REISEZIELE IN PERU - HOCHLAND
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REGION TARMA
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Einwohnerzahl: 40.000
Anreise
Tägliche Busse nach Lima und stündliche Abfahrt nach Huancayo.
Reisezeit
Die Durchschnittstemperatur in Tarma beträgt 26° C, wobei es
tagsüber zu sehr hohen Temperaturen kommt, während es in der Nacht
stark abkühlt. Die Regenzeit beginnt im Dezember und endet im März.
Feste
Neben den Osterfeierlichkeiten, die für die Einwohner der Stadt
zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres zählen, wird hier im Mai
die Fiesta de las Cruces gefeiert.
Die Stadt Tarma
Die koloniale Stadt Tarma im Departamento Junín, die auch bekannt
ist als "Perle der Anden", ist seit der Kolonialzeit, aber auch
noch heute wichtige Station auf dem Weg vom Regenwald zur Hauptstadt
Lima. Tarma wurde 1545 gegründet und liegt auf über 3.000 Metern
Höhe. Die Stadt mit ihrem strahlend blauen Himmel und ihrer reichen
Vegetation ist das Hauptanbaugebiet für Blumen und Gemüse, die sich
dann später auf den Märkten der Hauptstadt finden. Diesem Umstand
hat die Stadt Tarma ihren zweiten Beinamen zu verdanken: "Stadt
der Blumen". Zudem prägen die vielen Eukalyptusbäume, die hier wachsen,
das Stadtbild. Die Einwohner der Stadt sind ihren Traditionen und
vor Allem auch dem katholischen Glauben sehr treu; die wichtigsten
Ereignisse der Stadt sind eng mit den religiösen Feierlichkeiten
verbunden. Während der Semana Santa strömt das ganze Umland zur
weithin bekannten Ostersonntagsprozession herbei.
TOP
Muruhuay
Diese moderne Wallfahrtskirche steht im etwa 10 km von Tarma entfernten
Acobamba. Während der Semana Santa werden hier wunderschöne Blumenteppiche
durch die Gassen getragen. Das Städtchen ist rechtwinklig angelegt
und die traditionellen Häuser entlang der geraden Straßen sind rot
gedeckt. Bei einem Spaziergang durch die Gassen fallen die hübschen
Verzierungen der Fassaden und Holzbalkone ins Auge. Das Santuario
del Señor de Muruhuay wird jedes Jahr im Mai mit ausgiebigen Feierlichkeiten
gewürdigt. Die Kirche wurde um das Stück Fels herumgebaut,
in dem das Gesicht Jesus' erschienen sein soll.
Cueva de Huagapo
Mit einer Ausdehnung von 1.600 Metern ist diese circa 30 Kilometer
von Tarma entfernte Höhle eine wahre Schatzkammer für alle Höhlenkundler.
Sie erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern. In ihrem Inneren kann
man Stalagmiten, wie auch Stalagtiten bewundern. Der Fluss, der
durch die Höhle fließt, hat hier allerlei, teils bizarre Formen,
in den Stein gezeichnet. Um den hinteren Teil der Höhle zu besichtigen,
kann man einen der am Eingang wartenden Männer engagieren,
die dann ausgerüstet mit Lampe und Seil in den sehenswerten hinteren
Teil der Höhle führen. Dieses Abenteuer ist allerdings nur für mutige
Reisende geeignet - bei schlechter Sicht wird man ungesichert teils
an nur Zentimetern entfernten Abgründen vorbeigeschleust.
San Pedro de Cajas
Die Stadt ist für das kunsthandwerkliche Geschick ihrer Einwohner
berühmt. Diese fertigen farbenfrohe Teppiche an, die aus mit natürlichen
Färbemitteln behandelter Wolle bestehen. Diese Kunstwerke zeigen
traditionelle Muster und Bilder und erstrahlen in leuchtenden Farben.
Selva Central
Tarma ist auch der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in
die so genannte "Ceja de la Selva", die Augenbraue des
Regenwalds, also in die Grenzregion zwischen Hochland und Regenwald.
Die Orte Oxapampa und Pozuzo, deutsch-österreichische Kolonien,
sind von Tarma aus gut mit dem Bus zu erreichen. Mehr Informationen
zu Oxapampa und Pozuzo finden Sie hier.
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Reiseziele im zentralen Hochland
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