischer Pfade führt.
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Zurück nach Ayacucho.
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