INFORMATIONEN
ZU REISEVORBEREITUNGEN FÜR PERU
Hier finden Sie wichtige Informationen für Ihre Reisevorbereitungen
für eine Reise nach Peru geordnet nach folgenden Rubriken:
An- und Einreise - Botschaften
- Gesundheitstipps - Währung
/ Geldwechsel / Kreditkarten - Klima / Reisezeit
- Kleidung - Kulturknigge
- Reisen im Entwicklungsland - Sicherheit
- Reiseversicherungen - Literaturtipps
Gute Flugverbindungen von den wichtigsten deutschen, österreichischen
und schweizer Flughäfen nach Lima bieten unter Anderem Lufthansa
via Caracas, Air France via Paris, KLM via Amsterdam und Iberia
via Madrid an. Beim Verlassen des Landes ist eine Flughafensteuer
von zur Zeit 30.25 USD zu entrichten, für Inlandsflüge
beträgt die Flughafensteuer 6.05 USD.
Visumspflicht:
EU-Staatsbürger benötigen für einen touristischen
Aufenthalt für eine Dauer von maximal 90 Tagen kein Visum.
Die Einreise erfolgt mit einem noch mindestens sechs Monate gültigen
Reisepass.
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Botschaft von Peru:
in Deutschland
Botschaft der Republik Peru
Mohrenstr. 42
10117 Berlin
Tel: (030) 20 64 10-3
Fax: (030) 20 64 10-77
E-Mail: gabinete@embaperu.de
Internet:
www.botschaft-peru.de
General- und Honorarkonsulate in Bremen, Düsseldorf, Frankfurt
am Main, Hamburg und Hannover
in Österreich
Botschaft von Peru
Gottfried-Keller-Gasse 2/8
1030 Wien
Tel: (01) 71 34 37 70
in der Schweiz
Botschaft von Peru
Thunstrasse 36
3005 Bern
Tel: (031) 351 85 67
Konsulate in Genf und Zürich
Vertretungen in Peru:
Deutsche Botschaft: Av. Arequipa 4210-4220, Miraflores, Lima 18
Tel. 212 5016
E-mail: kanzlei@embajada-alemana.org.pe
Internet:
www.embajada-alemana.org.pe
Österreichische Botschaft: Av. Central 643, 5. Stock, San
Isidro, Lima
Tel. 442 0503
Schweizerische Botschaft: Av. Salaverry 3240, San Isidro, Lima
Tel. 264 0305
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Impfungen
Auf jeden Fall zu empfehlen sind Hepatitis A und B, für Ausflüge
in den Urwald Gelbfieber. Für weitere Impfungen erkundigen
Sie sich bitte genauestens bei einem Tropenmediziner!
Allgemeine Vorsichtsmassnahmen
Nur gut abgekochtes Wasser trinken, empfohlen wird industriell abgefülltes
Wasser. Früchte schälen. Sonnenschutz (Hut, Sonnenbrille,
Sonnencreme) nicht vergessen, die Sonne im Hochland ist sehr stark!
Höhenkrankheit
Bedenken Sie, dass viele der touristisch interessanten Regionen
Perus auf zum Teil extremen Höhen liegen (Colca-Canyon, Titicacasee,
Cusco, Cordillera Blanca). Hier sollten Sie unbedingt einige wichtige
Grundregeln befolgen, um die Höhenkrankheit, auch soroche
genannt, zu vermeiden. Ruhen Sie sich am ersten Tag auf der Höhe
aus und vermeiden Sie körperliche Anstrengungen. Nehmen Sie
viel Flüssigkeit zu sich, zum Beispiel Coca-Tee (mate de
coca) und vermeiden Sie es, schwer und viel zu essen, zu rauchen
oder Alkohol trinken. Die Symptome der Höhenkrankheit treten
erst einige Stunden nach Erreichen der Höhe auf. Gegen leichte
Beschwerden können Sie Höhenkrankheitstabletten (soroche-pills)
oder Aspirin einnehmen. Diese können auch vorbeugend (einige
Stunden vor Erreichen der Höhe) eingenommen werden. Bei starken
anhaltenden Kopfschmerzen und Schwächegefühlen sollten
Sie Sauerstoff zu sich nehmen und unbedingt einen Arzt konsultieren.
Die meisten Hotels im Hochland verfügen über Sauerstoffflaschen.
Medikamente
Alle gängigen Medikamente sind den größeren Städten
zu erhalten (Aspirin, Durchfallmittel, Desinfektionsmittel, Sonnencreme
und dergleichen) und teilweise deutlich günstiger als in Deutschland.
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| WÄHRUNG
/ GELDWECHSEL / KREDITKARTEN |
Währung
Nuevo Sol (S/.). Es gibt Münzen zu 1, 5, 10, 20 und 50 Centimos
sowie 1, 2 und 5 Soles; weiterhin Scheine zu 10, 20, 50, 100 und
200 Soles.
Geldwechsel
Praktisch überall in den Städten Perus wird der amerikanische
Dollar akzeptiert. Trotzdem ist es besser, auch Soles bei sich zu
haben, speziell für kleinere Ausgaben und Transaktionen. Es
gibt eine Vielzahl an Geldwechslern auf der Straße, Wechselstuben
sind allerdings zu bevorzugen. Auch in den meisten Hotels kann problemlos
getauscht werden. Der aktuelle Wechselkurs liegt bei etwa 1 USD
= 3.1 Soles (Stand Oktober 2008), Tageskurse unter http://www.oanda.com/convert/classic.
Es ist zu empfehlen, immer kleinere Mengen einheimischer Währung
(in Münzen und kleinen Scheinen) bei sich zu haben, beispielsweise
zum Kauf von Kunsthandwerk oder Wegzehrung oder auch für örtliche
Taxis.
Kreditkarten
Visa, MasterCard, AmericanExpress und Diners werden von den meisten
Restaurants, Hotels und Serviceanbietern akzeptiert.
EC- Karten
In allen größeren Städten und Touristenorten gibt
es Geldautomaten (ATM, Automated Teller Machine). Hier können
Sie mit Ihrer EC-Karte & PIN-Code günstiger Geld (Landeswährung
und US-Dollar!) abheben als mit Ihrer Kreditkarte. Achten Sie bei
Geldautomaten auf die Symbole Cirrus und Maestro aus der MasterCard-Familie.
Diese befinden sich auch auf allen EC-Karten der Banken oder Sparkassen.
Die Abhebungsgebühren werden von ihrer Bank individuell festgelegt.
In Peru akzeptieren beispielsweise die Interbank, die Banco de Crédito
und die Scotia Bank deutsche EC-Karten. Beachten Sie jedoch, dass
landesweit ein nur ein Maximalbetrag (900 Soles) pro Tag abgehoben
werden kann.
Traveler Cheques
Werden von Banken und einigen Hotels akzeptiert, allerdings zu schlechteren
Wechselkursen.
Falschgeld
Wie in vielen Ländern in Südamerika ist auch in Peru
einiges Falschgeld unterwegs. Bei einem längeren Aufenthalt
ist es sehr wahrscheinlich, dass auch der Tourist mal einen gefälschten
Schein in Händen hält. Lassen Sie sich von Einheimischen
erklären, wie man Falschgeld von echtem unterscheidet.
Vermeiden Sie es, große Mengen an Bargeld bei sich zu tragen!
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Die Küste
Wegen des kalten Humboldstromes und der im Osten emporragenden Anden
ist die Küste Perus eine einzige lange, karge Wüste, in
der es fast nie regnet. Der Winter dauert in den zentralen und südlichen
Küstenregionen von April bis Oktober, der Sommer von November
bis März. Im Winter ist der Himmel mit dicken Wolken behangen
oft gepaart mit einem leichten Nieselregen, "garúa"
genannt. Trotz des durch die hohe Feuchtigkeit ausgelösten
Kältegrades fallen die Temperaturen selten unter 12° C.
Im Sommer ist die Sonne dagegen stark, wodurch die Temperaturen
oft bis 30° C ansteigen. Die nördliche Küste ist nicht
von den kalten Wasserströmungen betroffen, weshalb es dort
300 warme Sonnentage im Jahr gibt, mit Temperaturen von bis zu 35°
C im Sommer. Das Wetterphänomen El Niño lässt den
Niederschlag in dieser Region zwischen November und März spürbar
ansteigen.
Das Hochland
Im Hochland gibt es zwei erkennbare Jahreszeiten. Eine davon
ist die Trockenzeit, die von April bis Oktober dauert. Die Tage
sind sonnig und die Nächte kalt mit regelmäßigem
Frost. Dies ist die beste Zeit für einen Besuch. Schwere Regenfälle
(generell mehr als 1.000 mm) bestimmen dagegen die Regenzeit, die
fälschlicherweise bekannt ist als "Winter". Sie dauert
von November bis März. In den Anden gibt es starke Temperaturunterschiede innerhalb eines
Tages. Die Temperatur kann hierbei von 24° C am Tag auf unter
den Gefrierpunkt in der Nacht fallen. Das Bergklima ist trocken,
was das Wachstum einer großen Zahl an das Klima angepasster
Pflanzen begünstigt.
Der Regenwald
Der Regenwald lässt sich in den Hochregenwald (über
700 m) und den Tiefregenwald (unter 700 m) unterteilen. Im subtropischen,
milden Klima des Hochregenwaldes herrschen von November bis März
starke Regenfälle (etwa 3000 mm pro Jahr), von April bis Oktober
ist es eher sonnig. Die Nächte sind das ganze Jahr über
kühl. Im tiefer gelegenen Regenwald, auch Amazonische Ebene
genannt, hängen die beiden gut zu unterscheidenden Jahreszeiten
direkt von der Entfernung zum Äquator ab. Die Trockenzeit von
April bis Oktober ist die beste Reisezeit, dann sind die Tage oft
sonnig und die Temperatur steigt auf bis über 35° C. Die
Flusspegel sinken und die Verkehrswege sind normalerweise befahrbar.
Von November bis März sind Regenschauer häufiger - mindestens
einmal täglich - und der Straßenverkehr wird dadurch
stark behindert. Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über
extrem hoch. Von Mai bis August gibt es gelegentliche Kälteeinbrüche,
so genannte "friages" oder "surazos". Die Kaltfronten
ziehen hierbei von der Südspitze des Subkontinents Richtung
Norden bis in den südlichen Teil des Regenwaldes und bewirken,
dass die Temperaturen bis auf 8 bis 12° C fallen.
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Richtet sich nach der Zielregion:
Während der Trockenzeit (April bis Oktober) gibt es in den
Anden starke Temperaturunterschiede innerhalb eines Tages.
Die Temperatur kann hierbei von 24° C am Tag auf bis unter den
Gefrierpunkt am Abend, am frühen Morgen und in der Nacht fallen.
Nehmen Sie warme Kleidung mit! Die Sonne ist in den Bergen sehr
intensiv, daher Sonnenschutz (Sonnenbrille, Sonnenhut und Sonnencreme
mit hohem Lichtschutzfaktor) nicht vergessen. In den Übergangszeiten
(September/Oktober sowie März/April) sind im Hochland Regenfälle
nicht selten, in der Regenzeit (November bis März) regnet es
in den Anden fast täglich, oft aber nur schauerartig. Regenschutz
also nicht vergessen!
Für die Küste (Lima, Ica, Paracas,
Nazca) empfiehlt sich bequeme Sommerkleidung und ein Pullover für
kühle Abende. In der Zeit zwischen April und Oktober kann es
auch an der zentralen Küste Perus (vpr Allem in Lima) relativ
kalt werden (mindestens 12° C), im Sommer (Dezember bis April)
hingegen steigen die Temperaturen bis auf 30° C. Packen Sie
sowohl sommerliche wie auch warme Sachen ein, in Lima ist es das
ganze Jahr über vor Allem am Abend sehr kühl bis kalt.
Im Regenwald ist das Klima feucht und heiß.
Ein Regenschutz sollte hier immer im Gepäck sein, ebenfalls
langärmelige Shirts und Hosen als Schutz vor Insekten. Nehmen
Sie außerdem Insektenschutzmittel, Sonnschutz und feste Schuhe
mit.
Gutes Schuhwerk ist für die ganze Reise zu empfehlen. Badekleidung
nicht vergessen! (für Thermalquellen und Hotelpool). Für
mehrtägige Ausflüge nach Machu Picchu empfiehlt es sich,
ein kleineres Gepäckstück mitzuführen und das restliche
Gepäck im Hotel in Cusco zu lassen.
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Im Allgemeinen ist das Reisen in Peru relativ sicher. In den meisten
Städten und Regionen können Sie sich in aller Ruhe umsehen.
Die Innenbereiche der großen Städte werden zudem von
einer eigenen Tourismuspolizei betreut.
Aber Peru ist ein armes Land mit einem großen Einkommensgefälle.
Touristen können wie in allen lateinamerikanische Ländern
Opfer von Trickdiebstählen oder Überfällen werden.
Sie sollten daher folgende Grundregeln beachten:
- Tragen Sie keinen auffälligen Schmuck, hängen Sie
sich die Digitalkamera nicht zu auffällig um den Hals. Aller
offen zur Schau getragene Reichtum ist eine Einladung an potentielle
Diebe.
- Lassen Sie Ihren Pass im Hotelsafe, tragen Sie nur eine Kopie
des Passes mit sich. Lassen Sie auch Geld im Hotelsafe, führen
Sie nur das Geld mit sich, das Sie an dem Tag benötigen.
Wenn Sie herumreisen, tragen Sie Geld und Pass am Körper.
- Passen Sie auf Ihre Besitztümer auf, zum Beispiel nicht
den Rucksack im Café unbeobachtet auf den Nebensitz stellen,
auf Flughäfen oder Busstationen nicht den Koffer aus den
Augen lassen. Taschendiebe gibt es überall. Achten Sie vor
Allem an lebhaften Plätzen, wie beispielsweise Marktplätzen,
und an sehr touristischen Orten auf Ihre Sachen.
- Vermeiden Sie es, nachts allein auf die Straße zu gehen.
Gehen Sie auch zu zweit oder in der Gruppe nicht durch schlecht
beleuchtete und abgelegene Straßen.
- Nehmen Sie nur zuverlässige und registrierte Taxis, fragen
Sie dazu am besten im Hotel oder bei Ihrer Reiseagentur.
Allerdings sollten Sie auch nicht zu misstrauisch sind: die Peruaner
sind im Allgemeinen ein sehr herzliches und gastfreundliches Volk
und eine Austausch kann für beide Seiten spannend und bereichernd
sein.
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Wer während seines Aufenthaltes in einem für
ihn fremden Land dessen Bewohner und deren Leben kennenlernen möchte,
sollte nicht Vorstellungen dessen, was für ihn selbstverständlich
ist, an einen fremden Kulturraum herantragen, sondern den Unterschieden
zu seiner Kultur offen begegnen. Auch im Falle Perus gibt es allgemeine
kulturelle Unterschiede, die den Reisenden vielleicht zunächst
etwas verwirren mögen, die aber kein Hindernis darstellen,
sich in eine neue und spannende Lebensweise einzufügen.
Pünktlichkeit
In Peru ticken die Uhren anders. Das Zeitempfinden der Peruaner,
wie das der meisten Südamerikaner, ist ein anderes als das
der Europäer. Es kann durchaus vorkommen, dass man in Peru
eine Weile suchen muss, bis man überhaupt eine Uhr findet...
Generell lässt sich sagen: Abfahrtszeiten von Bussen, angekündigte
Anfangszeiten von Veranstaltungen, private Treffen - bei den meisten
Anlässen ist die Zeitangabe eher als Richtlinie zu sehen, die
nach hinten hin sehr offen ist. Für den Reisenden bedeutet
das, dass er ein bisschen loslassen muss vom europäischen Zeitempfinden,
und dies ohne sich ernsthaft sorgen zu müssen: der Bus fährt
einfach später ab, die auf 8.00 Uhr angekündigte Veranstaltung
beginnt um 8.20 Uhr und der Peruaner, mit dem man sich um 14.00
Uhr zum Essen verabredet hat erscheint um 14.30 Uhr. Einige Unternehmen,
vor Allem im Tourismusbereich, haben sich allerdings inzwischen
an ihre europäischen und amerikanischen Kunden angepasst und
schreiben sich Pünktlichkeit auf die Fahnen. Verspätungen
sollten dennoch immer mit Ruhe getragen werden.
Streiks
Streiks kommen in Peru häufiger vor, allerdings beeinflussen
diese nicht unbedingt immer auch den Reisenden. Wenn in Lima beispielsweise
die öffentlichen Busse streiken, so wird das ein Tourist, der
sich preisgünstig mit dem Taxi in der Stadt bewegt, nicht einmal
merken. Allerdings kann es auch vorkommen, dass Überlandtransporte
von Straßenblockaden betroffen sind, was eine geplante Weiterfahrt
verzögern beziehungsweise Routenänderungen implizieren
kann. Gefahr für die persönliche Sicherheit besteht bei
solchen Streiks für den Reisenden in der Regel nicht. Man sollte
jedoch in solchen Fällen immer die Ratschläge von Tourismusfachleuten
befolgen beziehungsweise sich bei Einheimischen erkundigen. Wer
nach Peru reist, sollte auf jeden Fall die nötige Gelassenheit
und Flexibilität für unvorhergesehene Zwischenfälle
mitbringen.
Handeln
Bei allen Geldgeschäften in Peru ist ein gewisses Verhandlungsgeschick
von Vorteil. Beim Taxifahren wird der Preis immer im Voraus ausgehandelt.
Beim Kauf von Souvenirs, sei es auf der Straße oder im Laden
kann man den Preis meistens noch verhandeln. Auch in Sachen Geld gilt es in Peru ein wenig Gelassenheit zu bewahren
und sich beim Handeln auf die Mentalität der Peruaner einzulassen.
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| REISEN
IN EINEM ENTWICKLUNGSLAND |
Peru hat in den letzten Jahren einiges in den Tourismus
investiert. Vor Allem der Süden des Landes verfügt inzwischen
über eine gute touristische Infrastruktur. Dennoch sollten
sich Reisende aus Europa bewusst machen, dass Peru nach wie vor
ein Entwicklungsland ist.
Armut
Die Armut zeigt ihr Gesicht in Peru allerorts. Auch die an europäische
Lebensstandards angeglichenen Viertel der Hauptstadt wie beispielsweise
Miraflores und San Isidro können nicht über die große
Bedürftigkeit in weiten Teilen der Bevölkerung hinweg
täuschen. Die Grundversorgung mit sauberem Trinkwasser ist
in weiten Teilen des Landes nicht gesichert, viele Dörfer auf
dem Land haben keine Stromversorgung. In Peru gibt es einen riesigen
informellen Sektor, in dem auf jegliche nur erdenkliche Weise versucht
wird, ein Paar Soles zu verdienen. Viele der Kinder, Erwachsenen
und Senioren nehmen täglich mehrstündige Anfahrten aus
den ärmsten Außenbezirken der Metropole in Kauf, um ihrer
Arbeit nachzugehen oder auch zu Betteln oder Bonbons zu verkaufen.
Im Gegensatz dazu finden sich vor Allem in Lima Enklaven des Luxus'.
Wie man der sozialen Ungleichheit, Armut und bettelnden Kindern
begegnet, muss jeder Reisende letzten Endes selbst entscheiden.
Empfehlenswert ist es, sich vor Reiseantritt zu sensibilisieren,
zu informieren und sich den kulturellen Schock, der einen vielleicht
erwartet, bewusst zu machen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Wer wie die meisten Reisenden Peru von Lima aus erkundet, der wird
in dem konfusen Gewirr von Bussen, die die Stadt befahren, vielleicht
schnell verzweifeln. Es kann passieren, dass man für die selbe
Strecke unterschiedliche Geldbeträge zahlt, dass der Bus mit
einer Panne mitten an einer großen Straße stehen bleibt,
dass sich zwei Busse ein Wettrennen auf der Straße liefern
und dass Busse nicht zur angegebenen Zeit abfahren.
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Da gesetzliche Krankenkassen gewöhnlich keine Leistungen bei
Erkrankungen im Ausland übernehmen, müssen Reisende eine
zusätzliche Auslands-Reisekrankenversicherung abschließen.
Alle großen deutschen Versicherungen bieten Pakete an, wobei
Arzt- und Krankenhauskosten nach der Reise zurückerstattet
werden. Wir empfehlen Ihnen die Versicherungspakete der EUROPÄISCHEN
Versicherung, die Ihnen zahlreiche individuelle Angebote für
Ihre Fernreisen bieten.
Lassen Sie es nicht darauf ankommen! Mit der EUROPÄISCHEN
sind Sie auf Ihren Reisen in Peru bzw. Südamerika rundum abgesichert
- durch einen Reiseschutz nach Maß für jedes Ziel. Die
EUROPÄISCHE Reiseversicherung bietet Ihnen umfangreiche Versicherungspakete
an, wie etwa das Vier-Jahreszeiten-Paket, das Business-Paket oder
das Familien-Paket. Mit dem Rat & Tat-Paket der EUROPÄISCHEN
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Hilfe rund um die Uhr. Vergessen Sie auch Ihre Reiserücktrittsversicherung
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