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Anreise
Bus: mehrere Busverbindungen täglich von/nach Lima (8 h)
Flug: Flugverbindungen bestehen nach Lima, Chiclayo
Trujillo liegt 500 km nördlich von Lima und ist in einer Flugstunde
von der Hauptstadt aus zu erreichen. Der Fernverkehr per Landweg
wird im Terminal Terrestre im Süden der Stadt abgewickelt.
Täglich verkehren hier mehrere Busse Richtung Lima, Chiclayo,
Cajamarca und Huaraz.
Reisezeit
Trujillo wird wegen seines milden und angenehmen Klimas auch "Stadt
des ewigen Frühlings" genannt. In der nördlichen
Küstenregion ist es fast das ganze Jahr über warm und
sonnig. Im Sommer steigt die Temperatur auf über 28° C.
Allerdings macht sich auch hier wie an der gesamten Küste Perus
im Winter ein zäher Nebel breit. Hauptreisezeit ist daher der
Sommer in der Küstenregion, also von November bis April.
Aktivitäten
Vor allem archäologisch lässt sich in Trujillo Einiges
entdecken, außerdem ist die Stadt Herkunftsort von Perus Nationaltanz,
der Marinera. In der Heimatstadt des Paso-Pferdes kann man wunderbar
am Strand entlang reiten. Außerdem bietet sich in Trujillo
ein Ausflug zum Fischen oder aber zum Surfen im nahegelegenen Strandbad
Huanchaco an.
Feste
In der letzten Januarwoche wird in Trujilllo der Concurso Nacional
de Marinera gefeiert. Dabei gibt es neben zahlreichen, farbenfrohen
Aufführungen des Nationaltanzes auch Paso-Pferde und Korsos
zu sehen. Im Februar sind es die Badeorte Las Delicias und Huanchaco,
die lebhaft und bunt den Karneval feiern. In der zweiten Septemberhälfte
findet in Trujillo das Festival Internacional de la Primavera, das
Frühlingsfest, statt. Hier werden dem Besucher Vorführungen
mit Paso-Pferden, Stierkämpfe und natürlich Marinera-Tanzvorführungen
in allen Varianten gezeigt.
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Einwohnerzahl: 620.000
Stadtplan
Der spanische Eroberer Diego de Almagro taufte die
Stadt 1534 "la Villa de Trujillo", zu Ehren der Heimatstadt
von Francisco Pizarro in der spanischen Provinz Extremadura. In der Geschichte
Perus nimmt die Stadt Trujillo große Bedeutung ein, denn sie
rief 1820 als erste Stadt ihre Unabhängigkeit aus. Auch der
große Revolutionsführer Simon Bolívar hatte hier
eine Zeit lang seinen Wohnsitz.
Trujillo im Departamento "La Libertad" hat
sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zur zweitgrößten Metropole
des Landes entwickelt. Heute leben in der "Stadt des ewigen
Frühlings", wie Trujillo auf Grund seines milden Klimas
genannt wird, mehr als 600.000 Menschen. Der historische Stadtkern ist noch immer im Original erhalten. So kann man in Trujillo den prächtigen
Kolonialstil mit den Holzbalkonen und farbenfrohen Stuckfassaden
bewundern. Die Marinera hat hier ihre Heimat, wie auch die edle
Rasse der Paso-Pferde.
Trotz seiner Größe bietet Trujillo eine
angenehme, ruhige Atmosphäre, die man in den zahlreichen bepflanzten
Grünflächen genießen kann. Von dem
für Großstädte typischen Stress und Lärm ist
hier wenig zu spüren.
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| SEHENSWÜRDIGKEITEN
IN TRUJILLO |
Plaza de Armas
Das Freiheitsdenkmal mitten auf der schönen Plaza erinnert
daran, dass in Trujillo 1820 die Unabhängigkeit Perus erstmals
ausgerufen wurde. Einige schöne Häuser im Kolonialstil
lassen sich von der Plaza aus bestaunen, besonders sehenswert sind
dabei die Gebäude der Municipalidad (Rathaus), der Palacio
de Arzbispo (Palast des Erzbischofs) und das Hotel Libertador. Auch
eine der ältesten Kathedralen ganz Perus liegt an der Plaza
und hat ein prachtvolles Chorgestühl zu bieten. Von 1647 bis
1666 errichtet, findet man in ihrem Inneren neben Altären im
Barock- und Rokokostil auch Gemälde bekannter Maler der Schulen
von Cusco und Quito.
El Carmen
Auch ein Besuch der Kirche El Carmen aus dem 18. Jahrhundert mit
angrenzendem Kloster sollte bei einem Trujillo-Aufenthalt nicht
fehlen. Die Altäre und Kanzel im Inneren sind beeindruckend,
ebenso wie die Gemäldesammlung, die insgesamt 15 Bilder umfasst.
Darunter findet sich das letzte Abendmahl von Otto van Veen, der
ein Lehrmeister von Paul Rubens war. Glanzstück des Gebäudes
ist aber die Rokoko-Orgel aus dem 17. Jahrhundert.
Jiron Pizarro
Besonders prachtvoll ist der Jiron Pizarro, eine Straße, die
mit palastähnlichen Adelshäusern gesäumt ist, wie
dem im Renaissancestil erbauten Palacio Ituregui oder der Casa de
la Emancipación. Oft sind diese Bauten zudem geschichtsträchtige
Schauplätze. Im neoklassizistischen Palacio Iturrégui
wurde die Unabhängigkeit der Stadt von Spanien vorbereitet.
In der Casa Urquiaga war der Freiheitskämpfer Simon Bolívar
untergebracht.
Museen
Keramiken und Textilien aus den vor-kolumbinischen Kulturen werden
im "Museo Arqueológico" in der Casa Risco ausgestellt.
Besonders stark vertreten sind dabei die Moche- und die Chimú-Kultur.
Das Museum der staatlichen Universität Trujillo beherbergt
einen guten Überblick über die an der Küste und im
Hochland des Departments La Libertad beheimatete Tierwelt.
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an der Küste
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