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Einwohnerzahl: 5.200
Anreise
Anreise meist über La Merced oder Tarma, aber es gibt auch dreimal
wöchentlich einen Bus von/nach Lima.
Reisezeit
Oxapampa vereint die beiden Klimata von Sierra und Selva. Die Regenzeit
herrscht von November bis März, das übrige Jahr erfreut sich die
kleine Stadt eines heiteren Klimas mit viel Sonne. In der Nacht
allerdings sinken die Temperaturen wieder stark ab.
Stadt Oxapampa
Allein die Anreise zu diesem kleinen Städtchen ist lohnenswert.
Sie führt vorbei an einer Landschaft, die ständig im Wechsel zwischen
der bunten und reichen Vegetation des Regenwaldes und den schroffen
Bergen der Sierra steht. Der Name Oxapampa setzt sich zusammen aus
dem Quechua-Wort "Ocsha" für Stroh und Pampa. Rund 30 % der Einwohner
des kleinen Ortes stammen aus Deutschland oder Österreich, daher
verwundert es kaum, dass der Ort mit seinen Holzhäusern auf den
ersten Blick nur wenig peruanisch aussieht. Auch die Iglesia de
Santa Rosa im Ortskern ist mit ihrem Zwiebelturm eher der europäischen
Bauweise zuzuordnen. Noch heute werden in Oxapampa deutsche und
österreichische Traditionen gepflegt. Oxapampa ist ein wichtiges
Kaffeeanbaugebiet. Außerdem wird die fruchtbare Erde der Region
für Landwirtschaft genutzt und Holzhandel betrieben. In Oxapampa
gibt es in der Nähe der Plaza auch ein kleines Museum, das die historische
Entwicklung der Region zum Thema hat.
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Der kleine Ort ist von Oxapampa aus nach circa dreistündiger Fahrt
zu erreichen und ein wichtiges Kaffeeanbaugebiet. Über Schwindel
erregende Schotterpisten, die von den unzähligen Grüntönen der sie
umgebenden Berglandschaft gesäumt werden, erreicht man das Terminal
im unscheinbaren Ortskern. Neben der Besichtigung der etwas weiter
entfernten Wasserfälle kann man auf dem kleinen See am Ortsausgang
gegen eine kleine Leihgebühr eine Bootsfahrt durch die paradiesisch
anmutende Landschaft machen. Wo der See nicht von schwimmenden Pflanzen
bewachsen ist, reflektiert die spiegelartige Wasseroberfläche den
klaren Himmel.
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Die "Ceja de la Selva", die Augenbraue des Regenwaldes, vereint
Elemente der zwei peruanischen Landesteile Sierra und Selva in sich,
Pozuzo allerdings liegt genau am Rande des beginnenden Regenwaldes.
Nur noch 700 m hoch ist die 1.500 Einwohner-Stadt, die circa 90
km von Oxapampa entfernt liegt. Pozuzo wurde 1857 von Österreichern
und Deutschen gegründet und trotz zunehmender Peruanisierung sind
auch heute noch die Spuren der deutsch-österreichischen Kultur in
dem kleinen Ort präsent, der von der reichen Vegetation des Urwaldes
umgeben ist. So manche Speisekarte liest sich hier noch in Deutsch!
Neben dem Museo Schafferer und dem Kräutergaten Ruiz y Pavó kann
man auch eine beeindruckende Hängebrücke bestaunen, die zum Gedenken
an Kaiser Wilhelm hier konstruiert wurde.
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Reiseziele im Regenwald
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