Rundreise: von den Anden zum Amazonas

Chile - Bolivien - Peru

17 Tage / 16 Nächte

Intensive und hochinteressante drei Länder Reise! Die bizarre Andenwelt Chiles, Boliviens und Peru wird hier verbunden mit dem satten Grün im peruanischen Amazonasgebiet. Erleben Sie Landschaften und deren Natur, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dazu noch einmalige Kulturstätten, wie Machu Picchu. Haben Sie noch mehr Zeit? Schliessen Sie noch die Nasca Linien südlich von Lima oder den hochinteressanten Norden Perus mit ein. Oder starten Sie auf der Osterinsel (Rapa Nui).  Wir helfen Ihnen gerne dabei und stellen Ihr individuelles Angebot zusammen. 


In Kürze:

01.-03. Tag: Santiago de Chile, die europäischste Metropole Lateinamerikas

03.-05. Tag: Atacama Wüste, die trockenste der Welt - zwischen Pazifik und denn Anden

05.-07. Tag: weisse, rote und grüne Lagunen, fantastische Landschaften

07.-08. Tag: Potosí, die Stadt des Silbers

08.-10. Tag: von La Paz über den Titicacasee nach Peru 

11.-12. Tag: Cusco, die Hauptstadt der Inka

13.-13. Tag: Machu Picchu, die geheime und geheimnisvolle Inka Stadt

14.-16. Tag: Amazonas - Dschungel Erlebnis

16.-17. Tag: Lima, die quirlige Metropole am Pazifik


1. Tag: Santiago de Chile

Chile - eingezwängt zwischen Anden und Pazifik, mit einer maximalen Breite von 400 Kilometern, ist dieses Land ein einziger fadendünner, 4.300 Kilometer langer Küstenstrich. Für viele ist Chile noch ein weisser Fleck auf der Landkarte. Hinter Unbekanntheit verbergen sich reiche und ursprüngliche Naturschönheiten, die dieses Land mit seiner freundlichen Bevölkerung zu einem äusserst lohnendem Reiseziel machen. Es vereint die trockenste Wüste der Welt, üppige Wälder sowie eine fantastische Gletscher- und Fjordenlandschaft. Der europäische Einfluss ist in den Städten wie auch bei den Menschen mit ihrer Weltgewandtheit und Höflichkeit deutlich zu spüren.

 

Ankunft am Flughafen von Santiago de Chile und Transfer zu Ihrem Hotel.

 

Santiago de Chile - Unmittelbar hinter der Stadt ragen die Anden empor und bilden somit eine imposante Kulisse. Santiago de Chile ist für den Besucher eine der überschaubarsten Hauptstädte Lateinamerikas. Trotz seiner 5,9 Millionen Einwohner hat es fast Provinzatmosphäre. Relativ wenige Hochhäuser, dafür aber ausgedehnte Siedlungen, verleihen Santiago einen weitläufigen Charakter. Die meisten Gäste empfinden es als sehr europäisch und tatsächlich orientiert sich die Mittel- und Oberschicht Santiagos kulturell vor allem an Europa.

Übernachtung in Santiago de Chile. 


2. Tag: Santiago de Chile

Santiago ist eine Stadt der Kontraste. Die knapp 6 Mio. Metropole besticht durch Bauten in kolonialem Stil neben modernen Hochhäusern und trendigen Cafés mit den allgegenwärtigen Anden am Stadtrand.

Zu Beginn Ihrer Stadtrundfahrt fahren Sie vorbei am Club Hípico, einer Pferderennbahn in einem noch sehr ursprünglichen Wohnviertel. Danach geht es entlang des Parque O’Higgins und des Palacio Cousiño, einem prachtvollen Stadtpalast, 1878 für die gleichnamige Familie erbaut. Sie folgen der Alameda, der Hauptstrasse, die Sie direkt ins Stadtzentrum bringt. Unterwegs sehen Sie

den Regierungspalast La Moneda, die Universidad de Chile, die Kirche San Francisco, die Nationalbibliothek und den Santa Lucia Hügel, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde. Im Stadtzentrum besuchen Sie den Hauptplatz mit seiner Kathedrale und der alten Post. Anschliessend werden Sie Ihre Tour zum Vorkolumbischen Museum fortsetzen, hier erfahren Sie mehr über die chilenische Geschichte. Ihr Weg durch Santiago führt Sie weiter zum Mercado Central, dem Hauptmarkt für Fisch und Meeresfrüchte. Weiter der Alameda folgend überqueren Sie den Río Mapocho.

Durch das Künstler- und Ausgehviertel Bellavista fahren Sie zum Aussichtspunkt Cerro San Cristóbal. Von hier bietet sich Ihnen ein fantastischer Blick über das scheinbar endlose Häusermeer Santiagos und die eindrucksvolle Kulisse der nahen Hochkordillere. Ein Besuch der modernen Wohngebiete Vitacura, Las Condes und des Geschäfts- und Einkaufsviertels Providencia runden Ihren Besuch der Hauptstadt ab.

**Anmerkung: Das Vorkolumbische Museum ist montags geschlossen. 

Besuch eines Weingutes in Chile mit PERUline
Concha y Toro_ Die Chilenen sind sehr stolz auf ihren sehr guten Wein

Am Nachmittag fahren Sie in das Maipo-Tal, um das Weingut Concha y Toro zu besuchen.

Das Maipo-Tal ist der Geburtsort fast aller historischen Weingüter Chiles, u.a. Cousiño Macul, Concha y Toro, Santa Carolina, Santa Rita und Undurraga. Viele Weinkeller sind heute noch genauso wie im 19. Jahrhundert, als sie angelegt wurden. Auch neue Weingüter kommen in das Maipo-Tal, wie z.B. Almaviva und Haras de Pirque. Durch die Erweiterung der Stadt Santiago sind viele Weinfelder in die Vorkordillere verlagert worden. Das Tal weist ein mediterranes Klima auf, mit genauen Jahreszeiten: heisse und trockene Sommer, kalt und regnerisch im Winter. Bedingt durch die hohen Temperaturschwankungen Tag/Nacht und die guten Böden ist das Tal die beste Anbauregion für Cabernet Sauvignon.

Das Weingut Concha y Toro, gegründet 1883 und heute das grösste Weingut Chiles, produziert im Jahr 165 Mio. Liter Wein. Davon werden ca. 55% exportiert, vor allem nach Nordamerika und Europa. Das historische Gutshaus, im kolonialen Stil, ist von einem riesigen Landschaftspark umgeben. Zunächst wird das koloniale Gutshaus von aussen besichtigt und Sie gelangen auf Ihrer Tour zu den Rebstöcken. Hier erfahren Sie mehr über den Weinanbau und können sich von der hohen Qualität der Rotweine selbst überzeugen. Anschliessend besuchen Sie die Weinkeller mit dem berüchtigten „Casillero del Diablo“, wo der Sage nach ein Teufel gehaust haben soll! Diese Gruselgeschichten verdauen Sie anschliessend bei einem Glas Rotwein und haben im Anschluss die Möglichkeit, im Weinshop ein paar dieser edlen Tropfen zu erstehen.

**Anmerkung: Tour und Weinprobe gemeinsam mt internationalen Reisenden. Die Transfers sind privat.

Übernachtung in Santiago de Chile.

3. Tag: Santiago de Chile - San Pedro de Atacama

Transfer von Ihrem Hotel in Santiago zum Flughafen in Santiago für Ihren Weiterflug nach Calama, dem Startort für Ausflüge in die Atacama Wüste.

 

Die Atacama Wüste liegt zwischen dem Pazifischen Ozean und der Andenkordillere, ein unendlich weit ausgedehntes, geheimnisvolles Stück Erde. Wüste und Oasen haben den präkolumbischen Andenkulturen Südamerikas Augenblicke der Ruhe und Veränderungen geboten. Die heutige Integration mit anderen Kulturen macht es möglich, die Traditionen weiterzugeben und das Leben in kleinen Ortschaften zu erhalten. Ihre Vulkane, Salzseen und Thermalquellen geben dieser Kultur ihren Reiz. Seit Menschen-gedenken werden die Oasen Atacamas bewohnt. Die Atacamakultur erlebte wichtige Entwicklungen im Landbau. Auch in ihrer Textilproduktion und der Herstellung von Metallobjekten war sie aussergewöhnlich. Der Ort war ein Knotenpunkt für die Handelswege zwischen Bolivien, Argentinien und der Bevölkerung der Pazifikküste. Die Kultur der Atacameños hatte ihre eigene Ordnung und Art, sich mit denen, die durch diese Zone reisten oder dort blieben, zu verständigen. Es waren die Aymara oder Inka der präkolumbischen Epoche und Spanier des 16. Jahrhunderts, die am Ufer des San Pedro Flusses ihre Missionen gründeten. Während des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts war hier das Zentrum des Tierhandels, der die Salpeterminen versorgte. In Atacama befinden sich viele Zeugen der Geschichte, zum Beispiel in den archäologischen Ausgrabungen, Friedhöfen, Kirchen und kleinen Dörfern. Die alten Gewohnheiten leben noch heute in vielen religiösen Festen, im Kunsthandwerk und in der örtlichen Folklore weiter.

 

Empfang am Flughafen Calama und Transfer zu Ihrem Hotel in San Pedro de Atacama. Unterwegs besichtigen Sie das 33 km östlich von Calama gelegene Dorf Chiu Chiu (2.525m), wo eine der schönsten Kolonialkirchen der Region aus dem Jahr 1672 steht. Danach fahren Sie zur nahegelegen Festung Pukará de Lasana. Diese liegt hoch oben auf einem Felsen über dem Río Loa in einer strategisch günstigen Position und wurde von den Inka zur Pucara (=Festung) ausgebaut. Hier lassen sich die drei Bauperioden vorinkaisch, inkaisch und spanisch gut verfolgen. Die Toten wurden in Lasana unter dem Fussboden des Wohnhauses beigesetzt, eine Sitte, die noch heute in abgelegenen Dörfern zu beobachten ist. Schliesslich folgt die Weiterfahrt bis zu Ihrem Hotel in San Pedro de Atacama.

 

Ein ganz besonderes Highlight erwartet Sie am heutigen Abend: Sie bewundern den Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Mondtal). Neben der höchsten Düne des Tales bietet sich ein fantastischer Blick über bizarr geformtes Wüstengestein bis zu der Kulisse schneebedeckter Vulkane am Horizont, von denen der perfekt geformte Kegel des Licancabur der beeindruckendste ist. Die letzten Sonnenstrahlen verleihen der stillen Landschaft leuchtende Farbschattierungen von orange über rot bis violett.

Übernachtung in San Pedro de Atacama.

4. Tag: Atacama Wüste

Heute werden Sie die Tour mit dem Besuch des riesigen Atacama Salzsees beginnen, ein Binnensee, der vor Millionen von Jahren entstanden ist. Geniessen Sie diese einmalige Gelegenheit, die ohne Zweifel trockenste Wüste der Welt zu sehen. Die Landschaft und die einzigartige Stille, die Sie umgeben, sind atemberaubend. Sie fahren bis zu dem kleinen Indianerdorf Toconao (2.475m). Die Einwohner Toconaos stellen wunderschöne kleine Skulpturen aus weissem Vulkangestein her, das aus einem Steinbruch ganz in der Nähe des Dorfes stammt. Im Anschluss kehren Sie zurück nach San Pedro (2.438m) und besuchen das Museum Pater Le Paige. Hier werden über 4.000 Schädel, Waffen und Töpfergegenstände aus Sandstein ausgestellt. Danach folgt ein Besuch der Kirche San Pedros. Von dort aus führt Sie die Tour weiter nach Pukará de Quitor, einer alten Inka-Festung.

Am Nachmittag geht es zum Dorf Tulor (2.440m), die älteste Besiedlung in der Wüste (800 v. Chr. – 500 n. Chr.). Durch das trockene Wüstenklima wurden so die Lehm-Rundhäuser viele Jahrhunderte konserviert. Vom Sand bedeckt und beschützt, sehen Sie nur die Umrisse der Behausungen, die in Kreisform gebaut wurden.

Übernachtung in San Pedro de Atacama.


5. Tag: San Pedro de Atacama - Villamar

Transfer von Ihrem Hotel zum Grenzübergang Hito Cajon, wo Sie die Grenze nach Bolivien überqueren. Auf dem Weg zu Ihrem Hotel in Villamar besuchen Sie zunächst die Laguna Verde, einen blau-grünen See, in dessen Hintergrund der 5.960m hohe Vulkan Licancabur aufsteigt. An den heissen Quellen von Polques haben Sie Zeit für ein entspannendes Bad, bevor Sie zum Geysir „Sol de Mañana“ (Morgensonne) fahren. Sein Becken ist gefüllt mit blubbernden Schlammlöchern, dichten Fumarolen und einem starken Geruch nach Schwefel – ein einmaliges Erlebnis! Weiter geht es zur Laguna Colorada, die ihren Namen durch eine spezielle Algenart erhalten hat, die das Wasser bei Wind und leichtem Wellengang leuchtend rosa-rot färbt.

Übernachtung in Villamar.

Die Salzsee-Überquerung von Uyuni ist ein spektakuläres Erlebnis
Fahrt über den Salzsee von Uyuni

6. Tag: Villamar - Uyuni

Heute geht es los! die Fahrt durch die berühmte Salzwüste von Uyuni steht an. Ihr erstes Ziel ist Alota, eine Quechua Gemeinde, wo Sie das Tal der Felsen besuchen, in dem der Wind fantastische Formationen in das rötlich gefärbte Gestein geschliffen hat. Durch die Salzwüste fahren Sie zur Insel Incahuasi, berühmt für ihre gigantischen Kaktus-pflanzen. Hier bekommen Sie bei einem kleinen Spaziergang sicherlich auch Vizcachas zu sehen, die sich auf den Steinen sonnen. Sie essen im Restaurant auf der Insel zu Mittag, bevor Sie nach Colchani aufbrechen. Die Bewohner der Gegend extrahieren Salz mit Pickeln, Äxten und Schaufeln und erwirtschaften sich damit ihren Lebensunterhalt. Das Salz wird auch zum Bau von Häusern und zum Herstellen verschiedenster Produkte verwendet. Sie besuchen eine der kleinen Salzplantagen und lernen die äusserst harte Arbeit der Menschen hier kennen.

Ankunft in Uyuni und Übernachtung.  

 

7. Tag: Uyuni - Potosí

Potosí – eine Stadt deren Geschichte und Ruhm, als auch ihre Tragödien und Entsetzen eng mit dem grossen Silbervorkommen verbunden sind. Noch heute weist Potosí beeindruckende Überreste einer kolonialen Stadt auf – kunstvolle Kirchen, Denkmäler und koloniale Architektur.

Nach Ihrer Ankunft gehen Sie auf Erkundungstour, um die Sehenswürdigkeiten Potosís zu besuchen. Sie werden zunächst die Kathedrale, den Turm der Compañia, die historische Arche aus dem Jahr 1787, die Kirchen San Lázaro und San Francisco, sowie den lokalen Handwerksmarkt besichtigen. Zum Abschluss besuchen Sie das Museum “Casa de la Moneda” (Haus des Geldes), erbaut im Jahre 1773.

**Anmerkung: Das Museum ist Sonntag nachmittags, montags und an Feiertagen geschlossen.

Übernachtung in Potosí.

La Paz, die höchstgelegene Hauptstadt der Welt
Indiofrau am Hauptplatz von La Paz

8. Tag: Potosí - La Paz

Am Morgen besuchen Sie eine, aus dem Jahre 1600 stammende, Kolonialmine, in der die Minenarbeiter noch immer nach den alten Arbeitsweisen arbeiten. Während des Besuches werden Sie selbst miterleben, wie hart die Arbeit Untertage ist und verstehen, warum in den drei Jahrhunderten mehr als acht Millionen Afrikaner und Inder in den Minen Potosís ihr Leben liessen.

Im Anschluss machen Sie sich auf den Weg nach La Paz. Bei La Paz handelt es sich um die am höchsten gelegene "quasi“-Hauptstadt der Welt (die eigentliche Hauptstadt Boliviens ist Sucre). Sie gleicht einem Mondkrater, da sie in einem engen Tal liegt und sich auf der Höhe von 3.000m bis 4.100m über dem Meeresspiegel erstreckt. Kaum ein grünes Fleckchen ist hier zu finden und auch der Sauerstoff ist in dieser aussergewöhnlichen Stadt knapp. Aber selbst wenn die landschaftliche Beschaffenheit der Stadt eine graue und triste Erscheinung ist, so findet sich reichlich Farbe, Leben und kulturelle Gegensätze unter seinen Menschen. Frauen mit Bowlerhüten und voluminösen Röcken prägen das Stadtbild genauso wie Geschäftsmänner in Anzügen. Übernachtung in La Paz.

 

9. Tag: La Paz

Am Morgen besuchen Sie die ca. 72 km von La Paz entfernten Inkaruinen von Tiwanaku. In dem von 1600 v.Chr. bis 1200 n.Chr. wichtigem kulturellen Zentrum sind noch heute viele heilige Tempel zu sehen. Bestaunen Sie die Akapana Pyramide, die halbunterirdischen Tempel, den Kalasasaya Palast mit seinem berühmten Sonnentor und die geschnitzten Monolithen Ponce und Fraile. Nach dem Besuch des lokalen Museums kehren Sie nach La Paz zurück.

Am Nachmittag machen Sie eine Stadtrundfahrt druch La Paz mit Besuch des Mondtals. Zunächst besuchen Sie den berühmten Hexenmarkt und die koloniale Kirche San Francisco. Die Tour führt Sie weiter zum Plaza Murillo, wo sich die Kathedrale, der Regierungspalast und das Gebäude des Nationalkongresses befinden. Nun geht es zur berühmten Museenstrasse Jaén. Nach einem Abstecher in die Stadtteile Obrajes, Calacoto und La Florida wird Ihr Ausflug mit einem Gang durch das Mondtal enden. Übernachtung in La Paz.

 

10. Tag: La Paz - Puno

Abfahrt von La Paz zum privaten Anlegesteg in Cocotoni am Titicacasee. Hier schiffen Sie mit Ziel Sonneninsel auf Ihrem Katamaran ein. Nach Ankunft in Challa, der lokalen Dorfgemeinschaft, in der Sie heute zu Gast sind, werden Sie mit einem traditionellen Tanz begrüsst. Es folgt ein Besuch des lokalen Museums, in dem Sie mehr über die Geschichte der Insel und ihrer Bewohner lernen. Nach dem Besuch unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang zum Dorf und besuchen das Haus einer Dorfbewohnerin, die Ihnen den Lebensstil und die Traditionen der Insel näher bringt. Spaziergang zurück zum Ufer, wo bereits ein Schamane auf sie wartet, um mit Ihnen der Pachamama (Mutter Erde) in einem „pago a la tierra“ (Zahlung an die Erde) zu danken. Während der Zeremonie bekommen Sie Blumenketten, die Sie später während einer Rundfahrt in einem der typischen Schilfboote der Gegend, auf Spanisch "totora", dem Wasser übergeben können, um die Cotamana, die Königin des Wassers, zu ehren, die den Inselbewohnern äusserst wichtig ist. Nach dem Besuch fahren sie mit dem Katamaran nach Copacabana auf dem Festland, das Mittagessen auf dem Weg ist eingeschlossen. Von Copacabana aus fahren Sie nach Kasani und, nach dem Überqueren der Grenze zwischen Bolivien und Peru, weiter nach Puno.

Übernachtung in Puno.

Die Fahrt zwischen Puno und Cusco oder umgekehrt kann man per Bus oder mit dem Zug machen
Herrliche Landschaft zwischen Puno und Cusco

11. Tag: Puno - Cusco

Ganztägiger Transfer durch das Andenhochland nach Cusco (ganztägiger Transfer, bei zwei Reisenden: Fahrt im öffentlichen Bus, bei einer Gruppe: privater Transfer).

Stopps an touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten sowie ein Mittagessen sind inbegriffen.

**Bemerkung: Busfahrt bei zwei Reisenden zusammen mit internationalen Reisenden und gemeinschaftlicher englischsprachiger Reiseleitung.

Ankunft in Cusco und Transfer zu Ihrem Hotel.

Der „Nabel der Welt“ wird Cusco auch genannt, denn in der Blütezeit der Inka gab es kaum einen Weg, der nicht in die Hauptstadt des Imperiums führte. Und auch heute zieht es fast jeden Besucher Perus in die auf 3.400m Höhe gelegene Stadt, die in sich Zeugnisse verschiedener Epochen vereint. Nicht nur inkaische Mauern und Tempel lassen sich hier finden, sondern auch koloniale Prachtbauten und katholische Kirchen. In Kombination mit dem Flair des Modernen ist Cusco eine der faszinierendsten Städte in Peru.

Übernachtungim in Cusco 

 

12. Tag: Cusco

Heute erkunden Sie Cusco während einer Stadtrundfahrt, die Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Inkreiches und der Kolonialzeit führt. Auf Ihrer Tour besuchen Sie Koricancha, den Sonnentempel. Das katholische Kloster Santo Domingo wurde auf der gleichen Stelle erbaut und einige Inkamauern des Tempels wurden für das Kloster verwertet. Es geht weiter zur Kathedrale, die auf den Ruinen des Palastes des Inka Wiracocha erbaut wurde und bekannt ist für ihre Sammlung kolonialer Kunstwerke der Cusqueño Schule. Sie spazieren durch die Inka Strasse Loreto, in der sich viele alte Gebäude und bemerkenswert erhaltene Inka Mauern befinden. Im Anschluss verlassen Sie das Zentrum, um das Aussengebiet von Cusco zu besuchen, in dem wichtige Ruinen des Inkareiches zu finden sind. Unter ihnen ist die archäologische Anlage der Festungsruine Sacsayhuaman, deren aus riesigen Steinen erbauten Zickzackmauern die Jahrhunderte nicht viel anhaben konnten.

Übernachtung in Cusco.

Eine Besichtigung der sagenumwobenen Inkaruinen Machu Picchu ist das highlight einer Reise nach Peru
Machu Picchu ist allein schon eine Reise wert


13. Tag: Machu Picchu

Transfer von Ihrem Hotel zur Zugstation von Ollantaytambo (circa 1h 30min). Mit dem Vistadome Zug geht es los in Richtung Aguas Calientes. Mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund, fahren Sie durch ein malerisches Flusstal mit kleinen Dörfern und abwechslungsreicher Flora, bis Sie schliesslich an der Bahnstation am Fuss von Machu Picchu ankommen. Die letzte Etappe, die Serpentinen-Strasse hinauf zur Ruinenstadt (30min), wird mit Shuttlebussen zurückgelegt. Es folgt eine ausführliche Besichtigung der berühmtesten Inka-Stätte von Südamerika. Sie besuchen unter anderem den Hauptplatz, den Tempel der Drei Fenster, die Kammern des Inka und die heilige Sonnenuhr.

Machu Picchu, die „verlorene Stadt der Inka“ ist nicht nur eines der Neuen Sieben Weltwunder, sondern einer der grössten Schätze Perus aus der Vergangenheit des Inka-Imperiums. Unentdeckt von den Spaniern und vergessen über Jahrhunderte wurde es 1911 eher zufällig vom US-Amerikaner Hiram Bingham entdeckt. Bis heute geben die Ruinen den Forschern viele Rätsel über Entstehung und Verwendungszweck auf. Auch wenn die Theorien der Wissenschaftler auseinander gehen, ist eines jedoch sicher: Machu Picchu ist einer der eindrucksvollsten und aufregendsten Orte der Welt, erhaben und majestätisch auf dem Gipfel und umgeben von undurchdringlichem Bergnebelwald.

Am Nachmittag kehren Sie im Shuttlebus und Vistadome Zug nach Ollantaytambo zurück und fahren im privaten Fahrzeug zu Ihrem Hotel in Cusco.

Übernachtung in Cusco

 

14. Tag: Cusco - Puerto Maldonado

Transfer zum Flughafen für Ihren Flug nach Puerto Maldonado (nicht eingeschlossen). Ankunft am Flughafen von Puerto Maldonado und nach einer kurzen Führung durch die Stadt und über die Märkte der Stadt, Transfer zum Steg des Flusses Madre de Dios. Mit dem Boot geht es dann zur Corto Maltés Lodge. Bei einem kleinen Begrüssungscocktail erhalten Sie eine kurze Einführung, und können im Anschluss Ihre Zimmer beziehen, bevor Sie sich bei einem leckeren Mittagessen stärken. Am Nachmittag steht eine Exkursion über die "trochas" (kleine Pfade, welche sich durch den Dschungel schlängeln) auf Ihrem Ausflugsplan. Vor dem Abendessen machen Sie einen Bootsausflug, um Kaimane und andere nachtaktive Tiere zu beobachten.

Übernachtung in der Corto Maltés Lodge.

Bei einem Lodgeaufenthalt im Amazonasgebiert in Peru spielen oft kleine Details eine grosse Rolle
Regenwald Peru - das Leben spielt sich am Fluss ab

15. Tag: Ausflugsprogramm Lodge

Früh am Morgen (gegen 6:00 Uhr) fahren Sie im Boot circa 20 Minuten auf dem Madre de Dios Fluss zu einer kleinen Anlegestelle. Hier starten Sie zu einer 3km langen Wanderung zum Sandoval See im Tambopata Naturreservat, bei dem Sie riesige Bäume, Schlangen, verschiedene Affenarten (Kapuziner, Brüll- und Totenkopfaffen) sowie eine Vielzahl an Vögeln sehen können. Am See angekommen, besteigen Sie Kanus und erkunden den See auf der Suche nach den hier lebenden Riesenottern. Halten Sie auch Ausschau nach Kaimanen und Pirañas! An einer Raststätte mit Hängmatten und Toilettenmöglichkeiten werden Sie frühstücken und sich dann wieder auf den Weg machen, um zur Affeninsel zu fahren. Hier begegnen Sie verschiedenen Affenarten, die die Insel zu Ihrer Heimat gemacht haben, unter ihnen Kapuziner, Totenkopfaffen, Löwenäffchen, Maquisapas und Brüllaffen. Zum Mittagessen kehren Sie zur Lodge zurück. Am Nachmittag erklettern Sie einen der beiden Aussichtstürme der Lodge (20 bzw 42 Meter hoch), um Vögel und andere Tiere in den Baumkronen zu beobachten und den Panoramablick über den Dschungel zu geniessen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur Entspannung zur freien Verfügung, bevor Sie sich zum gemeinsamen Abendessen treffen.

Übernachtung in der Corto Maltes Lodge.

 

16. Tag: Puerto Maldonado - Lima

Im Morgengrauen (5:30 Uhr) beginnt Ihre Exkursion zur„Colpa de Loros“ (Mineral-Lecke der grünen Papageien). Es handelt sich hier um einen besonderen Ort, an dem Hunderte von leuchtend grünen Papageien zusammenkommen, um mineralhaltigen Lehm zu fressen, den sie für ihren Organismus benötigen. Sie kehren für das Frühstück zur Lodge zurück und brechen anschliessend in Boot und Bus zum Flughafen auf. Auf dem Weg sammeln Sie Ihr Hauptgepäck ein und machen einen kurzen Abstecher zum Markt von Puerto Maldonado, auf dem Sie die vielen regionalen Produkte bewundern können.

Ankunft am Flughafen und Weiterflug nach Lima (nicht eingeschlossen). Die peruanische Hauptstadt Lima wurde 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizzaro gegründet. Hier begegnet man sowohl der verfallenen Kolonialpracht als auch der brodelnden Vitalität eines orientalischen Bazars. Es gibt melancholisch nebelige Winter und schwϋl-warme Sommer, und nebenausgedehnten Armenvierteln liegen altehrwürdige Bauten in ruhigen, vornehmen Winkeln, in denen die Abendluft nach Jasmin duftet.

Ankunft am Flughafen und Transfer zu Ihrem Hotel.

Übernachtung in Lima. 

Limas Altstadt beherbergt wunderschöne Kolonialbauten mit reich verzierten Holzbalkonen
Stadttour in Lima, Peru

17. Tag: Lima - internationaler Rückflug

Sie werden an Ihrem Hotel zu einer Stadtrundfahrt durch das alte und neue Lima abgeholt. Zunächst besuchen Sie die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas und dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palast und der Kathedrale, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Sie besichtigen das Kloster San Francisco, das ϋber einem Labyrinth aus Tunneln und Katakomben erbaut wurde, das als Massenfriedhof diente. Im Anschluss fahren Sie in die modernen Wohnviertel San Isidro und Miraflores. In ersterem liegt der Parque Olivar, wo alte Olivenbäume neben grossen Einkaufszentren stehen. An der Kϋste in Miraflores liegt der "Parque del Amor " (Park der Liebe), von wo aus Sie einen tollen Ausblick auf die Klippen und den Pazifik haben, bevor Sie zum faszinierenden Larco Herrera Museum fahren. Mit mehr als 45.000 Objekten ist es eine der beeindruckendsten Sammlungen präkolumbischer Keramiken, Textilien sowie Gold- und Silberstϋcken. Es beherbergt ebenfalls eine amϋsante Kollektion erotischer Keramiken aus der Mochika-Zeit.

Am Nachmittag Transfer zum Flughafen, wo bereits das Flugzeug für Ihren internationalen Heimflug wartet.


Oder können Sie diese Bilder zu einem Besuch der Osterinsel (Rapa Nui) verleiten? Seien Sie versichert - es lohnt sich!


Richtpreis 2017 ab/bis Santiago/Lima pro Person im Doppelzimmer bei   2 Reisenden: US$ 5.755,00 = EUR 5.429,00 (Stand 03/17)

Richtpreis 2017 ab/bis Santiago/Lima pro Person im Doppelzimmer bei 15 Reisenden: US$ 3.655,00 = EUR 3.448,00 (Stand 03/17)

Richtpreis für Flüge: Santiago-Calama und Cusco-Puerto Maldonado-Lima auf Anfrage und abhängig vom Langstreckenflug.

Fordern Sie bitte unser detailliertes Angebot an.


12 Tage Peru-Bolivien Rundreise: ~ Vielfalt der Anden: Kombinieren Sie die beiden faszinierenden Andenstaaten

 

15 Tage Bolivien-Peru Rundreise: ~ Reisen Sie quer durch Bolivien bis zur sagenumwobenen Inkastätte Machu Picchu in Peru

 

11 Tage Peru-Ecuador Rundreise: ~ Höhepunkte von Peru und Ecuador kombiniert